postcrossing28Hatte ich nicht gerade erst noch geschrieben, dass dies mein letztes Wochenende im August ist, in dem ich nichts geplant habe? Merkwürdig, aber schon ist wieder eine Woche herum. Also starte ich mal den Versuch einer Rekapitulation, was denn alles so geschehen ist…

Anfang der Woche schwärmte uns ein Kollege wieder mal vor, dass er wieder Silkroad gespielt hatte. Also luden wir uns den Client (schmale 800MB) herunter und legten uns Charaktere an. Mittlerweile hat mein Charakter Level 9 erreicht und hat schon den einen oder anderen Spruch parat, um Monstern der Stufe 7 mit einem Schlag den Gar auszumachen. In Kombination mit Skype machte sich das kollegiale Zocken gleich noch ein bißchen besser.

Diese Woche hatte ich auch unglaublich stark mit Kopfschmerzen zu kämpfen, gerade als am Dienstag das Wetter von sonnig auf regnerisch umschaltete, nahm ich eine Tablette, wurde dann von einer Kollegin mit einer weiteren versorgt, aber der Druck blieb. Ich war froh, dass ich am Mittwoch verschont blieb, denn einen 13-Stunden-Tag mit Kopfschmerzen muss ich nicht haben.

Freitag hatte ich geplant zum Ossi-Treff zu gehen, aber ich war so müde, dass ich es beim Einkaufen beließ und nach Hause ging. Ein Kollege fragte mich noch, ob wir uns abends noch auf ein Bierchen treffen wollen, was ich dann später annahm und wir uns noch bei einem schönen Guinness unterhielten.

postcrossing29Angesichts meiner Müdigkeit stellte ich den Wecker auf um 9 Uhr, um am Samstag aufzustehen, zu frühstücken, Hausordnung zu erledigen und dann Richtung Halle aufzubrechen. Mein Körper warf mich schon halb 8 aus dem Bett und ich hatte sogar noch so viel Zeit, um mal schnell online zu gehen, noch ein halbes Stündchen zu spielen und dabei auch noch meinen Kollegen zu treffen. Es war ein fast sonniger Morgen und ich fuhr kurz nach 10 Uhr los. Vorher schrieb ich noch eine liebe SMS und dann stürzte ich mich ins Getümmel. Ab Bayreuth regnete es und dieser Regen hielt bis Halle an. Tolles Wetter! Einige Autofahrer machten sich wieder bei mir sehr beliebt, weil sie beim Überholvorgang mit einsetzendem Regen auf der ganz linken Spur plötzlich auf meine Geschwindigkeit abbremsten, und ich auch noch auf die Bremse mußte, weil die Schnecke vor mir dann fast auf Stand herunter bremste.

postcrossing30Irgendwie geriet dank des Wetters der gesamte Wochenendplan durcheinander bzw. alles was annähernd interessant in Halle und Umgebung war, hatte geschlossen. Wir fuhren trotzdem nach Seeburg raus, besuchten den Flohmarkt, auf dem ich einen Traumfänger, der jetzt über meinem Bett hängt. Danach suchten wir uns einen Platz unter Bäumen und so bekamen wir vom Nieselregen garnichts mit und konnten sogar noch in Ruhe ein Picknick machen. Nach einem Abend voller Gespräche und Erklärungen (RAID, SQL-Optimierung usw) fing der nächste Morgen sehr sonnig an.

postcrossing31Um die Theorie in die Praxis umzusetzen fuhren wir zu Jennys Freund auf Arbeit (MPI für Mikrostrukturphysik) und schauten uns dort die Rechneranlage bzw. sonstige Technik an. Sehr beindruckend! Und so wurde es schnell Nachmittag und Zeit für mich aufzubrechen. Nachdem ich im strömenden Regen für den Hinweg (270km) 2,5 Stunden gebraucht hatte, dauerte die Heimfahrt bei Sonnenschein 3,5 Stunden. Mein Blutdruck erreichte neue Dimension, wenn ich Autofahrer erlebe, die ohne erkennbares Hindernis auf die Mittelspur blinken und dort bleiben. Und das mit Tempo 120. Ich frage mich ernsthaft, was weniger strafbar wäre: normal links zu überholen und den anrauschenden ??? (großes, schnelles Auto mit 200+ km/h) zu einer Notbremsung zu zwingen, rechts zu überholen und dabei wild zu hupen und zu gestikulieren oder sich dicht dahinter zu postieren, aufzublenden und links zu blinken. Schön fand ich die Transparente, die über der Autobahn in Deutschland hängen, wenn man von der Schweiz oder Österreich kommt: Rechtsfahrgebot! Sollte man überall anbringen, denn (Entschuldigung!) diese Idioten sorgen echt für kleine fließende Staus auf der Autobahn, nur weil sie der Meinung sind, mit ihrem Tempo flüssig in die gesamte Strecke in der Mittelspur bewältigen zu können.

