Da wir jetzt durchgängig schönes Wetter haben, heizt sich das Zelt ordentlich auf und auch nachts kühlt es kaum ab. Es ist mollig warm nachts, was mich ziemlich schlecht schlafen lässt. Wir packen am nächsten Morgen unser Zelt zusammen und fahren erstmal aus Porto raus. Wir finden eine kleine Bäckerei mit herrlichem Ausblick. Das Frühstück ist nicht gerade günstig (7 Euro), aber sehr reichlich. Dann geht es ohne größere Unterbrechungen weiter zurück nach Calvi. Meine Frau hat einen schönen 4*-Zeltplatz ausgesucht, der 5 Minuten vom Strand entfernt ist.

Wir legen uns bis 15 Uhr hin und genießen die Aussicht, dann fangen wir an, die ersten Souvenirs einzukaufen, Wurst und Schinken aus Wildschwein, das berühmte Pietra (Bier aus Kastanien). Am Abend bummeln wir noch etwas durch die Stadt und gehen anschließend in der Nähe des Hafens essen.

Wir haben zwar unseren universellen Gaskocher mit, das Problem ist aber, dass wir keinen passenden Treibstoff finden. Als holen wir uns ein kleines preiswertes Modell im Supermarkt und machen früh damit unseren Tee warm. Danach legen wir uns noch bis Mittag an den Strand. Am Vortag hatten wir schon eine kleine Gaststätte ausgemacht, die nicht ganz so zentral liegt, ziemlich nahe eines Supermarkts. Wir kaufen noch etwas Marmelade aus Feigen, essen dann noch mal Muscheln und fahren anschließend quer durchs Land (der schnelle, weniger kurvenreiche Weg) nach Bastia.

... auch abends schön ...

… auch abends schön …

Bevor wir in Bastia landen, machen wir noch einen Zwischenstopp in Vescovato. Hier waren früher große Landgüter, die man auf dem Weg ins Dorf immer wieder an den Straßenrändern sieht. In Vescovato scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Es ist wieder warm und sonnig, die Schwalben jagen kreischend ihre Nahrung am Himmel und es riecht nach feuchten alten Mauern. Wir laufen einsam herum, schauen uns alles an – die Einwohner sind freundlich und grüßen uns.

Unsere letzte Übernachtung ist in der Nähe von Bastia auf einem Zeltplatz am Meer. Hier hat sich eine Wohnmobil-Gruppe niedergelassen, die uns gleich erstmal sagt, dass sie am nächsten Morgen um 5 Uhr startet und wir deswegen unser Auto umparken sollen. Kein Problem, erstaunlicherweise hören wir kaum was von ihnen, als sie losfahren. Wir kochen noch schnell essen und gehen nochmal einkaufen. Eigentlich wollen wir laufen, aber ich plädiere auf Faulheit. Unser Glück, denn der Supermarkt ist nur als Abfahrt von einer vierspurigen Straße erreichbar. Fußgänger nicht erwünscht. Im Laufe des Abends kommt noch ein junges deutsches Pärchen, die gerade erst auf Korsika angekommen sind. Wir geben ihnen ein paar Tipps und quatschen noch etwas. Lange können wir nicht einschlafen, denn mit Einbruch der Dunkelheit kommen noch 3 Franzosen, die gemütlich ihre Zelte aufbauen, essen kochen und bis 23 Uhr miteinander (von Zelt zu Zelt?) reden.

Vescovato

Vescovato

Gegen Abend hat es schon begonnen wolkiger zu werden. Gegen Mitternacht werde ich wieder munter – es beginnt zu regnen, später kommt auch noch Gewitter dazu. Es regnet bis 4 Uhr. Wir stehen halb 8 Uhr auf, zerlegen unser Zelt und legen alles in die langsam zwischen den Wolken durchbrechende Sonne. Während das Zelt trocknet, machen wir Frühstück. Wir haben Glück, dass wir alles trocken bekommen. Dann geht es zur Fähre, wo wir noch eine halbe Stunde warten müssen, bis wir reinfahren dürfen. Kriszta möchte lieber draußen sitzen, aber mir ist es zu warm und deshalb gehen wir rein. Wir finden eine gemütliche ruhige Lounge. Wir essen, lesen und schlafen bis uns das Schiffspersonal rausjagt, weil sie den Raum absperren möchten. Als einzige Möglichkeit bleibt jetzt nur noch die Bar. Hier steht das Personal gelangweilt herum, statt die Gäste zu bedienen.

