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Posts tagged as “Griechenland”

Griechische Inseln (Kalymnos)

Jan 0

Die Fähre nach Kalymnos ist im Gegensatz zur Fähre nach Nisyros keine reine Personenfähre, sondern schon auch für eine größere Menge an Fahrzeugen ausgelegt. Schon am Vortag waren wir in Mastichari und haben uns nach dem Preis erkundigt. 54 Euro für 2 Personen und das Auto hin und zurück. Auch hier dauert die Überfahrt eine Stunde - Abfahrt war 9 Uhr. Zwischendrin sehen wir ein paar Flossen, sind uns aber nicht sicher - haben wir gerade Delphine gesehen?

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Griechische Inseln (Kos – Kos, Mastichari, Marmari)

Jan 1

Ich fühle mich leicht erkältet, bin mir aber nicht sicher, ob ich nicht einfach zu viel Sonne in Kefalos abbekommen habe. Unser nächstes Ziel auf Kos ist die gleichnamige Stadt. Wir besuchen zuerst das Asklepieion, schließlich stammt Hippokrates von Kos. Es ist noch das schönste Ziel hier, denn von den Ruinen die im Stadtzentrum sind, sieht man nicht viel, das Gras steht ca. 1 Meter hoch. Hier in Kos spürt man schon eher die Nähe zur Türkei, das ein oder andere Minarett ragt in den Himmel, doch die Gebäude neigen zum Verfallen.

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Griechische Inseln (Kos – Kefalos)

Jan 1

Unsere Fähre von Nisyros zurück nach Kos geht um 15.30 Uhr, eine Stunde später sind wir da. Wir tanken noch etwas auf und fahren dann Richtung Kefalos, unserem zweiten Ziel auf Kos. Als wir in Kefalos einfahren überkommt mich ein komisches Gefühl. Eine ellenlange Straße - Links (Meerseite) Hotels, rechts kleine Gaststätten - keine Menschen. Das Gefühl bestärkt sich, als wir das Hotel Kordistos (*) betreten. Keiner da. Ich laufe hinten raus zum Pool, nur zwei Gäste, die sich sonnen, an der Bar - niemand. Nach 10 Minuten hat Kriszta jemanden gefunden. Der Kommentar "Sind Sie sicher, dass Sie das Zimmer gebucht haben?" macht uns stutzig.

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Mediterraner Spätherbst

Jan 0

Nachdem Ende Oktober noch ein paar schöne Tage waren, brach im Übergang zum November eine richtige Kältewelle über Deutschland herein. Da wir für unsere Mittelmeerkreuzfahrt nach Italien mussten, hatte ich schon die Winterreifen am Auto montiert, denn vielleicht hatten wir Pech und fuhren mitten in den Schnee hinein, wenn wir die Alpen überqueren. Freitag früh ging es los, mit Zwischenstopp in Herzogenaurach, wo wir noch ein paar Sachen kauften, bevor es Richtung Salzburg ging. Dort gingen wir etwas spazieren und sammelten dann Krisztas Eltern auf und fuhren zur Übernachtung Richtung Villach (ich habe eine Weltreise hinter mir, aber das war meine erste Übernachtung in Österreich!). Auf dem Weg dahin regnete es fast ununterbrochen. Nach einem kleinen Abendessen, legten wir uns relativ schnell schlafen, denn es sollte früh am nächsten Morgen weitergehen.

1. Station: Venedig

Eigentlich ist Venedig ja unser Abfahrtshafen gewesen. Da wir aber so geplant haben, dass wir gegen 11 Uhr in Venedig sind, bleiben uns noch ein paar Stunden, in denen wir die Stadt besichtigen können. Das Wetter wechselt zwischen grau und regnerisch. Selbst bei dem Wetter sind Unmengen von Touristen in den Gassen unterwegs. Viele haben sich Gummistiefel gekauft, um über die überschwemmten Plätze laufen zu können. Auch wenn es nicht das beste Wetter ist, hat Venedig einen Charme, der kaum von der Hand zu weisen ist. Vergeblich hoffen wir auf einen Wetterumschwung, aber der lässt auf sich warten. Das richtige Highlight folgt, als wir mit dem Schiff auslaufen und quasi vom Schiff oben herab auf den Dogenpalast schauen können. Während aber die halbe Schiffsbesatzung gebannt auf die Stadt schaute, bemerkte ich auf der Backbord-Seite des Schiffs einen goldenen Streifen am Himmel. Zusammen mit der Kulisse der venezianischen Insel ein schönes Motiv.

