postcrossing42Die kleine Flaute beim Klavierspielen legt sich so langsam wieder, es macht wieder mehr Freude, sich vor den kleinen Kasten zu setzen und zu spielen. Auch wenn dieses Wochenende wieder eine Pause beim Üben angesetzt war. Denn es war das Wochenende der rau(s)chenden Rechner – LAN-Party.

Ich hatte am Freitag noch ausreichend Zeit, die restlichen Besorgungen zu erledigen und dann zuhause in aller Ruhe den Tisch für das kollektive Zocken vorzubereiten. Fast auf die Minute pünktlich traf Thomas 18 Uhr ein und der zweite Rechner wurde aufgebaut. Die ersten gekühlten Biere wurde geköpft und es wurde das rituelle Pizzaessen eingeleitet. Ich gönnte mir eine Pizza aus dem Weihnachtsangebot – mit Schinken, Brie und Preiselbeeren. Ungewöhnlich lecker! Vollgestopft schleppten wir uns an die Rechner und das Eröffnungsmatch begann. Gegen Mitternacht traf Alex ein und unsere diesmal dezimierte Runde war komplett. Nur kleinere Schwierigkeiten hielten uns auf und es ging zu dritt weiter. Gegen 4 Uhr beschlossen wir, dass es langsam Zeit wäre und fielen ins Bett.

Aber die LAN-Party-Wochenenden sind nicht zum Schlafen da, also saßen wir den nächsten Morgen schon gegen 11 Uhr wieder beim Frühstück und brachen danach (auch schon rituell) in den nahegelegenen Elektronik-Supermarkt auf. Diesmal mit vollem Erfolg – zum Schnäppchenpreis erstanden wir ein geistloses Rennspiel und Unreal Tournament 2004. Bis in die Morgenstunden spielten wir bis auf 2 Gefechte fast ausschließlich UT. Nachdem wir gegen 2 Uhr schon bald nicht mehr geradeaus schauen konnten, setzten wir uns noch ein bißchen auf die Couch quatschten und lachten bis uns der Bauch weh tat (Ich weiß aber beim besten Willen nicht mehr, worüber).

postcrossing43Damit wir uns auch mal vom Rechner entfernten, hatte ich am Abend ein Chili con carne gemacht, natürlich unter Einsatz meines Feuerwassers. Ich dosierte ganz vorsichtig (2 Schuß) und das reichte, um dem Chili eine angenehme Würzigkeit zu verleihen. Ich glaub, die Wirkung der Bohnen war schädlicher. Aber schneller als gedacht, war das Wochenende wieder vorüber und ich freue mich schon auf nächstes Wochenende, wenn wir uns alle zum vorweihnachtlichen Treffen zusammenfinden.

postcrossing35Schlaf wäre jetzt eine gute Idee, kam er doch dieses Wochenende wieder mal etwas zu kurz. Ich setzte mich Freitag zum späten Nachmittag ins Auto und begab mich auf den Weg in das nicht allzu ferne Sprendlingen. Etliche Baustellen und sonstige Hindernisse sorgten dafür, dass ich erst halb 9 Uhr eintraf. Autobahnfahren macht nach wie vor Spaß, wenn ich nicht permanent auf meine Lieblinge stoßen würde. Frankfurter Kreuz – vier Spuren, die rechte Spur ist auf Sichtweite komplett leer und ein einsames Auto tuckert gemütlich auf der zweiten Spur dahin. Die dritte und vierte Spur wird von Autos jenseits der 160 km/h bevölkert. Mir bleibt also nichts übrig, zweimal die Spur zu wechseln, die Trantüte zu überholen und wieder zwei Spuren nach rechts zu wechseln. Dafür erntet er den Anblick meiner Person, die hupend und schimpfend an ihm vorbeifährt. Und dabei hatte ich schon sehr ruhige Musik im Radio zu laufen. Entschädigung genug war es dann, zwischen den Weinbergen über die Landstraße zu huschen und dem verschlafenen Örtchen Wolfsheim einen Besuch abzustatten (ganz und gar keine Ähnlichkeit oder Zusammenhänge mit gleichnamiger Band!)

