abschiedsgrillenEine lange Pause steht bevor – wenn alles klappt, wie geplant, werde ich meine Kollegen jetzt 8 Monate nicht sehen. Hinterhältig und ohne mich zu fragen, hatte gestern mein Kollege Rico einen Grillabend zu meinem Abschied organisiert und so wurde auf der Jahnwiese in Bamberg mit knapp 20 Kollegen zu unserer bevorstehenden Abreise gegrillt.

Jeder hatte etwas mitgebracht und so wurde noch einmal gemeinsam gegrillt, getrunken, geredet und gelacht. Das Vergnügen war ein relativ kurzes, denn schon gegen 21 Uhr wurde es relativ frisch und wo man anfangs noch mit T-Shirt da stand, war es selbst mit Pullover und Jacke auf die Dauer etwas kühl.

… und trotzdem fiel der Abschied heute tierisch schwer. Ist halt ein netter Haufen!!!

postcrossing26Letzte Woche zog ich endlich mal durch, was ich in Gedanken schon wieder viel zu lang vor mir hergeschoben habe und was immer wieder in Vergessenheit geriet – messen wir doch mal das Öl im Auto. Gute Idee, denn wenn ich etwas hastig in die Kurve ging, sah ich im Augenwinkel für den Bruchteil einer Sekunde ein rotes Lämpchen aufblitzen. Da ESP für Rüedi ein Fremdwort ist, konnte das nichts Gutes bedeuten. 1,5 Liter 15W40 später hatte ich sogar wieder einen Ölstand, der im Normbereich lag. Und das alles mit dem Damoklesschwert über mir, dass bald die Kupplung fällig wird.

Und dann auch noch ein E-Piano – der Herr stellt Ansprüche! Nach viel Auto, Arztrechnung, Altersvorsorge, Anzug müßte eigentlich der B-Monat kommen. Kann also noch eine ganze Weile dauern, bis ich bei „E“ wie E-Piano oder „K“ wie Kupplung bin, geschweige denn „U“ wie Urlaub. Statt dessen kommen weiter bunte Postkarten aus aller Welt und jede Menge Bilder von der Hochzeit.

postcrossing27Da dies offensichtlich der A-Monat ist, darf ich auch viel Arbeiten. Mein Kollege ist unterwegs in Deutschland und ich hab die Hebel zur Versionerstellung in der Hand. Letztens machte noch ein anderer Kollege einen Scherz, dass ich bald mehr Anfragen wie mein Kollege bekomme. Der Punkt ist natürlich dann erreicht, wenn er nicht da ist. Es ist ein bißchen wie Ratesendung – eine Frage aus dem Wissengebiet „ActiveX-Control“ – kurz umschalten und schon bin ich im Bilde. Nächste Frage – „Datenbankschnittstelle“ – schon mal gehört, irgendwas war da noch… Gestern machten wir dann gegen 21 Uhr los. Ein freier Mitarbeiter, der aus Dresden kommt, lud mich noch zum Essen ein und wir quatschten noch. Für Klavier hatte ich danach keinen Nerv mehr. Ich smste noch etwas und dann kam mir mein Kopfkissen schon bedrohlich nahe.

Pläne für das Wochenende – daheim bleiben, Klavier üben, mal wieder kochen, bügeln, sauber machen und die Beine hochlegen.

Die letzten Tage machte ich mich ganz schön auf Arbeit breit. Umso weniger Zeit und Lust habe ich dann auch noch mich abends an den Rechner zu hocken und weiter zu tippen. Dafür ernte ich schon Blicke über meine Schulter, die mit dem Spruch „Der Mann hat keinen Respekt, das gefällt mir!“ kommentiert werden. Ich bin da wirklich nicht schüchtern, wenn es darum geht über fremden Code herzufallen und ihm meine persönliche Note zu verpassen. Dafür fiel dann gestern auch das Thema „eigenes Projekt“ das erste Mal. Würde mich wirklich freuen, wenn ich nicht immer nur an fremdem Code arbeiten dürfte, sondern auch mal etwas eigenes entwerfen kann.