Als wir in Savona ankommen, beginnt es in Strömen zu regnen und zu stürmen. Trotzdem kommen wir gut voran. 20.30 Uhr bemerke ich ein Schild, dass irgendwas über den Gotthart-Tunnel sagt. Ungefähr 10 Minuten später kommt das gleiche Schild noch mal und ich mache Kriszta darauf aufmerksam. Sie befragt ihr Smartphone und stellt fest, dass der Gotthart-Tunnel heute Nacht 21 Uhr schließt. Wir haben noch ca. 40km bis dahin zu fahren. Jenseits jeglichen Tempolimits jagen wir auf der Autobahn dahin, mit uns noch zwei andere Autos, die auch keine Lust haben, über den Pass zu fahren. An der Ausfahrt sehen wir Bauarbeiter, die gerade die Hütchen für die Sperrung aufstellen. Wir werden durchgewinkt, bevor das letzte Hütchen platziert wird. Zum Glück! So schaffen wir es, dass wir 23 Uhr bei unseren Weltreisefreunden Franzi und André ankommen. Wir plaudern noch kurz und gehen dann schlafen.

Schloss Wildegg

Schloss Wildegg

Den nächsten Morgen kommen wir kaum aus dem Bett. Franzi, die um 9 Uhr zum Schloss muss, holt uns aus dem Bett. Wir bekommen eine persönliche Führung im Schloss Wildegg mit zahlreichen Anekdoten, wie sich manche Gäste benehmen und was alles schon passiert ist. Anschließend fahren wir noch nach Aarau und schauen uns dort ein bisschen um. Für Mittagessen ist es zu teuer (ein Gericht 20 CHF), als decken wir uns im Supermarkt ein bzw. naschen an den Probeständen. Danach fahren wir wieder zurück. Franzi hat inzwischen Feierabend und wir setzen uns gemeinsam auf die Terasse. Später kommt noch André und wir chillen und sonnen, grillen, gehen eine Runde durchs Dorf spazieren und schauen uns abends das Eröffnungsspiel der EM an. Den nächsten Tag bleiben wir noch und hauen nach dem Spiel Schweiz – Albanien ab. Wir kommen gut durch und holen abschließend am Sonntag unseren Hund ab. Nach den letzten Tagen, wo ich jeweils ca. 600km pro Tag gefahren bin, habe ich langsam keine Lust mehr auf Auto fahren…

Unsere Fahrt nach Korsika fing schon abenteuerlich an. Wir fuhren auf die Autobahn Richtung Dresden – keine 10km und es war Stau. Wir entschlossen uns eine Umfahrung zu nehmen. Im Nachhinein eine schlechte Idee, denn wir verloren dadurch ca. 1 Stunde. Dadurch verpasse ich die erste Halbzeit des Halbfinales zwischen den Brose Baskets und Bayern München. Wir übernachten in Dresden, lassen unseren Hund da und fahren am nächsten Morgen zurück nach Bamberg. Dort essen wir Mittag, laden unsere Sachen ein und fahren weiter Richtung Schwarzwald. Es ist sonnig – das Auto zeigt 25°C an. Unser Zwischenstopp heißt Königsfeld. Dort haben wir ein Zimmer im Parkhotel gebucht. Unser Zimmer stellt sich als Ferienwohnung heraus. Wir haben fast die ganze Etage eines kleinen Hauses – Essküche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, 2 Waschbecken im Bad. Trotz der Wärme außen ist es drinnen kühl, sodass wir die Heizung anmachen müssen. Es beginnt langsam zu regnen und wir springen schnell wieder ins Auto und suchen was zu Essen. Während wir Abendessen gießt es wie aus Kannen. Wieder draußen ist die Temperatur auf 15°C gefallen. Aber die Sonne kommt schon bald wieder heraus, überall glitzert und dampft es, während wir spazieren gehen. Zum Abschluss gönnen wir uns noch einen Gang in die Sauna und fallen dann ins Bett.

"Unser" kleines Haus im Schwarzwald

„Unser“ kleines Haus im Schwarzwald

Das Frühstück im Parkhotel ist prima. Gegen 8.30 Uhr fahren wir weiter Richtung Schweiz. Da meine Frau eine Lieferung in die Schweiz dabei hat, wollen wir die Zollerklärung an der Grenze machen. Während wir die Autobahnplakette kaufen, fragen wir nach dem Ablauf. Wir werden zum deutschen Zollbeamten geschickt. Nachdem ich immer wieder zwischen ihm und meiner Frau dolmetschen muss (Beamtendeutsch vs. Deutsch), stempelt er die Rechnung als ausgeführt ab, mit dem Zusatzvermerk, dass wir die das Einführen in die Schweiz übernehmen. Ein tödlicher Fehler, wie sich gleich herausstellt. Denn wir werden jetzt zum Schweizer Zoll geschickt und die nette Dame erklärt uns, dass wir dazu mit der Ware zu einer Drittfirma müssen, welche die Ware prüft, elektronisch erfasst und erst dann können wir sie einführen. Wir danken und beschließen die Rechnung doch mit deutscher Umsatzsteuer zu erstellen. Als wir unser Paket in der Schweiz ausliefern, werden wir von einer kleinen Asiatin begrüßt, die gebrochenes Schweizerdeutsch mit uns redet. Ihr Mann und sie sind sehr lieb und verständnisvoll, was das Paket angeht und wollen uns noch auf ein Getränk einladen. Wir lehnen dankend ab, schließlich wollen wir noch nach Italien.