Die Technik wurde aufgebaut, fehlende Software installiert, kleine Probleme behoben und schon konnten wir gegen 22 Uhr das erste Match starten. Einige Kämpfe und Schlachten später dachten wir, es wäre an der Zeit ins Bett zu gehen, es war mittlerweile halb 6 Uhr morgens. Als ich mich schlafen legte, bekam ich unterbewußt noch ein Klingeln mit, ließ es aber an mir vorbeiziehen und schlief ein. Von dem gleichen Klingeln wurde ich den nächsten Morgen geweckt (es ist die Türklingel des Bäckers unter der Wohnung). Wir setzten uns gemütlich auf die Terrasse und frühstückten. Danach ein „kurzes“ Match und wir führten unseren obligatorischen Besuch im Elektronikfachhandeln durch. Unsere Abwesenheit an den Rechnern wurde umgehend bestraft, denn nach unserer Rückkehr weigerte sich ein Rechner, im Netzwerk andere Rechner zu finden. Sämtliche Einstellungen konnten das Problem nicht beheben, auch ein neues Kabel führte zu keinem Erfolg. Da meine Netzwerkkarte durch das Windows-Update regelmäßig einen neuen Treiber verpasst bekommt, schlug ich ein Update vor, mit dem Erfolg, dass der Rechner danach autistisch wurde und jeglichen Kontakt zur Außenwelt verweigerte. Auch eine Reparatur konnte da nicht helfen. Wenig später (und schon nach 20 Uhr) gab dann ein zweiter Rechner mit einem Wackelkontakt an der Netzwerkkarte die Verbindung auf. Grund genug, sich auf die Terasse zu setzen, zu grillen und im Anschluss Cocktails zu schlürfen. Bei einem Whisky schauten wir uns dann die Bilder der Flitterwochen von Janine und Thomas auf den Malediven an. Über und unter Wasser ein schönes Fleckchen Erde (bzw. Meeresgrund).

Da ein Rechner durch einen Laptop ersetzt werden konnte und zwangsläufig ein Spieler pausieren mußte, wurde es nicht so spät wie am Freitag. Der Sonntag startete etwas durcheinander, denn das rituelle Abschlusspiel fand schon nicht mehr in voller Besetzung statt und gegen 13 Uhr machte ich mich dann auch auf den Heimweg. Der Rückweg war frei, die spurwechselresistenten Mitfahrer waren glücklicherweise schnell unterwegs und so konnte ich daheim noch einiges erledigen.

Neben den sich verweigernden Rechnern fand ich es auch traurig, bei der ersten Sandkerwa seit meinem Umzug nach Bamberg nicht da zu sein. Dafür waren wir schon am Donnerstag Abend, wo es auch ohne Touristen schon sehr belebt war und suchten uns einen Platz, wo wir das allgemeine Treiben in Ruhe betrachten konnten. Zeit ging wieder sehr fix rum und ich überlegte laut, ob ich nächstes Wochenende nicht mal nach Hause fahre – wurde ganz gemein geködert – „Kannste mal wieder BMW fahren!“

Ich war gestern Abend oder besser gesagt heute Morgen einfach zu faul nochmal aufzustehen und eine CD für den Radiowecker zu holen. Also stellte ich mein Handy. Liebe Nokia-Entwickler, was für ein grausames Feature ist das denn? Mir mitzuteilen, wieviel Zeit man noch zum Schlafen hat, mag ja ganz nett sein, aber nicht, wenn das Display „Restliche Zeit bis zum Alarm: 4 Stunden und 49 Minuten“ anzeigt. Zumal ich das gesamte Wochenende nicht viel zum Schlafen gekommen bin. Aber ich beginne lieber von vorn…

Am Freitag begann mein Tag mit einem neuen Fortune-Cookie. Er meinte:

You will live to see your grandchildren.

Also entweder werde ich furchtbar alt oder es wird eine plötzliche Änderung kommen. Aber der Gedanke als Opa meinen Enkeln diese furchtbare „klassische“ elektronische Musik vorzuspielen und davon zu schwärmen, wie man damals noch in faulig muffelnden Kellern feierte, hat schon etwas für sich.