Der gestrige Abend gehört dann aber trotzdem fast vollständig der Produktion meines Podcasts. Jetzt muss ich nur noch auf den podhost.de „Monatsanfang“ warten und dann kann er auf Sendung gehen. Und mal Klartext zu reden: Am Wochenende wird es soweit sein und es gibt den 7. Podcast. Wie ich es genau mache, weiß ich noch nicht, da ich übers Wochenende nach Marburg fahre, Alex‘ Geburtstag will gefeiert werden. Den Weg werde ich natürlich mit meinem getreuen Begleiter Rüedi antreten, der dann am Dienstag nächster Woche einen neuen „shiny metal ass“ bekommt. Zumindest hat er sich schon mal an die Bamberger Gepflogenheiten gewöhnt. Hier scheint jedes 10. Auto unter einem defekten Frontscheinwerfer zu leiden, so jetzt auch Rüedi. Macht nix, wird bei der Gelegenheit gleich mit erledigt. Fraglich ist nur, ob ich gleich die Sommenreifen aufziehen lasse oder noch bis Ende März damit warte?

Ich hoffe auch, dass sich in den nächsten Tagen mal etwas Licht in das versicherungstechnische Dunkel kommt und sich eine klare Linie herausstellt. Denn ich hab nix dagegen, wenn ich Kündigung und Antrag verschicke (bzw. verschicken lasse) und dann von beiden ein „Ja“ bekomme. Wenn eine mit einem „Ja, aber…“ antwortet und es auch noch um Geld geht, werde ich ungemütlich. Apropos Geld, gestern wollte noch jemand Geld von mir haben, diesmal nicht die GEZ oder IKEA. Nein, Quelle hatte es diesmal gut mit mir gemeint und wollte einmal 746,82€ und 721,86€ von mir haben. Nur Schade, dass diesmal nicht Sandy Steinicke die Unterzeichnerin war, das hätte doch glatt Charme gehabt.

In den letzten Tagen nutzte ich die Gunst des Morgens, um ein paar Beiträge aus meinem alten Blog zu transferieren und stellte dabei fest, dass der Anteil der wissenschaftlichen News ganz enorm gefallen ist und ich doch wirklich sehr viel selbstbezogenen Inhalt verfasse. Hat natürlich nichts damit zu tun, dass ich jetzt zur Egosau mutiere, sondern dass die wissenschaftlichen News doch sehr flach geworden sind. Ich weiß, es gibt Leute, die sich ihr Leben lang damit beschäftigen, aber Keuschheitsgürtel bei Spinnen heben mich nun wirklich nicht an. Interessanter finde ich da schon eher den Nachweis des YORP-Effekts, der nach seinen Entdeckern Yarkovsky, O’Keefe, Radzievskii und Paddack benannt wurde. Dabei handelt es sich ganz simpel um das Beschleunigen oder Bremsen der Rotation von Asteroiden aufgrund von Sonneneinstrahlung. Diese verursacht eine Erwärmung der Oberfläche und deren Wärmeabstrahlung versetzt den Körper in Rotation bzw. bremst ihn ab, wenn sie der Drehung entgegen wirkt. Das gleiche Prinzip also wie bei einer Lichtmühle, die aber unter idealen Bedinungen läuft. Die Lichtmühle hat den Vorteil, dass eine Seite der Flügel dunkel ist und damit eine höhere Wärmeabsorption bzw. -abstrahlung erreicht wird und dass sie sich mit keinem Luftwiderstand herumplagen muss. Das muss der Asteroid auch nicht, aber der ist ja nur geringfügig größer…

Last but not least aus der Welt der Wissenschaft ließ sich letzthin vernehmen, dass sich im März Wissenschaftler an die Lösung des Problems der langsamer werdenden Pioneersonden wagen wollen. Ich hatte seinerzeit begonnen, einen langen Beitrag dazu zu schreiben, der leider unvollendet blieb, weil ich gegen Ende meine eigene These nicht durch Bremsen der Sonden bestätigen als auch widerlegen konnte. Die Theorie existiert nun mittlerweile schon so lange in meinem Kopf, da wird sie wohl auch noch ein paar Monate warten können.