IMG_7296Nach dem Regen am Vortag ist es wieder sonnig und warm. Wir machen eine kleine Pause am Vierwaldstätter See. Mittagspause ist in Cernobbio. Wenn man schon mal in Italien ist, sollte man doch eine italienische Pizza essen, die auch sehr lecker war. Gegen 18 Uhr sind wir schließlich in Savona und gehen noch schnell Vorräte einkaufen. Boarding auf die Fähre geht schneller als gedacht. Wir bekommen einen Zettel, wo unsere Kabinennummer drauf steht und fertig. Danach wird man in die Fähre gelotst und in die passende Position dirigiert.

Als erstes suchen wir unsere Kabine. Nach einer Weile finden wir sie und stehen vor dem Problem, wie wir sie betreten. Nach einigem Suchen findet sich ein Steward, der sie uns öffnet und Siehe da! die Karte zum Öffnen liegt drin. Im Vergleich zu einem großen Kreuzfahrtschiff ist die Kabine klein und spartanisch eingerichtet. Auch die Reinlichkeit liegt im Grenzbereich. Wir beginnen das Schiff zu erkunden und stoßen auf Horden von Motorradfahrern, die sich gleich erstmal eine große Flasche des Kastanienbieres „Pietra“ gönnen. Die Gänge werden von LKW-Fahrern belagert, die sich dort mit Iso-Matten und Schlafsäcken breit machen. Um 21 Uhr legt die Fähre pünktlich ab und wir genießen noch ein bisschen den Ausblick, bis wir uns auf unsere Kabine begeben und dort bis 6 Uhr schlafen.

Pünktlich 6 Uhr ertönt eine Ansage, dass wir uns Bastia nähern und dass es Frühstück gibt. Wir haben Frühstück dabei, machen uns fertig und gehen gegen halb 7 Uhr zu unserem Auto. Dort wartet eine kleine Überraschung auf uns. Wir haben schon öfters den „Corsica Ferries“-Aufkleber auf Autos und Wohnwagen gesehen und uns immer gefragt, warum sich Leute das antun. Jetzt wissen wir es, der wird über Nacht auf alle Vehikel aufgeklebt. Offensichtlich scheint die Morgenansage an einigen Fahrern vorbei gegangen zu sein, denn hier und da sieht man Autos ohne Besitzer, die den restlichen Fahrern die Ausfahrt aus der Fähre verhindert. Wir haben Glück und sind schnell raus.

Das war ja wirklich eine abgefahrene Woche. Letzten Sonntag Mittag ging es los. Abfahrt Richtung Süden, einen Kollegen abholen und noch auf eine verspätetes Mittagessen bei ihm einfallen. Danach über den Bodensee und weiter – Ziel Fribourg (Französische Schweiz). Gegen 21 Uhr waren wir da, checkten im Hotel ein und gingen auf die Zimmer.

Die Enttäuschung kam sofort – kein WLAN auf dem Zimmer und somit kaum eine Möglichkeit, günstig nach Hause zu telefonieren. Also blieb nur „angerufen werden“. Ich wurde an dem Abend nicht müde und zappte mich noch durch das Fernsehprogramm. Ich blieb bei BBC Prime hängen, weil da irgendein Film oder eine Serie lief, die ziemlich verwirrend war. Es spielte in der realen Welt, aber auch nicht, weil es Doppelgänger gab, die andere Namen hatten und da waren dann noch die Penner von der Straße, die von einer dubiosen Firma aufgesammelt und in eine Cyborgarmee umgewandelt wurden. Alles wirkte irgendwie so einfach und trotzdem war die Idee richtig schön abgefahren. Beim Abspann war mir dann alles klar…

Ich hatte schon mal Anfang / Mitte der 90er Dr. Who regelmäßig gesehen, als es noch nachts auf RTL ausgestrahlt wurde. Die Serie ist mit so viel Liebe so schlecht gemacht, die muss man einfach gern sehen.

giger barDas Wetter war dann am Montag richtig regnerisch. Unsere Gastgeber hatten sich entschlossen, uns zum Käsefondue-Essen einzuladen und uns ein bißchen die Umgebung zu zeigen. Da es bereits dunkel war, als wir losfuhren und das Wetter sich nicht besserte, fiel alles relativ kurz aus. Und wie wir so durch die Nacht fuhren, kam mir plötzlich alles so bekannt vor. Eine beleuchtete Burg, Schilder, die nach Gruyéres wiesen… Der Schweizer Gastgeber wies auf die Burg und meinte, dass wir jetzt da hinfahren. Ich fragte unsicher nach, ob das die Burg ist, wo auch das Giger-Museum ist. Ja, natürlich ist das die Burg und es wäre toll dort und wir gehen in die Giger-Bar, um dort einen Apéro zu trinken (War ein bißchen traurig: Hunderte Kilometer von der Heimat entfernt an einen Ort gefahren werden, wo man schon mal war). Wir tapsten etwas hilflos im Regen auf der Burg umher und gingen dann in die Bar. Schade fand ich es schon, dass kaum jemand was mit dem Namen H.R. Gigers anfangen konnte. Anschließend ging es nach Bulle, wo wir ganz exzellent schlemmten.

