Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Eingebürgert

Jan 0

So ein Bett unter dem Fenster kann gute und schlechte Seiten haben. Positiv: Man kann nachts vorm Einschlafen Sterne beobachten und morgens sieht man sofort, ob sich Aufstehen lohnt oder nicht. Negativ: Wenn nachts um die Null Grad draußen sind, drückt die Kälte spürbar von oben herab. Nicht dass es zieht, man spürt nur einen kühlen Hauch im Gesicht. Aber geschlafen habe ich prima, nur Unfug habe ich geträumt. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich bin sogar kurz davon munter geworden, aber gleich wieder eingeschlafen.

Nachdem ich dann heute Morgen wieder zeitig munter war, ging es nach dem Frühstück in Richtung Rathaus. Dort füllte ich fix ein Formular aus, wartete 20 Minuten, bis ich endlich dran war und innerhalb von 10 Minuten hatte ich meinen Aufkleber, der mich jetzt als Bamberger ausweist. Schön wäre es gewesen, wenn ich Rüedi hätte auch gleich ummelden können, aber dazu bräuchte ich die Deckungskarte, die noch in den Kisten versteckt war.

Nach einem kurzen Einkauf ging es wieder heimwärts zum Kisten auspacken. Erster Schritt war das Zusammensetzen der Schrankwand. Ich verschraubte die Einzelteile miteinander und stellte im Nachgang fest, dass ich vielleicht noch einen Lautsprecher neben die Schrankwand stellen will. Ächzend gab der Aufbau nach und ließ sich die restlichen 10cm ziehen. Nachdem ich sämtliche Fächer ausgewischt hatte, füllten sich diese wieder Stück für Stück mit Inhalt. Heilfroh war ich, als das letzte Weinglas in der Vitrine stand. Kein einziges Glas zerbrochen oder angeknackst.

WohnzimmerJetzt folgte das massive Problem: Ich wollte das Wohnzimmer so einrichten, dass ich einen Esstisch unterbringen kann, denn das Essen am kleinen Tisch sollte der Vergangenheit angehören. Außerdem sollten die CD-Schränke ja auch noch aufgestellt werden. Also schob ich in Gedanken Schränke und Möbel umher, fand aber keine Lösung, weil immer was im Weg stand bzw. ich es mir nicht richtig vorstellen konnte. Also räumte ich die Schrankwand fertig ein, verschob sämtliche verbleibenden Kisten ins Schlafzimmer und schob einfach drauf los. Und siehe da, es passt und sah auch noch gut aus. So entstand zwischen Sitzecke und Schrankwand eine Schneise von ca. 2,50m in die ich bequem einen Tisch stellen kann. Dann konnte ich auch die CD-Schränke befüllen und schon hatte ich wieder 12 Kartons entleert. Zusammen mit den restlichen 3 Kisten in der Küche verbleiben jetzt noch 7 Kisten, die ich ausräumen muss. Und das ist dann auch nur noch die Technik (Plattenspieler, Verstärker, Computerzubehör). Für morgen steht aber erstmal die Ummeldung von Rüedi auf dem Programm. Mittwoch wird dann wohl der Tag werden, wo ich die ganzen Lampen und Bilder anbringen werde. Dann kann ich mich den Rest der Woche in den Kaufrausch stürzen und die restlichen Einrichtungsgegenstände holen bzw. mich um die Weihnachtsgeschenke kümmern.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.