Aber genug getippt für heute, ich werde mich jetzt noch ein wenig der Blumenpflege widmen und dann überlegen, welche CD ich morgen einer Kollegin mitnehme. Sie stellte mich vor die Frage, was das denn für ein Logo wäre, das ich da auf meinem T-Shirt trage. Und auf meiner Brust prangte in voller Größe ein Aphex-Twin-Logo. Ich schlug vor, ihr mal eine CD mitzubringen, damit sie sich mal ein Bild machen kann. Nun ist die Frage – welche CD ist am ungefährlichsten?

Die letzten Tage war ich irgendwie immer beschäftigt oder hatte keine Lust auf Bloggen. Wie zum Beispiel am Mittwoch – da zog ich es vor, mir es lieber mit „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (2)“ es mir auf der Couch gemütlich zu machen. Als ich dann Donnerstag früh mein Auto zum Wechseln der Scheibe abgeben wollte, war noch keiner in der Werkstatt und ich ging erstmal auf Arbeit, um es dann eine halbe Stunde später noch einmal mit Erfolg zu versuchen. Ist ja glücklicherweise gleich um die Ecke. Mein Kollege und Architekturchef kam dann gegen 10 Uhr leicht gerädert an und meinte grinsend zu mir „Sei froh, dass ich dir nicht die Versionserstellung aufs Auge gedrückt hab!“ Die ging bis zum Donnerstag Morgen halb 5! Irgendwann wird es mich aber erwischen…

Da nächste Woche Entwicklungsstop ist und ich noch einige Punkte offen hatte, verbiss ich mich ein wenig im Code, verpasste es fast Rüedi wieder freizukaufen und ging dann wieder auf Arbeit. Gegen halb 7 Uhr klingelte mein Handy und ich wurde kurzfristig zum Baden in die Obermaintherme nach Bad Staffelstein abberufen. Sehr schön – plantschen im 36°C warmen Salzwasser (*blörks* – schmeckt aber nicht!).

Heute sah ich dann Licht in meinem Code und nachdem schon fast alle ins Wochenende gegangen waren, feierte ich meinen Erfolg, dass ich ein Wordpad-ähnliches Dialogfenster fertig habe. Immer wieder faszinierend: Herumschwirrende Windows-Events, speziell WM_PAINT-Nachrichten *grrr*. Da sich das Problem derart in meinem Kopf festgefressen hatte, hatte ich kaum noch freie Kapazitäten für andere Sachen und mußte dann heute feststellen, dass ich mein Handy daheim liegengelassen hab. Schon doof, wenn ich Besuch aus Rheinberg bekomme und der vielleicht noch eine Frage zum Weg hat. Aber nachdem ich wieder daheim war, wartete nur eine Nachricht mit der Anschrift und Telefonnummer meiner neuen Friseurin auf mich. Sie würde wohl wissen, dass ich mich melde. Was auch immer das heißen soll…

So und nun abwarten und Tee, Kaffee, Glühwein oder Wasser trinken.

