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Baltikumreise: 9. Tag (20.09.2005)

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Heute war ausschlafen angesagt. Ausschlafen heißt bei mir, da wir gegen 23 Uhr eingeschlafen sind – 8 Uhr, mein Kumpel war dann gegen 10 Uhr munter. Wir bummelten nach Dusche und Frühstück durch die Stadt, genossen die Sehenswürdigkeiten – mit einer gewissen Liebe zum Detail. So zum Beispiel die archaisch anmutende Technologie in einer Kirche.

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Zum Mittag fanden wir ein abseits gelegenes Restaurant, mit jugendstilistischer Einrichtung und sehr leckerer natürlicher Küche (Ja, dort schmeckte die Tomate noch wie eine!) Als Nachtisch lernten wir Kama kennen – ein sehr leckeres, traditionelles estnisches Dessert. Weiter ging es in ein Internet-Café. Es wurde ausgiebig gemailt, gelesen und abgestürzt. Von da aus ging die Stadtbesichtigung weiter. Im Anschluss kauften wir noch ein paar Filme für mich, da mein Vorrat von 10 Filmen zur Neige ging und noch etwas „Medizin“. Wer sich in der Nähe des Hafens aufhält sollte sich bewußt sein, dass dort viele Schnorrer rumlaufen.

Abend probierten wir Sushi in Tallinn – im Silk. Tolle Einrichtung und tolles Essen! Danach liefen wir nochmal auf den Domberg um dort Nachtfotos von Tallinn zu machen.

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Auf dem Heimweg kamen an einem Laden vorbei, über den ich mich schon nachmittags gewundert hatte – die DM Baar. Als dann abends „Walking in my shoes“ aus dem Keller quoll, war es mir klar.

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Weiterhin gingen wir noch in eine Kneipe, die selbstgebrautes Bier verkauft, naja… war schon mal leckerer. Den ganzen Tag über hatte ich fleißig Erkältungstabletten gefuttert und ließ mich wahrscheinlich deshalb beim Umtausch von 100 Euro übers Ohr hauen. Wir haben gut und gern umgerechnet 10 Euro weniger herausbekommen, deshalb kleiner Tipp: Beim Umtauschen immer drauf achten, dass draußen der Einkaufskurs für Euro zu Kroon dran steht, sonst wird ein fiktiver Wert angenommen, der weit unter dem realistischen Kurs liegt. Zusätzlich kommen dann noch unmögliche Bearbeitungsgebühren (99 Kroon). Auch das Wetter spielte heute nicht gerade mit… wir sind aber trotzdem 11 Stunden lang durch die Stadt gelaufen.

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