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Beiträge verschlagwortet als “Reisen”

Das Überreich – Made in China

Jan 0

Ein etwas reißerischer Titel - ich gebe es zu. Aber China will es allen beweisen. China will Größe, Stärke und Macht demonstrieren. Wirft man einen Blick hinter die Kulissen - so für zum Beispiel 3,5 Wochen - wird man schnell merken, dass sehr viel Fassade ist. Wir hatten jede Menge Zeit uns mit den Aspekten / Facetten auseinanderzusetzen und uns eine eigene Meinung über das chinesische Reich zu bilden. Ich werde das mal nach verschiedenen Blickwinkel auseinandernehmen...

China und die Menschen: Dieser Fakt wirkt auf alles weitere, was in den nächsten Abschnitten folgt. China hat über eine Milliarde Einwohner! Und dessen muss man sich immer bewußt sein. Denkt man an Konsum - muss man sich ständig bewußt werden, dass 1 Milliarde Menschen mit Wünschen, Bedürfnissen und Träumen befriedigt werden wollen. Und diese Nachfrage muss man sich auf der Zunge zergehen lassen... man stelle sich vor: Socken für eine Milliarde Menschen, Nahrungsmittel für eine Milliarde Menschen, Bus und Bahn für eine Milliarde Menschen, Urlaub für eine Milliarde Menschen, Kommunikation für eine Milliarde Menschen, Wohnraum für eine Milliarde Menschen... ich könnte die Liste noch weiterführen, aber die Botschaft wird klar.

Die Anzahl der Menschen spielt in alle Bereiche - Kultur, Verhalten untereinander und gegenüber Fremden. Wie entwickelt man eine Persönlichkeit bei solchen Zahlen? Man muss lauter, energischer, fleißiger sein, wie sein Nachbar, sonst klappt es nicht. Die Politik formt dazu noch von das Bild eines leistungswilligen, gesunden, kampfbereiten und patriotischen Chinesen. Platz für Alte, Kranke und Schwache kennt man da nicht und sucht man auch vergebens. Wenn man schon mal einen Behinderten sieht, wird dieser verunstaltet zum Betteln auf die Straße geschickt. Nach innen verleiht man den Chinesen Nationalstolz, aber das täuscht darüber hinweg, dass China eins ist: das Reich der Mensch-Maschinen.

China und die Wirtschaft: China hat ein Wunder, dass es für sich verbuchen kann. Die industrielle Revolution wird in China ad absurdum geführt. Die Anschaffung von Maschinen, um preiswert Menschen zu ersetzen, lohnt sich in China nicht. China hat einfach die Manpower, um alles zu schaffen, von daher ist es kein Wunder, wenn über Nacht neue Wohngebiete entstehen, neue Städte aus dem Boden gestampft werden und man so der ganzen Welt eine lange Nase dreht. Was man im Deutschland der 50er Jahre als Wirtschaftswunder bezeichnete, beginnt jetzt gerade in China. Es entsteht im Land ein Bedarf, der auch in Zeiten der westlichen Wirtschaftskrise für traumhafte Wachstumszahlen sorgt. China zeigt sich mit stolz geschwellter Brust und versucht uns lächerlich aussehen zu lassen. Nur die Frage ist: Irgendwann ist der Markt gesättigt und dann? Dann wollen die Leute mehr Geld, um sich diese Wünsche erfüllen zu können, die Produkte werden durch höhere Gehälter teurer... die Spirale funktioniert nicht.

Momentan nutzt China seine Vormachtstellung, um sich Technologien zu ergattern in Gegenleistung für preiswerte Produktionsstätten. Doch folgendes fehlt China bei seinem schnellen, billigen Wachstum: Nachhaltigkeit, Qualität und Kreativität. Alles wird schnell gebaut, produziert oder kopiert und genauso schaut es aus und so funktioniert es auch. "Made in China" ist das Synonym für billig - und ich meine damit wirklich "billig" und nicht "preiswert".

