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Im Orbit Juni 2021

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Die Maiausgabe hatte schon eine ganze Menge mitgebracht. Im Orbit Juni 2021 fällt deshalb etwas sparsamer aus. Es gibt trotzdem deshalb einen kleinen Überblick, was nächsten Monat erscheinen wird.

Im Orbit gibt es auch zum Hören! Im Orbit gibt es – genau wie die anderen Podcasts auch – bei Mixcloud zum Anhören. Dort gibt es dann ausreichend Hörbeispiele von den neuen Releases.

Leon feat Jones 2.0 – Get Back Up

Zu Beginn gleich eine kleine Korrektur. Diese Scheibe ist jetzt gerade erschienen, deswegen quetsche ich sie gerade so rein. Kürzlich hatte ich einen neuen Mix erstellt, der Tracks von 1991 beinhaltet. In dem Zusammenhang habe ich natürlich mal wieder ein paar Dance-Klassiker aus der Zeit reingehört. Und jetzt erscheint die Leon feat. Jones 2.0 mit Get Back Up.

Klingt so authentisch wie damals, als hätte wäre das eine neue Version von Pump up the jam. Herausgekommen ist die Scheibe am 28. Mai auf dem neu gegründeten Label Futura. Als Hintergrund für diesen Release nennt der Italiener Leon, der von Ibiza bis zum Londoner Fabric schon überall aufgelegt hat, die Pandemie, die gerade bei vielen seelische Spuren hinterlassen hat. Deshalb ist Get Back Up ein Aufruf an alle, nicht aufzugeben und ein Lichtblick nach vorn.

Third Son – Retrograde LP

Als ich Anfang April das erste Mal die Retrograde LP gehört habe, war ich sofort begeistert. Aber in die Maiausgabe wollte ich die Scheibe noch nicht mit reinnehmen, weil sie sonst zu schnell vergessen ist. Hinter dem Album steht der Londoner Third Son, der darauf 13 Songs auf seine eigene Weise reinterpretiert.

Was erwartet uns auf dem Album? Joseph nahm Track von Moby, Philip Glass, Brian Eno, Radiohead, Boards of Canada und Aphex Twin und setzte sie komplett neu auf. Interessant dabei ist, dass er dabei sehr nah an den Originalen geblieben ist, aber trotzdem trägt das gesamte Album seine Handschrift. Vorab sind jetzt schon einige Singles von diesem Album erschienen. Veröffentlicht wird die Retrograde LP am 4. Juni auf Polymath.

Joeski – In Dub We Trust

Cover und Titel der Scheibe zeigen an, worum es hier geht. In Dub We Trust von Joeski ist ein Release, der Elemente des Dub mit House verknüpft. Joeski meint dazu, dass Reggae Dub einer seiner liebsten Style sei. Diese Musik hat ihn schon seit langer Zeit inspiriert und mit Ideen versorgt, die in seiner Musik zu hören sind. Die hier vorliegende Platte ist damit eine Huldigung an die Wurzeln.

Die zwei Tracks werden auf Crosstown Rebels am 14. Juni erscheinen. Besonders gut gefällt mir der Track Faded. Zum einen, weil mir die Echos nur so um die Ohren geflogen sind und des weiteren klingt Musik mit mehr Bass einfach bässer.

Fuckpony – Something Else

Jay Haze bzw. Fuckpony hatte ich bereits in der Aprilausgabe von Im Orbit erwähnt. Jetzt legt er am 25. Juni mit einer neuen Scheibe auf dem jungen Label What Goes Around nach. Der Release wird auf den Namen Something Else hören. Dafür benutzt ein zum einen seinen bürgerlichen Namen, aber auch sein Alias für beide Tracks.

Denn inhaltlich könnten die beiden Tracks nicht unterschiedlicher sein. Something Else ist ein Techno-House-Track, der mit seinen Synths und verzerrten Vocals unbedingt auf die Tanzfläche zieht. Auf der B-Seite erwartet uns ein Track mit Vocals von Jairus Macdonald und den immer wieder schönen Rhodes-Sounds. Der geht ganz tief und sollte mindestens im Sitzen genossen werden.

Darius Syrossian & Bushwacka! – Return To Jericho

Kommen wir noch mal zu Crosstown Rebels zurück. Hier kommt ein 2-Track-Release von Darius Syrossian & Bushwacka. Es ist Darius Syrossians erste Veröffentlichung auf Crosstown Rebels und gleichzeitig die erste Kollaboration mit Bushwacka. Bushwacka meinte dazu, dass er, nachdem er einige Veröffentlichungen von Darius auf Moxy gehört hatte, das Gefühl hatte, bei der Kollaboration würde was gutes entstehen.

Und so ist es auch gekommen. Die Return To Jericho beinhaltet den Titeltrack, der mich mit seinem Bass sofort in seinen Bann gezogen hat. Ein Hauch von Orient schwingt aber in beiden Tracks mit, die am 25. Juni erscheinen werden.

Jitwam & Teymori – Help Yo Self

Studio 54 hatten wir schon letzten Monat, aber auch diesen Monat liefert das Label wieder ab. Der Release Help Yo Self richtet sich wie auch schon oben genanntes Get Back Up an die Sensibilisierung geistiger Gesundheit (im Englischen klingt es mit mental health awareness doch viel besser). Demzufolge ist die Message: Es ist okay, mal niedergeschlagen zu sein, alles rauszulassen und um Hilfe zu bitten. Aber auch im Gegenzug die Bitte an alle anderen für einander da zu sein.

Dabei muss man sagen, dass trotz des Hintergrundes, alles bei Studio 54 stimmig wirkt. Die Reminiszenz an den Club, das Labelcover und die Musik, die auch mit ihrer Funkyness hervorragend dazu passt. Die Scheibe von Jitwam & Teymori erscheint am 25. Juni zusammen mit einem 8-Bit Videospiel als passendes Video zum Track.

Mr. Diamond – Dance With Me

Zum Abschluss gibt es jetzt noch eine Veröffentlichung aus dem Hause Hot Creations mit ihrer bunten Coverart. Dort wird am 25. Juni die Scheibe des jungen Talents Mr. Diamond erscheinen. Für diesen Release sagt er, dass er eine möglichst große Bandbreite des Housespektrums präsentieren möchte. Dazu hat er sich aus dem Fundus seiner über 300 Tracks bedient, die er in den letzten beiden Jahren produziert hat. So gelingt es ihm auch, dass Dance With Me zwar mit nur drei Tracks einen guten Überblick von klassischem House bis zu UK Garage liefert.

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