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Sully – Blue

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coverMini-Reviews sind was tolles, sie verraten dir, auf was du dich bei einer Platte einlässt. Ansonsten wäre mir diese Platte glatt durch die Lappen gegangen. Das Stichwort war „Jungle like in 1994“. Damals hatte ich nie den Nerv für Jungle, die Beats waren mir etwas zu broken. Ich weiß nicht viel über Sully zu berichten, also kann ich nicht mal feststellen, ob er überhaupt aktiv am Musikgeschehen 1994 teilgenommen hat, aber seine Reproduktion „Blue“ klingt, als wären die 90er nie vorbei. Nach dem was der Resident Advisor schreibt, hat Sully schon in den 90ern Party gemacht, als kann man von Jugenderinnerungen sprechen.

Lange Breaks, kurze Ragga-Vocals, ein kurz geschriehenes Yeah! mehr gab es damals nicht und mehr hätte dem Album geschadet. Auch die Samples haben etwas authentisches – sie quietschen und quäken. Wenn ich an meine eigene Sample-Datenbank denke, die hatte auch nur eine Handvoll Sounds und die habe ich bis zum Erbrechen belastet. Ich wünschte nur, das Ergebnis wäre ähnlich vorzeigbar gewesen.

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