China und die Politik: Sitzt man abends vor dem Fernseher, wird man sich schnell einer Tatsache bewußt: ausländische Sender sind tabu. Statt dessen muss man sich mit CCTV 1 bis 15 begnügen und für die ausländischen Touristen gibt es noch CCTV News in englischer Sprache. Und was dort ausgestrahlt wird, gleicht unseren Nachrichten, nur dass man das Gefühl bekommt, die ganze Welt ist schlecht, aber in China ist alles in Butter. Gut, es gab hier mal Überschwemmungen, da einen Erdrutsch, aber für das Wetter kann man ja nichts. Läuft man durch die Gänge der Metro, fährt man durch die Straßen wird überall die Vision eines neuen wunderbaren China verbreitet, mit jeder Menge Wohnraum für alle, riesigen Erholungsanlagen und alles ist grün und glänzt. Die Realität sieht jedoch anders aus, womit wir nahtlos zum nächsten Punkt übergehen...

China und Kultur, Religion und Tourismus: Das traditionelle China mit seinen kleinen Häusern, einer ruhigen und gesunden Lebensweise ist Millionenstädten mit gigantischen Hochhauswohnkomplexen, hektischem Straßenverkehr mit vielen hupenden Autos, LKWs, Bussen und Motorrädern gewichen. Gebäude, die nicht mehr in das Bild eines modernen China passen, müssen für neue Hochhäuser Platz machen. Die chinesische Kultur erhält einen westlichen Anstrich. Wo man sich am Wochenende im Park zum gemeinsamen Qigong traf, wird heute der Ghettoblaster angerollt und man tanzt westliche Gesellschaftstänze. Und das in einer Lautstärke, die nicht nur die Boxen im Bereich der Übersteuerung betreibt, sondern auch das menschliche Gehör.

Lautstärke ist auch der Punkt, der empfindlich unser Ohr bei unseren Ausflügen getroffen hat. Auf jeden westlichen Touristen kommen je nach Attraktion 1 - 3 chinesische Reisegruppen. Jede Reisegruppe hat ihr Erkennungszeichen (z.B. gelbes Basecap), einen Führer mit Wimpel und Megaphon und der unterhält seine Gruppe non-stop mit Fakten. Einmal hatten wir das Vergnügen mit einer chinesischen Gruppe eine Busreise zu machen - ich wußte garnicht, dass man 1,5 Stunden Busfahrt ohne Pause von der Reiseleitung unterhalten wird (in chinesisch natürlich) - Gesang inklusive. Die Chinesen mögen Unterhaltung und wissen Leute zu schätzen, die etwas können.

Ein weiterer zentraler Punkt, um Menschen unter Kontrolle zu bringen, ist Religion. In China schämt man sich nicht für buddhistische Tempelanlagen Eintrittsgelder zu verlangen. Das Mitbringen und Entzünden eigener Räucherstäbchen ist unter Umständen auch noch verboten - dann darf man vor Ort geweihte Stäbchen kaufen. Vor dem Tempel stehen auffallend große, neue Autos auf - BMW, Audi, Lexus usw. Man könnte denken, dass Geschäftsleute zu einem Gebet einfinden, bis dann eine Reihe Mönche nach ihrem Gebet aus dem Tempel kommen, um sich in den Ledersitzen ihrer Autos klimatisierte Luft um die Nase wehen zu lassen. Die Lektion ist klar - jeder hat seinen Preis und aufmüpfige oder freiheitsliebende Bestrebungen werden durch eine liebevolle Umklammerung zum Ersticken gebracht, wie es China mit Tibet bis 2020 vorhat. Dann soll auch diese Region vollwertig an das Reich angegliedert sein.

China und die Umwelt: Von China hört man immer: Umweltverschmutzung, gefährliche Chemikalien in Lebensmitteln, Milch und Lebensmitteln, Dreck überall. Natürlich ist das so, aber bei uns doch auch. An der Stelle muss ich China wirklich decken und an den ersten Punkt erinnern - 1 Milliarde Menschen! Man stelle sich in Deutschland 15 mal so viel Müll, 15 mal so viele Autos, 15 mal so viele Abgase durch Industrieanlagen vor. Oder für die USA - 4 mal so viel. Wie sieht denn die Wirklichkeit aus? Energiesparlampen und LEDs statt Glühlampen. Allerorts der Hinweis, auf die Umwelt zu achten, in Großstädten sind alle Müllbehälter am Straßenrand schon auf Trennung eingestellt. Dinge, auf die man in Deutschland noch lange warten darf. Und auch wenn das chinesische Bewußtsein für die Umwelt noch nicht ganz erwacht ist, sind die Folgen schon sichtbar. Als wir in Peking waren, konnten wir mit bloßem Augen in die Sonne schauen - eine dicke Smogglocke macht nicht nur das Licht trübe, sondern auch das Atmen schwer. Und erschwerend kommt noch das Rauchen hinzu... geraucht wird überall (Verbote natürlich ausgenommen). Im Zug, Bus, Gaststätte, während des Essens. Und das Kraut hat es in sich... jeder Raucher wird automatisch zum Schnarcher und zum potentiellen Spucker. Gespuckt wird auch überall da, wo geraucht wird.

