Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Faul regiert

Jan 3

Auslöser – so könnte man sagen – ist das Diagramm von XKCD. Es zeigt, wann es sich lohnt, etwas zu automatisieren und wie viel Zeit man investieren sollte. Ich habe mal so als Richtwert 10 Minuten pro Monat genommen, die ich in die Eingabe meiner neuen Platten investiere. Laut Diagramm hätte ich also 10 Stunden investieren können, um eine automatisierte Anpassung vorzunehmen.

Da ich meine Musikdateien ohnehin nur noch in digitaler Form erwerbe, war mein Ansatz, dass ich eine Programmerweiterung schreibe, die über die Dateien drüber geht, die Tags aus der Datei ausliest und für die Plattenverwaltung erfasst. Also hab ich erstmal nach einer sinnvollen Bibliothek gesucht, die mir eine gute Funktionalität bietet und bin auf TagLib gestoßen. Was jetzt nur noch gemacht werden musste, war heraus zu finden, wie man an die gewünschten Daten kommt, dass entsprechende Verzeichnis auszuwählen, die Dateien ein zu lesen und die passende Datenstruktur zu füllen.

Nach knapp 3 Stunden hatte ich das Ergebnis in der Hand – alle Titel waren da und auch ein paar Daten bezüglich des gesamten Tonträgers. Ich freue mich schon, wenn ich jetzt eine Compilation kaufe, die 30 Titel hat und statt 10 Minuten verzweifelt Copy & Paste zu spielen, ist die Liste in 5 Sekunden eingelesen.

Klick auf den Button, Verzeichnis suchen und schon sind 13 Titel eingelesen
Klick auf den Button, Verzeichnis suchen und schon sind 13 Titel eingelesen
    • Habs mir mal angesehen – über eine Anbindung der FreeDB hab ich auch lange nachgedacht. Da ich aber keine CDs mehr kaufe und alle anderen erfasst sind, hat sich das erübrigt.

      Du hast mich aber auf eine Idee gebracht – ich hab noch gar nichts über die Quellcodeverwaltung geschrieben…

  1. krizm0 krizm0

    Ja, freedb funktioniert auch nur bedingt gut mit Dateien, auch wenn verlustfrei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner