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Reststücke 2007

Jan 8

Nachdem ich gestern meinen Bericht von den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr in die Tastatur getrommelt habe, kommen jetzt noch immer kleine Nachschübe hoch, die auf jeden Fall Erwähnung finden sollen. Es begann zwar schon ein paar Tage zuvor, aber die Tage um Silvester nahm es Gestalt an – der nächste Urlaub. Jenseits des Polarkreises in Norwegen liegt unser Reiseziel: die Lofoten. Jenseits des Polarkreises bedeutet für den Kenner eine gute Chance, Polarlichter zu sehen. Ich habe schon mal die Bilddatenbank von spaceweather.com untersucht und die Vorzeichen sehen gut für das Erscheinen von Polarlichtern im August aus. In dem Fall müßte nur noch das Wetter mitspielen, da bietet die Statistik durchschnittlich 12 Regentage im August und knapp über 5 Stunden Sonne täglich an. Könnte also durchwachsen werden. Und obwohl die Lofoten oberhalb des Polarkreises liegen, liegt der Temperaturdurchschnitt bei ca. 12°C. Und in meinem Kopf entsteht bereits der Soundtrack zum Urlaub… beginnend mit The Jams – It’s grim up north.

Weil ich gerade das Thema Musik abwickle, kommt der nächste Punkt: meine Plattenverwaltung hat die Liste der am häufigsten gelaufenen CDs / Platten ausgespuckt.

  1. Bobo – Lieder von Liebe und Tod
  2. Norah Jones – Come away with me
  3. Trentemøller – The last resort
  4. Aphex Twin – Drukqs
  5. Blumfeld – Ein Lied mehr
  6. The Field – From here we go sublime
  7. Tori Amos – Little earthquakes
  8. Tycho – Past is prologue
  9. Wir sind Helden – Von hier an blind
  10. Björk – Volta

Abgesehen von Platz 2 eine interessante Mischung von neuen (bzw. dieses Jahr gekauften) Scheiben und Klassikern, von Gedichten bis Techno. Wobei die Reihenfolge durch etwas willkürlich ist, da Platz 1-3 gleich oft gespielt wurden, genau wie Platz 4-9. Man sollte halt keiner Statistik trauen, die man nicht selbst gefälscht hat.

Schon habe ich das nächste Thema erwähnt, die Statistiken. Auf meinem Blog hat sich seit der Abkopplung von blog.de doch einiges geändert. Da ich jetzt vor ziemlich genau einem Jahr auf meinen WordPress-Blog umgestiegen bin, hat sich die Anzahl der Leute, die nicht von blog.de kommen, drastisch erhöht. So ist es kein Wunder, dass die Suchbegriffe, die zu mir führen, daran keinen Zweifel lassen.

  1. electro blog
  2. blog electro
  3. electro
  4. electro-space
  5. electro space

Ich würde mal sagen, das Branding funktioniert! Zwei Sachen bereiten mir aber etwas Sorgen – nicht den Blog betreffend, sondern von der Tendenz her. Zum einen fällt der Prozentsatz der Firefox-Nutzer zusehend und andererseits hat es Windows Vista nur ganz knapp verpasst, einen Platz auf dem Podest der Betriebssysteme abzugreifen.

podcast stat2007Aber derer Phänomene gibt es noch mehr. Seit ich meinen Podcast veröffentliche, habe ich eine konstante Anzahl an Downloads pro Monat. Wenn man es gedanklich einmal durchspielt, wird der Podcast einer relativ konstanten Anzahl Hörern heruntergeladen, dazu kommt eine Menge neue Hörer und im gleichen Maß fallen (hoffentlich keine) Hörer weg. Neue wie auch alte Hörer hören vielleicht auch mal in den einen oder anderen alten Podcast rein, aber die Wahrscheinlichkeit nimmt mit dem Alter des Podcast ab, d.h. früher oder später ist ein Grenzwert erreicht, der sich kaum noch ändert. Soweit die Theorie, nur praktisch sieht das bei meinem Podcast anders aus. Ich habe dort drei Ausreißer drin, die sich in den letzten Monaten um ein Vielfaches von ihrem Sollwert entfernt haben. Oder um es praktisch auszudrücken, gibt es das einen Süchtigen, der mehrmals täglich diese Podcasts konsumiert oder eine gute besuchte Seite verlinkt auf diese Podcasts.

Aber das interessiert mich weniger, das Feedback würde mich viel mehr freuen, wenn es denn welches gäbe. Noch viel schöner sind da die kleinen Erinnerungsperlen, von denen ich vorhin sprach, so z.B. als ich am 30.12. abends noch etwas unschlüssig im Flur stand und gefragt wurde, warum ich mich nicht hinlege und ich meinte, dass ich noch ein Schlaflied brauche und prompt das Lied vom weißen Neger Wumbaba zu Gehör bekam. Freunde, die einem Gute-Nacht-Lieder singen, was will man mehr?

  1. die Tanzfee die Tanzfee

    Lofoten wir kommen! :excited: Naja klar DURCHSCHNITTSTEMPERATUR, das heißt nachts die warmen Socken rausgeholt… Aber es wird spektakulär, denk ich! Von mir aus geht August klar, Alex fragt heut nach.

