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Abseits

Jan 0
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Nein – kein Fußballbeitrag. Nur abseits des allgegenwärtigen Fußballrummels habe ich mir heute das Stück die Physiker gegönnt. Begonnen hat alles etwas chaotisch. Ich habe mir bis zum Ende der ersten Halbzeit das Spiel angesehen und bin dann losgefahren. Natürlich war ich viel zu früh da, wunderte mich aber noch, warum schon kurz nach 19 Uhr so viel Leute vor dem Eingang standen. Noch während ich einen Parkplatz suchte, linste ich auf die Karten, die auf meinem Beifahrersitz lagen. Klasse – das Stück begann 19.30 Uhr. Schnell rief ich noch meinen Kollegen an, mit dem ich das Stück sehen wollte und sagte ihm fix Bescheid.

Punkt halb acht war er auch da, wir kamen gerade noch rechtzeitig – hinter uns wurden die Türen geschlossen und wir wurden auf die letzten beiden freien Sitze platziert. Wir saßen zwar am Rand, aber vier Reihen weiter vorn. Ein schönes Bühnenbild und eine hervorragende schauspielerische Leistung machten das schnell wieder wett.

Die Physiker

Wie ich bereits schon schrieb, griff Dürrenmatt in dem Stück die wachsende Bedrohung eines atomaren Krieges Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre auf, führt in seinem Stück die Bedrohung sogar noch ein Stück weiter, indem er die Frage nach der nächsten Waffe stellt, die aus der wissenschaftlichen Forschung entspringt und der damit verbundenen Verantwortung die den Forschern, als auch denen, die dieses Wissen anwenden, auferlegt wird.

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