motobu lookathisfriends

Es wird mal wieder Zeit für einen Review. Heute steht das Werk „Look at his friends“ von Motobu auf dem Programm. Über den Hintergrund von Motobu ist relativ wenig bekannt, man weiß nur, dass es sich um ein Einzelprojekt eines Japaners handelt, der aus der gleichnamigen Stadt von der Insel Okinawa stammt. Weitere Details werden ähnlich vertraulich gehandelt wie die wahre Identität von Burial.

Motobu liefert mit „Look at his friends“ ein Werk ab, dass viele soziale, als auch politische Hintergründe hinterfragt. Allein der Titeltrack „Look at his friends“ beginnt mit etwas, was ich als Marktgeschrei interpretieren würde, das langsam verebbt und in Stille endet. Aus dieser Stille heraus arbeitet sich das Mahlen tibetanischer Gebetsmühlen hervor. Langsam moduliert, verwandelt sich dieser Sound in einen dumpfen wabernden Bass, der danach wie Papier in kleine Fetzen gerissen wird und dann sanft zu Boden rieselt.

Motobu stellt sich auf „Look at his friends“ nicht nur selbst in Frage, sondern die gesamte japanische Kultur. Woher kommt es, dass die hohe Bevölkerungsdichte als selbstverständlich hingenommen wird? Was tun, wenn man angesichts dieser Tatsache mit den falschen Freunden aufwächst? Welchen Weg geht man, wenn man doch die Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, aber mit Brüdern und Freunden lebt, die es vorziehen, bis in die Nacht hinein zu feiern und zu zechen, um dann am nächsten Tag wieder den tristen Job anzutreten? Und das alles für ein paar lausige Piepen und eine Handvoll Urlaubstage.

Es ist keine leichte Kost, die uns da Motobu liefert, aber allemal die Gelegenheit hinter die Gedankenkulissen eines jungen Japaners zu schauen, der die einfachen und simplen Antworten kennt, aber die hochgradig komplexen Fragen dazu finden will.

Achtung: Dieser Beitrag enthält Fantasie! Fantasie entspricht nicht der Wahrheit, obwohl sie täuschend echt sein kann. Denn der Ursprung für diesen Review liegt in einem Beitrag bei Klaus. Für eine solche Idee nehme man:

  • Einen zufälligen Artikel der Wikipedia – das ist der Name der Band. Wie in meinem Fall die Stadt Motobu auf der Insel Okinawa.
  • Die letzten vier Worte des letzten Zitats einer Zitateseite. Die ergeben den Titel des Albums.
  • Das dritte Bild einer Seite bei flickr. Ich habe mal auf die gleiche Seite wie Klaus zugegriffen. Das Bild ist im Original hier zu finden. Ich hoffe, ich werde nicht mit Klagen überhäuft.

Die Idee mit dem Review zu einem Album, was garnicht existiert, kam mir selbst, weil ich den Gedanken ganz witzig fand, ein Album zu erfinden und darüber zu schreiben.

PostcrossingDie letzten Tage hat sich eine ganze Menge angesammelt und jetzt wird es mal Zeit alles abzuarbeiten. Ich stieß vor ein paar Tagen auf einen Artikel bei Golem, aus dessen Inhalt hervorging, dass sich der Förderverein für eine freie informationelle Infrastruktur (FFII) gegen die ISO-Standardisierung von Microsofts Officeformat ausspricht. Schließlich wäre doch schon das Open Document Format (ODF) ISO-Standard, man sähe also keine Notwendigkeit für einen weiteren Standard. Wovor haben die denn Angst? Dass das Hauptargument „Proprietärer Standard“ flöten geht und statt dessen eine Festlegung erfolgt, die für beide Seiten von Nutzen sein kein? Microsoft wäre in dem Fall gezwungen, sich an den eigenen Standard zu halten und für alle andere wäre es die Möglichkeit, ihn in ihren Programmen zu unterstützen.