Ich bin gerade heimgekommen und lese so, was da durch meinen Newsticker scrollt und da bleibt die Nachricht „Blumfeld lösen sich auf“ stehen. Mh, nicht das ich jetzt der große Blumfeld-Fan gewesen wäre oder bin, aber so 3…4…5… oder sechs Songs haben es mir schon angetan. Angefangen von „Graue Wolken“ über „Verstärker“ bis hin zum „Lied für zwei Menschen“. Der Name „Blumfeld“, wie der Artikel verrät, stammt übrigens aus einer Erzählung von Franz Kafka, von dem auch ein Zitat eine Glückwunschkarte heute zierte…

Jeder, der sich seine Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

Und damit möchte ich ein ganz liebes Dankeschön an die vielen SMS, Anrufe, Mails, Postkarten und Blogbeiträge schicken. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Ich war heute abend nicht zu erreichen, hatte eine kleine Geburtstagfeier und bin erst gegen halb 10 Uhr wieder daheim gewesen. Ziemlich ungewöhnlich, aber allein daheim hocken macht absolut keinen Spaß!

Auf Arbeit geht es zur Zeit ziemlich vorwärts, ich bin gut mit Arbeit versorgt und nächste Woche findet dann der große Büroumzug statt. Dann lande ich mit dem Chefentwickler in einem Zimmer und werde noch enger in das Geschehen einbezogen werden. Zumindest bekam ich heute schon mal eine Kurzlektion im Bauen des Setups, an dass nur er die Finger legt. Ich bin so gespannt, wie es weiter geht und auch irgendwie echt motiviert. Vielleicht auch ein wenig durch den Spruch, den ich heute zu meinem Geburtstag von Arbeit geschenkt bekam…

Wer sich über irgend etwas eine Minute lang ärgert, sollte bedenken, dass er dadurch 60 Sekunden Fröhlichkeit verliert.

Robert Stolz

Und der Schnee fällt und ich kann schon nicht mehr aus dem Dachfenster des Wohnzimmers sehen, denn es ist zugeschneit…

Gestern Abend hatte ich einfach keine Motivation mehr, was zu schreiben. Nicht dass die Schulung übermäßig anstrengend gewesen wäre, aber den ganzen Tag konzentriert zuhören kann auch sehr strapazierend sein. Und dann habe ich gestern noch meinen Bug versucht weiter zu umzingeln, was natürlich hoffnungslos daneben ging. Also trollte ich mich heim, bohrte noch schnell die Löcher für meinen Kalender und die Bilder in der Küche und kann damit auch die Küche als fertig erklären. Wenn Freitag dann der Tisch kommt, wird nochmal komplett gereinigt und dann schieß ich nochmal eine Runde Fotos.

Eigentlich war ich aber auch ziemlich müde und wollte schon zeitig ins Bett gehen, dann landete ich merkwürdigerweise in meinem MP3-Archiv und dort bin ich auch erst gegen Mitternacht wieder rausgekommen. Wieder viel zu müde gewesen, als ich munter geworden bin und natürlich habe ich mir vorgenommen, heute zeitig ins Bett zu gehen, schließlich fahre ich morgen in die Heimat und werde dort meine Wohnung einmal komplett streichen und die Löcher verfugen. Samstag Abend sollte eigentlich noch eine Fotoshow mit den Neuseeland-Bildern eines Kumpels steigen, aber offensichtlich gab es terminliche Schwierigkeiten und das Ganze wurde abgesagt. Trotz alledem will ich die Wohnung an dem Wochenende erledigt wissen.

