Aprilscherze können billig sein, aber dieses Jahr hatten sie eine gewisse Klasse. Am besten gefiel mir, dass die ICANN die Rootserver des Internet für einen Tag abschaltet, weil alle IPV4-Adressen vergeben sind. Es ist zwar offensichtlich, dass man daran zweifelt, aber so verkehrt ist die Idee nicht. Und tauchte auch noch die Nachricht auf, dass man es ein Video über das letzte Experiment am LHC gibt, wo man Wissenschaftler sieht, die an einer nicht bekannten Konsole hantieren und man vermutet, dass damit schwarze Löcher aufgespürt werden sollen. Auch nicht von der Hand zu weisen. Aber Geschichten über Gebühren für E-Mails, die Umbenennung von Google waren schon zu offensichtlich.

Keine Fehlmeldung ist, dass Adobe an der Version 3 meiner „Weapon of choice“ für einfache Fotobearbeitung arbeitet. Letztens ist die Beta von Lightroom erschienen und muss wohl einiges an nachträglicher Rauschunterdrückung mit sich bringen.

In den letzten Wochen war ich wieder viel unterwegs, Schulungen, Beratungsgespräche usw. Aber Schulungen laufen nicht ohne einen gewissen Grad von Humor, auch wenn er sehr spezifisch auf Programmierer gemünzt ist. So schnappte ich den Hinweis auf esoterische Programmiersprachen auf. Grund genug, da mal abends im Hotel etwas genauer zu forschen und festzustellen, dass es da wirktlich absonderliche Sachen gibt.

Drei Sprachen gefielen mir von der Idee so gut, dass ich hier mal ein paar vorstellen möchte. Fangen wir mit „Chef“ an. Die Idee hinter Chef ist, dass programmieren doch nichts anderes ist, wie kochen. Man nimmt Zutaten, vermischt sie im richtigen Verhältnis und hofft, dass nichts anbrennt. Man schaue sich nur mal das Rezept für die „Fibonacci Zahlen begleitet von Karamelsauce“ an – klingt nicht nur lecker, sondern berechnet nebenbei auch noch die ersten 100 Fibonacci-Zahlen.

PietManche behaupten ja auch Programmieren sei eine Kunst und deshalb sind Programmierer auch immer ein Stück Künstler. Und um ein richtiger Künstler zu sein, benutzt man eine Sprache, in der man sich nicht nur logisch, sondern auch grafisch verausgaben kann – Piet. Der Namensvetter für Piet war Piet Mondrian.

Für die etwas groberen, nicht künstlerisch begabten Programmierer, die sich vielleicht mit Taxifahren ihr Studium finanziert haben, ist Taxi die richtige Wahl. Für manche mag es ja wichtig sein, dass alles richtig funktioniert – bei Taxi ist es wichtig, dass die Daten am richtigen Platz landen. Und schon geht es los… „‚Hello‘ is waiting at the Writer’s Depot.
Go to Starchild Numerology: west 1st left, 2nd right, 1st left, 1st left, 2nd left.“

Auch wenn es schon einen halben Monat her ist und seither Lena Meyer-Landrut wie eine Plage über die Charts herfällt, ich habe mir das Ausscheidungsspektakel für den Eurovision Song Contest angesehen. Zugegeben Lena polarisiert – entweder man mag sie oder überhaupt nicht. Ich schließe mich der „überhaupt nicht“-Kategorie an. Ich weiß nicht, ob ihr nervöses Gezappel gespielt oder real ist, genau ihre Rolle als kleines schüchternes Schulmädchen. Das hat schon damals Britney Spears auf Dauer keiner abgekauft. Aber kommen wir doch mal zum inhaltlichen Teil – sie kann nicht singen, hat keine Technik und zudem kommt „Satellite“ auch noch komplett ohne Melodie aus. Hingegen zog Jennifer Braun mit ihrer Darbietung das Publikum, die Jury mit Ausnahme von Stefan „Ralph Siegel V2“ Raab in den Bann. Selbst die Besucher der Eurovision Song Contest Seite verwiesen Lena auf Platz 3 – und an der Stelle mit einer konkreten Prozentzahl, die ich bei der Sendung vermisst habe. Was bleibt, ist der fade Geschmack einer getürkten Wahl und der Stoßseufzer, dass deutsche Musikohren endlich eigenen Geschmack entwickeln und ihn sich nicht vorgeben lassen.

tokyoUnser Urlaubsplan für dieses Jahr steht… zumindest in groben Zügen. Nächstes Wochenende werde ich mich wieder gen Süden begeben und dann Kriszta in Madrid besuchen, die dann eine Woche Sprachschule hinter sich hat. Das Merkwürdige an unseren Urlaubsplanungen ist immer, dass wir zwei Ziele ins Auge fassen und uns dann für ein drittes entscheiden. So auch diesmal. Die Auswahl stand zwischen Mexiko und Japan. Mit Tendenz nach Japan. Aber Japan ist teuer und Japan ist strange. Da muss man sich mit Gepäckfächern als Unterkunft anfreunden und das meist zu Preisen, die auf die Dauer ganz schön teuer werden könnten.

