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X wie X-Mix

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X-Mix ist nicht eine Plattform für DJ-Mixe oder ein innovatives Mischgetränk. X-Mix war eine Compilation aus Audio und Video. Ein namhafter DJ sorgte für den Sound und ein Team aus Grafikkünstlern bastelte dazu eine passende Visualisierung.

Jeden Beitrag gibt es auch als Podcast, der etwas umfangreicher als der Eintrag auf dem Blog ist. Untermalt wird das natürlich von der Musik, über die ich hier erzähle.

Aber diese Videoserie war nicht die Erste ihrer Art. Bevor es die X-Mixe gab, gab es ein Projekt, dass auch vom Studio !K7 war und auf den Namen 3Lux hörte. Hier gab es drei Teile, die seinerzeit auf VHS erschienen. Später wurden sie nochmal auf DVD veröffentlicht.

Die 3Lux Compilation lief in Ausschnitten immer in der MTV Partyzone. So lernte ich damals die Werke von Dave Angel, Aphex Twin und Biosphere kennen.

Im Gegensatz zur X-Mix erschien die 3Lux nur als Kombination von Video und Audio. Ich muss zugeben, dass ich die die Serie nie als Video gesehen habe. Hier kenne ich nur die Audio-CDs, die es getrennt vom Videomaterial gab.

Kommen wir mal zur Serie. Insgesamt gab es 10 Teile. Während die 3Lux und die X-Mix alle von Studio !K7 veröffentlicht wurden, gibt es eine Ausnahme – die X-Mix-1. Gemixt von Paul van Dyk erschien sie damals auf MFS. Wenn es damals eine MFS-Compilation gegeben hat, dann war das die X-Mix-1. 

Durch den Namen Paul van Dyk hat sich der Trancestempel tief bei MFS eingebrannt. Obwohl das Label nun wirklich auch noch alles andere herausgebracht hat, wie Trance. Aber das nur nebenbei.

Springen wir weiter zu den folgenden Compilations. Bis zur X-Mix-5 wurden die einzelnen Werke durchnummeriert, danach blieb nur noch der Untertitel wie z.B. „X-Mix Fast forward & rewind“. Was mir daran besonders gefiel war, dass die Künstler nicht versuchten, irgendwelche unbekannte Tracks zu spielen, sondern nahmen genau die Tracks, die zu dem Zeitpunkt ihrem Stil entsprach. Also entstand eine kleine Best-Of-Techno-Compilation.

Ich habe mir die Teile natürlich nicht einzeln geholt, sondern als die Best-Of-Boxen erschienen, wo jeweils drei CDs in einem Pack enthalten waren. Und das für freundliche 30 Euro pro Box. Das ist jetzt natürlich traurig für die Video-Künstler, aber zu dem Zeitpunkt ging es mir ohnehin mehr um die Musik.

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