China und seine Zwänge: Chinesen lieben das Gruppendasein. Vererbt durch die ehemals großen Familien ist man gesellig und schließt sich gern zu Gruppen zusammen oder wird zu einer Gruppe zusammengeschweißt. Erkennungszeichen - gleich Mütze, gleicher Aufkleber, gleiches Halstuch. So ist die Gruppe leichter zu erkennen und zu beobachten. Die Gruppe selbst reguliert sich ja von allein, schließlich möchte keiner Außenseiter sein. Noch besser, wenn man diesen Gruppen ein gemeinsames Ziel gibt. So z.B. auf die Expo zu gehen, den Expo-Reisepass in die Hand zu drücken und dann auf die Pavillions loszulassen. Ergebnis sind 2-5 Stunden Wartezeit pro Pavillion, hilferufendes Personal in Pavillions, dass die Stempel verteilt und für das Großreich die Genugtuung sein selbstgestelltes Ziel 70 Millionen Besucher auf der Expo zu haben, zu erreichen. Mal ehrlich - wir haben es selbst gesehen. Früh wurden die Leute dort mit Bussen abgeladen, hatten keine Ahnung, was sie dort sollten, außer sich die Stempel zu holen und abends wurden sie wieder eingeladen. Und in der U-Bahn prangt bereits um 10 Uhr die aktuelle Besucherzahl > 250.000. Als interessierter Besucher resigniert man irgendwann und hat Mitleid mit den Angestellten.

Aber auch als Tourist wird man Zwängen unterworfen. Man muss sich innerhalb von 24 Stunden melden, wenn man innerhalb von China reist. Erledigt sich natürlich von selbst, wenn man ein Hostel oder so hat. Aber an der Stelle kommen Verschwörungstheoretiker voll auf ihre Kosten. Man sitzt nichtsahnend im Park und plötzlich tauchen zwei Schulmädchen auf, welche die Hausaufgabe haben, sich mit einem fotografieren zu lassen und dann bekommt man ein Heft unter die Nase gehalten, wo man seinen Namen aufschreiben soll. Wäre nicht schlimm, wenn nicht 15 Minuten später das nächste Pärchen vor einem stehen würde, mit der gleichen Aufgabe. Die lassen natürlich das erste Pärchen, dass sich schon wieder die nächsten Touristen geschnappt hat, links liegen.

China und die Geschichte: Nachdem ich alle Punkte beleuchtet habe, wird eins schnell klar - China schreibt Geschichte und wenn es nur seine eigene ist und wenn auch nur, um noch mehr Geld damit zu erzählen. Kleines Beispiel? Die Höhlen von Yungang - riesige Buddhastatuen in Stein gekratzt, sehr imposant. Davor eine riesige Baustelle, auf der eine altertümlich anmutende Anlage entsteht. Auf die Frage, was das ist - "Hier wird der ehemalige Palast aus der Zeit der DingDong-Dynastie wieder errichtet." Warum war er nur weg? "Er wurde durch den Krieg zerstört." Aber welchen Krieg? "Es gab viele Kriege hier." Komisch nur, dass die Höhlen keinen Kratzer hatten, aber der Palast dem Erdboden gleich gemacht wurde.

Und genau dieser Eindruck hat den Chinaurlaub maßgeblich beeinflusst - egal wo man in China ist und was man sieht - es könnte gefälscht, verschoben, nachgebaut oder einfach erfunden sein.

Januar in Rom

Jan 0

Nun ist es mittlerweile schon wieder ein Woche her. Vor einer Woche ging es früh los, ab nach Nürnberg, rein in das Flugzeug und dann Richtung Süden. Gut 1,5 Stunden später hatte uns die Erde wieder, wir schnappten unser Gepäck, wurden noch wegen Shuttle-Bussen angequatscht, was uns aber nicht die Bohne interessierte und schon ging es mit dem Leonardo Express ins Zentrum von Rom.