  2. Jippiiiieeee, d.h. wenn bei Alex auch alles passt, hält uns nichts mehr auf?! :excited:

    Öhm, die Durchschnittstemperatur bezieht sich schon auf den Tag, also nachts sollten auf jeden Fall die warmen Socken rausgeholt werden. Habe gerade noch folgendes gefunden:

    Die Lofoten liegen auf dem gleichen Breitengrad wie Nordsibirien oder Grönland, verfügen aber dank dem Golfstrom über ein mildes Klima. Die Durchschnittstemperatur im Juli beträgt 12°C, jedoch kann der Thermometer tagsüber über 20°C steigen. Man kann nicht selten im Sommer in kurzen Hosen und T-Shirt wandern. Abends wird es allerdings recht frisch und feucht, also Pullis und Wollmütze nicht vergessen. Im Winter liegt die Durchschnittstemperatur bei -1°C, etwa 20°C wärmer als auf dem Festland.

    Ein selteneres Wetterphänomen auf den Lofoten: aufgrund der Sonneneinstrahlung steigt die Feuchtigkeit aus dem Meer auf. Es bildet sich Nebel, der durch den Westwind zur Lofotwand wandert. Auf der einen Seite der Insel (oft die Außenseite) herrscht Nebel, während die Sonne auf der anderen Seite scheint. An solchen Tagen ist es ratsam, auf der richtigen Seite zu wandern. Der Ausblick auf das Wolkenmeer von einem sonnenbeschienen Gipfel ist überwältigend.

    Das wird wirklich gut und wenn wir dann noch Polarlichter sehen… :excited:

  3. die Tanzfee die Tanzfee

    Puh, das ging ja nochmal gut. Ich hatte jetzt schon kurzfristig alles purzeln sehen… 😯 Wie gefällt dir das Häuschen? Laut Anzeige ein „Anglerhaus“. Ich hab allerdings noch nie geangelt. Aber es ist ja noch nicht zu spät. 😉

  4. Jup, aber es ging guuuuut aus! Thomas rief mich ja gestern auch noch an. Hab festgestellt, seine Kalkulation stimmt nicht – wir sind jetzt in der Zwischensaison (=preiswerter). Das Haus ist genial! Der Blick aufs Wasser und die Berge dahinter wird für Terabyte an Fotos sorgen 😉 Und erst das Waffeleisen…

    Einzig und allein die Fahrt dahin könnte abenteuerlich werden. Ich habe da noch baltische Schotterwege in Erinnerung bzw. die einspurigen Straßen auf Madeira. Aber egal, es geht immer an der Küste lang. Ostküste. Wir sehen die Sonne im Meer aufgehen!

  5. die Tanzfee die Tanzfee

    Ein Terrabyte? 😆 Mir fällt da jemand ein, bei dem es auf mindestens ein Zehnerpotenzen-in-Unvorstellbar-Großen-Dimensionen-Byte hinauslaufen wird….

  6. Upps, das „s“ bei Terabytes habe ich vergessen. Genau an den jemanden dachte ich damit auch (kann ja nicht für mich zutreffen, ich schieße noch analog). Kannst dich ja schon mal seelisch darauf vorbereiten, dass es mit uns schlimmer als mit einer Horde Japaner zugeht 😉

  7. LOL – also wenn ich das so lese *g* Da kann ich Euch nur viel Spaß wünschen.

    Kurz zu Deiner Statistik: ofiziell bin ich auch erst seit Anfang Januar, inoffiziell schon anfang Dezember umgestigen. Wahnsinnige über 1000 Pings in nur 2 Wochen (hab erst Januar die Statistiken angeschaltet), Tendenz steigend. Sicher – die meisten sind Suchmaschinen Zufallstreffer (Google, Technorati, Icerocket vor allem) – aber man sieht die ein oder anderen IPs immer mal wieder zurückkommen. Gut,. ich hab kein POD Cast und mein Branding ist bei weitem nicht so bekannt, doch solche Werte jetzt schon – irre.
    Und natürlich darf man auch die Blogspammer nicht vergessen – keine TB Spammer, aber die Comment Spammer machen sich auch langsam breit und mußte doch Askimet aktivieren.

    Lediglich an Feedback von Seiten der Leser der gesammten Bloggosphere haben dafür abgenommen das man in keiner Community (heißt bei einem Blog-Hoster) mehr ist. Aber wird kommen .. braucht ja auch Zeit bis die alle wieder eintrudeln und neue dazu kommen. Langsamer aufbau per Sitemaps, Robots und ein paar anderer SWO Kniffe nebst Einträge in Blog Katalogen noch dazu um die man sich vorher nicht gekümmert hat …

    Mit einem fröhlichem Happy Blogging

    Der

    Shanky-TMW

  8. Die Blogspammer seh ich in meinen Statistiken nicht, die spür ich nur, wie sie sich im Netz des Akismet verfangen. Anfangs hatte ich den Filter auch nicht aktiviert, aber das wurde ganz schnell notwendig. Und seit dem schwankt es doch erheblich – zwischen 100 Spams pro Woche und 100 Spams pro Tag.

    Das Feedback macht mir keine Sorgen, wenn jemand kommentiert, freu ich mich 🙂 Mit den Katalogen habe ich schon mal experimentiert, aber die Adresse, die WordPress bei einem neuen Beitrag anpingt, funktioniert schon optimal.

    Gleichfalls – Happy Blogging
    Jan

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