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Beiträge verschlagwortet als “Peru”

Sprungvorbereitung

Jan 0

Um von Huaraz nach Quito zu kommen, mussten wir den Zwischenstop in Trujillo machen. Unsere favorisierte Busgesellschaft Cruz del Sur fährt nicht auf dieser Strecke, also mussten wir auf Movil Tours zurückgreifen. Diesmal wählten wir die untere Etage, um die schwungvollen Kurven nicht so zu spüren. War auch gut so. Wir kamen früh um 6 Uhr in Trujillo an, ließen uns zum Hostel bringen und liefen dann in die Innenstadt. Es war noch nichts los, es war schwer ein gescheites Frühstück zu finden. Lomo Saltado (gebratenes Fleisch mit Pommes und Zwiebeln) wäre schnell zur Hand gewesen, aber nach einem Frühstück mit Brötchen mussten wir lange Ausschau halten. Den Rest des Tages schauten wir einer Demonstration zu, liefen durch die Stadt und kauften Vorräte für die Fahrt ein.

Am zweiten Tag hatten wir eine Tour organisiert, die uns zuerst zu Huaca de la Luna brachte. War ganz interessant, es erinnerte mich ein bißchen an Ägypten. Wir hatten nichts mitgenommen und mussten spätestens zum Mittag feststellen, dass wir kein Geld mehr hatten und auch keine Karte mitgenommen hatten. Also musste das Mittagessen sehr sparsam ausfallen. Am Nachmittag fuhren wir noch nach Chan Chan, eine riesige Anlage (25km²). Unser Guide sprach zwar nur Spanisch, aber trotzdem konnte ich die eine oder andere wissenwerte Information erhaschen. Im Anschluss fuhren wir noch nach Huanchaco an den Strand. Das hätten wir uns völlig schenken können, denn es ist mehr Müllhalde als Strand. Absolut nicht sehenswert und nur wegen dem Bild mit den Strohbooten lohnt sich der Aufwand nicht.

Abenteuerausflüge in Huaraz

Jan 0

Wir kommen von Nazca, verbringen einen Tag in Lima und fahren dann nach Huaraz. Da Lima am Meer liegt, nehmen wir uns erstmal einen Tag Zeit uns wieder an die Höhe zu gewöhnen. In dieser Zeit entscheiden wir uns zwei Abenteuerausflüge in Huaraz zu machen. Da gehören das Eisklettern bei der Laguna Llaca und eine Wanderung von 4.000 Höhenmetern auf 4.600 Meter zur Laguna 69.

Kamisaraki

Jan 0

Nach der kleinen Überschwemmung, die im Zimmer von Franzi und André ausgebrochen war, schafften wir es trotzdem pünktlich zum Bus von Cuzco nach Puno. Wir hatten eine Fahrt mit mehreren Stops an "interessanten" Orten gebucht. Tatsache war, dass es wieder Orte waren, die wie alle bisher gesehenen aussahen. Einzig interessant war noch die Inkastätte Raqchi, wo unser Guide aus dem Bus uns mit interessanten Fakten zum Thema Erdbebensicherheit und Wasserfestigkeit der Inkagebäude informierte. Nach Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Puno, welches sich schon auf den ersten Blick als hässliche Stadt entpuppte.

Wir hatten zwei Zimmer in San Antionio Suite gebucht und hatten auch noch das Glück, dass wir vom Busbahnhof abgeholt und zum Hotel gefahren wurden. Wir liefen am Abend noch etwas durch die Stadt, es war ein großer Umzug zum Jahrestag der Universität im Gange. Aber es war kalt und wir hielten es nicht lange aus. Wir buchten noch eine Inseltour für den nächsten Morgen und gingen dann schlafen.

Seit wir auf über 3.500 Metern übernachten, haben wir Probleme mit dem Durchschlafen. Mitten in der Nacht wachen wir auf und sind putzmunter. Es fällt unwahrscheinlich schwer, wieder einzuschlafen und wenn, dann ist man am nächsten Morgen gerädert. Zu alledem kommt noch, dass ich mir beim Machu Picchu eine kleine Erkältung zugezogen habe, die mich zusätzlich schwächt.

Am nächsten Morgen beginnt unsere Tour auf dem Titikakasee. Wir fahren ca. eine halbe Stunde, bis wir Uro - die schwimmenden Inseln - erreichen. Wir werden mit einem freundlichen "Kamisaraki" begrüßt, was auf Aymara "Wie geht's" bedeutet. Die passende Antwort bekommen wir schon im Vorfeld gelehrt - "Hualiki!" Mit gemischten Gefühlen hören wir uns an, wie die Inseln aufgebaut sind, welche Bedeutung die Kleidung hat und wie gejagt wird. Wohl wissend, dass dieser Ort ausschließlich so existiert, weil Touristen ihn besuchen und nur deshalb die Tradition erhalten bleibt.

Nach einer weiteren Fahrt von 2,5 Stunden erreichen wir Taquile. Wir quälen uns den Berg hinauf, um bei einem spektakulären Blick auf den Titikakasee unser Mittagessen einzunehmen und anschließenden auf der anderen Seite der Insel wieder hinabzusteigen und eine 3-stündige Rückfahrt anzutreten.

Machu Picchu – Der alte Berg

Jan 0

Dieser Abschnitt unserer Reise führt uns vom Colca Canyon nach Cusco. Von hier aus machen wir Ausflüge ins heilige Tal der Inkas und zu anderen Stätten der Inkas. Natürlich darf eins nicht fehlen: Machu Picchu.

Wanderung in den Colca Canyon

Jan 0

Nach dem wunderschönen Städtchen Arica ging es nordwärts nach Peru. Das peruanische Gegenstück zu Arica heißt Tacna und ist genauso schön und liebreizend. Wir mussten einige Stunden warten, bis wir den Anschlussbus nach Arequipa nehmen konnten. In der Zwischenzeit ernährten wir uns von Empanadas. Mit "Cruz del Sur" konnten wir nahezu luxuriös nach Arequipa reisen. Von dort aus wollten wir einen Trip in den Colca Canyon machen, der nach eigenen Angaben zu den tiefsten Canyons der Welt gehört.