2. Station: Bari

Da wir erst mittags anlegten, gehörte der Vormittag dem Sport. Bari ist weniger bekannt, aber ein schönes Beispiel, wenn man typische italienische Gassen sucht, wie man sie gern in Filmen sieht. Es liegt ungefähr da, wo beim Italienischen Stiefel, der Absatz anfängt. Als wir anlegten, befürchtete ich schon, dass sich unser Stadtrundgang als sehr kurz erweisen wird. Das Wetter war wolkig mit Neigung zum Regen, was es dann auch zwischen sonnigen Abschnitten auch immer mal gemacht hat. Dafür war die Innenstadt nicht so belebt und wir schlugen uns durch die vielen kleinen Gässchen, wo die Türen offen standen und Blicke in die Küche erhaschen konnten und für einen Augenblick Teil einer italienischen Familie wurden. Es war, als wäre die Zeit seit 40 Jahren stehen geblieben. Zu unserem Unglück spielte das Wetter nicht mit, außerdem fand sich in der Nähe des Hafens auch keine Reiseagentur, die eine Tour nach Alberobello angeboten hätte. Und für Alberobello braucht man unbedingt schönes Wetter...

3. Station: Korfu

Auf Korfu kamen wir früh an. Schon im Vorfeld unserer Reise hatten wir einen Mietwagen organisiert, den wir jetzt nur noch abholten. Man war auf deutsche Touristen eingerichtet, denn der Vermieter sprach etwas deutsch. Hauptziel war Palaiokastritsa. Als wir dort ankamen, öffneten sich die Wolken und es goss in Strömen. Doch schon wenig später verschwanden die Wolken und der Himmel zeigte sich von einer weiß-blauen Seite. Das Umfeld der Kirche ist in der festen Hand von Katzen. Als wir etwas herumliefen, sahen wir etliche Pappboxen an der Seite, wo sich in einigen viele kleine Katzen zusammenkuschelten und schliefen. Der Rest lief auf dem Gelände herum und schmuste mit den Besuchern. Wir wollten auch noch einen kleinen Strandausflug, aber der Strand war nicht einladend und außerdem zogen schon wieder dunkle Wolken auf, die sich bei unserem Besuch im Schloss, das Sissi bauen ließ, entluden. Zum Abschluss folgte noch eine kleine Stadtrundfahrt und danach gaben wir den Mietwagen ab und verzogen uns auf unsere Kabine. Da wir nachts immer durch das Gepolter in der Küche über uns gestört wurden, mussten wir etwas Schlaf nachholen.

4. Station: Santorini

Wir erreichen Santorini am Mittag. Als wir die Insel anfahren, denke ich von der Ferne, dass der Berge mit Schnee bedeckt sind, so weiß leuchtet es. Ein Blick durchs Zoomobjektiv offenbart die Häuser. Da wir nicht im Hafen anlegen, werden wir mit kleinen Booten übergesetzt. Auf dem Hinweg nehmen wir die Seilbahn aufwärts. Wie es sich herausstellt, ist gerade ein Bus nach Oia weggefahren und wir müssen 20 Minuten warten. Ich nutze die Zeit, um Postkarten zu schreiben. Der Busfahrer und sein Kassierkollege sind entweder notorisch schlecht gelaunt oder richtige Touristenhasser. Den Touristen wird vermittelt, dass es sich um den Non-Stop-Bus nach Oia handelt, Essen und Trinken streng verboten ist, aber Landsmänner dürfen an jeder Milchkanne aussteigen und sitzen futternd im Bus. So ziemlich fast jedes Motiv, was Santorini zeigt, dürfte aus Oia stammen. Hier findet man strahlend weiße Häuser, blaue Kuppeln und wir hatten an dem Tag wahnsinniges Glück - herrlich blauen Himmel. Die Zeit vergeht wie im Flug und gegen 18 Uhr sind wir wieder zurück, nachdem wir nach unten gelaufen sind und dabei durch jede Menge Eselsmist stapfen durften.