Nach dem schönen Sonntag Nachmittag bzw. Abend legte ich mich ins Bett und ließ leichtsinnigerweise das Fenster offen. Die Rechnung bekam ich prompt am Montag – Kopfschmerzen, die sich gewaschen hatten. Mir blieb nichts anderes übrig, als pünktlich zu gehen, die Konzentration war einfach hinweg. Ich nutzte trotzdem die Zeit, um noch den kleinen Umweg zu machen und wegen meiner Noten zu fragen. Leider Fehlanzeige, keiner im Büro.

Da es nicht besser wurde, griff ich zur chemischen Keule und die Besserung setzte bald ein, sodass ich wenigstens noch die Postcrossing-Postkarten fertigmachen konnte und auch gleich noch den Abwasch erledigte. Der Geruch der Currypaste hatte sich richtig in der Küche festgesetzt und ist auch jetzt noch da. Während ich zwischen Küche und Wohnzimmer hin- und herflitzte, stoppte ich die Wohnzimmertür mit dem linken Fuß, die daran abprallte, aber ich die Gegenbewegung mit dem rechten Knie stoppen konnte, sodass es noch immer noch reichte, um mit dem Gesicht am Türrahmen zu bremsen. Suuuper!

Heute startete ich noch einen zweiten Versuch, die Noten abzuholen – ein Blick auf den Plan hatte mir verraten, dass heute Nachmittag jemand da sein sollte – wieder daneben. Na dann wohl erst am Donnerstag. Geplant war ja heute Abend Kino, aber wie auch schon die letzten Tage ist heute wieder was dazwischen gekommen, höchste Zeit mal wieder einen Beschwerdebrief ans Universum zu schreiben. Aber ich konnte die Zeit nutzen, Mails abzuarbeiten, Blogrundschau zu betreiben, den Verlauf des Stöckchens zu beobachten und dann mal die Forderungen vom Bafögamt zu überprüfen. Ich habe es doch gewußt, ich wurde betrogen. Ganze 2 Cent verlangen die zuviel. Aber da ich nur im OpenOffice ohne zu runden nachrechnete, werde ich mal Gnade vor Recht ergehen lassen.

KassetteNach einem Monat übelsten Papierkrieges warf ich heute endlich einen Blick auf die langersehnte Bestätigung meiner Kündigung. Ein Teamleiter hatte endlich ein Einsehen und ließ mich gehen. Jetzt hoffe ich mal, dass die zuviel gezahlten Beiträge auf mein Konto zurückfließen, denn nach 3 Monaten doppelter Miete, doppelte Versicherungen zu zahlen, fehlte mir gerade noch. Da war ja noch die Geschichte mit dem Bafög…

Zum Abschluss noch etwas Nostalgie. Nach Uwes gestrigem Podcast aus seiner 80er-Jahre-Serie sind wir auch beim Thema Kassetten in der DDR gelandet und mir fiel ein, dass ich noch etwas herumliegen habe. Eine originale und (wenn ich mich nicht täusche) unbespielte ORWO K60 Eisenkassette. Wahrscheinlich ein kurz-nach-wende-licher Restbestand, den ich für ein Kleingeld erstanden habe. Oder bei einer Ausräumaktion meiner Eltern abgestaubt habe. Aber das war schon eine von den Neueren. Die ersten Kassetten, die ich davon besaß, waren reinweiß bzw. auch mal grau. Und jetzt höre ich mal lieber auf, es sollte doch eigentlich ein kurzer Beitrag werden…

WintereinbruchGestern ging einfach garnichts mehr. Ich habe nach Arbeit gerade nochmal Mails gecheckt, Blogs durchstöbert und mich dann auch schon aufs Sofa gepackt. Die plötzliche Kälte hat gestern dafür gesorgt, dass mein Schädel wieder herzhaft schmerzte. Ich war auch etwas verwundert, als ich gestern Morgen einen vorsichtigen Blick aus dem Badezimmerfenster warf. Ein Blick auf die anderen Autos verriet mir, dass Kratzen nicht notwendig war. Die Überraschung kam dann, als ich vor die Tür trat. Rüedi machte die Ausnahme – 15 Minuten beinharte Kratzaerobic. Aber davon dröhnte mein Kopf nicht, die Ursache war der kalte Wind am Tag zuvor. Ich nahm also das übliche Programm:

  • Heißes Bad nehmen
  • verspannte Muskelgruppen anspannen und entkrampfen
  • möglichst wenig machen, was mit intensiver Lautstärke aufs Gehör prasselt

Es wurde im Laufe des Abends ein wenig besser, aber die Nacht riss mich der Schmerz aus meinem Schlaf und ich mußte ein wenig nachhelfen. Halb 4 Uhr wieder einzuschlafen ist auch nicht erfrischend, denn ich hatte vorhin echte Probleme aufzustehen.