Faszinierend fand ich auch den Beitrag, auf dem Mond ein Teleskop zu errichten, dessen Spiegel aus einer reflektierenden Flüssigkeit besteht und durch Rotation in Form gehalten wird. Man verspricht sich davon die Beobachtung von 100 bis 1000 mal lichtschwächeren Objekten, wie sie mit der nächsten Generation von Weltraumteleskopen möglich wäre. Klingt traumhaft, gäbe es da nicht zwei gravierende Probleme: zum einen muss die Flüssigkeit auch bei -98°C flüssig bleiben und ausreichend Licht reflektieren. Aber prinzipiell erstmal eine gute Idee. Und weil wir gerade bei guten Ideen sind: der Large Hadron Collider (LHC) ist eine solche. Als Teil des CERN in Genf soll er Anfang 2008 seine Arbeit aufnehmen und dabei tiefer in den Aufbau der Materie blicken, als jeder andere Teilchenbeschleuniger zuvor. Die Wissenschaftler schwärmen von einem Blick auf die Zustände kurz nach dem Urknall. Andere erhoffen sich den Nachweis des Higgs-Bosons. Ich wünsche es nicht, aber ich hoffe, sie irren sich. Weniger um sie scheitern zu sehen, aber eher das Eingestehen, dass das derzeitige Standardmodell der Elementarteilchenphysik doch falsch ist oder zumindest das Higgs-Boson nicht die Lösung der Gleichung ist.

Und nach so viel Theorie noch etwas leichte Kost – mich erreichte heute eine Karte aus Otepää. Soweit nichts ungewöhnliches, außer das ich schon mal in Otepää war, was bei einem estnischen 2.000-Seelen-Dorf doch etwas ungewöhnlich ist. Ich erinnere mich auch an die Wanderung entlang der Straße, wo Alex und ich „Ich packe meinen Koffer“ spielten. Wir nahmen Ortseingangs- und Ortsausgangsschilder mit, aber ich kann mich auch nicht mehr daran entsinnen, weshalb wir abbrachen, aber wir waren dann bei ca. 40 Begriffen angelangt. Auf jeden Fall ein schönes Fleckchen Erde, besonders die nahegelegende Universitätsstadt Tartu.

Zum Abschluss nun noch das Stöckchen, dass ich bei Fr. Blondi aufgesammelt habe.

Aufgabe ist es, acht Dinge über sich zu erzählen und diese Aufgabe dann an acht weitere Leute zu übertragen.

Den letzten Teil lasse ich mal weg, aber wer möchte, darf sich gern daran versuchen.

  1. Mein Morgen beginnt mit einer zufällig ausgewählten CD im Radiowecker. Am Anfang der Woche komme ich noch relativ schnell in die Gänge, gegen Ende drücke ich doch gerne mal die Schlummertaste.
  2. Zu meinem Starterfrühstück gehören jeden Morgen eine aufgebackene Semmel, Kaffee, noch mehr Musik und was zu lesen – vorzugsweise eine Musikzeitschrift.
  3. Ich mag keinen Smalltalk (außer beim Frisör, da plaudere ich nicht gern aus dem Nähkästchen), ich schätze Gespräche, die aus einer erzählten Geschichte entstehen, wo von beiden Seiten immer neue Impulse kommen, das Gespräch fortzuführen und sich eine gewisse Intimität (aber nicht im sexuellen Sinn) aufbaut, die Tiefe verleiht und Vertrauen schafft.
  4. Es gibt zwei Dinge, die ich beim Telefonieren mache: entweder ich sitze in der Wanne oder ich laufe wie ein Panther im Käfig in der Wohnung auf und ab.
  5. Und wenn ich nicht in der Wanne sitze und telefoniere, dann lese ich oder brüte Gedanken aus. Schon in meiner Kindheit hat sich meine Mutter aufgeregt, wie man nur so lange in der Wanne sitzen kann und dann halb verschrumpelt wieder herauskrabbelt.
  6. Auf der Beliebtheitsskala der Hausarbeiten steht Abwaschen so ziemlich an letzter Stelle. Solange also noch Geschirr da ist und keine Kulturen entstehen (bei Brotkrümeln doch eher unwahrscheinlich), bleibt er stehen.
  7. Ich kann Stille nicht ausstehen, denn mit Stille verbinde ich immer die Stimmung, wenn eine Feier gerade zuende ist und man steht in mitten des Chaos und ist eigentlich noch mitten beim Feiern und dann holt einen blitzschnell die Realität ein.
  8. Von Zeit zu Zeit setze ich mich mit einem riesigen Stapel CDs oder Platten vor meine Anlage und hör sie alle an. Aber nur den Anfang der Lieder (zumindest bei den meisten), denn den Rest habe ich im Kopf und ich denke, es geht mir nur darum, die Erinnerung an die Melodie und den Text aufzufrischen. Und deswegen verstehe ich Leute nicht, die ewig lange mit einer CD am CD-Player im Laden stehen.