Die Katastrophe kam, als wir wieder im Hotel waren. Vor dem Hotel ist ein kleines Haus mit einem Irish Pub darin. Wie ich später erfuhr, war dort eine Studentenparty im Gange, die bis 3 Uhr lief. Schlafen war in der Zeit nicht möglich. Entweder man machte das Fenster auf und es wurde laut oder man machte das Fenster zu und es wurde warm. Trotzdem kam ich dann zu meinem Schlaf, wurde morgens von einer lieben Stimme am Telefon geweckt und so ging die Woche ziemlich schnell rum. Es gab viel zu arbeiten und danach ging es meistens in die Stadt, aber auch nicht zu lang, denn es wurde sehr schnell kalt und ich hatte nur meine Lederjacke mit.

Sehr witzig bei dem Hotel war der Parkhausspaß. Wir wußten, dass es zum Hotel ein Parkhaus gab und ließen uns den Weg beschreiben – links vom Hotelparkplatz (der immer voll war) runter, in den Kreisverkehr, 2. Ausfahrt raus, bis zum Bahnhof, dann wieder in den Kreisverkehr, dort die 1. Ausfahrt, nächste Kreuzung links, die nächste noch einmal links und dann an der Ampel links und dann die Straße runter, bis zu Einfahrt ins Parkhaus. Diese Fahrt kann im Berufsverkehr schon mal eine Viertelstunde dauern.

Jetzt hatte ich natürlich alles mögliche mit – Buch, Laptop, MP3s für einen Vielleicht-mache-ich-mal wieder-einen-Podcast. Und was wurde – kaum was. Ich habe ein paar Seiten gelesen, eine Netlabel-EP gehört und dann war schon Schluß. Ansonsten war ich viel zu müde, ich fiel meistens schon gegen um 22 Uhr ins Bett, um dann gegen 7 Uhr wieder munter zu werden. Erste Ansätze von Winterschlaf?

oder

Ein Wochenende im Land der Mikrobis

WalenseeDer Start ins Wochenende begann schon gut, denn der Wunschtermin am Freitag Feierabend zu machen war ursprünglich gegen 16 Uhr. Es sollten ja nur noch ein paar kleine Fehler aus der Version gemacht werden, also (theoretisch) kein Problem. Nur die Version war gerade ein bißchen depressiv und brauchte viel Zuwendung. Also hieß es – Fehler korrigieren, übersetzen, Setup erstellen lassen, installieren, ausprobieren. Das Dumme daran war, dass die Version bei mir lief, aber nach der Installation nicht mehr. Ursprünglich tippte ich auf die Registrierung der Komponenten, dann mußte es am Versionsrechner liegen. Also probierte ich alles durch und jedes Mal schepperte es an einer anderen Ecke, traurig war immer nur, dass jeder Durchlauf ungefähr eine halbe Stunde benötigte. Ich stand mit meiner Geduld nervös hopsend am Abgrund. Gegen halb 6 Uhr machte ich mich dann mit maximalem Frustfaktor auf den Heimweg.

Die Sachen waren schnell gepackt, jetzt mußte ich nur noch den Routenplan ausdrucken. Schön, dass der Routenplan 99 Teilstücke enthielt und der Einzug meines Druckers mit mangelnder Leidenschaft Seiten einzieht. Sämtliche Versuche, ihn zu einem flüssigen Druck zu bewegen, scheiterten. Ich stand kurz vor dem Punkt, das Fenster zu öffnen, den Drucker mit hohem Bogen ins Jenseits zu befördern und einfach so loszufahren. Ich tobte, als ich sah, dass der Routenplaner aus dem Eintrag „über Ulm“ eine Stadtführung machte. Letztendlich waren von den 20 Seiten vielleicht vier interessant. Und so verschob sich mein Wunschtermin in Ruhe gegen 17 Uhr aufzubrechen, in eine Hals-über-Kopf-Aktion kurz nach 19 Uhr. Ich beruhigte mich mit dem Gedanken, auf der Autobahn wieder zur Ruhe zu finden.

