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Tokyo Prose – Presence

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coverIch habe in letzter Zeit bei mir eine Präferenz für Drum’n’Bass festgestellt. Warum eigentlich? Ich finde, Drum’n’Bass hat sich eine Unbeschwertheit erhalten, die der restlichen elektronischen Musik verloren gegangen ist. Als Beispiel schnappe ich mir heute die „Presence“ von Tokyo Prose, die mit einer herzhaft leicht beschwingten Lounge-Intro beginnt. Das Album schafft es auf einer Länge von einer Stunde vor sich hinzudümpeln und einen in eine nostalgische Abendstimmung mit einem guten Rotwein zu versetzen. „Presence“ schafft es eine Balance zu schaffen. Auf der einen Seite hinkt die Drumprogrammierung – eine übermäßig auffällige Anzahl von Tracks belassen es dabei die Bassdrum auf der 1 und der 11 und Rimshot, Clap, Snare (whatever) auf der 5 und der 13. Aber das wird durch die extrem guten Vocals ausgeglichen. Wenn dann auch noch etwas abwechslungsreicher mit den Drums gearbeitet wird, kommen dann wundervolle Stücke wie „Kidman“ dabei hervor. Aber zurück zu meiner Neigung zu Drum’n’Bass – ich mag das dieser Stil vielfältig einsetzbar ist. Ich könnte das Album beim Laufen hören, ich könnte es mir als Hintergrundmusik in einer Bar vorstellen und natürlich kann man das machen, wozu Musik eigentlich geschaffen wurde: nur zuhören.

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