Bei den Glühweinjunkies geht zur Zeit ein Popularitätswettbewerb um und Uwe nimmt teil. Glückwunsch für das Erreichen der nächsten Runde von dieser Stelle aus! Jeder Teilnehmer musste sich ein paar Fragen gefallen lassen, die Stöckchencharakter haben, aber endlich mal so formuliert sind, dass man nicht mit einem einfach Ja oder Nein davon kommt. Also habe ich mir die Fragen mal gemopst und beantwortet.

  • Was erwartet den Leser auf deinem Blog?
    Ursprünglich waren es mal News aus dem Bereich Technik und Wissenschaft, doch das ist jetzt immer weiter in den Hintergrund gerückt. Jetzt dreht sich viel um Erlebtes, aber auch Musik, sei es als Podcast oder in Form von Plattentipps. Gespickt wird das Ganze mit wöchentlichen Rezepten und abschließend verfeinert mit entrückten, meist kritischen Gedanken. Ach ja, eine Bemerkung noch – ich gebe mir zwar Mühe mich kurz zu fassen, aber meistens blühen meine Gedanken nicht nur, sie wuchern.
  • Bei vielen Blogs hat der Name eine geradezu mystische Bedeutung. Welches Geheimnis versteckt sich hinter deinem Blognamen?
    electro-space… das ist eine Geschichte, die sich schwierig erzählen läßt. Angefangen hat es, als ich während des Studiums eine Homepage aufbaute. Im Laufe der Zeit wollte ich sie auch unter einer Adresse erreichbar wissen, die weniger kryptisch ist. Also bot sich eine eigene Domain an. Jetzt mußte nur noch ein Name gefunden werden, der meine Liebe für elektronische Musik in sich trägt und auch einen Hauch von Fiktion hat. So entstand nach einigem Grübeln – electro-space.
  • Warum bloggst du eigentlich?
    Wie ich oben schon erwähnt habe, begann ich mit Neuigkeiten aus dem Technik- und Wissenschaftsbereich. Ich wollte jeweils immer meine persönliche Sicht auf diese Dinge einfließen lassen. Oder um es allgemeiner zu sagen, ich habe ein Ventil für meinen Schreibdrang gesucht. Außerdem habe ich so eine Möglichkeit, Dinge, die mich beeinflusst haben, später noch einmal nachzuvollziehen, mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Zu guter letzt ist es natürlich auch ein prima Speichersystem für aufgesammelte Links oder Ideen. Dass meine Freunde mitlesen, gibt dem Bloggen natürlich noch mehr Reiz, denn damit schreibe ich nicht ausschließlich für mich.
  • Wie bist du überhaupt zum Bloggen gekommen?
    Oh, kleine Geschichte – angefangen hat alles, als meine langjährige Beziehung in die Brüche ging. Ich konnte nicht schlafen und setzte mich hin und schnappte mich etwas Papier und fing an zu schreiben. Sämtliche Gedanken, alles was mich belastete, floss auf das Papier und ich hörte 2 Stunden bzw. 3 vollgeschriebenen Seiten später auf. Und ich spürte, wie es mir danach besser ging. Die nächsten Tage schrieb ich weiter, nur dass ich mich gleich an den Rechner setzte und meine Gedanken dort verewigte. Mit der Zeit wuchs das Dokument, ich fügte Bilder und Gedichte ein und kam so auf ca. 90 Seiten. Zwei Jahre später wechselte ich dann zum Bloggen, auf dem üblichen Weg (Suchen – Finden – Vergleichen – blog.de). Anfänglich überschnitten sich die Einträge noch etwas, weil ich dort viel privatere Gedanken niederschrieb, als ich das hier je machen würde.
  • Sagst du “der” Blog oder “das” Blog?
    Für mich ist es der Blog, obwohl ich weiß, dass das Blog richtig wäre. Nachdem das Wort „Blog“ nun wirklich derart zusammengestrichen ist, dass man kaum noch den Ursprung Weblog bzw. im weiteren Sinne Logbuch erahnen kann, habe ich damit auch keine Probleme mit dem Blog. Viel schlimmer finde ich „das“ bzw. „ein Mail“ *fröstel*

PS: Mit fällt gerade auf, dass sich in der Überschrift ungeplanterweise die Wörter „Mikro“ wie Mikrofon und „Rostock“ verbergen. Ersteres eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten – Stöckchen werfen via Podcast. Kann ich mir das patentieren lassen?

