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Hanoi – Finale des ersten Akts

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Wir haben es in die Hauptstadt Vietnams geschafft! Hanoi ist die letzte Station in Asien und nach einem kleinen Besuch in Halong Bay geht es dann endlich nach Südamerika. Die Zeiten von +35° Grad und einer Luftfeuchtigkeit von höher als 70% sind dann vorbei. Uns wird unvermittelt der südamerikanische Winter treffen. Bis dahin wollen aber hier noch einige Dinge erledigt werden.

Geplant hatten wir schon für Saigon ins Wasserpuppentheater zu gehen. Aber es hat zeitlich einfach nicht geklappt. Das Theater ist bei Touristen so gefragt, dass wir trotz 4 Vorstellungen am Tag nur für den nächsten Tag Karten bekommen haben. Wir kamen von Ninh Binh mit dem Bus gegen Mittag im Hotel. Danach gingen wir gleich die Karten holen. Es störte uns aber nicht, dass es am nächsten Tag war, so verlief der erste Tag sehr stressarm. Wir liefen durch die Straßen von Hanoi und machten auch gleichzeitig eine Massage ausfindig, die wir auch für den nächsten Tag buchten.

Doch bevor wir uns die Massage gönnen konnten, nahmen wir an einem vietnamesischen Kochkurs teil. Ich wurde als der untalentierte Mann mitgenommen, damit wir die Kosten von $40 für 4 Stunden nicht zu $80 werden ließen. Es gab als Vorspeise frittierte Frühlingsrollen, danach kam gekochter Fisch in Bananenblättern mit Tamarindensoße. Es folgte Royal Rice und noch eine Nachspeise zum Schluß, die aus Süßkartoffel und Ingwer bestand. Ich durfte natürlich Krisztas Kunstwerke mit verkosten und so verließen wir pappsatt den Kochkurs. Wir konnten uns noch kurz ausruhen, bevor es zur erholenden Massage ging. Zum ersten Mal im Leben erhielt ich eine Pediküre, weil sich nach 3 Monaten laufen doch viel Hornhaut an den Füßen gebildet hat. Sehr angenehmes Gefühl und optisch viel besser wie vorher.

Kochkurs Hanoi

Das definitive Highlight am Abend war das Wasserpuppentheater. Ich hatte von Kriszta erfahren, wie es ungefähr abläuft, aber live war es echt genial. Die Marionettenspieler führen die Puppen unter Wasser. Stellenweise haben die Puppen Kerzen in den Händen. Manchmal erscheinen auch Drachen, die dann mit Wasser spritzen (aber nicht ins Publikum). Begleitet wird das Ganze von einem kleinen Orchester und zwei Sängerinnen, die den Puppen ihre Stimmen leihen. Die Stunde verging wie im Flug und ich bereute nicht eine Sekunde, mit das mit angesehen zu haben, da es zum kulturellen Bestandteil Vietnams gehört und bis auf das 11. Jahrhundert zurück reicht.

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