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Black Friday Madness

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Unsere "Eroberungen"
Den Flug von San Jose nach Fort Lauderdale machten wir mit Spirit Airlines, dem amerikanischen Gegenstück zu Ryanair. Handgepäck ist gratis, größere Handgepäckstücke kosten schon empfindlich mehr und wenn man bis zu 18kg (40 lbs) mitnimmt, ist man mit $33 pro Gepäckstück dabei. Wir hatten das Gepäck schon vorher online bestellt, denn wenn man es erst am Flughafen abgibt, wird es noch teurer. Deshalb entsorgten wir in San Jose so viel wir nur konnten, damit wir unter der Gewichtsgrenze blieben. Aber letztendlich konnte ich sogar meinen Rucksack als Handgepäck gratis mitnehmen und alles war halb so wild.

Frisch gelandet, kamen wir zu Einwanderungsbehörde und hatten auch noch das Glück einen Beamten zu haben, der als Kind von Deutschland in die USA ausgewandert ist. Ging alles schnell und problemlos, genau wie die Autovermietung. Einfach ins Parkhaus gehen, ein Auto der Klasse aussuchen und einsteigen – Schlüssel steckt. Mit dem Auto ging es auf die Suche nach einem Hotel/Motel in der Nähe. Wir suchten eine Weile und ließen uns dann in einem La Quinta Hotel nieder, dass schon gut gefüllt war. Wir ruhten uns einen Moment aus und versuchten was zu Essen zu finden. Leider Fehlanzeige, denn es war Thanksgiving und alles hatte zu… noch. In wenigen Stunden würden sich die Türen der Shopping Center öffnen und Schnäppchenjägern das hart verdiente Geld aus den Taschen ziehen.

Der Tag nach dem Black Friday
Wir waren 21.30 Uhr an der Sawgrass Mills Mall, dem größten Outlet der Welt. Wie man es von Filmen kennt, gingen 22 Uhr alle in Startposition und als sich die Türen öffneten, rannten alle los. Wir beeilten uns zu Tommy Hilfiger zu kommen und waren auch eine der ersten die da waren. Da wir im Vorfeld schon wussten, welche Größen wir benötigten, luden wir nur das Zeug ein, suchten noch etwas und ca. 22.30 Uhr stellten wir uns an die Kasse. Dort blieben wir auch die nächsten knapp 2 Stunden stehen, denn die Leute hatten die Wägen vollgeladen. So etwas habe ich nie zuvor gesehen – Menschen griffen ins Regal, nahmen einen ganzen Stapel Polo-Shirts (alle möglichen Größen) und legten ihn ungesehen in den Wagen.

Wir wechselten uns beim Anstehen ab und als ich von meiner Runde wiederkam, durfte ich nicht mehr das Geschäft betreten. Diskussionen waren zwecklos, es führte kein Weg mehr rein. Kriszta kam aber kurze Zeit später mit allen Tüten aus dem Laden und wir konnten unseren Weg fortsetzen. Wir durchstöberten noch mehrere Geschäfte und kurz nach 3 Uhr morgens gingen wir zurück ins Hotel.

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