Ich gähne noch ein klein wenig vor mich hin und bis ich in die Gänge komme, mache ich mich mal über das Stöckchen her, das ich bei Dirk gefunden habe.

  1. In was für einer Tageszeit befindest du dich, während du das Stöckchen ausfüllst?
    Morgen
  2. Welche Farbe hat deine Zahnbürste?
    Hauptsächlich weiß und der Aufsatz hat einen bunten Plastikring. Das ist dann auch das Einzige, was die Farbe an meiner Zahnbürste wechselt.
  3. Glaubst du an eine übernatürliche Kraft?
    Nein, alles natürlich!
  4. Hast du dir schon mal professionell die Tarotkarten legen lassen?
    Heißt professionell – für Geld? Nein. Legen lassen? Nein. Ich habe noch aus meiner mißtrauischen Zeit ein eigenes Set daheim!
  5. Welches Lied bringst du mit deinem „Ersten Mal“ in Verbindung?
    Bei mir läuft ja immer Musik – nur da nicht.
  6. Hast du für bestimmte Situationen im Leben immer bestimmte Lieder die dich daran erinnern?
    *grrr* Gibt es die Frage auch mal eindeutig oder war da jemand unentschlossen? Also antworte ich mal genauso schwammig: Ja, ich habe viele Lieder, die mich an viele Situationen erinnern.
  7. Besitzt du ein Stofftier?
    Eine Horde! Und alle warten gierig drauf, geknuddelt zu werden.
  8. Hast du rote Unterwäsche?
    Jup, weinrot und sogar an!
  9. Gibt es irgendeine Sache in deinem Leben, auf die du besonders stolz bist?
    Ist ja nicht zum aushalten… Ja, es gibt irgendeine Sache, auf die ich stolz bin.
  10. Hast du dir jemals einen großen Traum erfüllt?
    Nein, ich setze meine Wünsche in Realität um.
  11. Wie oft in deinem Leben warst du bei einer Hochzeit dabei?
    Ich gehe haarscharf auf die 4 zu.
  12. Was würdest du tun, wenn du unschuldig ins Gefängnis kommen würdest?
    Tüten kleben, viele Bücher lesen und vielleicht Mundharmonika lernen (wegen der Atmosphäre!)
  13. Ist ein dir lebenswichtiger Menschen bereits von uns gegangen?
    Nein, sonst würde ich ja nicht mehr leben! Und kauf dich mal ’ne Tüte Deutsch!
  14. Was für eine Note hattest du in der Schule in Mathe?
    Immer 1 oder 2.
  15. Warst du jemals in einen Lehrer/Lehrerin verliebt?
    Ja, sie war aber nur ein Jahr Klassenlehrerin.
  16. Was hältst du von einer Beziehung zwischen einer 16-jährigen und einem 31-jährigen?
    Steht das mit der Frage zuvor in Zusammenhang? Aber allgemein gesagt: Über kurz oder lang funktioniert so eine Beziehung ohnehin nicht.
  17. Würdest du einen Seitensprung verzeihen?
    Auf keinen Fall.
  18. Hast du schonmal Rosen verschenkt?
    Ja.
  19. Wurde dir jemals ein Lied oder ein Gedicht gewidmet?
    Ja und umgekehrt.
  20. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
    Siehe meine Philosophie von letztens: Wir sind aus Atomen aufgebaut. Wenn es mich irgendwann zerbröselt und ich ein Teil eines anderen Lebewesens werde, ist das schon Leben nach dem Tod, oder?
  21. Bist du für oder gegen die Abtreibung und warum?
    Dafür, es gibt immer Umstände, die eine Abtreibung rechtfertigen. Als Allheilmittel gegen gedankenlosen Sex ohne Verhütung würde ich es aber kategorisch ablehnen.
  22. Was war das Verbotenste, was du jemals getan hast?
    Wenn ich das Gefühl gehabt hätte, es wäre verboten gewesen, hätte ich es nicht getan.
  23. Lässt du dich und dein Leben unbewusst von anderen Menschen beeinflussen?
    Wer hier „Nein“ sagt, ist ein Lügner hoch 3. Interessanter wäre doch die Frage, wer sich bewußt von anderen beeinflussen läßt.
  24. Welches youtube-Video hast du als letztes gesehen ?
    Ich glaub, es war Múm mit „Green grass of tunnel“.
  25. Warst du jemals blind vor Liebe?
    Na eher mit rosaroter Brille, blind eher nicht!

