Nachdem Frank letztens ein Rätsel auf seinem Blog veröffentlichte, das zwar nach einer Erklärung logisch richtig erscheint, aber mathematisch ziemlich zweifelhaft ist, hier ein Rätsel, bei dem es um reine Mathematik geht. In der folgenden Tabelle müssen die ersten drei Zahlen durch mathematische Operationen so verknüpft werden, dass das Ergebnis immer 6 ist.

1116
2226
3336
4446
5556
6666
7776
8886
9996

Kleines Beispiel gefällig? Ich beginne mal mit der offensichtlichsten Lösung: 2+2+2 = 6. Alles weitere überlasse ich euch! Viel Spaß beim Knobeln…

Hyper, hyperKeine Panik, mir geht es noch gut – die Überschrift bezieht sich viel mehr auf die beiden Platten die heute eingetroffen sind. Letztens stöberte ich mal wieder bei ebay etwas herum und da fielen mir diese beiden Platten auf. Zu einem Startpreis von jeweils einem US-$ ersteigerte ich die guten Stücke, ohne jegliche Konkurrenz. Was viele offensichtlich nicht gesehen hatten war, dass der Anbieter in Deutschland saß. Es handelt sich hierbei um zwei der insgesamt vier 10″-Platten zu Björks „Hyperballad“. Ab sofort darf ich mich also Besitzer der LFO-Mixes und der Outcast-Mixes nennen. Nicht zu verwechseln mit Outkast, denn in dem Fall verbergen sich dahinter Richard Brown und Beaumont Hannant, der auch schon einen wunderbaren Mix zu Autechres „Basscadet“ abgeliefert hat.

RätselUnbedingt nachholen sollte ich dieses Rätsel, ich vergesse es immer wieder, aufzuzeichnen und online zu stellen. Was stellt dieses Bild dar? Viel Spaß! Wer es natürlich schon weiß – Pssst!

Nachdem ich das ganze Wochenende ein kleine Blogpause genommen habe, aber trotzdem die ganze Zeit vor dem Rechner saß, sollte ich vielleicht noch erzählen, was passiert ist. Freitag Nachmittag ging es zum letzten Mal für dieses Jahr nach Marburg, zur La(h)n-Party. Auf der Hinfahrt stellten wir fest, dass wir noch nie zu dieser Jahreszeit eine LAN-Party gemacht haben, weil wir immer noch in der Dämmerung eingetroffen sind. Als wir gegen 20 Uhr Marburg erreichten, war es bereits stockfinster. Schnell wurden die Rechner aufgebaut und nach ein paar Spielen und einer Stärkung zwischendurch, wurde es noch viel schnell halb 5 Uhr morgens und wir beschlossen zu Bett zu gehen. Den nächsten Morgen ging es um 11 wieder weiter (natürlich nach einem Stärkungsfrühstück) und endete wieder um die gleiche Zeit. Dementsprechend müde fiel ich gestern Abend ins Bett, nachdem ich noch schnell die Sachen ausgeräumt hatte, schnell die Mails durchgesehen hab und dann noch ein schönes heißes Bad nahm.

Außerdem kämpfte ich mich durch einen Stapel von Briefen: Bestätigungen, Formulare und Rechnungen. Sehr entspannt war heute das Telefonat mit dem Finanzamt – nachdem ich das dritte Mal verbunden wurde, war ich dann an der richtigen Stelle, ich gab meine neue Adresse an und damit war die Ummeldung schon erledigt. Nach Arbeit fuhr ich dann zu IKEA, fand meine neue Garderobe und habe neben der gesuchten Leiter mich im Baumarkt gleich noch mit einem neuen Satz Schraubendreher, Bohrer und Dübel eingedeckt. Man weiß ja nie…

Heute ist mal wieder Mittwoch und es traf sich die Frühstücksrunde der entgleisten Gedanken. Unser Leipziger Kollege kam heute morgen etwas wutschnaubend an, als er feststellte, dass man bei einer Bestellung von drei Blätterteigtaschen auch was falsch machen kann. Nämlich zwei verschiedene Sorten einzupacken. Bei der näheren Erläuterung kamen dann auch zwei Verkäuferinnen vor, die beim Eintreten so vertieft ins Gespräch waren, dass die Begrüßung erstmal ausfiel. Da die Verpackung mit „Wir backen noch DDR-Brötchen!“ wirbt, lag die Vermutung nahe, dass auch nach DDR-Manier bedient wird.

