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Hirtenbrot – Futtern wie bei Muttern

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Ich dachte, es wird mal Zeit für eine neue Serie, die ich nach und nach mit Leben füllen kann. Dabei soll es um Abendessen in meiner Kindheit / Jugend gehen. Und heute möchte ich das Hirtenbrot vorstellen.

Hintergrund zu der Idee ist folgende: In meiner Kindheit gab es kaum etwas Spezielles zum Abendessen. Tiefkühlpizza – nö! Essen aus der Dose – auf keinen Fall! Irgendwelchen Süßkram – gab es nicht! Was blieb also übrig? Meistens wurden ein paar Scheiben Brot abgeschnitten, es gab Wurst und Käse dazu und etwas Gemüse – je nachdem, was die Saison so hergab. Und wenn nicht, dann gab es irgendwas Eingelegtes, wie Gewürzgurken oder so. Deshalb kann ich mich noch sehr gut an die Sachen erinnern, wenn es doch mal etwas Besonderes gab.

Die meisten Gerichte sind sehr simpel und einfach zuzubereiten. Man bedenke: meine Eltern haben beide gearbeitet und da war nicht die Zeit abends noch groß zu kochen. Gegessen wurde bei uns immer 18 Uhr. Wir brauchen für das Hirtenbrot für eine Person (hungrig!):

Hirtenbrot
Hirtenbrot – fertig in wenigen Minuten
  • 2 Scheiben Schwarzbrot
  • 1/2 Camembert
  • 2 Eier
  • 1/2 Zwiebel
  • Senf
  • Salz
  • Öl oder Butter zum Braten

Die Mengenangaben kommen natürlich ganz auf die Größe des Brotes an. Die Menge von Senf und Zwiebel sollte man so variieren, wie man mag. Ich habe hier mal ein paar Werte aufgeschrieben, damit man eine grobe Richtlinie hat.

  1. Öl/Butter in einer Pfanne erhitzen
  2. Die Zwiebel schälen und fein hacken
  3. die zwei Eier aufschlagen und als Spiegeleier braten (Ich mag sie am liebsten, wenn der Rand schon etwas kross ist)
  4. Die Schwarzbrotscheiben mit Senf beschmieren und dann mit dem Camembert belegen
  5. Darüber dann die gehackte Zwiebel streuen
  6. Zum Abschluss die Spiegeleier darüber legen und etwas salzen

Wie ihr seht, ist ein Hirtenbrot nicht anderes als ein belegtes Brot. Der extra Aufwand zum Hacken der Zwiebeln und zum Braten des Spiegeleis ist marginal. Um so leckerer ist das Ergebnis.

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