Postcrossing 10Heute erreichten mich gleich mehrere freudige Ereignisse. Zum einen die Erkenntnis, dass meine Kollegin den Beruf gelernt hat, den ich ursprünglich lernen wollte. Anhand ihres doch unverkennbaren fränkischen Dialekts hätte ich nie einen Facharbeiterbrief mit Hammer-Zirkel-Ährenkranz bei ihr vermutet. Gestern kam schon gerüchtehalber die Nachricht zu mir, dass ich das Zentralobjekt -quasi die Schaltzentrale- unter meine Fittiche bekomme und heute war es soweit. In einem einstündigen Vortrag wurde ich auf die kleinen Finessen des Controls hingewiesen, aber wenn man mal einen RPC-Aufruf, einen Windowsdienst und sich ein bißchen tiefergehend mit MFC befasst hat, wundert man sich nicht mehr über wundersame Strukturen. Dann durfte ich heute schon mal einen Blick auf meinen Rechner werfen, der ab morgen mein neuer Arbeitsrechner wird. Sehr schickes Maschinchen, ziemlich ungewohnt, dass ich auf Arbeit einen Rechner habe, der meinem Rechner daheim weit voraus ist. Na und zu allerletzt lag noch eine Postkarte im Briefkasten… Postcrossing war mal wieder angesagt. Diesmal… aus Finnland! Der Zeichner der Enten ist Kaj Stenvall, mir bis dato unbekannt, aber ich werde mir den Namen mal merken. Die Gallerie auf seiner Webseite sieht nämlich interessant aus.

Ich werde vermutlich morgen Nachmittag nach hause kommen, Sachen packen und dann gleich in Richtung Heimat fliegen. Also werde ich mich frühestens wieder Sonntag Abend melden. Bis dahin – Schönes Wochenende!

Kaum geht es ihm wieder ein Stückchen besser, bleibt er eine Stunde länger auf Arbeit und fängt zuhause schon wieder an herumzuturnen. Na weniger turnen, als weiter arbeiten. Dirk stellte einen Fehler in meinem Blog fest, den ich zwar nachvollziehen kann, aber wo ich doch mal ein wenig Zeit investieren muss, um die genaue Ursache zu finden. Und genau so sah schon mein gesamter Tag aus – ich bekam einen Bug serviert, der auf Events beruhte (dem leidgeprüften Programmierer läuft jetzt ein eiskalter Schauer über den Rücken). Ich konnte ihn dann gegen Schluß ziemlich gut eingrenzen und morgen wird dann hoffentlich die Falle zuschnappen. Ich hoffe doch, dass ich morgen ein bißchen zum Arbeiten komme – aber erstmal habe ich bis 17.00 Uhr Schulung.

Und kaum war ich daheim von der Arbeit, arbeite ich an meinem Rechner weiter. 15 Stunden am Computer… irgendwie kam mir der Vergleich von Informatikern und Prostituierten nur zu gelegen…

  • du hast bizarre Arbeitszeiten .. wie die Prostituierten
  • du wirst bezahlt, um deinen Kunden glücklich zu machen .. wie die Prostituierten
  • dein Kunde bezahlt viel, aber dein Chef kassiert das Geld .. wie bei den Prostituierten
  • du hast einen Stundenlohn aber deine Arbeitszeit endet, wenn die Arbeit erledigt ist .. wie bei den Prostituierten
  • auch wenn du gut bist, bist du nie stolz auf deine Arbeit . wie die Prostituierten
  • du wirst bezahlt, um Fantasien deines Kunden zu befriedigen .. wie die Prostituierten
  • es ist schwierig für dich, eine Famile zu haben und zu halten . wie bei den Prostituierten
  • wenn du gefragt wirst, worin deine Arbeit besteht, kannst du es nicht richtig erklären .. wie die Prostituierten
  • deine Freunde verlassen dich und du bleibst zurück mit Typen wie dir .. wie die Prostituierten
  • der Kunde bezahlt das Hotel und die Arbeitszeit .. wie bei den Prostituierten
  • dein Boss hat ein wunderschönes Auto .. wie bei den Prostituierten
  • wenn du zu einem Kunden auf „Mission“ gehst, kommst du mit einem großen Lächeln an .. wie die Prostituierten
  • aber wenn du deine Arbeit erledigt hast, bist du schlecht gelaunt .. wie die Prostituierten
  • um deine Fähigkeiten zu bewiesen, musst du grauenvolle Tests bestehen .. wie die Prostituierten
  • der Kunde möchte immer weniger bezahlen und du musst trotzdem Wunder vollbringen .. wie die Prostituierten
  • wenn du morgens aufstehst, denkst du: „Ich kann das nicht ein Leben lang machen“ .. wie die Prostituierten

Was hab ich gelacht, als ich dass gelesen hab. Um so breiter wurde mein Grinsen, als ich heute las, dass die NSA (der Geheimdienst der USA) Microsoft beim Entwickeln von Windows Vista im Bereich Sicherheit mitgeholfen hat. Microsoft läßt auch kein Fettnäpfchen für Verschwörungstheorien aus.

