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Beiträge verschlagwortet als “Plattenkiste”

Plattenkiste August 2018

Jan 0

Ich freue mich jetzt schon auf den Überblick im September, denn auch im August war nicht viel los. Ich habe meine Sammlung um jeweils zwei alte und zwei neue Stücke ergänzt.

Dafür habe ich festgestellt, dass die alten Analord-Platten von AFX auf discogs unglaublich gut gehen. Da ich nicht mit vollem Herzblut an den Scheiben hänge, bin ich innerhalb von einer Woche sieben Stück losgeworden. Der Verkaufspreis lag dabei pro Exemplar zwischen 25 und 40 Euro pro Stück, was ein ziemlich guter Preis ist.

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Plattenkiste Juli 2018

Jan 0

Bevor ich in das große Sommerloch falle, habe ich mich noch reichlich mit neuen Platten eingedeckt. Diesmal ist wieder etwas Neues passiert. Ich habe bei discogs ein paar Vinyls ergattert und die sind auch mit in meine Sammlung eingeflossen. Also gibt es diesmal einen Hauch von Retro.

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Plattenkiste Juni 2018

Jan 0

Auch diesen Monat hat es wieder etwas länger gedauert, bis ich meine Liste veröffentlichen konnte. Grund war aber weniger das Sommerloch, Urlaub oder ähnliche Freizeitaktivitäten, sondern weil ich Ende Juni nochmal musikalisch zugeschlagen habe. Und da ich zumindest mal komplett in die Platten reinhören will, habe ich mir etwas Zeit genommen.

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Plattenkiste Mai 2018

Jan 0

Ein altes Volkslied sagt "Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus...". So ähnlich könnte ich auch meine Plattenkiste im Monat Mai betrachten. Ich hätte noch den Beitrag kurz vor Ende Mai fertig stellen können, aber das war mir zu knapp und zu stressig. Deswegen liefere ich lieber in Ruhe und urlaubsbedingt mit etwas Abstand die Neuzugänge in meiner Plattenkiste nach.

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Plattenkiste April 2018

Jan 0

Nachdem ich von der neuen Idee immer noch begeistert bin, kommt jetzt zum Beginn des Mai der Bericht über die Neuveröffentlichungen, die Einzug in meine Plattensammlung gefunden haben. Die ersten Monate des Jahres waren eher noch ruhig, aber der April zeigt meistens schon, was das Jahr zu bieten hat. Und wenn ich auf meine Liste der anstehenden Veröffentlichungen schaue, wird der Mai richtig heftig.

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Plattenkiste März 2018

Jan 0

Ich probiere mal etwas Neues aus. electro-space sollte ja doch irgendwie auch eine Plattform für elektronische Musik sein, tatsächlich geht es doch mehr um Reisen und Technik. Inspiriert wurde ich, als ich die Tage bei Blog & Bleistift über den Monatsbericht stolperte und dort ein Rating für die gelesenen Bücher sah. Ich sah mich schnell um und entdeckte WP Review als Plugin, was man für Reviews verwenden kann. Und plötzlich war sie da, die Idee...

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Fluxion – Vibrant forms III

Jan 0

Um den richtigen Einstieg zu finden, muss ich auf einen Blogbeitrag verweisen, der mittlerweile über 10 Jahre alt ist. Hier findet sich die Geschichte "Wie Jan zu den Vibrant forms kam". Und von da aus navigiere ich in die Gegenwart. Dazwischen: 16 Jahre Stille. (Ja, ich weiß, Fluxion hat weiter veröffentlicht. Aber halt keine Vibrant forms.)

Und nun kommen 75 Minuten in Musik gepresste Stille. Aber nicht Stille im Sinne eines John Cage, sondern von Ruhe und Entspannung. In der letzten Zeit hatte das Label Subwax aus Barcelona von sich reden gemacht, indem es die Vibrant forms I & II neu aufgelegt hat. Und schon seit Anfang des Jahres machte sich das Gerücht breit, dass es eine Vibrant forms III geben wird. Kurze Zeit später tauchte sie bei discogs.com auf und relativ schnell gaben einige Leute an, dass sie die Scheibe schon haben. Tatsache war, dass sie erste diese Woche veröffentlicht wurde.

Mein mir zugewiesener Musikverteiler boomkat.com ließ sich zur Aussage hinreißen, die Vibrant forms III würde Material aus der Zeit der ersten beiden Teile enthalten - zumindest solange nicht anderweitig bewiesen. Beim ersten Durchhören dachte ich "Nein, dass klingt zu sehr nach den neuen Veröffentlichungen." Doch gerade läuft sie das erste Mal komplett durch und ich revidiere meine Aussage. Wenn das neu ist, ist es ziemlich gut gelungen. Auf jeden Fall ein gelungener Nachfolger und würdiger Träger des Titels "Vibrant forms".

Man wünscht sich doch immer eine ruhige und entspannte Weihnachtszeit - die werde ich jetzt haben!

Ulrich Schnauss – No further ahead than today

Jan 0

Irgendwann 2000/2001 tauchte ein Live-Mix auf, dessen Sound viel versprach - chillig, so richtig zum Hinhocken und einfach zuhören. Wenn man es kritisch betrachtete, war es vielleicht etwas schnulzig, aber trotzdem - da hatte jemand viel Liebe reingesteckt. Wenig später verschwand der Mix wieder und irgendwann erschien ein Hinweis: Ulrich Schnauss - Far away trains passing by. Diese CD erschien auf City Centre Offices und war - nachdem ich reingehört habe und viele Stücke aus dem Mix wiederfand - sofort mein. Und alles begann mit "Knuddelmaus"... Kritiker meinten, es wäre zu schnulzig, zu rund, ohne Kanten, mussten aber anerkennend feststellen, dass es vielschichtig, durchdacht und abwechslungsreich war.