PostcrossingIch ging auf Arbeit und mußte mich nachmittags gehörig bremsen, rechtzeitig Schluss zu machen, damit ich 18 Uhr daheim bin, um die ersten Gäste in Empfang zu nehmen. René fiel als erster bei mir ein, knapp gefolgt von Thomas, der sich ziemlich heftig in einem Stau verbissen hatte. Alex komplettierte dann die illustre Runde, wir bauten Rechner auf, stießen auf ein schönes Wochenende an und ich durfte meine Geburtstagsgeschenke auspacken. Die Geschenke waren der Hammer, um genauer zu sein, ein Hammer oder besser Fleischklopfer – endlich keine Probleme mehr, wenn das Schnitzelfleisch doch etwas dicker ist. Dabei fällt mir ein: Meine Platten- und CD-Sammlung erregt kein besonderes Interesse, dafür bleiben sie alle staunend vor meinem Gewürzregal stehen. Irgendwas mach ich falsch.

Es hat sich bei unseren LAN-Party mittlerweile eingebürgert, dass es einen Abend eine Pizzabestellung gibt, um den Zeitaufwand minimal zu halten. Die Diskussion was eine große und was normale Pizza ist, fand keine Lösung, für den einen sind es 28cm, für den anderen 38cm *g* Genauso wenig, wie ich den Begriff „scharf“ anders definiere. Ordnet euch doch mal in folgende Skala ein:

  1. Grad: mit Peperoni (Leichtes Glühen – für Schüchterne!)
  2. Grad: mit mexikanischen Jalapenos (Anständiges Feuer – für Draufgänger!)
  3. Grad: mit Hot Chili Peppers (Flammendes Inferno – nur für Gefahrensucher)

Thomas konnte sich für Grad eins erwärmen, ich mich für Stufe 2. Dennoch wurde mich gerade mal warm ums Herz, während sich Thomas das eine oder andere Freudentränchen nicht verkneifen konnte. Nach so viel Essen und Trinken mußten wir endlich in die erste Runde gehen, die erst weit nach Mitternacht stattfand, weil Alex‘ Rechner sich trotz Neuinstallation weigerte mitzuspielen. Das einspielen eines Patches hätte das Problem schon viel eher gelöst, aber hinterher ist man immer schlauer. Halb 4 Uhr verloren wir dann die Lust am Spielen, quatschten und alberten noch ein wenig und fielen dann halb 5 ins Bett. Da sich der nächste Morgen sehr sonnig zeigte, wurde ich schon wieder halb 10 Uhr munter und ging erstmal Brötchen holen. Am Frühstückstisch wurde die Idee für ein neues Spiel geboren…

Man fährt in einem Auto a la Fred Feuerstein mit Fußantrieb durch alle Epochen des Mesozoikums. Dabei muss man gegen andere Gegner fahren oder auch mal ein Rennen gegen den Tyrannosaurus Rex fahren (im Muscle-Shirt, Sonnenbrille, Turnschuhen und einer prolligen Tätowierung). Hindernisse sind können Mammuts sein, die unvermittelt mit dem Rüssel aufs Fahrerdach schlagen oder auch mal der ein oder andere Vulkanausbruch, der Lava über die Strecke fließen läßt. Da man ja zu Fuß unterwegs ist, hilft einem nur ein hilfsbereiter Dino, der einen aus der Lava schiebt, natürlich gegen ein Entgelt von einem Steak. Die Steaks sind das universale Zahlungsmittel, man gewinnt sie in dem man „aus Versehen“ einen Dino überfährt, was auch gleichzeitig die Ursache für das Aussterben der Dinosaurier ist. Mit diesen Dino-Steaks kann man andere Dinos bestechen, für einen zu arbeiten, z.B. als Turbo (ein Dino schiebt an) oder als Waffe (man wirft das Steak auf einen Konkurrenten und ein Dino bohrt sich in dessen Auto).

Nach dem Frühstück folgte unsere übliche Runde zum nahegelegenen Elektronikfachhandel, auf der Suche nach passenden Spielen, die darauf warteten von uns gespielt zu werden. Problem: Bei irgendeinem ging immer etwas nicht, sei es ein Programmabsturz oder ein Abbruch der Netzwerkverbindung. Also landeten wir doch wieder bei unseren altbewährten Spielen. Ich äußerte vorher lautstark den Wunsch, mal Thomas‘ Leo fahren zu wollen, in Hinblick auf einen Neukauf, der auch irgendwann kommen sollte. Meine grundsätzliche Begeisterung für einen Seat hält nach wie vor an. Und um meinen Enthusiasmus zu bremsen, fand ich am Nachmittag ein Schreiben über die Rückzahlung des Bafögs im Briefkasten. Die ist dann dieses Jahr Ende September fällig. Aber ein kleiner Trost lag auch noch bei – eine neue Postcrossing-Postkarte mit der fünftlängsten Brücke der Welt – über 17 Kilometer lang.