Auch sehr interessant war die Info, dass Morrissey (die Stimme von The Smiths) im Gespräch mit der BBC ist, dass er einen Titel für den Eurovision Song Contest schreiben soll. Eigentlich wäre es ja besser, wenn er gleich selber singen würde, aber man sollte nicht so viel erwarten. So… und damit wirklich genug für heute, ich werde jetzt noch ein bißchen inhalieren, Wäsche aufhängen, lesen, schlafen…

Nichts als Ärger mit den Schweden – der Tisch und die Stühle, die ich Mitte Dezember bestellt hatte, ist bis dato noch nicht eingetroffen. Ist jetzt natürlich erstmal kein Beinbruch, weil ich für mich immer noch in der Küche essen kann. Nur blöd ist es, weil am Wochenende Freunde zu Besuch kommen und nun nichts da ist. Also schrieb ich gestern erstmal eine nette Mail, ob die angekündigte Lieferung für die KW 52 die 52. Kalenderwoche 2007 betrifft.

Momentan gibt es nicht viel Neues zu berichten, die erste Arbeitswoche läßt sich verdammt gut an. Habe heute Lob von dem Kollegen geerntet, der mich einarbeitet und dessen Generalvertretung ich übernehmen soll. Auch an den neuen Tagesrhythmus habe ich mich gewöhnt, ist doch schon etwas anderes, wenn man wenigstens früh noch einen Kaffee daheim schlürft.

Gestern telefonierte ich mit meiner Vermieterin, die heute die Wohnung mit einem Installateur besichtigt hat. Sie hat angekündigt, dass dieses in nächster Zeit öfters vorkommen kann, weil sie sich Angebote für den Einbau von Heizkörpern erstellen läßt. Dabei hat sie natürlich meine volle Unterstützung, denn nichts wäre mir lieber, als diesen häßlichen Gasofen aus dem Wohnzimmer zu verbannen. Aber das soll ja erst im Frühjahr passieren, wenn man nicht mehr auf die Heizung angewiesen ist.

Da bleibt mir an der Stelle nur schon mal ein schönes Wochenende zu wünschen, denn morgen werde ich gleich Arbeit noch einkaufen gehen und dann dürften auch schon bald meine Freunde eintrudeln. Ich hoffe mal, dass Wetter ändert sich noch mal ein bißchen. Bis jetzt gab es hier vielleicht drei Tage, wo die Sonne mal ansatzweise zu sehen war. Erinnert mich an den Tag, wo ich Vorstellungsgespräch hier hatte – es regnete in Strömen.

PostcrossingAbendbrot ist verputzt, Abwasch gemacht, auch meine Haken, die ich noch zum Aufhängen vom Kellen usw. geholt habe, sind angebracht. Die Wäsche steht momentan noch unaufgehängt im Wohnzimmer aber erst wird noch die aktuelle Postcrossingkarte (Finnland!) eingecheckt und dann folgt der Bericht zum heutigen Tage.

Begonnen habe ich erstmal mit einem Frühstück und dann machte ich mich halb 8 Uhr auf den Weg zur Arbeit. Vorsichtshalber also ein wenig eher, denn die 10 Minuten, die ich gebraucht habe, waren bei mittlerem Verkehr. Wann war ich da? Nach 5 Minuten, denn nicht eine rote Ampel und kein Verkehr hielten mich auf. Da ich unterwegs noch die Nachricht vernahm, dass die Mineralölkonzerne beabsichtigen die Spritpreis ungefähr um 5-7 Cent anzuheben, ging ich nochmal schnell tanken. Wie ich heute Nachmittag sah, wußten die Medien mehr als die Tankstellenbesitzer, das Benzin war 2 Cent preiswerter geworden. Memo an mich: Ab morgen wieder MiniDisc, da lasse ich mich von solchem Gelaber beeindrucken.

