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Auf die Schnelle

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Der Pfingstsonntag heizte noch einmal richtig ein, auch wenn es schon etwas kühler als am Samstag war. Kurze Bekleidungssynchronisation und schon ging es am Abend in die Orangerie des Schlosses Seehof, um 6 Stücken Mozarts zu lauschen. Obwohl die Sonne draußen noch bis zum Untergang schien, fand das Konzert drinnen statt. Und dank geschlossener Fenster und Türen und voll besetzter Stühle wurde es unangenehm warm. Trotz alledem war es ein Genuss. Wir setzten uns anschließend noch bei einer Flasche Rotwein hin und redeten ein Weilchen. Ich wunderte mich, warum ich dann so schnell müde wurde – ein Blick auf die Uhr verriet mir: ein Weilchen waren ein paar Stunden geworden.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen kam ich gerade noch rechtzeitig daheim an, als meine Eltern anriefen. Ich führte sie dann nach ihrem Eintreffen erstmal durch meine Wohnung und anschließend durch Bamberg. Den Rest des Nachmittags nachdem sie wieder gefahren waren, bastelte ich an meinem Blog herum, baute ein Plugin zur Anzeige der letzten Kommentare ein. Es wird zwar durch die neuen Widgets mitgeliefert, aber ich möchte die Darstellung doch lieber selbst konfigurieren. Außerdem stellte ich die Links um, dass sie auf einer neuen Seite und nicht auf der aktuellen geöffnet werden.

Und während ich mir gerade Bobos „Lieder von Liebe und Tod“ anhöre, lese ich, dass ein paar Finnen sich selbst angezeigt haben und damit einen Prozess angestrengt haben, in dessen Anschluss sie wieder freigesprochen wurden und der Kopierschutzes von DVDs als wirkungslos angesehen wurde. Und weil wir gerade bei technischen Details sind – Canon arbeitet an der Massenproduktion ihrer SED-Technologie, einer Mischung aus Kathodenstrahl und LCD. Ob dann die Kameras auch mit DDR-Speicher ausgeliefert werden? Als Abschluss der heutigen Absurditäten mußte ich lesen, dass es mittlerweile einen Zentralrat der Nichtkonfessionellen gibt. Was kommt als nächstes? Wird es soweit kommen, wie in „Alles Sense“? In diesem Scheibenwelt-Roman wird dem Tod gekündigt und er sucht sich einen neuen Job. Eine der ersten Fragen: „Können sie mit einer Sense umgehen?“ Irgendwie quält mich die Frage, ob es auch Nichtinformatiker gibt, die Terry Pratchett komisch finden. Eigentlich ist das doch der typische Nerd-Humor.

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