Perfektes FrühstückseiUnd genauso schnell, wie sich das hier alles liest, war unser Wochenende auch schon wieder vorbei. Morgens halb 4 fielen uns die Augen zu, aber bei mir gingen sie schon wieder am nächsten Tag gegen 9 Uhr wieder auf. Nachdem sich Thomas zum Frühstück der Perfektion des Frühstückseis erfreute, folgte unser abschließendes Match und dann ging es ans Abbauen und Einpacken. Ich hatte bis zum Abend noch etwas Zeit und konnte in Ruhe alles wegräumen, abwaschen und mich nochmal gepflegt in die Wanne legen. Der Abend kam dann doch etwas anders wie geplant, wurde aber trotzdem ziemlich spät und endete mit einem „Ich wills garnicht wissen…“ auf mein Grummeln der verbleibenden Schlafzeit…

Nachdem ich einige Fragen gestern klären konnte, habe ich alles etwas verschoben und werde morgen Abend nach Dresden fahren, bei meinen Eltern übernachten, Mittwoch Vormittag meine Wohnung abgeben und dann wieder heimwärts düsen. Also ist morgen an dieser Stelle wieder Ruhetag, aber dafür eine gute Nachricht für alle Musikbegeisterten, der neue Podcast ist gestern gemixt worden und bedarf nur noch kleiner Schönheitskorrekturen und einer kurzen Moderation.

Hyper, hyperKeine Panik, mir geht es noch gut – die Überschrift bezieht sich viel mehr auf die beiden Platten die heute eingetroffen sind. Letztens stöberte ich mal wieder bei ebay etwas herum und da fielen mir diese beiden Platten auf. Zu einem Startpreis von jeweils einem US-$ ersteigerte ich die guten Stücke, ohne jegliche Konkurrenz. Was viele offensichtlich nicht gesehen hatten war, dass der Anbieter in Deutschland saß. Es handelt sich hierbei um zwei der insgesamt vier 10″-Platten zu Björks „Hyperballad“. Ab sofort darf ich mich also Besitzer der LFO-Mixes und der Outcast-Mixes nennen. Nicht zu verwechseln mit Outkast, denn in dem Fall verbergen sich dahinter Richard Brown und Beaumont Hannant, der auch schon einen wunderbaren Mix zu Autechres „Basscadet“ abgeliefert hat.

RätselUnbedingt nachholen sollte ich dieses Rätsel, ich vergesse es immer wieder, aufzuzeichnen und online zu stellen. Was stellt dieses Bild dar? Viel Spaß! Wer es natürlich schon weiß – Pssst!

Nachdem ich das ganze Wochenende ein kleine Blogpause genommen habe, aber trotzdem die ganze Zeit vor dem Rechner saß, sollte ich vielleicht noch erzählen, was passiert ist. Freitag Nachmittag ging es zum letzten Mal für dieses Jahr nach Marburg, zur La(h)n-Party. Auf der Hinfahrt stellten wir fest, dass wir noch nie zu dieser Jahreszeit eine LAN-Party gemacht haben, weil wir immer noch in der Dämmerung eingetroffen sind. Als wir gegen 20 Uhr Marburg erreichten, war es bereits stockfinster. Schnell wurden die Rechner aufgebaut und nach ein paar Spielen und einer Stärkung zwischendurch, wurde es noch viel schnell halb 5 Uhr morgens und wir beschlossen zu Bett zu gehen. Den nächsten Morgen ging es um 11 wieder weiter (natürlich nach einem Stärkungsfrühstück) und endete wieder um die gleiche Zeit. Dementsprechend müde fiel ich gestern Abend ins Bett, nachdem ich noch schnell die Sachen ausgeräumt hatte, schnell die Mails durchgesehen hab und dann noch ein schönes heißes Bad nahm.

