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Feueralarm

Jan 2

aji de gallinaGestern Abend war es mal wieder soweit, ich stand in der Küche und produzierte einen Abwaschberg. Ich hatte mir vorgenommen Aji de Gallina zu machen, ein peruanisches Rezept was auf Deutsch Chilihühnchen bedeuten soll. Auf die im Rezept angegebenen 5 TL gemahlenen Chilis hab ich verzichtet, ich habe da andere Feuerstoffe. Zum einen Sriracha scharfe Chilisauce – eine würzige Sauce, die ich von einem Kollegen bekommen habe (der nimmt sie als Ketschupersatz) und natürlich meine Vicious Viper. Nach dem Kochen sah das erstmal ein wenig farblos aus, also habe ich so viel von der Chilisauce einfließen lassen, bis es eine leicht rote Farbe bekommen hat und dann noch etliche Spritzer von der Vicious Viper.

Bewertung: Was auf dem Teller wie ein harmloses Frikassee aussieht, brennt im Mund gut. Durch die beiden Saucen werden auch noch die unterschiedlichen Arten des Brennens hervorgerufen. Vicious Viper brennt sofort und läßt schnell nach, die Chilisauce brennt da nicht so stark, dafür ein bißchen länger. Nach dem ersten Teller hatte ich schon keine Lust mehr auf den zweiten, hab mir dann aber doch einen geholt. Auch wenn es einem das Gesicht wegbrennt, es schmeckt halt doch unglaublich lecker (außer denjenigen, die Kümmel nicht mögen). Dazu gibts auch ein passendes Lied: „Beim ersten Mal tat’s noch weh, beim zweiten nicht mehr so sehr…“.

  1. die Tanzfee die Tanzfee

    Klingt lecker! 😆
    Ich hab übrigens mal versucht, bei chefkoch ein Rezept für Bacalao zu finden. Ich dachte erst, ich wäre erfolglos, bis ich herausfand, dass die gängige Schreibweise dort anscheinend „Bacalau“ ist…

  2. Hab auch gerade mal mein Glück versucht. Zu „Bacalao“ finde ich was, hingegen nichts zu „Bacalau“ 🙄 Kannst mir ja mal mitteilen, wie die Stockfischerfahrung so ist. Ich probiere mich am Wochenende mal an einer herbstlichen Kürbiscremesuppe.

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