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Ghosts Of Paraguay – Ember

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coverMagische Momente passieren – kein Zweifel. Schon allein wenn man an dem Namen „Ghosts Of Paraguay“ herumschnuppert, tauchen Bilder von Südamerika auf. Tiefe Dschungel, versteckte Heiligtümer der Inkas, riesige Tempelanlagen, in die seit hunderten von Jahren kein Mensch mehr gesetzt hast. Und die Geister die dort hausen, wurden jetzt freigelassen. Da aber Inkas mit Paraguay nicht viel gemein haben, sind es sehr gutmütige Geister, welche sanfte Visionen von Dubstep auf die Menschheit loslassen, die schon fast poppigen Charakter haben.

Aber so fluffig wie das Album beginnt, desto größer wird der Pathos, der sich im Laufe der Spielzeit bildet, eben wie eine Moosschicht auf einem alten Tempel. Streicher begleiten das Zusammenspiel und hüllen den Tempel in feine Schichten von Nebel. Nur mit dem Track „When the rains came down“ kann ich mich nicht anfreunden – die Stimme ist mir einfach zu unsympathisch. Zu meinem Unglück gibt es das Lied auch gleich in zwei Versionen. Aber das restliche Album macht diese Unebenheit locker wieder wett.

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