Also schaut man sich auch mal nach Hostels um und wird relativ schnell fündig. Auch wenn wir jetzt nicht nach Japan fahren, ist die Webseite des Tokyo International Hostel einfach nur genial. Man stelle sich eine gemütliche Mittagspause am Wochenende vor, man legt sich aufs Ohr und mitten in die Stille diese Webseite… „Welcome – to – Tokyo International Hostel. Tokyo, Tokyo….. Yes, Tokyo!“ Ein definitiver Ohrwurm.

Und nun zieht es uns nach China. Es geht von Peking auf eigene Faust nach Hongkong. Ich träume vom Li Shui, der Terrakotta-Armee in Kaiser Qins Mausoleum, der Chinesischen Mauer und natürlich von den Städten. Mal sehen, was wir davon alles schaffen. Natürlich wäre ein Besuch in Tibet der Kracher, aber das geht nur mit Reisegruppe und würde wahrscheinlich den gesamten Urlaub auffressen. Aber die Beantragung des Visums muss man sich mal geben:

  • Nur persönlich oder per Vollmacht zu beantragen, Briefweg ausgeschlossen (die Botschaften sind in Frankfurt, München, Hamburg und Berlin)
  • durchschnittliche Bearbeitungsdauer = 4 Tage, Abholung auch nur persönlich oder per Vollmacht; Bearbeitung in einem Tag möglich, kostet dann aber gleich mal das Doppelte
  • frühestens 50 Tage vorher
  • Öffnungszeiten: täglich von 9-12 Uhr (Abgabe bei Bearbeitung am gleichen Tag bis spätestens 11 Uhr)

Hab da heute schon mal vortelefoniert – ja, das mit der Vollmacht ist definitiv, wäre schon blöd, wenn man einen Tag Urlaub verheizt, nur um ein Visum zu beantragen.

Googlesuchende fragen – wir antworten.

kann die erde von ein anderen planet gefressen werden

Da das in der Tat ja schon fast eine sinnvolle Frage ergibt, lasst mich grundsätzlich erstmal feststellen: Unser Sonnensystem ist eine Geschichte voller Mißverständnisse…

Ich würde natürlich auch die Sonne in Betracht ziehen, aber diese fällt schon mal nicht in die Kategorie „Planet“ und hat damit leider verloren, auch wenn sie noch so ein strahlendes Lächeln aufsetzt. Demzufolge kommt als potientieller Fresser der Erde natürlich als erstes der Jupiter in Frage. Wer dabei an Götter denkt, liegt weit daneben, denn in Wirklichkeit handelt es sich einen älteren Herren, dessen Flatulenzen ihm immer wieder zu schaffen machen. Wahrscheinlich wurde er deshalb der Gruppe der „Gasriesen“ zugeordnet.

Der von den Wissenschaftlern fälschlicherweise für einen Wirbelsturm gehaltene Rote Fleck ist in Wirklichkeit eine zu beobachtende Reizung der Mundhöhle, die durch eine kürzlich durchlebte Phase der Magen-Darm-Grippe hervorgerufen wurde. Weitere Beweise für diese Tatsache sind die Brocken, die zwischen Mars und Jupiter herumfliegen. Die Wissenschaft hat immer behauptet, es könnte nie ein Planet gewesen sein, sind aber nie darauf eingegangen, dass ein großer Teil von Jupiter verschlungen wurde. Eigentlich wäre ja garnichts übrig geblieben, wenn da nicht die Magen-Darm-Grippe bei Jupiter zugeschlagen hätte.

Wie wir also sehen können – die Erde kann von einem anderen Planeten gefressen werden, denn sobald sich Jupiter wieder erholt hat, macht er weiter. Denn von einem Mars wird man nicht satt!

Gerade bin ich mit dem Abendprogramm fertig geworden und nun noch die kleine Blogrundschau. Mein Versuch heute mal bei der Werkstatt vorbeizuschauen, scheiterte kläglich, weil die Werkstatt schon 16.30 Uhr schließt. Meine nächste Idee war, mal in der Mittagspause vorbeizufahren – geschlossen von 12.00 – 13.00 Uhr. Hallo Kundenservice? Aber das ist erstmal weniger kritisch, dann werde ich mein Glück am Mittwoch mal versuchen, denn morgen ist erstmal wegen Karneval geschlossen. Ich hoffe nur, der Tankdeckel hat nichts abbekommen, denn dann hätte ich ein Problem – die Nadel hängt schon fast bedrohlich nahe am roten Bereich.

Am Mittwoch werde ich eine fernöstliche Kampfsport hier aufleben lassen – ich hab vorhin einen Squashcourt bestellt. Ein bissel Bewegung schadet mir garantiert nicht und mal am Wochenende durch die Hügel flitzen macht noch lange keinen schlanken Fuß. Dafür muss man hier zwar 10km fahren, aber war tut man nicht alles für ein bißchen Bewegung.

Die Krönung des heutigen Tages wurde von der glorreichen Starr entdeckt: The Fortune Generator!

Q: What do you call a principal female opera singer whose high C is lower than those of other principal female opera singers?
A: A deep C diva.

