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Im Orbit April 2021

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Wieder mal etwas Neues! Ab sofort erstelle ich Ende des Monats einen neuen Beitrag, der sich mit Musik des nächsten Monats befasst. Die Serie wird Im Orbit heißen und mit Im Orbit April 2021 beginnen.

Im Orbit gibt es auch zum Hören! Im Orbit gibt es – genau wie die anderen Podcasts auch – bei Mixcloud zum Anhören. Dort gibt es dann ausreichend Hörbeispiele von den neuen Releases.

Die Idee dahinter ist, dass der Titel zum einen gut zu electro-space passt und sowohl als Start oder als Ankunft interpretiert werden kann. Den Aufbau halte ich genauso wie bei der Plattenkiste, das heißt ich schreibe einen kurzen Text über die Platte mit einem Bild vom Cover. Vielleicht schieße ich damit etwas über das Ziel hinaus, aber mit gefällt die Idee.

Warum schreibe ich dafür aber einen extra Artikel? Ich finde, die Beiträge zur Plattenkiste schon ziemlich lang und außerdem enthalten sie fast ausschließlich meine persönliche Meinung. Hier gibt es weiterhin noch ein paar allgemeine Infos zum Künstler oder zum Label.

Audiojack – Surface Tension

Erster Eintrag für den April ist das neue Album Surface Tension von Audiojack. Geplantes Datum für den Release ist der 30. April auf Crosstown Rebels. Damit veröffentlichen Audiojack nach über einem Jahrzehnt ihr zweites Album.

In den letzten vier Jahren hat sich das Duo intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, dass Technologie immer mehr unser Leben bestimmt. Ständig versuchen die Geräte mehr von unserer Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Deshalb bleibt immer weniger Zeit, die Augen zu schließen und mit völlig freien Gedanken einfach mal ein Album zu genießen. Genau dieses Ziel verfolgt das Album.

Vorab zu diesem Album sind bereits schon zwei Auskopplungen erschienen. Zum einen Under Your Skin und vor kurzem Feels Good. Beide Tracks umreißen des Charakter des Albums schon relativ gut. Meiner Meinung nach hat sich das lange Warten gelohnt. Das Album hat unglaubliches Potenzial, auch außerhalb der Clublandschaft erfolgreich zu werden.

Jay Haze & M.A.L.A. – CNTXTS1024

Jay Haze dürfte vielen unter seinem Alias Fuckpony bekannt sein. Zusätzlich ist er Chef des Labels Contexterrior. Dort erscheint am 16. April sein neues Werk, dass er während eines Aufenthalts in Kolumbien zusammen mit dem Grafiker Mauricio Ramirez aka M.A.L.A produziert hat. Beide entführen uns damit in eine Welt aus minimalistischen Hip-Hop-Beats, die sich über die fünf Stücke erstreckt.

Die Freundschaft zwischen Jay Haze und Mauricio Ramirez entstand, als Jay Haze sich vor 10 Jahren in Kolumbien aufhielt. Aus dieser Zeit stammen auch die Tracks, die jetzt endlich das Licht der Welt erblicken. Veröffentlicht wird das Ganze als CNTXTS1024.

Monki – Yurican Soul EP

Lucy Monkman produziert unter dem Namen Monki. Ihre neue Veröffentlichung Yurican Soul EP erscheint nun am 9.4. auf Hot Creations. Ihr Debüt umfasst neben dem Titeltrack eine Zusammenarbeit mit Rosemarie Wilson aka Queen Rose, die für ihre Gedichte schon Preise gewonnen hat.

Auf der A-Seite erwartet uns der Titeltrack Yurican Soul. Wer nach einem Track sucht, der einen Hauch von Tribal enthält und eine Spur 303 enthält, wird voll auf seine Kosten kommen. Mich erinnert der Song ungemein an den unglaublichen Hardfloor-Remix von Mori Kantes Yeke Yeke. Und damit liegt die Messlatte unglaublich hoch.

Rebellion presents SOULS Vol. 1

Nachdem ich vorhin schon das Label Crosstown Rebels erwähnte, soll jetzt auch das Sublabel Rebellion zur Sprache kommen. Mit Rebellions presents SOULS Vol.1 erscheint am 2. April eine Mini-Compilation mit vier Titeln. Labelgründer Damian Lazarus meint dazu: „Mit so viel unglaublicher neuer Musik, die auf der ganzen Welt erstellt wird, bemerkte ich, dass ich neue klangliche Verbindungen zu einer Reihe von aufstrebenden Produzenten fand.“ Zu diesen Künstlern gehören Tim Engelhardt, vielen bekannt von seinen Veröffentlichungen auf Poker Flat, aber auch der Italiener Cancellieri, sowie Senzala und Asevenas.

Dennis Cruz & Josh Butler – Ahora Todo Va

Mit dem Titel Ahora Todo Va (zu gut Deutsch: Jetzt geht alles!) veröffentlichen Dennis Cruz & Josh Butler am 23. April ihre neue Scheibe auf Crosstown Rebels. Nachdem beide zusammen auf jeder Menge Festival aufgelegt haben, war der Lockdown 2020 Grund und Zeit genug, damit beide ihre musikalischen Ideen synchronisieren und hörbar machen.

Der Titel Ahora Todo Va klingt als ob man auf der Straße zwischen einem Club und einer lateinamerikanischen Bar steht. Von der einen Seite kommen die enthusiastische Stimme und Percussions und von der anderen Seite drücken dumpf die Bässe durch. Dazu kommt noch ein Remix von Gorgon City, der uns noch etwas näher an den Club heran rückt.

Basics (Satya)

YokoO hat jetzt das Label Satya gegründet. Satya ist Sanskrit und steht für ein Grundprinzip des Yoga – der Verpflichtung zur Wahrheit. Als Einstand gibt es am 23. April eine Mini-Compilation mit Titeln von YokoO, Matthew Dekay, Zone+ und Retza. Das Werk wird den simplen Namen Basics tragen.

YokoO ist gebürtiger Franzose, der aktuell in Lissabon wohnt, aber überall auf der Welt daheim ist. Dementsprechend vielfältig ist die Auswahl der Künstler, die zu dieser Compilation beisteuern. Da geht es von minimalistischen Klängen aus Holland von Matthew Dekay über spacigen House-Sound aus Bahrain von Zone+ bis nach Down Under mit dubbigen Einflüssen von Retza.

ÅNDfØLK feat. Reya – Aurora

Abschließend noch ein Release, der jetzt die Tage auf Caramel Records erscheint. Leider habe ich nicht viele Informationen zum Label oder zum Release an sich. Trotzdem hat mich die Scheibe in jeder Hinsicht überzeugt. Irritierend fand ich anfänglich die Schreibweise der Band. Aber der Sound und die Stimme von Reya lassen die Platte über jeden Zweifel erhaben sein.

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