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Sonniger Tag in Budapest

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Da wir noch Visa beantragen mussten, stand noch ein Besuch in Budapest aus. Ich kannte die Hauptstadt noch nicht, habe aber schon viele Bilder gesehen und war ganz neugierig. Wir fuhren früh mit dem Zug in die Stadt rein und erledigten erstmal den organisatorischen Teil. Und der gestaltete sich schon schwierig.

Wir fanden die mongolische Botschaft schnell und konnten auch sofort unser Anliegen vorbringen. Der erste Schrecken kam – Bearbeitung an einem Tag kostet 110 Euro. Da uns die Fahrt gerade mal 15 Euro (umgerechnet) gekostet hat, entschieden wir uns, dass wir am Donnerstag ein zweites Mal nach Budapest fahren und dann die Visa abholen. In dem Fall kostet die Erstellung eines Visums „nur“ 60 Euro. Nachdem wir unsere Anträge ausgefüllt hatten und sie wieder vorlegten, sah der mongolische Beamte auf meinen Pass… Nein, Visa für Deutsche können hier nicht erstellt werden. Kriszta intervenierte, dass wir angerufen hätten und das wäre kein Problem. Das bestätigte der Beamte und meinte, es würde dann aber auch 60 Euro kosten. Naja logisch… Wir gingen, nachdem der Beamte meinte, dass es am Donnerstag fertig sein könnte, wenn die Computer alle richtig funktionieren und es keinen Stromausfall geben würde. Mehr als Kopfschütteln kann man da nicht.

Budapest, Matthiaskirche
Matthiaskirche

Aber dann konnten wir zum angenehmen Teil übergehen und besichtigten Budapest. Eine wirklich schöne Stadt, die mich etwas an Prag erinnerte. Matthiaskirche, Heldenplatz, der Null-Kilometer – nur um einige Punkte unseres Ausflugs aufzuzählen. Besonders liebevoll fand ich die Metro, die sich noch einen richtig schönen altertümlichen Charme erhalten hat. Und nach einer Zugfahrt, die mich stark an die alten Züge zu DDR-Zeiten erinnerte, kehrten wir um am Abend zurück.

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