Kaum geht es ihm wieder ein Stückchen besser, bleibt er eine Stunde länger auf Arbeit und fängt zuhause schon wieder an herumzuturnen. Na weniger turnen, als weiter arbeiten. Dirk stellte einen Fehler in meinem Blog fest, den ich zwar nachvollziehen kann, aber wo ich doch mal ein wenig Zeit investieren muss, um die genaue Ursache zu finden. Und genau so sah schon mein gesamter Tag aus – ich bekam einen Bug serviert, der auf Events beruhte (dem leidgeprüften Programmierer läuft jetzt ein eiskalter Schauer über den Rücken). Ich konnte ihn dann gegen Schluß ziemlich gut eingrenzen und morgen wird dann hoffentlich die Falle zuschnappen. Ich hoffe doch, dass ich morgen ein bißchen zum Arbeiten komme – aber erstmal habe ich bis 17.00 Uhr Schulung.

Und kaum war ich daheim von der Arbeit, arbeite ich an meinem Rechner weiter. 15 Stunden am Computer… irgendwie kam mir der Vergleich von Informatikern und Prostituierten nur zu gelegen…

  • du hast bizarre Arbeitszeiten .. wie die Prostituierten
  • du wirst bezahlt, um deinen Kunden glücklich zu machen .. wie die Prostituierten
  • dein Kunde bezahlt viel, aber dein Chef kassiert das Geld .. wie bei den Prostituierten
  • du hast einen Stundenlohn aber deine Arbeitszeit endet, wenn die Arbeit erledigt ist .. wie bei den Prostituierten
  • auch wenn du gut bist, bist du nie stolz auf deine Arbeit . wie die Prostituierten
  • du wirst bezahlt, um Fantasien deines Kunden zu befriedigen .. wie die Prostituierten
  • es ist schwierig für dich, eine Famile zu haben und zu halten . wie bei den Prostituierten
  • wenn du gefragt wirst, worin deine Arbeit besteht, kannst du es nicht richtig erklären .. wie die Prostituierten
  • deine Freunde verlassen dich und du bleibst zurück mit Typen wie dir .. wie die Prostituierten
  • der Kunde bezahlt das Hotel und die Arbeitszeit .. wie bei den Prostituierten
  • dein Boss hat ein wunderschönes Auto .. wie bei den Prostituierten
  • wenn du zu einem Kunden auf „Mission“ gehst, kommst du mit einem großen Lächeln an .. wie die Prostituierten
  • aber wenn du deine Arbeit erledigt hast, bist du schlecht gelaunt .. wie die Prostituierten
  • um deine Fähigkeiten zu bewiesen, musst du grauenvolle Tests bestehen .. wie die Prostituierten
  • der Kunde möchte immer weniger bezahlen und du musst trotzdem Wunder vollbringen .. wie die Prostituierten
  • wenn du morgens aufstehst, denkst du: „Ich kann das nicht ein Leben lang machen“ .. wie die Prostituierten

Was hab ich gelacht, als ich dass gelesen hab. Um so breiter wurde mein Grinsen, als ich heute las, dass die NSA (der Geheimdienst der USA) Microsoft beim Entwickeln von Windows Vista im Bereich Sicherheit mitgeholfen hat. Microsoft läßt auch kein Fettnäpfchen für Verschwörungstheorien aus.

Auch sehr interessant war die Info, dass Morrissey (die Stimme von The Smiths) im Gespräch mit der BBC ist, dass er einen Titel für den Eurovision Song Contest schreiben soll. Eigentlich wäre es ja besser, wenn er gleich selber singen würde, aber man sollte nicht so viel erwarten. So… und damit wirklich genug für heute, ich werde jetzt noch ein bißchen inhalieren, Wäsche aufhängen, lesen, schlafen…

Nachdem ich heute wieder eine witzige Mail im Postfach hatte, dachte ich mir, einen Er & Sie – Remix drauf zu machen….

(1) Mut Remix

Er: (kommt mitten in der Nacht sturzbetrunken nach Hause)
Sie: (steht mit dem Besen in der Hand in der Tür)
Er: Bist du noch beim Saubermachen oder fliegst du noch irgendwo hin?

(2) Coolness Remix

Er: (kommt mitten in der Nacht betrunken, nach Parfüm riechend und mit Lippenstiftspuren heim)
Sie: (sieht ihn skeptisch an)
Er: (haut ihr auf den Hintern) Du bist die Nächste…!

