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Filmabend

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Endlich finde ich einen Moment Ruhe, um mal ein paar Worte zu schreiben. Der Tag begann viel zu spät, obwohl ich doch heute Morgen durch das Läuten der Kirchenglocken munter wurde und mich darüber freute. Aber nach fünf Minuten zogen sich schon wieder tiefe Furchen über meine Stirn, weil ich mich fragte, wie lange der Ruf-zum-Gebet-Bimbam denn noch anhält. Ich wollte noch etwas schlafen, was ich dann auch wohl noch einmal gemacht habe.

Ich habe merkwürdigerweise nicht auf die Uhr gesehen und wunderte mich erst, als ich am Rechner saß, dass es gleich 13 Uhr ist. Seit dem habe ich in der Küche gewütet, das Ergebnis wird es heute abend noch einmal in einem gesonderten Blogeintrag geben.

Grund für die heutige Zeitverschiebung war mein Besuch bei einer guten Freundin in Halle. Wir hatten uns seit Anfang des Jahres nicht mehr gesehen und auch relativ wenig gesprochen und man kann schon fast sagen „traditionell“ fuhr ich anlässlich ihres Geburtstages zu Besuch. Ich traf am frühen Nachmittag ein, wir quatschten ein wenig, lachten über ein animierte Clips, wie diesem.

Trennung mit HindernissenAbends gingen wir dann ins Kino, um uns „Trennung mit Hindernissen“ anzusehen. In der Kurzbeschreibung wurde er als „Dramödie“ beschrieben, aber dramatisch war an dem Film eigentlich nichts. Eher eine witzige Geschichte über die beiden Geschlechter, deren miteinander und vor allem: deren gegeneinander. Jeder fühlte sich bei dem Film im Recht und war nicht bereit, nachzugeben – betrachtet aus der Rolle des Dritten machten sich natürlich beide zum Deppen. Und das alles wegen 12 Zitronen. Ich setze hier mal kurzerhand einen Spoiler

Denn wirklich gut an dem Film war, dass das Ende offen ist. Denn nachdem sie sich getrennt haben, jeder seiner Wege gegangen ist, begegnen sie sich wieder und damit ist das Ende offen. Was natürlich ein erhebliches Manko an dem Film ist – entweder es ist ein Fehler im Film oder es passierte absichtlich – er kommt nach dem Streit nach Hause, sie liegt wach im Bett und er zieht die Couch aus, um dort zu schlafen. Merkwürdigerweise liegt das Bettzeug neben der Couch. Fehler oder hat sie es hingelegt? Alles in allem hielt sicher der Schnulzenfaktor erfrischend gering und die Probleme waren doch sehr realistisch (wenn auch manchmal sehr überspitzt dargestellt).

Nach dem Film setzten wir uns noch etwas hin, tranken ein Glas Wein und quatschten noch ein bißchen. Nachdem mir die Hauskatze am Nachmittag beim Spielen ein paar Schrammen verpasst hatte, war sie am Abend gnädig gestimmt und ließ sich kraulen. So wurde es ruckzuck 1 Uhr und ich machte mich dann auf den Heimweg. Nachts Autobahn zu fahren, macht richtig Spaß, es sei denn, man gabelt gleich nach Beginn einer 11 Kilometer langen Baustelle zwei Laster auf und muss hinter denen herzuckeln, weil sie die normale und die Hälfte der 2-Meter-Spur für sich beanspruchen. So trudelte ich halb 3 wieder daheim ein und warf mich todmüde ins Bett…

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