Außerdem kämpfte ich mich durch einen Stapel von Briefen: Bestätigungen, Formulare und Rechnungen. Sehr entspannt war heute das Telefonat mit dem Finanzamt – nachdem ich das dritte Mal verbunden wurde, war ich dann an der richtigen Stelle, ich gab meine neue Adresse an und damit war die Ummeldung schon erledigt. Nach Arbeit fuhr ich dann zu IKEA, fand meine neue Garderobe und habe neben der gesuchten Leiter mich im Baumarkt gleich noch mit einem neuen Satz Schraubendreher, Bohrer und Dübel eingedeckt. Man weiß ja nie…

Letztes Wochenende stand alles im Zeichen der LA(H)N-Party. Bei den Temperaturen mag man sich garnicht vorstellen, wie man nur in der Wohnung hocken kann und stundenlang gegeneinander kämpfen kann – wir haben das geschafft.

Abfahrt war Freitag nachmittag. Geplant hatte ich 15 Uhr, aber das Verladen der gesamten Technik hat dann doch etwas länger gedauert, mal ganz davon abgesehen, dass es unglaublich heiß war. Schnell noch eine Flasche Wasser verladen und schon konnte es losgehen. Kurz nach der Auffahrt auf der Autobahn stellte ich fest, dass ich das Wichtigste zum Fahren vergessen hatte – den Soundtrack. Nun ja, also mußte das Radio herhalten. Ich hörte mir also ein Telefonat mit einem Professor für Verkehrsforschung an, der sich zum Ferienbeginn in Sachsen äußerte. Ferienbeginn?!? Ich stellte mich schon mal auf eine kleine Verzögerung ein. Aber was war? Außer den üblichen LKW’s und Niederländern, Franzosen und Dänen, die offensichtlich auch Ferien hatten – nichts.

So kam ich doch sehr gut voran und als ich mich meinem Ziel näherte, stellte ich fest, dass mein Routenplaner mir nicht die Route angeboten hatte, die ich sonst kannte. Aber ich lag gut in der Zeit und probierte die Alternativroute. Natürlich kam ich an einer ganz anderen Stelle in Marburg raus. Also suchte ich einen Platz zum halten, atmete erstmal tief durch und wollte zum Handy greifen, um meinen Kumpel zu fragen. In dem Moment drang ein Stimme durch meine Scheibe „Suchen Sie etwas? Kann ich Ihnen helfen?“ Mir war geläufig, dass Uni-Städte doch kontaktfreudiger gegenüber Fremden sind, aber dass das solche Ausmaße annimmt…? Sie konnte mir auch nicht weiterhelfen, gab mir aber eine Richtung vor und nachdem ich ein Stück fuhr, kam mir alles sehr bekannt vor und 2-3 Minuten später hatte ich mein Ziel erreicht.

Ich hatte schon die üble Befürchtung, dass mein Rechner Probleme nach seiner kompletten Neuinstallation macht, aber es traf eher auf einen anderen Kumpel zu, der ein ähnliches Prozedere vollzogen hat und zwar im Netzwerk sichtbar war, aber von den Spielen nicht erkannt wurde. Für ihn hieß es bis Mitternacht – Neuinstallation. Aber dann konnte es losgehen und wir spielten bis es wieder hell wurde. Um 5 Uhr ließen wir die Rechner ruhen und verkrochen uns ins Bett. Leicht entnervt wurden wir wenig später geweckt, als jemand der Meinung war, samstag früh um 8 Uhr den Rasen zu mähen. Prima! Aber es dauerte nicht lang an, oder ich schließ schnell wieder ein. Auf jeden Fall standen wir halb 12 wieder auf, frühstückten und während ich gegen Abwasch kämpfte (bzw. mich an der X-Box warmzockte), gingen meine Freunde schon mal Grillzeug für den Abend holen.

Als sie wieder eintrafen, ging das Spielen weiter. Das Problem bei abgedunkelten Räumen ist natürlich, dass man nicht sieht, was draußen vor sich geht, aber wohl davon etwas hört und als ich meinte: „Gewittert es draußen?“ kam die Antwort „Ich dachte schon, ich bilde mir das ein.“ Ein Blick in der Spielpause zeigte – es regnete in Strömen, die Wassertonne lief schon über und es sah nicht aus, als wenn es schnell aufhören würde. Grillen war auf halb 7 angesetzt und nachdem es 18 Uhr immer noch regnete stimmte sich mein Kumpel mit den Bekannten aus dem Haus ab, dass wir noch eine halbe Stunde warten und dann beginnen. Aber der Regen war der Meinung nicht abzubrechen und wir verlegten, das Grillen in die Pfanne und mußte notgedrungen die Technik auf dem Esstisch abbauen. Aber es folgte ein lustiger Abend, wo wir dann auch noch nebenbei unsere Berufe mit „Mach‘ mal eine typische Handbewegung!“ erklärten. Dabei wurde bei mir Dauerfrust diagnostiziert – Computer, Anwender… alle sind gegen mich!