Zwei Jahre später folgte dann "A strangely isolated place". Irgendwie hatte ich den Mix noch und jetzt war die Sammlung komplett. Die Titel, die noch nicht auf dem ersten Album waren, wurden hier nachgelegt. Der Sound ähnlich, doch schimmerten hier auch ein paar Tracks durch, die etwas schneller waren. Es folgten vier Jahre Ruhe - hier und da tauchte mal ein Track auf, z.B. "Suddenly the trees are giving way" auf Sutemos. Erst 2007 legte er mit "Goodbye" nach. Und solche Titel wirken schwer. Denn es ging so weiter - immer wieder mal eine Kollaboration, doch kein neues Album. Erst 6 Jahre später ging es mit "A long way to fall" weiter. In den Rezensionen kristallisierte sich die Meinung heraus, dass Ulrich Schnauss erwachsen geworden wäre und jetzt auch endlich so klingt.

Wir schreiben jetzt das Jahr 2016 und es passiert etwas wunderbares. "No further ahead than today" erscheint und macht die letzten beiden Alben, ach was sag ich, ein ganzes Jahrzehnt ungeschehen und setzt genau da an, wo "A strangly isolated place" aufhörte. Ich liege in der Wanne kann es einfach nicht fassen - dieses Album. Auch wenn ich einen kleinen Hauch an Kritik loswerden muss, denn es ist im Vergleich zum Einheitspreis der Alben in den verschiedenen Stores überall teurer. Aber das ist ein kleines Schmerz zu so viel Linderung wie dieses Album verteilt.

Aphex Twin 2.0

Jan 0

Man könnte behaupten, Nina Kraviz hat den großen Wurf gelandet. Dieser Typ - Bjarki - bringt im Jahre 2015 eine Zwei-Track-Scheibe mit dem Kracher "I wanna go bang" raus und dann Ruhe. Bis zum späten Frühjahr und dann rumpeln innerhalb von einem halben Jahr drei Longplayer ("B", "Lefhanded Fuqs" und "AE") auf den Markt. Ich finde solche Tendenzen immer gefährlich. Leute, die viel Musik innerhalb von kürzester Zeit veröffentlichen, bringen viel Schrott raus oder die Qualität fängt ab der zweiten Scheibe an, drastisch zu sinken. Oder es tritt das Schlimmste ein - ich mag nicht mehr, hab den Kanal voll von immer dem gleichen Sound.

1:0 für Bjarki - denn der hat schon beim ersten Album gezeigt, dass er zielsicher zwischen Ambient, Downtempo, IDM und rüpelhaften Technobrechern hin- und herspringt, ohne sich wirklich festlegen zu wollen, in welche Schublade er denn jetzt gehört. Und genau dieser Punkt macht ihn mir sehr sympatisch. Mal poltert er wie ein wilder Troll - ich fange schon an genervt auf den Player zu schauen und im nächsten Moment fächelt ein sanfter Ambient um meine Ohren. In einem Interview mit ihm habe ich gelesen, dass er so ca. 10 Tracks pro Tag produziert und auch nicht groß darüber nachdenkt, was er da macht. Ich bin gerade mitten im zweiten Album ("Lefhanded Fuqs") und es schlurft "EL" durch den Kopfhörer und für einen Moment vergesse ich, dass ich Bjarki höre und glaube mitten im Abfahrt-Hinwil-Album zu stecken oder vielleicht auch Arovane. Es ist ein Traum.

Und genau dieses ungebremste Wilde und Experimentierfreudige - das, was ich vor ca. 20 Jahren in einem Aphex Twin gesehen habe - kommt jetzt wieder. Nur ohne die Affektiertheit eines Richard D. James, der jahrelang von seinen tausenden Demos erzählte und erst Anfang letzten Jahres zu erkennen gab, dass es sich nicht um ein Phantom handelt, sondern diese Tracks tatsächlich existieren. Man merkt auch, wie schnelllebig die Zeiten geworden sind. Mitte der 90er - jedes Jahr ein Album veröffentlichen? Der blanke Ausverkauf! 2016: 3 Alben in einem halben Jahr - Läuft!

Biosphere – Microgravity

Jan 0

Die Patashnik von Biosphere gehört mit zu meinen liebsten Alben. Als 1994 die Werbung für Levi's rauskam, war ich hin und weg. Und dann dieses Album - ein ständiges Schweben zwischen chilligem Techno und Ambient. Aber für mich waren alle Alben die danach kamen, nicht mehr vergleichbar. Und jetzt entdecke ich die Microgravity. Original erschienen 1991 und letztes Jahr remastered. Also nehme ich mir die Zeit und höre das Album an und bin sprachlos - eigentlich genau wie die Patashnik, vielleicht noch nicht so ganz ausgereift, aber für den Sound von 1991 schon extrem weit entwickelt.

Und während mein Geist wieder ganz entspannt zwischen den zarten Fäden der ambienten Sounds hängt, fällt mir auf, dass ich einen Song kenne: Cloudwalker. Seinerzeit Bestandteil des 3 Lux-3 Videos. Um aber dem Gedanken nachzuhängen, fällt mir auf, dass es in letzter Zeit viele Wiederveröffentlichungen früherer Releases gibt. Gerade von den Künstlern selbst, wie jetzt Biosphere, Oliver Lieb, Uwe Schmidt... um nur einige zu nennen. Weiter so, Jungs! Ich bin überzeugt, dass ich noch große musikalische Lücken habe.