Von den Backwaren ging es dann nahtlos in den Supermarkt, wo wir das Geheimnis der Nummern am Einkaufswagen lüfteten. Wer es immer noch nicht weiß: Die Nummern am Einkaufswagen sind nicht dazu da, um zu bestimmen, wann der Wagen das nächste Mal zur Durchsicht muss oder wie häufig er benutzt wurde, sondern damit die Person an der Kasse mal ein bißchen Bewegung hat und auch mal aufstehen muss. Natürlich könnte man die Nummern auch benutzen, um fehlende Wagen aufzuspüren. Schließlich ist ein Einkaufswagen für einen Euro schon ein Schnäppchen. Außerdem kann man ihn dann „personalisieren“. Tieferlegen, Antenne mit Fuchsschwanz dran, Nebelscheinwerfer, Touchscreen mit Einkaufsliste – „Pimp my Einkaufswagen“. Dann folgte der Bruch…

Vor rund einhundert Jahren formulierte ein Mathematiker namens Poincaré folgendes Problem (populärwissenschaftlich formuliert): Man nehme die Oberfläche einer Kugel und entfalte sie. Einfachstes Beispiel: Die Weltkarte – eine 2-dimensionale Abbildung eines 3-dimensionalen Objekts. Poincaré äußerte die Vermutung, dass auch eine Umsetzung einer 4-dimensionalen Sphäre in ein 3-dimensionales Objekt möglich ist. Reales Problem hinter dieser Vermutung: Die 3-dimensionale Wahrnehmung einer 4-dimensionalen Sphäre, die unser Universum bildet. Außerdem wäre damit erwiesen, dass ein Raumschiff, was „geradeaus“ durch das Universum fliegen würde, nach einer bestimmten Zeit wieder am selben Ort ankommt.

Dieses Problem wurde vom Clay Mathematics Institute als ein Jahrhundertproblem definiert und mit einer Million Dollar Preisgeld dotiert. Und 2002 tauchte nicht in einer Fachzeitschrift sondern auf einer Webseite die vermutliche Lösung auf. Ein Einsiedler, der ohne Anstellung bei Muttern in der Datscha lebt, hatte ohne irgendwelche Ansprüche zu stellen, eine Lösung gefunden. Als das bekannt wurde, stürzten sich die Mathematiker darauf und bis auf kleine unwesentliche Fehler konnten sie seine Aussage nur bestätigen. Dafür sollte ihm jetzt die Fields-Medaille überreicht werden, der Nobelpreis der Mathematik, der nur alle vier Jahre verliehen wird, aber diesen Preis schlug er aus, er wäre nicht an materiellen Dingen interessiert. Es wird vermutet, mit der Überreichung des Preises wird seine Lösung als richtig anerkannt.

Und heute nachmittag hatte ich dann auch die Lösung des Problems – ich hatte die 4-dimensionale Kugel begriffen. Denn der kürzeste Weg ist nicht außen entlang, sondern durch die Mitte und so schaffte ich es, Mails zu beantworten, noch bevor sie eintrafen…

Schneller

Und zum Schluss noch ein kleines Quiz zum Suchen und Grübeln: Angenommen ich stehe in 15 Metern Höhe mit einer Pumpe, die ich an ein Wasserrohr anschließe, um das Wasser hochzupumpen. Was passiert und warum?

Jetzt kommt die Auflösung zum Rätsel vom Samstag abend. Dabei ist die Vorgehensweise relativ simpel. Zu Beginn benötigt man eine Tabelle in der man die Nationalitäten, Hausfarben, Haustiere, Getränke und Zigarettenmarken einträgt.