So war es letztendlich dann auch und ich beobachtete auf der Autobahn einen genialen Sonnenuntergang und stand gegen halb 11 Uhr an der Österreichischen Grenze. Von jetzt ab verließ ich mich auf meinen Instinkt, was die Route betraf. Ich schlich entlang des Bodensees in Richtung Schweiz, überquerte die Schweizer Grenze und versuchte eine Vignette zu bekommen – die Tankstellen hatten alle geschlossen. Irgendwie bin ich dann doch von selbst drauf gekommen, dass man ja einen Grenzbeamten fragen könnte, der mich dann wortlos in Richtung Zollgebäude winkte. Marke klebte, weiter ging es. Unvernünftig wie ich bin, fuhr ich natürlich nicht die Autobahn Richtung Chur, sondern versuchte die Abkürzung über St. Gallen. Dort kam dann eine Umleitung, die mich auf die Landstraße führte, aber nicht wieder auf die Autobahn zurück. Ok, also auf die harte Tour. Ich – ohne Navi, bewaffnet mit einem 1998/99er Routenplan – im Kampf gegen Serpentinen, nachts halb 12, kein Licht weit und breit. Der Vorteil war, dass die Müdigkeit keine Chance hatte, weil ich die ganze Zeit mit schauen, lenken und schalten beschäftigt war. Als ich dann in Wattwil angekommen war, blitzte der Gedanke „Wie wärs mit einer Abkürzung, statt über Rapperswil zu fahren?“ in meinem Kopf auf. Also los! Irgendwie kam mir mit der Zeit die Strecke bekannt vor und als ich dann in Wald ankam, wußte ich noch, wo ich lang mußte. Ein bissel stolz war ich schon, dass ich den Weg, ohne mich zu verfahren, gefunden habe. Wir aßen noch eine Kleinigkeit und quatschten bei einem Glas Rotwein. Gegen 3 konnte ich die Augen kaum noch offen halten und ich kuschelte mich auf die Couch und weg war ich.

Mit dem Schlaf eines Wachhundes ausgestattet, wurde ich durch das Hoppeln von Hannibal munter, schlief dann doch noch einmal ein und wurde halb 9 von Lonis Handyweckruf im Schlafzimmer geweckt. Wir frühstückten (Schweizer Essen ist wirklich um Längen leckerer) und fielen dann einmal lang hin, um im Atelier zu stehen. Auf den Bildern sah das alles sehr überschaubar aus, aber in real wirkte es riesig. Ich schaute und staunte, wir quatschten noch ein wenig und dann machte ich mich wieder auf den Weg in die Wohnung, ich mußte noch etwas Schlaf nachholen. Mein MP3-Player riss mich schnell in den Schlaf, was ich auch nur merkte, weil plötzlich die Hälfte eines Podcasts fehlte. Da die Sonne schien, pflanzte ich mich anschließend mit meiner de:bug auf den Balkon und las bei einer Tasse Kaffee etwas. Zwischendurch noch einen kurzen Bummel durch Wald gemacht und anschließend noch etwas gelesen, bevor ich wieder ins Atelier ging. Nachmittags brachen wir dann im Cabrio zu einem Ausflug nach Sargans auf. Keine Ahnung, wie lange wir dort laufen mußten, aber das Gaststättengewerbe war uns nicht freundlich gesinnt. Kurz bevor wir resignierten, fanden wir doch noch einen schönen Garten, tranken etwas und quatschten.

Am Abend stand auf Wunsch eines einzelnen Herren ein Käsefondue auf dem Plan. Unglaublich, aber mit einem halben Pfund flüssigen Käse im Bauch ist man bewegungsunfähig. Und der Grappa danach betäubt auch nur das Völlegefühl und macht außerdem tierisch müde. Da ich schon etwas Schlaf nachgeholt hatte, schepperte mich der 15-Minuten-Bimbam um 7 Uhr aus den Federn und ließ mich nicht mehr einschlafen. Wieder gelesen, bis Loni munter wurde und wir uns zu einem sonnigen Frühstück auf dem Balkon hinsetzten. Dann kramte ich noch mein Zeug zusammen und machte mich bereit für den Aufbruch. Zwischendurch stellte ich noch fest, dass ich zwar eine schicke Kreditkarte hab, mit der ich an Millionen von Geldautomaten kostenlos Geld abheben kann (auch im Ausland), aber wenn ich die PIN nicht im Kopf hab, nützt mir das Teil nichts. Erst recht nicht, wenn ich tanken muss. Aber die EC-Karte tat es auch. Rüedi freute sich über den Red Bull, den ich ihm in den Tank füllte. Ein Normalbenziner, der Super nuckeln darf, weil es nichts anderes gibt. Die 120km/h waren für ihn schon fast eine Beleidigung. Ich nahm auf dem Rückweg den anständigen Weg über die Autobahn, aber es war der definitiv entspannendere und auch schön (siehe Bild).