Was lernen wir aus solchen Stöckchen – zum einen, dass ich immer die Rechtschreibung der Fragen korrigieren muss und zum anderen, dass sich die Fragesteller mal vorher Gedanken machen sollten, was sie denn überhaupt für eine Antwort erwarten. Immer nur mit Ja/Nein zu antworten, kann auch nicht der Sinn der Stöckchen sein. Aber trotzdem mach ich mit 🙂

Ich streifte heute durch das Netz auf der Suche nach dem verloren geglaubten Stöckchen-Stöckchen. Dabei stieß ich bei Rafa auf ein Stöckchen, was ich mir umgehend mal gemaust habe.

  • Was war Deine erste „echte“ PC-Hardware?
    Im Februar 1992 stand er in meinem Zimmer: ein 386er AMD mit 40 Mhz mit 4 MB Hauptspeicher im Big-Tower-Gehäuse, damals mit einer vielbelächelten Realtek-Grafikkarte. Wenn meine Freunde damals schon gewußt hätten, dass die Mehrzahl der Onboard-Netzwerkkarten mit Realtek-Chipsatz betrieben werden, hätten sie damals nicht gelacht. Was war denn noch in dem Teil? Ein 5 1/4″- und ein 3 1/2″-Diskettenlaufwerk, 2 serielle und 2 parallele Schnittstellen und dann noch eine 128-MB-Festplatte, die damals alle nur mit einem extra Controller angesteuert wurden. Da war noch nichts mit Onboard.
    Später kam dann noch ein Co-Prozessor, eine Soundkarte, weitere 8 MB Hauptspeicher und ein Single-Speed-CD-ROM-Laufwerk dazu. Letzteres ohne Tray, dafür komplett manuell zu bedienen, d.h. Einschieben und Auswerfen funktionierte nur, wenn man die Lade mit Hand reinschob oder herauszog.
  • Deine erste Anwendung, welche Du benutzt hast?
    Ja, eigentlich Windows 3.1 – sah für DOS-Verhältnisse schick aus, man konnte aber überhaupt nichts damit anfangen, außer Icons hin- und herzuschieben. Deswegen sage ich mal: der Norton Commander, dessen Design ist immer noch zeitlos schick und aufgeräumt!
  • Dein erstes Spiel?
    Ich klammere jetzt mal die ganzen KC-Spiele aus, die ich schon vorher auf meinem KC hatte. Es gab da so ein DOS-Spiel, dass sich Snipes nannte, im Textmodus 40×25. Macht aber Spielspaß ohne Ende, selbst heute noch. Ansonsten halt die Klassiker: Prince of Persia, Monkey Island und F 117A.
  • Hattest Du von Anfang an Spaß an der Materie?
    Jup, seit meinen ersten Erfahrungen im Computerclub und meiner freiwilligen Tätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Dresden war ich mit der Rechentechnik auf Du und Du.
  • Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?
    Was heißt eigentlich „online“, im Internet oder irgendwo eingewählt? Mein erstes Modem war ein Dr.-Neuhaus-28.8k-Modem, schwarzes Alu-Gehäuse mit fetten LEDs drin. Damit ich viel in Bulletin-Board-Systems (BBS) unterwegs. Das war wohl 1996, mit dem habe ich dann auch erste Flüge mit einer dieser x-Stunden-Gratis-AOL-CD (ca. 1997) gemacht. Ich bin dann ständig wechselnd viele Anbieter durchgegangen, weil die permanente Verbindungstrennung nervte.

Loni warf mir ein Stöckchen zu, dass ein wenig Kreativität fordert und natürlich ziemlich heftig mit den Geschlechterklischees kokettiert. Es geht um die männlichen und weiblichen Seiten in jedem von uns. Hier meine…

X-Chromosom

  • Ich koche gern und gut.
  • Mit mir kann man stundenlang in einem Straßencafé sitzen und über vorbeiziehende Leute lästern.
  • Ich kann mich nicht für Fußball und Formel 1 begeistern.
  • Ich putze, wasche meine Wäsche und bügle selbst.
  • Ich kann mir extrem viel merken und wärme es zu unpassenden Zeitpunkten wieder auf.
  • Ich kann stundenlang mit Frauen telefonieren, chatten und quatschen.

