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Eine Seefahrt im Trollfjord

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Der 3. Tag auf Lofoten, der um 6 Uhr morgens begann. Eine blöde Zeit, wenn man bedenkt, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen. Ich legte mich also nochmal hin, bevor ich dann nach unten ging, um Frühstück zu machen. Es hat immer Spaß gemacht, denn ich konnte Musik hören und dabei in Seelenruhe in der Küche herumwuseln. Heute sollte es zum Trollfjord gehen.

Nach dem Frühstück brachen wir angesichts des traumhaften Wetters sofort Richtung Svolvær auf. Ausgemacht war am Vortag, dass wir vorher anrufen, um sicher zu gehen, auch genügend Leute zusammen kommen, um das Boot zu füllen. Wir bekamen super Plätze ganz oben und schon konnte es losgehen. Die Sicht und die Landschaft waren wunderschön. Plötzlich hielt das Boot an und aus den Lautsprechern schnarrte eine Stimme, die etwas von Angeln erzählt. Eigentlich hatte ich ja keine Lust. Aber nach den ersten Fängen war mir beim Anblick der zappelnden Fische zumute, diese wieder sofort frei zu lassen. Aber irgendwann packte mich die Neugier und ich ließ den Pilger zu Wasser und hatte relativ schnell ein Erfolgserlebnis.

Lofoten

Nach dem Angeln fuhren wir zu unserem endgültigen Ziel, dem Trollfjord. Außer dass er eng war, konnte ich dem Trollfjord im ersten Moment nichts abgewinnen. Aber es wirkt schon beeindruckend, wenn man in dem kleinen Fjord ist. Ringsherum ist man von Bergen umgeben, die um die 1000 Meter hoch sind. Wenn man auf die Bilder schaut, sieht man am Ufer immer kleine krümelige Pixel, die in Wirklichkeit zweistöckige Häuser sind.

Nachdem wir den Heimweg Richtung Hafen wieder angetraten, wurden Möwen mit Brot angelockt und später Adler mit Fisch. Leider wurde der Fisch immer so geworfen, dass wir gerade nichts direkt vor die Linse bekamen, weil sich haufenweise andere Touristen mit ihren kleinen Digicams vor uns drängelten, in der Hoffnung einen Schnappschuss zu machen.

Trollfjord
Im Trollfjord

Nach unserem Ausflug stand noch Einkaufen auf dem Plan. Thomas entdeckte in einem Laden Angeln, wie wir sie auf dem Ausflug benutzt hatten und das zu einem Preis, der uns nicht lange überlegen ließ. Nach mehreren Versuchen in mehreren Läden nahmen wir dann doch die Angeln aus den ursprünglichen Laden und kaufen noch etwas Benzin, um gleich nach dem Einkaufen Angeln zu fahren.

Ohne jede Ahnung, wo man sich am besten hinstellt, fuhren wir aus mehr hinaus und hielten unsere Angeln ins Wasser. Relativ schnell stellte sich Erfolg ein und unseren Fischen war ein schnellerer Tod zuteil geworden, sie mußten nicht noch eine Ewigkeiten im Eimer zappeln.So fuhren wir mit fünf Fischen wieder heim und im Hafen entschloss sich noch eine Möwe ihre Ladung auf meiner Jacke fallen zu lassen, es verfing sich ein Haken in meinen Schuhen zu allem Überfluss waren meine Hosen mit Fischblut bespritzt…

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