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Ein Bösendorfer in Paris

Jan 5

Wie alles begann... ich surfte gerade mal wieder durch Netz und kam auf die Idee herauszufinden, wann Tori Amos mal wieder auf Tour ist. Und siehe da, sie tourt auch durch Deutschland. Etwas missmutig angesichts der hohen Preise - egal, wo in Deutschland - trug ich meinen Wunsch meiner Freundin vor. Die schlug mir vor, doch mal zu schauen, ob sich ein Tori-Konzert nicht mit einer Städtereise kombinieren lässt. Und siehe da: ein Konzert von Tori ist in Paris um einiges günstiger, wie in München, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin.

Also gönnte ich mich einen der besseren Plätze zu einem Preis, wo ich in Deutschland gerade mal einen der letzten Sitze bekommen hätte. Vorab klärte ich noch mit dem französischen Ticketverkäufer ab, wie die Karten abzuholen sind. Dazu passte, dass es auch noch günstige Flüge nach Paris gab und wir noch zu einem guten Hotel am Gare de l'Est kamen. Wenn man weit genug voraus plant, kein Problem.

Freitag früh sollte es nach Paris gehen. Unglücklich war nur, dass ich am Wochenende davor anfing, Halsschmerzen auszubrüten, was sich dann noch in Form von Husten und Schnupfen weiter verbreitete. Ich blieb Dienstag und Mittwoch daheim. Es wurde nur sehr langsam besser und der Freitag rückte immer näher. Donnerstag war der Startschuss für das neue Projekt in der Firma und ich sollte den ganzen Tag unterwegs sein. Schlechte Vorzeichen! Aber es wurde weiter besser und am Freitag klingelte der Wecker um 4 Uhr morgens. Um 8 Uhr landeten wir in Paris, kauften unsere 3-Tages-Tickets und los ging die Entdeckung. Zwischendurch nahmen wir schon unser Zimmer im Holiday Inn am Gare de l'Est in Beschlag.

Sacre Coeur

Natürlich bestand ich darauf, dass wir uns den Gare de l'Est ansehen. Wer "Die fabelhafte Welt der Amelie" gesehen, muss mal dort gewesen sein. Es ist entmystifizierend - es ist und bleibt nur ein Bahnhof. Auf unserer Reise durch Paris hat mir eins gefallen, wo ich - durch andere Städtereisen - skeptisch war: Es gibt Mittagsmenüs im Preisbereich von 8,50 Euro aufwärts. Komplett aus Vor-, Haupt- und Nachspeise bestehend. Sättigend und mehr oder weniger wohlschmeckend. Nicht, dass es schlecht gewesen wäre, aber kleine Abstriche muss man schon machen, z.B. Steak "well done" bestellen, um es "medium" zu bekommen und ausreichend Zeit mitbringen. Wasser gibt es in großen Wasserflaschen auch gratis dazu. Wer kein Wasser mag, sollte sich mit Preisen für einen kleinen Softdrink ab 3,50 Euro anfreunden. Da es stellenweise sehr ausreichend und lecker war, wurde ich noch skeptischer - doch die Rechnung sagt: 2 x Menü - fertig!

Natürlich kein Pro ohne ein Kontra... ich sag nur "Hey my friend..."... Auch in Paris gibt es eine Gruppe von Menschen, die sich strategisch günstig postieren und Dienst oder Waren anbieten, die keiner kaufen sollte, schon allein um der Verbreitung dieses Verkaufs Einhalt zu gebieten. Eiffeltürme in allen Größen und Farben, blinkend und noch mehr Schrott kann man da erstehen. Aber die Aufdringlichkeit hält sich in Grenzen.

Sacre Coeur

So schafften wir am ersten Tag den Eiffelturm, Notre Dame, Sacré-Coeur, Moulin Rouge und etliche Kilometer Fußweg bzw. Straße. Den nächsten Morgen ging es nach Versailles. Und schon wieder ein "aber..." - wer den Film "Marie Antoinette" gesehen hat, muss damit abfinden, dass jedes Zimmer den Füllungsgrad "gesamte adlige Verwandtschaft samt Hofstaat" erreicht. Es ist richtig voll und eine noble adlige Atmosphäre mag nicht aufkommen. Stellenweise kam es mir wie ein Wunder vor, dass sie es für den Filmdreh überhaupt geschafft haben, Versailles für die Öffentlichkeit zu schließen. Es ist dennoch imposant und sobald man sich der Besichtigung des Grand Trianon nähert, sinkt die Motivation, man ist einfach überreizt. Wer jedoch erwartet, etwas historisches zu finden, wie etwa, wo der Versailler Vertrag oder der Vertrag von Trianon unterzeichnet wurde - Fehlanzeige.