Haus 1Haus 2Haus 3Haus 4Haus 5
NationalitätBrite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Farberot
grün
weiß
gelb
blau
rot
grün
weiß
gelb
blau
rot
grün
weiß
gelb
blau
rot
grün
weiß
gelb
blau
rot
grün
weiß
gelb
blau
GetränkTee
Milch
Bier
Kaffee
Wasser
Tee
Milch
Bier
Kaffee
Wasser
Tee
Milch
Bier
Kaffee
Wasser
Tee
Milch
Bier
Kaffee
Wasser
Tee
Milch
Bier
Kaffee
Wasser
HaustierHund
Vogel
Katze
Pferd
Fisch
Hund
Vogel
Katze
Pferd
Fisch
Hund
Vogel
Katze
Pferd
Fisch
Hund
Vogel
Katze
Pferd
Fisch
Hund
Vogel
Katze
Pferd
Fisch
ZigarettePall Mall
Dunhill
Marlboro
Winfield
Rothmans
Pall Mall
Dunhill
Marlboro
Winfield
Rothmans
Pall Mall
Dunhill
Marlboro
Winfield
Rothmans
Pall Mall
Dunhill
Marlboro
Winfield
Rothmans
Pall Mall
Dunhill
Marlboro
Winfield
Rothmans

Und weiter geht es mit dem Streichen der Fakten, die man den Häusern, Personen, Haustieren, Getränken oder Zigarettenmarken zuordnen kann. Hier nehme ich mal als Beispiel: Der Norweger wohnt im 1. Haus. Das bedeutet, der alle Nationalitäten außer dem Norweger werden beim ersten Haus gestrichen und der Norweger aus der Liste der anderen Häuser entfernt.

Haus 1Haus 2Haus 3Haus 4Haus 5
NationalitätBrite
Schwede
Däne

Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher
Brite
Schwede
Däne
Norweger
Deutscher

Und wenn man alle offensichtlichen Fakten gestrichen hat, geht es mit der Logik weiter. Wenn also der Schwede einen Hund hat, kann der Hund nicht im ersten Haus sein, denn dort ist der Norweger. Noch ein Beispiel? Das grüne Haus steht links vom weißen Haus. Das bedeutet, dass das erste Haus auf keinen Fall weiß sein kann, weil auf jeden Fall links davon noch das grüne Haus stehen muss.

So kommt man Stück für Stück der Lösung näher, bis zum Schluss folgende Tabelle erhält:

Haus 1Haus 2Haus 3Haus 4Haus 5
NorwegerDäneBriteDeutscherSchwede
gelbblaurotgrünweiß
WasserTeeMilchKaffeeBier
KatzePferdVogelFischHund
DunhillMarlboroPall MallRothmansWinfield

Die Antwort lautet also: Dem Deutschen gehört der Fisch!

Einstein hat dieses Rätsel im 19. Jahrhundert verfasst. Er behauptete, 98% der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen. Und da ich solche Rätsel mag, war es relativ einfach, diese Nuss zu knacken.

Die Regeln:

  1. Es gibt 5 Häuser mit je einer anderen Farbe.
  2. In jedem Haus wohnt eine Person anderer Nationalität.
  3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte Zigarettenmarke und hält ein bestimmtes Haustier.
  4. Keine der 5 Personen trinkt das gleiche Getränk, raucht die gleichen Zigaretten oder hält das gleiche Tier wie sein Nachbar.

Frage: Wem gehört der Fisch?

Hinweise:

  • Der Brite lebt im roten Haus.
  • Der Schwede hält einen Hund.
  • Der Däne trinkt gern Tee.
  • Das grüne Haus steht links vom weißen Haus.
  • Der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee.
  • Die Person, die Pall Mall raucht, hält einen Vogel.
  • Der Mann, der im mittleren Haus wohnt, trinkt Milch.
  • Der Besitzer des gelben Hauses raucht Dunhill.
  • Der Norweger wohnt im 1. Haus.
  • Der Marlboro-Raucher wohnt neben dem, der eine Katze hält.
  • Der Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Dunhill raucht.
  • Der Winfield-Raucher trinkt gern Bier.
  • Der Norweger wohnt neben dem blauen Haus.
  • Der Deutsche raucht Rothmans.
  • Der Marlboro-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt.

Die Auflösung des Rätsels gibt es Anfang nächster Woche. Wer es nicht abwarten kann, darf mir gern eine PN oder eine Mail schicken.