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Nachtfrost

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Nach dem schönen Sonntag Nachmittag bzw. Abend legte ich mich ins Bett und ließ leichtsinnigerweise das Fenster offen. Die Rechnung bekam ich prompt am Montag – Kopfschmerzen, die sich gewaschen hatten. Mir blieb nichts anderes übrig, als pünktlich zu gehen, die Konzentration war einfach hinweg. Ich nutzte trotzdem die Zeit, um noch den kleinen Umweg zu machen und wegen meiner Noten zu fragen. Leider Fehlanzeige, keiner im Büro.

Da es nicht besser wurde, griff ich zur chemischen Keule und die Besserung setzte bald ein, sodass ich wenigstens noch die Postcrossing-Postkarten fertigmachen konnte und auch gleich noch den Abwasch erledigte. Der Geruch der Currypaste hatte sich richtig in der Küche festgesetzt und ist auch jetzt noch da. Während ich zwischen Küche und Wohnzimmer hin- und herflitzte, stoppte ich die Wohnzimmertür mit dem linken Fuß, die daran abprallte, aber ich die Gegenbewegung mit dem rechten Knie stoppen konnte, sodass es noch immer noch reichte, um mit dem Gesicht am Türrahmen zu bremsen. Suuuper!

Heute startete ich noch einen zweiten Versuch, die Noten abzuholen – ein Blick auf den Plan hatte mir verraten, dass heute Nachmittag jemand da sein sollte – wieder daneben. Na dann wohl erst am Donnerstag. Geplant war ja heute Abend Kino, aber wie auch schon die letzten Tage ist heute wieder was dazwischen gekommen, höchste Zeit mal wieder einen Beschwerdebrief ans Universum zu schreiben. Aber ich konnte die Zeit nutzen, Mails abzuarbeiten, Blogrundschau zu betreiben, den Verlauf des Stöckchens zu beobachten und dann mal die Forderungen vom Bafögamt zu überprüfen. Ich habe es doch gewußt, ich wurde betrogen. Ganze 2 Cent verlangen die zuviel. Aber da ich nur im OpenOffice ohne zu runden nachrechnete, werde ich mal Gnade vor Recht ergehen lassen.

KassetteNach einem Monat übelsten Papierkrieges warf ich heute endlich einen Blick auf die langersehnte Bestätigung meiner Kündigung. Ein Teamleiter hatte endlich ein Einsehen und ließ mich gehen. Jetzt hoffe ich mal, dass die zuviel gezahlten Beiträge auf mein Konto zurückfließen, denn nach 3 Monaten doppelter Miete, doppelte Versicherungen zu zahlen, fehlte mir gerade noch. Da war ja noch die Geschichte mit dem Bafög…

Zum Abschluss noch etwas Nostalgie. Nach Uwes gestrigem Podcast aus seiner 80er-Jahre-Serie sind wir auch beim Thema Kassetten in der DDR gelandet und mir fiel ein, dass ich noch etwas herumliegen habe. Eine originale und (wenn ich mich nicht täusche) unbespielte ORWO K60 Eisenkassette. Wahrscheinlich ein kurz-nach-wende-licher Restbestand, den ich für ein Kleingeld erstanden habe. Oder bei einer Ausräumaktion meiner Eltern abgestaubt habe. Aber das war schon eine von den Neueren. Die ersten Kassetten, die ich davon besaß, waren reinweiß bzw. auch mal grau. Und jetzt höre ich mal lieber auf, es sollte doch eigentlich ein kurzer Beitrag werden…

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