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Baltikumreise: 8. Tag (19.09.2005)

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Der Wecker klingelt 7.30 Uhr – keiner hat Lust aufzustehen. Häßliches Wetter, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen. Trotzdem – Aspirin – und weiter geht’s. Auf dem Weg nach Tallinn machen wir in Vergi bei Rakvere halt. Auf der Karte war ein Leuchtturm verzeichnet, den wir auf nach langem Suchen fanden. Viel interessant war da ein alter Turm, offensichtlich früher militärisch genutzt, den wir ersteigen und einen Blick auf’s Meer werfen. Damit haben wir den nördlichen Punkt unserer Reise erreicht, von jetzt ab geht es nur noch südlicher.

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Es ging weiter nach Tallinn. Ich habe von der Fahrt nicht viel mitbekommen, nur als mein Kumpel an einer Kreuzung langsamer wurde, machte ich kurz die Augen auf, sagte „Links“ und schlief weiter. In Tallinn versuchten wir garnicht erst das (Un-)Glück mit der Touristeninformation, sondern verließen uns wieder auf den Lonely Planet. Diesmal klappte der erste Versuch und wir kamen im Dorell Hotel unter. Absicht oder nicht – unser Zimmer war in den Farben der Nationalflagge (Blau-Schwarz-Weiß) gehalten.

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Danach besuchten wir im nahegelegenen Supermarkt die Apotheke und holten Tabletten gegen Erkältung mit einer „non-drowsyness formula“. Da mir nicht nach fortgehen war, aßen wir im Hotel, dass offensichtlich von Russen betrieben wurde. Wir kamen in den Genuss sehr knoblauchhaltiger Küche. Von 20 – 21 Uhr gehörte uns die Sauna. Sehr schön (mit großem Abkühlbecken) und sehr angenehm, leider nicht so richtig heiß. Nachdem wir das Rezept meines Kumpels gegen Erkältung probierten, ging es uns wieder richtig gut und wir schliefen tief und fest.

Das Auto stand auf dem nahegelegenen Hafenparkplatz, da wir sonst zwischen 20-24 Kroon pro Stunde hätten bezahlen müssen und kostete uns damit 120 Kroon für 2 Tage.

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