5. Station: Kusadasi (Ephesus)

Wir entscheiden uns am Abend vorher, dass wir uns einen Taxifahrer suchen, der alle historischen Stätten mit uns abklappert. Für 65 Euro finden wir einen uns los gehts. Es wimmelt in Ephesus vor Touristen, aber trotzdem ist es schön. Dort verbringen wir einige Stunden, fahren anschließend zu einigen Sehenswürdigkeiten, die eigentlich noch zur historischen Stätte gehören, aber außerhalb des Geländes liegen. Danach geht es nach Selcuk ins Museum. Ich bin nicht interessiert, setze mich auf eine Parkbank vor dem Museum und nicke sogar kurz ein. Wir strapazieren die Geduld unseres Taxifahrers, als wir weiter ins Stadtzentrum laufen, um eine Kirche und das alte Aquädukt zu besichtigen. Abschlusspunkt der Tour ist der Artemistempel, der zu den 7 alten Weltwundern gehörte. Davon ist nur noch eine Säule übrig, die auch nur noch den Eindruck vermittelt, als verschiedenen Steinen aufeinandergestapelt worden zu sein. Als wir wieder an Bord sind, beschweren wir uns todmüde über den Radau über uns und bekommen ein neues Zimmer zugewiesen. Nur mit Handgepäck ziehen wir um, was sich als richtig erwies, denn eine halbe Stunde kommt die französische Familie nebenan zurück, die Kinder tollen umher und durch die Verbindungstür hören wir jedes Wort. Nichts wie zurück ins alte Zimmer.

6. Station: Katakolon (Olympia)

Wir beschweren uns nochmal und bekommen eine $100 Gutschrift und ein Einladung ins das schiffseigene japanische Izumi-Restaurants - auf Kosten der Serviceabteilung. Mittags soll das Schiff in Katakolon anlegen, was uns aber nicht gelingt, weil der Wellengang viel zu hoch ist. Also liegen wir den ganzen Nachmittag im Hafen, ohne anzudocken. Abends kommt dann das Essen im Izumi. Da es ein Restaurant ist, wo die Gäste zahlen müssen, ist es wenig besucht, die Bedienung exzellent und das Essen ausgezeichnet. Das Ambiente ist optimal, um Kriszta zu fragen, ob sie meine Frau werden möchte. Ich muss nicht lange auf das "Ja" warten. Ein sehr schöner Abend!

Den letzten Tag verbrachten wir auf See, lasen, lagen in der Sonne - aber nur innen, da es außen viel zu kalt und windig war. Als wir den nächsten Morgen in Venedig ankommen, könnte man meinen, alle Fenster wären durch Milchglas ausgetauscht worden, so neblig ist es. Wir steigen ins Auto und am späten Nachmittag sind wir wieder daheim.

Athen: Die Wiege der Demokratie

Jan 1

Wenn man von Griechenland hört, kommen einem verschiedene Dinge in den Sinn: Sonne oder Meer, wenn man Urlaub denkt. Akropolis, wenn man Sehenswürdigkeiten im Blickfeld hat. Troja oder Der Koloss von Rhodos, wenn man an historische Dinge denkt. Das griechische Alphabet, wenn man wissenschaftlich veranlagt ist und nicht zuletzt Griechenlands Beiträge zu Demokratie, Naturwissenschaft und Philosophie. In jüngster Zeit ist Griechenland in die negativen Schlagzeilen gerutscht, weil die Staatskasse leer ist und auf Deutschland ist man dort angeblich auch nicht gut zu sprechen. Zeit sich man ein Bild vor Ort zu machen. Wir machten einen Städtetrip nach Athen.

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