Y-Chromosom

  • „Titanic“ hätte nie gedreht werden sollen.
  • Ich bastel gerne an technischen Geräten und bin handwerklich begabt.
  • Ich verstehe Anspielungen nicht, mit mir muss man direkt reden.
  • Egal wie modisch, rosa ist keine Farbe, die Männer tragen sollten!
  • Zu einem Biergartenbesuch gehört ein Bier, genauso wie Tier auf den Grill gehört.
  • Rosenstolz ist Frauenmusik! *duck*
  • Ich kann abstrakt und logisch denken.
  • Das Angebot in einer Speisekarte löst bei mir keinen Entscheidungsstau aus.

Na ich habe doch eine Schwäche für Musik und deswegen hab ich letztens mal nachgeschaut, wie es zum Tag „Musik“ bei blog.de aussieht. Dabei bin ich über dieses Stöckchen gestolpert und habe es kurzerhand aufgesammelt. Wer mag, darf es weitertragen.

  1. Welches Lied hast du zuletzt gehört?
    meinen Septemberpodcast vom letzten Jahr
  2. Welches Lied würdest du jetzt gerne hören?
    Paul Kalkbrenner – Gebrünn gebrünn
    Die geneigte Blogleserin/der geneigte Blogleser wird es wohl schon nicht mehr lesen können
  3. Bist du anfällig für Ohrwürmer?
    Keine Ahnung, ich wache jeden Morgen mit einem Song im Kopf auf, den ich dann beim Zähneputzen summe. Stellenweise Zeug, das ich aus meiner Kindheit von meinen Eltern kenne. Da brauch man keine Ohrwürmer mehr.
  4. Bester Künstler momentan?
    Ulrich Schnauss
  5. Bester Künstler ever?
    No one! Bester Künstler so far – Richard D. James aka Aphex Twin, AFX usw.
  6. Absolutes Lieblingslied?
    Die Nummer ist bei mir nicht, ich bin froh wenn ich eine Kollektion der 150 Besten zusammenstelle.
  7. Kitschigste Lieblings-Liebesballade?
    Tori Amos – Your cloud, und ist überhaupt nicht kitschig, sondern mathematisch 😉
  8. Bestes Lied …
    1. morgens beim Aufstehen?
      Resistance D – Day of rebirth (hab ich diese Woche feststellen müssen)
    2. abends beim Einschlafen?
      Boards of Canada – Geogaddi (oder eine andere)
    3. beim Shoppen in der Stadt?
      Ich glaub, da brauch ich keinen Soundtrack…
    4. auf dem Heimweg von der Schule/Arbeit?
      Hängt davon ab, wie der Tag lief. Am besten was richtig Heftiges, denn der Verkehr heimwärts kann schon nervenaufreibend sein
    5. beim Arbeiten?
      Etwas, was ich gut ignorieren kann. Ich erwische mich manchmal, dass ich, wenn ich allein im Zimmer bin, mitsumme oder leise mitsinge.
    6. bei unerfüllter Liebe?
      Genau dann läuft bei mir keine Musik. Wer also mich erwischt, wenn ich keine Musik höre, hat mich in der Pause zwischen zwei Tonträgern erwischt oder es mich rappelt es gleich.
    7. bei Trennung?
      Möglichst wenig – ich assoziiere Musik automatisch mit allen möglichen Sinnesempfindungen. Gerüche, Bilder, Erinnerungen kommen wieder hoch. Ist wie ein Schlüssel und wer schließt denn schon freiwillig gerne die Tore zu Trennungen wieder auf?
  9. Wieviel Songs sind auf deinem Mp3-Player/I-pod/…?
    Momentan so um die 200 – meine liebsten Songs
  10. Hast du schonmal wegen einem Lied geweint?
    Könnte mich nicht daran entsinnen, aber Gänsehaut ist gerne mal drin.
  11. Beste Filmmusik?
    PI
  12. Kannst du singen?
    Ja natürlich kann ich 😉 Nur ob man diesen Gesang als wohlklingend empfindet…
  13. Welche(s) Instrument(e) spielst du?
    Wahrscheinlich so ziemlich jeden Synthi, der mir unter die Finger kommt und seit neuestem: Klavier
  14. Bester Songtext?
    Slam feat. Tyrone ‚Visionary‘ Palmer – Lifetimes
  15. Hast du schonmal in einer Band gespielt?
    Nein, das tue ich lieber noch niemandem an
  16. Was hörst du jetzt?
    FusedMARC – Contraction