Nachdem wir unsere Technik wieder aufgebaut hatten und eine kurze Vorstellung gegeben hatten, was LAN-Party ist und was wir denn spielen, konnten wir schnell wieder zum ernsthaften Spiel übergehen und wieder begann es hell zu werden, als wir uns zum Schlafen legten. Lange ging der Schlaf jedoch nicht, denn die Wärme des nächsten Morgens kroch schnell in die Zimmer und bei Wärme schläft es sich unglaublich schlecht. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem (oder waren es zwei) Abschiedsspielen warf ich die Idee der Kombination von verlängertem Wochenende und LAN-Party in den Raum. Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Ich ließ mir kurz den kurzen Weg zur Autobahn erklären und schon war ich auf dem Heimweg. Anfänglich mußte ich noch mit Klimaanlage fahren, aber als ich die Grenze zu Thüringen passierte, ließ es sich auch bequem ohne Klimaanlage aushalten, was natürlich dazu führte, dass ich auch ein bißchen schneller voran kam. Der Gebrauch der Klimaanlage macht sich bei meinem Auto doch ziemlich stark bemerkbar. Und so trudelte ich gegen 18 Uhr wieder zuhause ein, wuchtete die Technik wieder hoch, schloss sie an, packte aus, warf eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine und konnte mich erstmal ausruhen.

Eine neue Woche hat jetzt begonnen und es gibt viel zu erledigen. Ich werde mal meinem Rechner, nicht nur der Hitze wegen, eine Ruhepause gönnen. Es stehen diverse Aufgaben an, die ich nur zu lange schon vor mir hergeschoben habe. So zum Beispiel die Aufarbeitung meiner Zeitschriften, die sich immer noch auf dem Fußboden stapeln. Heute entdeckte ich auch noch ein paar Minidiscs mit Radiomitschnitten, die ich mal durchhören wollte. Ich vermute mal, die liegen schon seit gut zwei Jahren da. Aber keine Angst, der Blog wird nach wie vor gefüllt und auch den Fraktalblog werde ich weiterpflegen.

marburgMorgen nochmal arbeiten und dann ist es soweit. Platz auf den Autobahnen – Dresdner, die sich in ganz Deutschland verteilt haben, setzen sich morgen in Bewegung, um in dieses beschauliche Städtchen an der Lahn einzufallen.

Wenn ich an letzten Sommer denke, wird wahrscheinlich bis in die frühen Morgenstunden gezockt werden und dann geht es den nächsten Morgen gleich weiter. Wir werden sehen…

Wenn auch etwas verfrüht, schon mal allerseits ein schönes Wochenende.

oder Marburg an der LAN. Dieses Wochenende war nicht nur 3TM (3 Tage Marburg), dass dortige Stadtfest, sondern auch das Treffen von Freunden zum gemeinsamen Zocken. Schon der Freitag abend wurde sehr schnell zum Samstag morgen und als es hell wurde, entschlossen wir und dann doch ins Bett zu gehen. Und den Samstag das gleiche Spiel nochmal. Natürlich war es schwierig, schönes Wetter, Spielen und Stadtfest zu kombinieren. Aber immerhin haben wir es zu folgenden Highlights gebracht…

Feuerwerk

Das Feuerwerk bei der Burg am Freitag abend

Dude

Dude – unser Maskottchen und Netzwerkadministrator

Wolfenmond

Am Samstag abend spielten vorm Rathaus Wolfenmond. Witzige Nebengeschichte: Ein Freund kaufte sich eine CD von denen und legte sie ein, worauf kurze Zeit später ein Ruf aus einem anderen Zimmer ertönte: Da klingelt ein Handy, geht da mal jemand ran? Mh, klingt wirklich ähnlich *g*

… und nebenbei ließ ich ein paar Fraktale berechnen …

Fraktal 13
Fraktal 14