Danke an Annie, die Erfinderin der Er & Sie – Geschichten.

Gestern habe ich total verschwitzt, wieder unter der Rubrik „Männer am Rande des Wahnsinns“ unsere mittwöchlichen Gedanken zu veröffentlichen.

Gestern ging es um Dialekte. Wir brauchen nicht darüber reden – sächsisch ist einhellig für alle Deutschen der furchtbarste Dialekt. Für einige ist er quasi Sinnbild für die Ostdeutschen. Deswegen boomen auf in Sachsen sogenannte Sprachschulen, wo man seinen Dialekt loswerden kann. Dicht hinter den Sachsen kommen dann Hessen und Schwaben.

Was aber die wenigsten wissen: Innerhalb von Sachsen gibt es regionale Abstufungen. In Dresden spricht man zum Beispiel ein weltoffenes „a“.

Nu dlaar! (Wer einem Sachsen schon mal genau zugehört hat, wird feststellen, dass die Kombination „GL“ dem Sachsen viel zu hart ist und er ein weicheres „DL“ draus macht. Deswegen heißt der Ort zwischen Dresden und Chemnitz aus Dlauchau :)) )

Eine Redewendung zeigt deutlich, welche Stadt in Sachsen für was gut ist: Was in Chemnitz hergestellt wurde, wird in Leipzig zu Geld gemacht und in Dresden verprasst. Deswegen sprechen wir Dresdner „Sächsisch royal“ :)) Der Leipziger tendiert beim „a“ leicht zum „o“. Also quasi…

Nu dloar!

Der Chemnitzer setzt das Ganze gleich zum „o“ um. Wer sich also des Sächsischen bemächtigen will, sollte in Dresden anfangen und dann nach Chemnitz durcharbeiten, dann ist der Kulturschock nicht so groß :))

Ach so: Wem immer noch ein Rätsel ist, was Nu dlaar! denn heißt: wörtlich übersetzt heißt es Ja klar! Kommt aber sinngemäß einem Kein Problem! Wird erledigt! Gerne doch! näher. Interessant wird es erst dann, wenn man einem Sachsen ein Lügenmärchen erzählen will, dann kommt nämlich auch Nu dlaaaaar! was dann von der Bedeutung genau ins Gegenteil umschlägt und soviel wie Ja ja! Auch das noch! Du kannst mir viel erzählen! bedeutet.

…und man lernt natürlich nur, wenn man’s laut ausspricht.

Deutsch:

Drei Hexen schauen sich drei Swatch-Uhren an. Welche Hexe schaut welche Uhr an?

Englisch:

Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?

Und nun für Fortgeschrittene…

Deutsch:

Drei geschlechtsumgewandelte Hexen schauen sich drei Swatch-Uhrenknöpfe an. Welche geschlechtsumgewandelte Hexe schaut sich welchen Swatch-Uhrenkopf an?

Englisch:

Three switched witches watch three Swatch watch switches. Which switched witch watches which Swatch watch switch?

Als ich jünger war, hasste ich es zu Hochzeiten zu gehen. Tanten und großmütterliche Bekannte kamen zu mir, piekten mir in die Seite, lachten und sagten: „Du bist der Nächste.“ Sie haben mit dem Mist aufgehört, als ich anfing auf Beerdigungen das gleiche zu machen.

… mal ganz einfach erklärt. Zunächst die Abarbeitungsprinzipien:

  • FIFO (First In, First Out): Zu vergleichen mit der Schlange im Supermarkt. Wer als erster kommt, wird auch als erster abkassiert. Alle die später kommen, müssen sich hinten anstellen.
  • LIFO (Last In, First Out): Zu vergleichen mit der Einkaufstüte. Was du zuletzt einpackst, mußt du als erstes wieder auspacken, damit die Tüte leer wird. Beim Computer ist es dann auch so, wie im realen Leben – wenn die Tüte voll ist, geht nichts mehr rein, der allseits beliebte Stack Overflow.
  • jetzt NEU: GIGO (Garbage In, Garbage Out): Du kaufst eine Salatgurke, eine Tüte Gummibärchen und ein Nudelholz und wunderst dich zuhause, warum du daraus kein gescheites Mittagessen zaubern kannst. Wenn dich deine Frau dann noch mit dem Nudelholz vermöbelt und du nicht ohnmächtig wirst, nennt man das robust.