Halb 2 stand ich dann kurz vor Ulm und schickte schon mal eine Nachricht über mein baldiges Eintreffen bei meiner ehemaligen Klassenkameradin voraus. Ich folgte dem Weg des Routenplaners durch Ulm und mußte feststellen, dass in Ulm fast mehr Blitzer als Laternen stehen. Ungefähr eine halbe Stunde bevor ich ankam, begann es sanft zu regnen und schlagartig fiel das Durchschnittstempo. Missmutig zuckelte ich hinterdrein oder überholte, wo es möglich war. Als ich eintraf, wurde ich mit den Worten „Man bist du groß geworden!“ begrüßt. Ok, meine Erinnerung sagte mir auch, dass wir ungefähr gleich groß waren, aber jetzt reichte sie mir nicht mal bis an die Schultern. Neben ihr stand eine kleine Blonde, die Melissa hieß, aber immer Püppie genannt wurde. Und Püppie fand den Onkel toll. Anfangs war sie noch etwas schüchtern, aber das gab sich schnell. Es wurde sämtliches Spielzeug vorgeführt und nachdem Melissa entdeckte hatte, dass man auch prima beim Onkel auf dem Schoß sitzen könnte, kletterte sie mit auf die Eckbank. Nach ein paar Runden Wippen und Schaukeln auf meinen Knien und einmal ordentlich Durchkrabbeln, bekam ich von Manu den Ratschlag, ich sollte mir doch auch sowas zulegen. Gerne doch! Irgendwelche Freiwillige?

Nebenbei unterhielten wir uns natürlich, nur beim Krabbeln wurde es schwierig, weil Püppie vor Lachen quiekte. Ich erfuhr auch interessante Sachen von anderen Leuten aus unserer Klasse, u.a. dem „Superhausmann“ der es schon ins Fernsehen geschafft hat und der sich mit Leidenschaft um Haushalt, Kinder und Wäsche kümmert, während die Frau arbeiten geht. Ich habs immer gewußt, wir sind ein gestörter Haufen gewesen. Und schnell ging die Zeit herum und in Hinblick darauf, dass ich noch 3 Stunden Fahrt vor mir hatte, brach ich auch bald wieder auf. Ich freu mich auf September zum Klassentreffen.

Und bevor ich meine Labertasche wieder schließe noch die finale Erklärung – wieso „Land der Mikrobis“? Mikrobi war ein Roboter aus einer ungarischen Zeichentrickserie in meiner Kindheit. Völlig bedeutungsfrei blitzte er zwischendurch mal mit den Augen und machte dazu ein Geräusch, was dem schweizerischen Kehlkopfkratzen sehr ähnlich ist. Obwohl ich die Serie seit Ewigkeiten nicht gesehen habe, ist das Geräusch hängengeblieben… ch-ch (Leider gibt es dazu kein IPA-Zeichen).

Dass Ostern viel zu schnell vorbei war, brauche ich ja nicht zu erwähnen. Ein paar sehr schöne Tage mit leider viel zu durchwachsenem Wetter. Und ich bin in den Genuss einer neuen Erfahrung gekommen: Nachtzüge.

Am Donnerstag Abend startete meine Odyssey schon auf dem völlig falschen Fuß. Mein Zug sollte viertel vor 21 Uhr losfahren. Ich stehe aber schon kurz nach sieben auf dem Bahnhof und wundere mich, warum mein Zug nicht ausgeschrieben ist. Ein Blick auf die Fahrkarte belehrte mich eines besseren. Kein Problem dachte ich mir, Tasche ins Schließfach einsperren und noch ein wenig in der Stadt herumlaufen, die Geschäfte haben ja noch auf. Einfach Geld wechseln, um das Fach zu bezahlen. Leider hatten nur noch Imbisstände am Bahnhof auf, die alle der Meinung waren, meinen Geldschein dann zu wechseln, wenn jemand was kauft. Also zog ich von leerem Stand zu leerem Stand, als sich dann jemand fand, der Pfandflaschen zurückgeben wollte. Ich hielt schon freudestrahlend meinen Schein hin, schon fiel die Lade zu und wortlos verschwand die Verkäuferin in einem der hinteren Räume. Mein höhnisch gerufenes „Danke schön!“ muss sie aber noch mitbekommen haben, denn ein glockenhelles „Bitte!“ kam noch zurück.

Nur gut, dass es noch einen kleinen Bäcker gab, der ohne viel zu reden, die Kasse öffnete und mein Geld wechselte. Typisch für solche Momente war es draußen grau und kalter Wind wehte. Trotzdem schlenderte ich gemütlich durch die Stadt und war kurz nach 20 Uhr wieder im Bahnhof, befreite meine Tasche und stieg in den Zug ein, nachdem er eingefahren war.

