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Bangkok + Jomtien

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Nach einer anstrengenden Nacht auf dem Bangkoker Flughafen nach 2 Stunden Verspätung wegen Sturm und Regen in Peking stehen wir ratlos vor dem Automaten der Bangkoker Metro. Aber es nähert sich ein Uniformierter, um allen Touristen geduldig zu helfen. Und so geht das weiter. Kaum bleibt man mal stehen und blickt ratlos auf den Stadtplan, schon findet sich ein hilfsbereiter Einheimischer. Auch wenn das Englisch schwach ist, man hilft. Ganz großes Plus!

Wir haben Bangkok hauptsächlich dazu aufgesucht, um unsere Visa für Myanmar und Vietnam zu machen und ein paar Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Wir beginnen mit dem Visum für Myanmar und ich sitze bereits kurz vor 9 Uhr vormittags schwitzend davor. Das ist kein Klima, das ist Sauna! Selbst wenn es regnet, kühlt es nicht ab und nach dem Aussteigen aus der kühlen Sky Train beschlägt erstmal die Brille. Ich versuche mich auch im Ergattern günstiger Technik, was aber fruchtlos endet.

Mal abgesehen von der Hitze ist eine Besichtigung von Bangkok in jedem Fall lohnenswert. Die vergoldeten Tempel laden zu einem Spaziergang ein und die gesamten Anlagen sind einfach wunderschön. Besonders hat mir gefallen, dass sich die Tempel eigentlich alle in der Nähe des Flusses befinden und mit der Fähre, die den Fluss auf und ab schippert, schnell zu Erreichen sind. Vorsicht jedoch vor Taschendieben. Zwei mal spürte ich ein kleines Schubsen an meinem Rucksack und fand meine Tasche halboffen vor. Beim ersten Mal hab ich garnichts mitbekommen, beim zweiten Mal liefen eine Mutter mit Sohn schon fast auffällig hinter mir. Hier muss man in den touristischen Gegenden wirklich ein offenes Auge haben.

Aber Jomtien war der ganz große Reinfall. Eigentlich hatten wir ein paar Tage zum Entspannen und Sonnen eingeplant, was wir aber bekamen, war ein kurzes Sandstück und eine Ecke von Thailand, die ihre besten Jahre vielleicht schon vor 10 Jahren hatte. Seit dem nagt der Zahn der Zeit an den größtenteils verlassenen Gebäuden. Und wenn man wie wir auch noch außerhalb der Saison kommt, wird es einem richtig unheimlich. Ist das ein Urlaubsgebiet hier oder doch eine verlassene Müllhalde?Trotzdem findet man jede Menge Hinweise auf internationale Kooperationen. Es gibt jede Menge Restaurants a la thai-deutsch, thai-finnisch, thai-dänisch, thai-russisch usw. Und so wurden aus drei geplanten Übernachtungen ganz schnell eine.

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