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The box

Jan 1

Gestern Abend kam ich auf die verrückte Idee, mal mein altes Tagebuch zu öffnen. Das erste, was ich feststellte war, dass sich mein Schreibstil in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert hat – wenigstens etwas konstantes. Einige Passagen darin überflog ich, andere las ich genau, viel zu genau. Ich stellte fest, dass ich schon einiges verdrängt habe, was ich besser nicht hätte vergessen sollen. Parallelen zur Gegenwart sind unverkennbar. Die Geschichte endete damals damit, dass sie mir gestand, noch einen Versuch mit ihren Ex gestartet zu haben, der kläglich scheiterte und dann waren wir nur Freunde. Der Abschiedsbrief kam auf einer Aktennotiz ihrer Arbeitsstelle.

Aber ich entdeckte auch schöne Dinge, z.B. dieses Bild mit dem dazugehörigen Spruch, der sich eine ganze Zeit lang auf dem Profil meiner lieben Freundin Jenny befand…

Hoffnung

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

The boxHeute ging es ins nächste Level – the box. Sieht aus wie eine Schuhschachtel und war auch mal eine. Die Schuhe hatte ich mal bei einer Verlosung einer Musikzeitschrift gewonnen. Nur leider hatten sie nicht meine Größe und schickten sie mir ein paar Nummern zu groß (Modell Kindersarg). Darin befinden sich jetzt sämtliche Briefe, die mir etwas bedeuten. Die ersten sind mittlerweile 12 Jahre alt, gefolgt von einer hochinteressanten Korrespondenz zwischen einer Zeugin Jehovas und mir (inklusive des ultimativen Rekordsatzes mit über 100 Wörtern in einem Satz). Sozusagen, die Vorstufe zu meinem Blog. Im Gegensatz zum Tagebuch finden sich hier alle schönen Erinnerungen. Stellenweise sind Fotos mit dabei, die ich mir alle angesehen haben. So schief lief es doch bis jetzt garnicht – könnte mal wieder etwas langfristiger werden. Na gut, die Aktennotiz hab ich auch gefunden „Pass auf dich auf!“… Mach ich!

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