Vor ein paar Wochen schrieb ich ja schon mal, dass ich vorhabe Klavierunterricht zu nehmen. Diesen Donnerstag ist es dann das erste Mal soweit. Als ich am Wochenende meinen Eltern davon erzählte, staunten die nicht schlecht. Als wäre es verwunderlich, dass ich mich für Musik interessiere. War leider kein Einzelfall. Deswegen Aufruf: Liebe Blogleser, die mich auch persönlich kennen, habe ich schon mal erwähnt, dass Klavier spielen möchte? Werde ich langsam alt, dass ich mir einbilde, etwas erzählt zu haben oder habe ich es so vielen gesagt, dass ich bei der Streuung ein paar vergessen hab?

Klavierstunde

Eigentlich sollte dieser Beitrag schon gestern erscheinen, aber mich haben meine Kopfschmerzen gestern Abend doch dazu gezwungen, den Platz vor dem Rechner aufzugeben und schleunigst das Weite zu suchen. Dementsprechend war ich heute Morgen schon um 6 Uhr munter, hab mich davon aber nicht beirren lassen und las noch eine ganze Weile. Und nun habe ich mittlerweile gefrühstückt und bin motiviert genug, mich in die Wanne zu stecken und dann hier mal eine Runde sauber zu machen.

Dann werde ich mich Laufe des weiteren Abends einem zweiten Kochversuch widmen. Nachdem der erste Versuch doch nach einigen Mißverständnissen zwischen der Küche und mir scheiterte, bin ich diesmal guter Hoffnung, dass ich heute erfolgreicher sein werde. Alles notwendige habe ich ja gestern schon geholt. Und ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass der Supermarkt, der gleich in der Nähe von Arbeit ist, immer ideal zum Einkaufen ist, denn selbst gestern Nachmittag hielt sich der Ansturm sehr stark in Grenzen. Die Flasche Sekt steht auch schon kühl und falls jemand noch nicht weiß, was er morgen Abend vorhat, den bitte ich um Handzeichen 😉

Gestern erhielt ich auch eine Mail von meinem alten Domainprovider, dass meine Kündigung eingetroffen ist und bei Stellen des KK-Antrags die Domain freigegeben wird. Den Brief mit der Adressänderung habe ich gestern zum Briefkasten geschafft, also sollte das Ganze nächste Woche über die Bühne gehen.

angezeigte EntwürfeBeim Kopieren einiger alter Beiträge stieß ich noch auf ein paar Fehler im Stylesheet, die schnell behoben waren, mittlerweile habe ich den Mai 2005 fast komplett übernommen. Komischerweise habe ich die Bilder aus dem alten Blog gelöscht, sie werden aber dort noch immer angezeigt, obwohl ich den Cache geleert habe. Zwei schöne Dinge sind mir in dem Zusammenhang auch noch mit aufgefallen. Zum einen geht mir bei WordPress kein Beitrag im Entwurfsstatus mehr verloren, denn jedes Mal, wenn ich zum Schreiben übergehe, erscheinen in der Kopfzeile alle Einträge, die noch Entwurfsstatus haben. Ich möchte nicht wissen, wie viele Beiträge ich bei der Übernahme noch finden werde, die als Entwurf liegen geblieben sind. Die zweite schicke Funktionalität wäre der Lookup-Button. Wenn ich mir mal bei der Schreibweise eines Wortes nicht im Klaren bin, klick ich drauf, ein Popup geht auf, ich trage das Wort ein und schon wird (im Firefox) in neuer Tab geöffnet, wo ich den passenden Wörterbucheintrag finde.