Nachtrag: Schon wieder Sandy? Ich bekam gerade eine Mail mit einer IKEA-Rechnung über 171,92 Euro unterzeichnet von Sandy Steinicke. Und schon öffnen sich Felder voller Vermutungen – hat Sandy bei der GEZ heimlich nach Arbeitsschluss weiter Rechnungen geschrieben und an Privatkunden geschickt? Flog der Schwindel auf und Sandy auch? Arbeitet sie jetzt bei IKEA und schreibt wieder heimlich nachts Rechnungen? Klingt alles plausibel, aber warum wird als Vorsitzender Klaus Zumwinkel genannt, der statt bei GEZ oder IKEA zu arbeiten, doch Vorstandsvorsitzender bei der Post ist? Oder ist er der Drahtzieher und erpresst Sandy, weil er ein kleines schmutziges Geheimnis von ihr weiß und sie als Rache seinen Namen unter die Rechnungen schreibt. Ich berichte weiter…

Na heute morgen sieht es ja echt bedauerlich draußen aus. Es ist grau, nieselt und zum Aufstehen hatte ich auch keine Lust. Wer hätte die auch, wenn man weiß, da draußen wartet eine Betonstaubhöhle. Also schnell an was positives denken. Und lachen. Immer wieder gut: Google-Anfragen, die auf meinem Blog landen. Ich werde wohl dafür mal einen extra Tag erfinden: Weird Wide Web (WWW)

Schöne neue Favoriten:

  • Sportunterwäsche Allergie
  • Testkäufer in Apotheke
  • Fuchsschwanz kaufen Köln
  • Wie heißt das Lied von Wishi Washi
  • Verliebt in Polen Erfahrungen

Aber die Mehrzahl der Suchenden werden auch bei mir fündig. Schön, wenn auch Suchanfragen zu Fraktalpuzzle, Apfelmännchen oder einer Beschreibung des Fractal Explorer bei mir landen. Jetzt noch die Unglaublich-niedlich-of-the-Week-Suchanfrage: „Kleine Geschichten vom Regenbogen„. Memo an mich: Unbedingt schreiben!

Gerade im Hintergrund laufend und als Musiktipp: üNNSilence (Mikrolux)

Heute mittag klopfte es schon leicht an und verstärkte sich im Laufe des Nachmittags zu einem fiesen Hämmern – ich hab mal wieder Kopfschmerzen. Um so mehr war ich begeistert, als ich nach Hause kam und dort noch kräftig im Haus gebohrt und gehämmert wurde. Entgegen meiner Planung kümmerte ich mich erstmal um die offene Bestellung, die heute eingetrudelt war. Gleichzeitig für mich auch die Gelegenheit nochmal aus dem Haus zu flüchten.

Irgendwie hatte mich letztens das Stöckchen neugierig gemacht und wollte mal so wissen, welche Suchanfragen auf meine Seite führen. Größtenteils hat es schon mit meinem Blog zu tun, was da gesucht wird. Aber es gibt Sachen… also hier mal die funniest Top 3 der Suchbegriffe, die zu mir führen:

  1. Toilettendesign Club
  2. Frau Notdurft Zelten
  3. Besteckeinlagen für Schubladen Schweiz

Und heute nachmittag kam dann eine Suchanfrage nach einer Übersetzung von Massive Attack’s Unfinished sympathy. Ich gebe zu, dass dieses Lied zu meinen Lieblingsliedern gehört, aber das man dann auch noch bei mir rauskommt?! Deswegen – der Vollständigkeit halber – das Original:

Massive Attack – Unfinished sympathy

I know that I’ve been mad in love before
And how it could be with you
Really hurt me baby, really hurt me baby
How can have a day without a night
You’re the book that I have opened
And now I’ve got to know much more
The curiousness of your potential kiss
Has got my mind and body aching
Really hurt me baby, really hurt me baby
How can you have a day without a night
You’re the book that I have opened
And now I’ve got to know much more
Like a soul without a mind
In a body without a heart
I’m missing every part (x5)

Unter Rubrik „Awards, die keiner braucht“ läuft bei mir seit heute dieser:

Eine Aktion, die von der British Toilet Association mit dem Untertitel „The Nation’s Favourite Competition“ beworben wird und alljährlich die Toilette des Jahres kürt. Im PDF zur Verleihung findet man am Schluß des Dokuments die Kriterien, nach denen geprüft wird. So zum Beispiel wird geprüft, ob die Schüssel 48 cm hoch und 75 cm von der Wand absteht oder ob es eine Auswahl an Seifen gibt.

Weiterhin werden die besten Reinigungsteam, Vor-Ort-Kräfte bzw. -teams gewählt. Seit 1987 wird dieser Preis jährlich verliehen und beschränkt sich dabei nur auf britische und irische Toiletten. Wer also noch eine gute Toilette kennt – bis zum 30.07. können Nominierungen (auch über die 24-Stunden-Award-Hotline) eingereicht werden. Leider gibt es keine Bilder der Vorjahressieger bzw. der Siegerschüsseln.

Die spinnen – die Briten!