Am Empfang auf Arbeit prangte an einer Hinweistafel schon fett mein Name und lud mich ein, mich beim Empfang zu melden. Nachdem sich alle Neulinge eingefunden hatten, sprach der Geschäftsführer (der an der TU Dresden studiert hat) ein paar einleitende Worte und übergab dann an seine Kollegin, die uns die Unternehmensgruppe vorstellte und dann auch noch eine kleine Führung machte. Klingt alles furchtbar schnell erzählt aber es war dann mittlerweile 10 Uhr und wir wurden an unsere jeweiligen Chefs übergeben. Ich durfte allein gehen, ich kannte den Weg ja schon. Danach folgte ein kurzes Einarbeiten in die Aufgabenliste, Aktualisierung des Programmstandes und damit war der Vormittag schon vorüber. Nach dem Mittag bekam ich mein erstes Problem, dass mir mit den Worten „So wie ich dich kenne, hast du das eh in 5 Minuten gelöst!“ anvertraut wurde. Da mein MFC-Wissen doch etwas eingerostet war, hat es ein bißchen länger gedauert, war aber wirklich simpel. Die Quelle wurde eingecheckt, das Problem für den Test bereitgestellt. Dann kam das zweite Problem, an dem ich schon länger zu kauen hatte. Als ich mir Testdaten besorgt hatte, konnte ich den Fehler beobachten und hätte noch eine Rückfrage stellen müssen, aber da war es schon zu spät – schon heim. Also geht es gleich damit morgen früh weiter!

Nach wie vor muss ich immer wieder betonen, wie freundlich die Leute hier sind und keine Frage ist zu blöd, dass man eine komische Antwort drauf bekommen würde.

ArbeitsplatzMeinen Krimskrams habe ich zusammengesammelt, alle Daten zur öffentlichen Verfügung gestellt, eine Mailumleitung einrichten lassen, Arbeitsplatz aufgeräumt und noch eine abschließende Runde gedreht. Großen Datenaustausch gab es da auch nicht, Handy- oder ICQ-Nummern habe ich ohnehin schon bzw. die Mailadressen. Dafür schwatzte ich noch einen Moment, trank einen Kaffee und bei besonders lieb gewonnenen Kolleginnen gab es noch eine abschließende Umarmung und ein Abschiedsgeschenk. Am Montag Abend treffe ich mich dann noch mal mit einer langjährigen Freundin, die auch gleichzeitig meine Kollegin ist (wir kennen uns nun mittlerweile seit 16 Jahren).

Zum letzten Mal stöpselte ich meine Kopfhörer aus, zog den USB-Stick mit der Musik ab und sprang in Rüedi, um nach Hause zu düsen, wo ich jetzt auf den Umzugsservice warte, der die Kartons anliefert. Dann kann morgen das große Einpacken beginnen, heute Abend werde ich mich erstmal mit dem Gedanken anfreunden, den Rest des Jahres nicht mehr arbeiten zu müssen *g* Morgen werde ich dann noch schnell das Kautionskonto anlegen lassen und einen ganzen Haufen Postkarten mit der neuen Adresse und Telefonnummer verschicken. Ein bißchen doof ist es natürlich schon, dass ich die Ummeldung von Telefon und Internet am 1.12. gemacht habe, dann steh‘ ich hier bis zum 7.12. komplett ohne Verbindung zur Digitalwelt da, aber für solche Fälle habe ich immer noch den Offline-Blo(ck)/(g).