Gestern fand ich in meinem elektronischen Briefkasten auch den Simpsons-Newsletter. Es gibt jetzt ein Simpsons-„Wer wird Millionär?„, bei dem ich gerade mal den Status eines blutigen Laien erreiche. Regelmäßig scheitere ich an der 2000€-Frage, die dann schon den Schwierigkeitsgrad „Welche Gefangenennummer hatte Sideshow Bob in der Folge ‚Kap der Angst‘?“ hat. In dem Newsletter befand sich auch der Link zum dritten Trailer des Simpsons-Films. Der Trailer ist bis zu der Stelle, wo die Abrissbirne mit einem kleinen Pling gegen die Hauswand schlägt genial, danach fällt das Niveau wieder ins Bodenlose. Ähnliche Stimmen fanden sich auch bei Youtube.com, die meinten, das dieser Film hätte nie erscheinen sollen und die Staffeln 1-9 wirklich die Guten waren.

Bei dem „Wer wird Millionär?“ erscheint bei mir ein Werbe-Popup, dass sich hartnäckig über das Spiel legte. Bei dem Versuch es zu entfernen, hat es wohl mein Adblock-Plus-Plugin etwas beschädigt, denn plötzlich war ein Großteil der Einträge gelöscht. Demzufolge muss ich jetzt wieder mühsam die Werbungen und sonstige Blinkebildchen abklemmen.

Na so wie der Tag anfing, konnte nichts Gescheites heute werden. Ich wurde heute morgen halb 5 Uhr von einem dumpfen Wummern geweckt. Nein, nicht mein Kopf sondern der Idiot fünf Stockwerke über mir, welcher der Meinung war jetzt Party machen zu müssen. Nachdem ich munter war und mein Puls gen 180 ging, kehrte plötzlich Ruhe ein. Ich beruhigte mich wieder und döste langsam wieder ein, als eine gefühlte Viertelstunde später der Radau wieder losging. Ich wälzte mich hin und her, versuchte es zu ignorieren – erfolglos. Also stand ich mißmutig auf, tapste zum Rechner, surfte etwas und machte mich dann so langsam fertig. Zu dem Zeitpunkt war ich noch putzmunter und der frische Morgen tat auch alles, damit ich nicht wieder einschlief.

Heute trafen dann auf Arbeit die neuen Kollegen ein – wir räumten die Rechner und Arbeitsplätze ein wenig hin und her, sodass jeder einen Mitarbeiter in seiner Nähe hat. Schneller als gedacht, war der Mittag da und danach war noch kurze Beratung und dann hieß es: Vermitteln wir unser Know-how der letzten Jahre innerhalb von 3,5 Stunden. Danach rauchten nicht nur deren Köpfe, sondern auch unsere Stimmbänder. Wir entschlossen den Rest morgen zu vermitteln und ich ging noch etwas bummeln, weil ich auf der Suche nach Schuhen bin. Wie üblich – Fehlanzeige.

Aber wenigstens bin ich zu ein paar Ansichtskarten gekommen. Gestern entdeckte ich bei Kerstin ein interessantes Projekt – Postcrossing. Man gibt seine Adresse und eine kurze Beschreibung an und kann sich dann sich dann auf Knopfdruck eine beliebige Adresse auf der Welt zuschicken lassen. Für jede Postkarte, die man versendet bekommt und die beim Empfänger angekommen ist, bekommt man auch wieder eine von einer anderen Ecke der Welt. Also hab ich zweimal geklickt und zwei Adressen bekommen – beide in Finnland. Also werde ich mich gleich mal ransetzen und einen kurzen Text schreiben, denn Post bekommt man ja wirklich gerne!

Nach dem Crashkurs heute nachmittag und dem unerwünschten Weckton bin ich jetzt hundemüde und kann nur mit Mühe die Augen aufhalten. Und als ich vorhin einen Blick auf mein Telefon warf – ja, auch schon so gut wie hinüber. Es blinkte mich erwartungsvoll an, in der Hoffnung seine Basisstation zu finden. Merkwürdig – der Anrufbeantworter hatte doch noch 5 Minuten bevor ich nach Hause kam, das monotone Hupen eines Ich-leg-auf-bevor-ich-was-sagen-muss-Aufrufers aufgezeichnet. Außerdem gingen Anrufbeantworter und Internet in der Zwischenzeit problemlos. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt geht es wieder. Und das Wummern ist auch schon wieder da – nur ist es diesmal mein Kopf…

Nach knapp 500 Kilometern Heimfahrt trudelte ich gestern abend wieder daheim ein und wo ich meine Wohnung betrat, hätte ich gleich wieder auf dem Absatz kehrt machen können. Die komplette Wohnung ist mit Plastikfolien bedeckt. Es erinnerte mich ein wenig an Adelshäuser – als wenn ich gerade meine Sommerresidenz bezogen hab und trotzdem nochmal nach Hause muss, weil ich etwas vergessen hab. Nein – viel besseres Beispiel: Wie die Verhüllung des Reichtstages, nur in meiner Wohnung.