Die Sitze machten auf den ersten Blick einen komfortablen Eindruck. Die Zahl der eingestiegenen Passagiere ließ mich hoffen, dass ich genügend Platz zum Schlafen haben werde. Nachdem der Zug Leipzig passierte, waren noch genau 2 Plätze in dem Wagen frei. Der neben mir und ein weiterer gegenüber vom Gang. Eine zusteigende Mutter mit Kind beantwortete alle offenen Fragen. Da kein Kursplan zu finden war, erkundigte ich mich nach den nächsten Bahnhöfen. Schnell wanderte das Gespräch zum Preis für Zugfahrten und wie teuer doch alles ist, wie gierig die Politiker sind und dass man 100 Euro mehr zahlen muss, um 20 Euro zu bekommen. Auch die Frage ihrer Tochter: Mama, was soll ich denn jetzt für Musik hören? wurde in Wagonlautstärke mit Frag doch mal den vor uns, der hat so viele CDs beantwortet, weil der sich gerade durch seine komplette CD-Sammlung grub oder später mit seinem Bluetooth-Headset mit Freunden telefonierte oder in seinem Opel-Hochglanz-Magazin blätterte. Zeit für mich, mir die Kopfhörer in die Ohren zu stopfen und versuchen zu schlafen.

Sehr angenehm war, dass das Licht gegen 23 Uhr gelöscht wurde und nur noch das im Sitz integrierte Licht zum Lesen genommen werden konnte. Da niemand hinter mir saß, konnte ich den Sitz problemlos nach hinten verstellen und döste so ein wenig vor mich hin, bis ich gegen halb 1 abrupt geweckt wurde. Der Zug stand still und es wurde umgekoppelt. Ungefähr im Halbe-Stunden-Takt, sodass man sehr schnell wieder munter wurde, als ein Ruck durch den Wagen ging. An Schlafen war in dem Fall nicht zu denken. Als sich gegen 4 der Zug wieder in Bewegung setzte, schlief ich sofort wieder ein…

Die Rückfahrt schien ähnlich zu verlaufen. Zu Beginn war der Zug noch leer, sehr leer, füllte sich aber auch wieder sehr schnell. So schnell, dass schon Streitigkeiten um Plätze ausgefochten wurden, als eine Mutter mit Kind in den Zug stürzte und sich neben der Reihe vor mir aufbaute und behauptete: Wir haben die Plätze 25 und 26 reserviert. Die beiden vor mir zückten ihre Fahrkarten mit den Platzreservierungen und straften ihre Behauptung Lügen. Sie hielt ihnen im Gegenzug ihre Karte unter die Nase, als der Mann schräg vor mir bemerkte: Haben sie mal auf’s Datum gesehen? Unsagbar schnell wurde die Bahn beschuldigt, man hätte extra angegeben, dass sie Montag zurückfahren wollen. Ihre „liebreizende“ Tochte plärrte in „charmantem“ Tonfall Och Mutter, was haste denn da wieder für Scheiße gebaut? Kleinlaut verzogen sich beide, um dann später ihre Taschen zu holen und zu verkünden, man hätte jetzt einen Platz im Schlafwagen bekommen.

Und so ging die Reise weiter – ich hatte „Abfahrt Hinwil“ dazu auserkoren, Unterhaltungsprogramm meiner Rückreise zu sein. Soweit gab es keine Probleme, einige Bahnhöfe nach Reisestart stellte sich die Schaffnerin neben mich und fragte, ob sich mein Nachbar schon gemeldet hätte. Ich verneinte und wollte im Gegenzug wissen, ob da schon einer sein sollte. Ja, schon seit einer ganzen Weile antwortete sie. Also dachte ich daran, beruhigt ein wenig zu schlafen, doch das Deckenlicht schien unbarmherzig von oben herab. Erst gegen ein Uhr wurde der Zug in Schlafmodus versetzt und innerhalb von wenigen Minuten war ich eingeschlafen. Im Zug zu schlafen hat etwas von einem Papierschiffchen auf hoher See. Man schläft und bekommt aber noch gerade etwas von seiner Umgebung mit, hört unterbewußt die Musik weiterlaufen und klettert mit den Tönen wieder in einen halbwachen Zustand, hört Wortfetzen in der Musik…. „Kann ich Ihnen helfen?“ – „Wir prüfen Radiowellen!“ – „Wir haben aber im Dorf nur zwei Radios!“ – „Wir prüfen trotzdem!“… und sinkt an den dahinperlenden Tönen wieder tiefer in den Schlaf.

Solange, bis man halb 3 von einem hellen Lichtschein geweckt wird. Es wurde wieder umgekoppelt und das Licht des Bahnhofs scheint genau in mein Gesicht und die Bahnhofsuhr ist auch nicht gerade gedimmt. Eine Stunde döse ich vor mich hin, bis die Zugfahrt weiter ging und das Auf und Ab des Schlafens seine Fortsetzung nahm…

fountainWeihnachten ging ja soo schnell vorbei. Mir ist ja glatt so, als ob ich gerade in Zürich gelandet bin. Und schwupps kam, dann auch schon der Weihnachtsabend, an dem wir uns gegenseitig beschenkten. Loni überraschte mich mit einem großen gerahmten Fraktalbild, etwas Selbstgenähtem und Superbär (Das ist so ein synthetischer aussehender und gefüllter Bär, ich finde die einfach cool)! Den Abend ließen wir mit einem opulenten Mahl ausklingen… Das Fraktalbild hängt nun mittlerweile im Wohnzimmer. Weiter gings dann am nächsten Tag zu Lonis Eltern. Ein bißchen mulmig war mir schon, stellte sich aber als völlig überflüssig heraus. Ich wurde mit neuen Weizengläsern und einer selbstgedrechselten Schale + Pilz überrascht.

