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Baltikumreise: 15. Tag (26.09.2005)

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Ich wurde regelrecht gewaltsam heute morgen um 7:30 Uhr geweckt. Mein Kumpel war dank Baulärm schon seit 6 Uhr munter. Unser Frühstück bestand aus einer kalten Platte (Wurst, Käse) und einem Spiegelei. Mein Käse stand wohl schon eine Stunde – trocken. Dann ging es ab zum Fährhafen und wir setzten für 32 Lt auf die Kurische Nehrung über. Unser Ziel: Nida, nahe der russischen Grenze.

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Als ich dort in die Touristeninformation kam, wurde ich dumm angeguckt, als ich eine Übersichtskarte wollte. Mein Kumpel war da erfolgreicher. Dann ging es auf die große Düne – mit 60 m die höchste Wanderdüne Europas. Versprochen wurde Wüstenfeeling wie in der Sahara – bekommen haben wir: Trampelpfade im Sand. Als nächstes ging es zu einer Steinzeitsiedlung bei Nida und der ehemaligen Segelfliegerschule. Die Schule fanden wir und die Mücken uns, aber sonst nichts. Aber als Entschädigung gab es einen wunderschönen – schon fast kitschigen – Leuchtturm… und dann Pasta, die ziemlich ölig war, aber dafür war die Landschaft ein Traum.

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Leider blieben uns die Kormorane verwehrt (keine Ahnung, wo die nisten) und unsere Reise führte uns zu noch einem Leuchtturm, der ganz ruhig und einsam mitten im Meer stand – herrlich. Weiterhin besuchten wir den Märchenwald am Hexenberg – eine Sammlung von Märchenschnitzereien. Der Sonnenuntergang war trotz der schönen Umgebung relativ unspektakulär und wir setzten gegen 21 Uhr wieder nach Klaipeda über. Dann schlich sich wieder die Frage des Essens auf – auf keinen Fall wollten wir Jazz hören – also gingen wir ins Boogie Woogie, einer amerikanisch angehauchten Kneipe und kamen todmüde daheim an.

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Überall juckte es, ich schätze es waren 20 Mückenstiche. Eine genauere Zählung ergab:
linker Arm: 6
rechter Arm: 1
linker Fuß: 1
hinterm Ohr: 1
Rücken: 5
im Gesicht: 4
= 18 Stiche – gut geschätzt!

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