Schade nur, dass ich an keinen Schrank mehr heran komme. Mal abgesehen vom Schlafzimmer, das momentan mein Refugium ist und ich dort zwischen meiner gesamten Technik hause. Aber zurück zur Heimkehr: Mein Schädel drohte dank mangelnden Schlafes und ungesunder Schlafhaltung bald zu bersten, also entschloss ich mich die Wanne zu entstauben und ein heißes Bad zu nehmen. Auch die Kopfschmerztablette wirkte bald und ich rief fix meine Eltern an und quatschte dann noch ein wenig mit Loni, die mich auf die Idee brachte, doch eine Temporärinstallation meines Rechners im Schlafzimmer zu versuchen. Also baute ich auf, zog mein langes Netzwerkkabel durch den Flur und siehe da, es reichte und ich war wieder online. Aber auf die Dauer wird es sehr schnell unbequem und meine Kopfschmerzen wurden wieder drastisch schlimmer.

Ins Wohnzimmer wagte ich mich garnicht weiter, denn nachdem ich eine Folie beseite nahm, um mich auf die Couch zu sehen, stiegen Wolken von feinem Betonstaub auf und ich verkroch mich wieder ganz schnell wieder. Ich freu mich schon auf das Putzen danach. Jetzt heißt es erstmal wieder arbeiten und Blogs und Newsletter aufarbeiten. Der Bericht zu meiner vergangenen Woche folgt…

Heute mittag klopfte es schon leicht an und verstärkte sich im Laufe des Nachmittags zu einem fiesen Hämmern – ich hab mal wieder Kopfschmerzen. Um so mehr war ich begeistert, als ich nach Hause kam und dort noch kräftig im Haus gebohrt und gehämmert wurde. Entgegen meiner Planung kümmerte ich mich erstmal um die offene Bestellung, die heute eingetrudelt war. Gleichzeitig für mich auch die Gelegenheit nochmal aus dem Haus zu flüchten.

Irgendwie hatte mich letztens das Stöckchen neugierig gemacht und wollte mal so wissen, welche Suchanfragen auf meine Seite führen. Größtenteils hat es schon mit meinem Blog zu tun, was da gesucht wird. Aber es gibt Sachen… also hier mal die funniest Top 3 der Suchbegriffe, die zu mir führen:

  1. Toilettendesign Club
  2. Frau Notdurft Zelten
  3. Besteckeinlagen für Schubladen Schweiz

Und heute nachmittag kam dann eine Suchanfrage nach einer Übersetzung von Massive Attack’s Unfinished sympathy. Ich gebe zu, dass dieses Lied zu meinen Lieblingsliedern gehört, aber das man dann auch noch bei mir rauskommt?! Deswegen – der Vollständigkeit halber – das Original:

Massive Attack – Unfinished sympathy

I know that I’ve been mad in love before
And how it could be with you
Really hurt me baby, really hurt me baby
How can have a day without a night
You’re the book that I have opened
And now I’ve got to know much more
The curiousness of your potential kiss
Has got my mind and body aching
Really hurt me baby, really hurt me baby
How can you have a day without a night
You’re the book that I have opened
And now I’ve got to know much more
Like a soul without a mind
In a body without a heart
I’m missing every part (x5)

Ich bin gerade in der Wanne gewesen, meine Verspannungskopfschmerzen machen mir heute wieder mal ganz enorm zu schaffen. Ein Blick in den Spiegel verriet mir – ja da stimmt was nicht, rote Augen und kreidebleich. Im Prinzip hab ich ein Thermometer im Nacken – je kälter es ist, desto schlimmer können sie werden. Ich hab mich erstmal schön warm eingepackt, momentan ist es erträglich.

Also werfe ich nur mal schnell einen Blick in die Blogosphäre und lade noch fix ein Fraktal hoch – momentan sind erstmal wieder acht weitere fertig. Nebenbei lade ich noch die Version 10.0 vom Open Source Suse Linux herunter. Das läuft aber prima nebenher.

Und dann werde ich mich in meine Kuscheldecke einhüllen und etwas tun, was meinen Kopf überhaupt nicht beansprucht – richtig! Fernsehen. Naja ganz geistlos ist es nicht – schließlich hab ich Staffel 5 + 6 der Simpsons zu Weihnachten bekommen und arbeite mich jetzt Folge für Folge durch.

Und dann gehen noch ein paar Mails und Kommentare raus (wenn nicht bereits geschehen).