Den darauf folgenden Tag folgte dann die abschließende Etappe zu meinen Eltern. Die Freude über unseren Schweizer Präsentkorb war groß, Lonis selbstgewebtes Geschirrtuch wurde staunend in Besitz genommen. Ich wurde mit der 5. + 6. Staffel der gelben Familie beschenkt, außerdem gab’s noch Wein, „Mulatten in gelben Sesseln“ und zwei Kalender. Überhaupt wechselten viele Kalender ihre Besitzer.

So und mittlerweile hat mich der Arbeitsalltag wieder, dass heißt: Heute und morgen muss ich nochmal ran…

Traurig aber wahr, unser Urlaub ist schon wieder halb vorbei! Als wenn es gestern gewesen wäre, wo ich mich in den Flieger setzte und in Lonis Arme flog. Natürlich nicht ohne eine obligatorische Verzögerung beim Zwischenstopp in München, der meine Aufenthaltszeit von 1,5 Stunden auf 5 Minuten verkürzte).

In der vergangenen Zeit haben wir Unmengen Plätzchen gebacken und schon einige Exemplare in den Umlauf gebracht. Gestern Abend ist dann die letzte Ladung fertig geworden und gegen 2 Uhr fielen wir ins Bett. Neben vielen Stoffkisten die Loni in den letzten Tagen erfolgreich untergebracht hat, nutzen wir die Zeit für den Besuch in Konstanz, wo wir bei doch relativ miserablem Wetter den Weihnachtsmarkt besuchten und den Glühwein verkosteten. Gestern machten wir dann Zürich unsicher und gingen zu orell füssli, dem wohl bestorganisierten Buchladen, den ich bis jetzt gesehen hab. Der Weg dahin führt direkt über die Bahnhofstrasse, die mit ihrer „spektakulären“ Weihnachtsbeleuchtung für Aufregung sorgen soll. Und wie schauts aus?

weihnachtsbeleuchtung_smallEs wirkt sehr kalt, wie grosse Neonröhren, die ab und zu flackern und dimmen. Mh, nicht gerade spektakulär. Anschliessend ging es noch ins Tibits zu einem leckeren Essen. Heute fuhren wir nach Sevelen, um bei einer Freundin von Loni, die Weberei zu besichtigen. Hochinteressant! Man betracht auf einmal die Sachen, die man trägt mit ganz anderen Augen. Ich lernte nicht nur, wie Webmaschinen funktionieren, konnte es auch mit eigenen Augen bewundern. Weiterhin gab es einen Crashkurs im Produktionsablauf einer Weberei (Kette vorbereiten, Weben, Färben, Veredeln und immer wieder Prüfen). Dann ging es noch zum Rampenverkauf, wo ein fürchterlicher Andrang herrschte und Loni sich einige wunderschöne Stoffe sicherte. Während der Fahrt hätten wir eigentlich ein wunderschönes Panorama gehabt, aber leider verhinderten tief hängende Wolken den Blick auf die schneebedeckten Gipfel.

Ich hoffe, die nächsten Tage geht die Zeit etwas langsamer… Sie rast schon wieder! Während ich hier schreibe, kann ich Hanibal und Lanzelot (den beiden Hasen Lonis) beim Schnurpsen einer Möhre zusehen. Jeder an einem Ende. Göttlich!

Letztes Wochenende bin ich endlich zum ersten Mal in der Schweiz gewesen, aber nicht deswegen, sondern um endlich mal Loni zu besuchen. Also hab ich mich kurz vor 4 am Donnerstag aus dem Bett gequält und bin dann nach Zürich gedüst. Nur das Wetter in Zürich meinte es nicht gut.

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Und wie immer vergingen die Tage viel zu schnell. Aber wir genossen die Zeit zusammen und hatten Gelegenheit wunderschön auf dem Balkon in der Sonne zu frühstücken, gemeinsam durch Zürich zu schlendern und dabei die Ausstellung „Einstein in Zürich“ an der ETH zu besuchen, Möbelhäuser zu stürmen und das etwas neblige Zürich anzusehen.

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Samstag abend sind wir dann in die Bleichibeiz, um dort lecker zu essen. Und auch dort hab ich dann wieder festgestellt… es wird in der Schweiz eine Sprache gesprochen, die man auf Anhieb nicht versteht. Selbst wenn sie sich Mühe geben, muss man sich sehr konzentrieren, sie zu verstehen.

Am Sonntag hieß es dann wieder Abschied nehmen und ich kann es kaum erwarten, in 14 Tagen wieder in Zürich zu landen und Loni in die Arme zu nehmen…