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Und wieder mal weg…

Jan 2

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, war ich erstmal am Montag krank. Laut Arzt sollte es einen Tag „rummuckern“, dann sollte es wieder gehen. So langsam machte sich bei mir Resignation breit, weil es Dienstag nicht besser wurde. Aber am Mittwoch machte sich schlagartig Ruhe breit. Was für ein angenehmes Gefühl – seit einer knappen Woche endlich mal schmerzfrei. Beißen ging noch nicht, aber kleine Erfolge sind auch schon was wert.

Freitag ging es wieder weiter – der Abszess war gut verheilt, der Zahn machte beim Draufbeißen immer noch Ärger, aber ansonsten verhielt er sich ruhig. Die Schmerzen ließen dieses mal schon sehr schnell nach. Beißen geht immer noch nicht, aber jetzt ist die Zahnwurzel erstmal von innen mit desinfizierenden Stoffen gefüllt, und ich wurde in den kommenden Urlaub entlassen.

saechsische schweiz 200909Und um noch die fehlende Ausrüstung für unseren Island-Urlaub zusammenzustellen, fielen wir am Samstag in Dresden in den Globetrotter ein. Absolutes Muss: Kocher! Nach langen Internet-Recherchen hatte ich den Optimus Nova vorgeschlagen, den wir dann auch holten, zusammen mit 2 großen Mikrofaserhandtüchern, einem wasserdichten Sack, um Sachen am Zelt trocken aufzubewahren, einer Treibstoffflasche für den Kocher und zwei Sitzkissen. Fast wäre ich noch in die Versuchung gekommen, mir neue Wanderschuhe zu kaufen, aber wie ich gerade gesehen habe, sind das nur Hikingschuhe, keine Trekkingstiefel. Für Laien: Hikingschuhe genügen dem Anspruch, wenn man mal gelegentlich durch die Berge auf ausgezeichneten Wanderpfaden laufen will. Ein Trekkingschuh ist schon eher was für Geröllpisten und unsicheres Gelände, wo man Stabilität braucht und Schutz gegen Umknicken.

Ursprünglich hatten wir für Sonntag eine Wanderung in der Sächsischen Schweiz geplant, aber nachdem es Freitag Nachmittag bei der Abfahrt in Strömen regnete und mir 20km nach Auffahrt auf die Autobahn einfiel, dass ich meine Wanderschuhe daheim vergessen hatte, strichen wir die Wanderung. Es musste also am Sonntag schön werden. Wir stiegen also ins Auto und machten kleine Runde am Wolfsberg, wo wir Mittag aßen und den fantastischen Ausblick in die Landschaft genossen. Man konnte bis weit nach Tschechien schauen.

Und mit diesen Worte melde ich mich schon mal ab. Am nächsten Samstag geht unser Flugzeug Richtung Reykjavik, um uns für eine Woche wieder mal in die Nähe des Polarkreises zu bringen. Ich habe auch schon beschlossen, hier keine tägliche Reproduktion zu geben, das schaffe ich zeitlich einfach nicht. Aber einen umfassenden Bericht mit den Highlights und entsprechenden Bildern wird es nach unserer Wiederkehr mit Sicherheit geben. Schon mal vorab, was wir vorhaben: Eine Woche Rundreise mit Mietwagen und Zelt auf Island auf der Ringstraße und davon ausgehend diverse Ziele ansteuernd.

Noch ein kleiner Nachtrag: Nach etlichen Wochen habe ich es endlich geschafft, meine Plattenkiste und deren Beschreibung zu aktualisieren. Jetzt sind endlich alle Einträge, auch noch die offenen von 2008 beschrieben und stehen zum Durchstöbern bereit.

  1. die Tanzfee die Tanzfee

    Na, dann verewige ich mich doch hier vielleicht erstmal kurz, bevor ich ausführlicher auf deine Mail antworte (und mal erzähle, warum ich mein Pseudonym in deinem Blog jetzt wirklich verdiene 😉 ), denn dann seid ihr wahrscheinlich schon weg.
    Ihr seid ja viel unterwegs, alle Achtung! Ich wünsch euch viel Spaß und viele schöne Eindrücke und Erlebnisse!
    (Du hältst dich dazu zwar bedeckt, aber ich vergesse nicht, danach zu fragen: Was macht die Lauferei? 😛 )

  2. Danke! Danke! – Wir freuen uns auch schon riesig auf den Urlaub. Laut Wettervorhersage sollen es, wenn wir in Húsavik sind, 17°C werden! Ich hoffe ganz schwer, dass das Wetter wie auf den Lofoten wird.
    Du darfst fragen 🙂 Seit Anfang der Woche habe ich das Schlimmste in Sachen Wurzel überwunden und laufe wieder. Wenn ich meine 5km laufe, habe ich einen Durchschnitt von ca. 5:30 – 6:00 min/km, was auch ungefähr die Zeit ist, die ich über 10km durchhalten will. Nur schaffe ich es da nicht, unter einer Stunde zu bleiben. Aber man muss es ja auch nicht gleich übertreiben…

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