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Mikrostock

Jan 2

Bei den Glühweinjunkies geht zur Zeit ein Popularitätswettbewerb um und Uwe nimmt teil. Glückwunsch für das Erreichen der nächsten Runde von dieser Stelle aus! Jeder Teilnehmer musste sich ein paar Fragen gefallen lassen, die Stöckchencharakter haben, aber endlich mal so formuliert sind, dass man nicht mit einem einfach Ja oder Nein davon kommt. Also habe ich mir die Fragen mal gemopst und beantwortet.

  • Was erwartet den Leser auf deinem Blog?
    Ursprünglich waren es mal News aus dem Bereich Technik und Wissenschaft, doch das ist jetzt immer weiter in den Hintergrund gerückt. Jetzt dreht sich viel um Erlebtes, aber auch Musik, sei es als Podcast oder in Form von Plattentipps. Gespickt wird das Ganze mit wöchentlichen Rezepten und abschließend verfeinert mit entrückten, meist kritischen Gedanken. Ach ja, eine Bemerkung noch – ich gebe mir zwar Mühe mich kurz zu fassen, aber meistens blühen meine Gedanken nicht nur, sie wuchern.
  • Bei vielen Blogs hat der Name eine geradezu mystische Bedeutung. Welches Geheimnis versteckt sich hinter deinem Blognamen?
    electro-space… das ist eine Geschichte, die sich schwierig erzählen läßt. Angefangen hat es, als ich während des Studiums eine Homepage aufbaute. Im Laufe der Zeit wollte ich sie auch unter einer Adresse erreichbar wissen, die weniger kryptisch ist. Also bot sich eine eigene Domain an. Jetzt mußte nur noch ein Name gefunden werden, der meine Liebe für elektronische Musik in sich trägt und auch einen Hauch von Fiktion hat. So entstand nach einigem Grübeln – electro-space.
  • Warum bloggst du eigentlich?
    Wie ich oben schon erwähnt habe, begann ich mit Neuigkeiten aus dem Technik- und Wissenschaftsbereich. Ich wollte jeweils immer meine persönliche Sicht auf diese Dinge einfließen lassen. Oder um es allgemeiner zu sagen, ich habe ein Ventil für meinen Schreibdrang gesucht. Außerdem habe ich so eine Möglichkeit, Dinge, die mich beeinflusst haben, später noch einmal nachzuvollziehen, mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Zu guter letzt ist es natürlich auch ein prima Speichersystem für aufgesammelte Links oder Ideen. Dass meine Freunde mitlesen, gibt dem Bloggen natürlich noch mehr Reiz, denn damit schreibe ich nicht ausschließlich für mich.
  • Wie bist du überhaupt zum Bloggen gekommen?
    Oh, kleine Geschichte – angefangen hat alles, als meine langjährige Beziehung in die Brüche ging. Ich konnte nicht schlafen und setzte mich hin und schnappte mich etwas Papier und fing an zu schreiben. Sämtliche Gedanken, alles was mich belastete, floss auf das Papier und ich hörte 2 Stunden bzw. 3 vollgeschriebenen Seiten später auf. Und ich spürte, wie es mir danach besser ging. Die nächsten Tage schrieb ich weiter, nur dass ich mich gleich an den Rechner setzte und meine Gedanken dort verewigte. Mit der Zeit wuchs das Dokument, ich fügte Bilder und Gedichte ein und kam so auf ca. 90 Seiten. Zwei Jahre später wechselte ich dann zum Bloggen, auf dem üblichen Weg (Suchen – Finden – Vergleichen – blog.de). Anfänglich überschnitten sich die Einträge noch etwas, weil ich dort viel privatere Gedanken niederschrieb, als ich das hier je machen würde.
  • Sagst du “der” Blog oder “das” Blog?
    Für mich ist es der Blog, obwohl ich weiß, dass das Blog richtig wäre. Nachdem das Wort „Blog“ nun wirklich derart zusammengestrichen ist, dass man kaum noch den Ursprung Weblog bzw. im weiteren Sinne Logbuch erahnen kann, habe ich damit auch keine Probleme mit dem Blog. Viel schlimmer finde ich „das“ bzw. „ein Mail“ *fröstel*

PS: Mit fällt gerade auf, dass sich in der Überschrift ungeplanterweise die Wörter „Mikro“ wie Mikrofon und „Rostock“ verbergen. Ersteres eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten – Stöckchen werfen via Podcast. Kann ich mir das patentieren lassen?

  1. Liest sich ja auch interessant und… es stimmt, meist wuchern Deine Gedanken und die Einträge scheinen immer länger zu werden 😉

    Als ich die Überschrift in meinem Feedreader las, kam bei mir auch erst die Assoziation von wegen Rostock.

  2. Ich fasse das mal als Kompliment auf 😉 Danke! Wenn ich mich an den Rechner setze und einen meiner langen Beiträge verfasse, habe ich den Gedanken, den ich formulieren will, in seinem ganzen Umfang im Kopf. Mein Pech (und des Lesers Glück) ist, dass ich solche Gedanken nicht lange halten kann und dann zwangsläufig bei dem Beitrag ans Ende komme.

    PS: Bin gerade sauer auf Akismet – ich habe deinen Kommentar heute Morgen als Spam eingeordnet gefunden. Was’n Glück, dass ich da immer nochmal durchscrolle.

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