Unglaublich wie riesig das Gelände von Versailles ist. Ich hatte schon gesundheitlich die Befürchtung, dass es wieder abwärts geht, zudem sich auch noch Kopfschmerzen breit machten. Aber wir nahmen nachmittags noch den Arc de Triomphe mit, an dessen Füßen wir uns kurz sonnten und entspannten und dann die Champs Elysees entlang spazierten und in das ein oder andere Geschäft gingen (z.B. fnac). Danach ging es noch mal kurz ins Hotel zurück und schon ging es zum Kongresszentrum, wo das Konzert stattfand. Leider hatten wir am Morgen eine Stunde vertrödelt, die uns jetzt fehlte, weswegen wir die Besichtung der Défense ausfallen lassen mussten.

Im Louvre

Als Vorband von Tori Amos trat Foy Vance auf, eine Art Dub FX mit Gitarre. Aber im Gegensatz zu vielen Konzerten, die ich schon erlebt hatte, ging der Umbau zwischen Vorband und Hauptkünstler schnell von statten. Wer die CD "To Venus and back" von Tori kennt, hat eine grobe Vorstellung, wie ihre Livekonzerte klingen. Und genau so ging es knapp über 2 Stunden, ein Song folgte ohne Pause dem anderen, es war Platz für alle ihre bekannten Lieder, mir ist keins eingefallen, das gefehlt hätte.

Nach dem Konzert folgte noch eine Nachttour durch Paris, die jede Menge Motive lieferte. Von Ruhe keine Spur... die Stadt pulsiert nachts genau wie am Tag. Gegen 1 Uhr fielen wir ins Bett und schon am nächsten Morgen ging es weiter. Ziel: der Louvre, denn den ersten Sonntag im Monat ist er, neben anderen Museen, für die Öffentlichkeit gratis zu besichtigen. Innerhalb kürzester Zeit war dichtes Gedränge auf den Gängen und ein gelungenes Bild von der Mona Lisa zu ergattern, war bei dem Gerangel davor kaum möglich. Den Nachmittag schlenderten wir noch ein wenig herum und dann ging es schon wieder Richtung Flughafen und danach heim.

Noch viel unverschämter... Tori veröffentlicht Mitte November schon wieder ein Album und ich habe noch nicht mal das letzte. Diesmal auf dem Programm - Weihnachtslieder ("Midwinter graces").

Auf in die Dolomiten

Jan 0

Freitag Mittag ging es los - Zelt, Schlafsäcke, Wanderschuhe - alles eingepackt und ab auf die Autobahn Richtung Süden. Unser Ziel: die Dolomiten. Die Autobahn war gut gefüllt, aber wir sind super durchgekommen, sodass wir gegen 18 Uhr an der italienischen Grenze waren. Wenn man gleich zu Beginn von einem Anblick wie diesem gefangen wird, fällt es schwer, sich auf die Strecke zu konzentrieren.

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Das Leben der Wikinger

Jan 0

Zu den Top 10, die man meiner Meinung nach auf Lofoten gesehen haben muss, gehört auch das Wikingermuseum. Da sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte, legten wir beim Frühstück fest, dass heute ein Tag wäre, wo man einen Besuch wagen könnte.

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Wandertag auf Lofoten

Jan 0

Wenn man schon mal auf Lofoten ist, sollte man natürlich auch die Gelegenheit nutzen und die wunderbare Landschaft zu Fuß erkunden. Also durchsuchten wir unsere Reiseführer und zwei von denen beschrieben die Besteigung des Hoven als einfaches Ziel. Sozusagen als Einstiegertour. Also war unser Tagesziel für den vierten Tag gesetzt.

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Eine Seefahrt im Trollfjord

Jan 0

Der 3. Tag auf Lofoten, der um 6 Uhr morgens begann. Eine blöde Zeit, wenn man bedenkt, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen. Ich legte mich also nochmal hin, bevor ich dann nach unten ging, um Frühstück zu machen. Es hat immer Spaß gemacht, denn ich konnte Musik hören und dabei in Seelenruhe in der Küche herumwuseln. Heute sollte es zum Trollfjord gehen.

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