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Im Orbit August 2021

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Mein erster Sommer mit meinen Previews auf den neuen Monat. Und ich muss sagen, dass ich erwartet habe, einen ruhigen Monat ankündigen zu können, aber mit sieben neuen Releases ist die neue Ausgabe Im Orbit August 2021 nicht üppig, aber reichlich gefüllt.

Im Orbit gibt es auch zum Hören! Im Orbit gibt es – genau wie die anderen Podcasts auch – bei Mixcloud zum Anhören. Dort gibt es dann ausreichend Hörbeispiele von den neuen Releases.

Audiojack feat. Liset Alea – Believer

Beginnen möchte ich mit Audiojack. Die haben dieses Jahr bereits ihr Album Surface Tension veröffentlicht. Am 27. August kommt mit Believer der nächste Release auf Crosstown Rebels heraus. Dieser Track ist keine Albumauskopplung sondern ein eigenständiges Werk.

Dazu haben sich Audiojack die in Kuba geborene Liset Alea dazugeholt. Das Werk entstand schon in der Anfangszeit der Pandemie und verkörpert deshalb eine etwas ruhigere und entspannte Atmosphäre. Jetzt, wo das Clubleben wieder beginnt, komplettiert der Club Mix das Werk, nimmt dem Original aber nichts von seiner verträumten Schönheit.

Snick Snack Vol. 1

Machen wir mal einen musikalischen Vorurteilscheck. Was denkt ihr, wenn ihr an norwegische Musik denkt? Gitarren, düster, Metall? Mit dem Vorurteil möchte auch die Compilation Snick Snack Vol. 1 aufräumen, die am 20. August herauskommt. Dort findet sich eine Sammlung elektronischer Musik im engeren Sinne, die zeigen soll, dass es eine lebendige Clubkultur in Norwegen gibt und was diese zustande bringt.

Elektronische Musik im engeren Sinne bedeutet, dass es hier um tanzbare Musik geht. Techno mit Dubelementen, House, Techno-House – Snick Snack Music hat eine große Bandbreite auf die Compilation gebracht und aus dem Grund ist garantiert für jeden etwas dabei. Abgerundet wird das Ganze noch mit einem Mix von DJ G-Ha, der alle Stücke zusammenführt.

E.S.O – Versions

Im Orbit soll ja nicht nur für House und Techno stehen, hier ist alles erlaubt, wo ich spüre, dass die Musiker eine Menge Herzblut in ihre Arbeit gesteckt haben. Wenn ich an New Wave denke, bin ich gedanklich in den späten 80ern, frühen 90ern. Das es auch in der Neuzeit funktioniert, zeigt die neue Maxi von E.S.O (Earth Space Objects).

Versions wird am 13. August auf dem Berliner Label Public Relations erscheinen. Hier finden sich die beiden Titel Red Curtain und Magic 777 als auch jeweils ein Remix dazu. Und faszinierend finde ich, dass man die Originale schon gut für sich stehen lassen kann. Aber durch die Remixe, die einen doch aktuellen Bezug zu House und Techno nehmen, erkennt man noch die Originale wieder, hat aber gleichzeitig komplett neue Songs.

Hannah Wants & Jess Bays – I Don’t Know feat. Jennifer Jamieson

Okay, jetzt kommt was persönliches von mir. Momentan bin ich ja akut unfallgefährdet, weil ich manchmal auf dem Display vom Radio ablesen will von wem der Track ist und mir dann Wortmonster wie Alpha Beta Group x Gamma Delta Crew mit Greatest song ever feat. Mr ‚Coolest men on earth‘ Omega & Miss Freaky Sounds Zeta. Aber so viel dazu, weil es mir wieder bei der neuen Single von Hannah Wants & Jess Bays einfach wieder einfiel.

Mit I don’t know feat. Jennifer Jamieson kommt ein einzelner Track auf Stress Records am 30. Juli heraus. Schöne simple Housenummer, wo die Vocals von Jennifer Jamieson einfach nur perfekt zum Groove dazu passen und beides perfekt auf einander abgestimmt ist.

Argy – The Interior Journey Remixes Part 1

Vor zwei Jahren erschien The Interior Journey von Argy. Am 6. August wird es mit der The Interior Journey Remixes Part 1 den ersten Teil von Remixen einer dreiteiligen Serie geben. Erscheinen werden die Remixe auf Renaissance Records.

Jetzt muss ich ja zugeben, dass das Originalwerk an mir vorbei gegangen ist. Dem entsprechend finde ich gut, dass es neben den Remixen auch noch mal die Originale dazu gibt. So erhält man noch einmal den direkten Vergleich. Und genau wie ich es oben schon bei E.S.O geschrieben habe, hat man wieder komplett neue Tracks, die neu gedacht wurden und eigentlich das Original nur im Grundthema anreißen. Die Remixes Part 1 wird das Original bzw. den Remix von High Priest als auch von The Third Degree beinhalten.

Summer Of Rave 2021

Sola Records ist noch ein relativ junges Label, was sich selbst als Plattform für junge, unbekannte Künstler sieht. Doch seit der Gründung 2017 sind die Künstler bekannter geworden damit sind auf Sola nicht nur neue, sondern auch etablierte Künstler vertreten. Und was macht man, wenn es so aussieht, als wenn es bald zur Öffnung der Clubs und zu Festivals kommt?

Richtig, man bringt eine Compilation mit 18 Tracks auf den Markt, welche die ganze aufgestaute Energie der letzten Monate beinhaltet. Und welchen schöneren Titel könnte es geben als Summer of Rave 2021, die am 30. Juli erscheint. Da es im Sommer doch auch am Abend noch warm ist, muss die Stimmung nicht überkochen, sondern gepflegt auf einem wohltemperierten Level gehalten werden.

Dachshund & Chaton – Bleeping In Me EP

Zum Abschluss machen wir einen Abstecher in die Schweiz. Von dort kommen Dachshund & Chaton, die mit der Bleeping in me EP ihr Debüt am 20. August geben. Für Dachshund ist es schon die zweite Veröffentlichung auf Rebellion. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber Techno im deutschsprachigen Raum hat einen Sound, der irgendwie einzigartig ist und dessen Spuren immer wieder nach Berlin führen. Aber das trifft eher auf den Titel Euphoria zu, während mein Favorit Otaku 1996 sehr, sehr mit Delsin liebäugelt.

Merin EP Vol. 2

Ein kleiner Nachzügler ist die Merin EP Vol. 2, eine Mini-Compilation aus dem Hause Renaissance Records. Die wird am 20. August erscheinen und hat vier Tracks an Bord. Label-Chef Marcus James sagt zu dieser Serie, dass Merin in Yoruba Vier bedeutet. Demzufolge sind immer vier Künstler dabei, egal ob etabliert oder Neulinge.

Dabei gibt es ein kaum Regeln für Renaissance Records. Dabei ist, wo das Label denkt, dass der Track es wert ist. So finden sich auf der Merin Vol. 2 Beiträge aus Australien, Griechenland, London und von einer französisch-mexikanischen Kollaboration. Auch den Stilen der elektronischen Musik sind keine Grenzen gesetzt – na gut, tanzbar sollte es schon sein.

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