*crunch* Aua, mich hat vorhin ein Stöckchen von Tigion getroffen. Aber endlich mal kein Kettenbrief, sondern etwas für Mathematiker und Informatiker: konstant linear wachsend! Ohne mir groß Umstände zu machen, habe ich einfach den HTML-Quellcode zu der mittlerweile umfangreichen Liste gemopst und bei mir unten angeklebt. Grüße an den Admartinator, den Erfinder des Stöckchen-Stöckchens.

Im Sinne dieses Stöckchens reiche ich es genau an eine Person weiter, von der ich hoffe, dass sie innerhalb von 24 Stunden mal vorbeigeschlendet kommt: Dirk.

Die Regeln:

Wer mitmachen mag, schnappt sich die Links zu den Stöckchen- Beiträgen der Vorgänger, postet die im Blog und wirft das Stöckchen weiter. Im Laufe der Zeit wird daraus eine lange Liste, die den Weg des Stöckchens beschreibt. Kapiert?

Bitte immer nur an eine Person weiterreichen!

Damit das Stöckchen nicht am Stock geht, sollte es innerhalb von 24 Stunden aufgenommen und weitergereicht werden. Falls also das ausgewählte Opfer trotz Wurfgeschoß am Kopf innerhalb dieser Zeit nicht aufwacht, werft es bitte an ein anderes Blog weiter!

Hier nun die Liste von Blogs, welche ihre DNA-Spuren am mittlerweile recht abgegriffenen Stöckchen hinterlassen haben:

admartinator, nasendackel, remaklation, macoholic, macreloaded, guennersen, indigo0815, zettt, apfelblick, mr ape, balauue, monsters, UARRR, blitzfliege inc, marzen, alles was spass macht, alles was sich so ansammelt, a su salud, altmetall, marzipan junkie, web junkies, movie addiction, paranoid-onkeltank, endeneu, skycaptainblue, in1cognito, keyblog, jimmy’s blog, poplitea, macitreal, mactomster, stereopoly, elternrunde, ela, nicki, Kurt, designwiese, massa.at, Solverat, Tigions Blog, –::[ electro-space ]::–, …

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Warten auf den Tod nicht ausstehen kann? Aber während ich hier so warte, kann ich mir ja locker das Stöckchen von Dirk schnappen und beantworten.

  1. Gebunden oder Taschenbuch?
    Der Inhalt zählt! Und wenn es halt nur die gebundene Ausgabe gibt, wird diese gekauft.
  2. Amazon oder Buchhandel?
    Buchhandel, da kann man stundenlang herumlaufen und schmökern. Es sei denn, es ist Pflichtlektüre, die kauf ich bei amazon.
  3. Lesezeichen oder Eselsohr?
    Merken, Lesezeichen reinlegen oder aufgeschlagen hinlegen
  4. Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
    Ordnen? Bücher? Ich versuch es nach Möglichkeit nach Genre zu ordnen, aber treffend ist eher: Wo ich gerade Platz habe.
  5. Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
    Kommt drauf an, wie schlecht das Buch ist…
  6. Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
    Der bleibt drum!
  7. Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
    Mit, läßt sich nämlich wunderbar als Lesezeichen mißbrauchen.
  8. Kurzgeschichten oder Roman?
    Die Bücher mit Kurzgeschichten habe ich schneller fertig, aber ich zieh sie deswegen nicht vor.
  9. Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
    Ich liebe beides. Ich mag die Robotergeschichten von Asimov und auch ein Buch, an das ich mich zwar sehr gut erinnern kann, aber dessen Titel ich nicht mehr zusammenbekomme. Es waren viele verschiedene Science-Fiction-Geschichten von unterschiedlichen Autoren. Das ist nun gut 20 Jahre her. Wen fragt man da?
  10. Harry Potter oder Lemony Snicket?
    Wer ist letzterer?
  11. Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
    Kommt auf Spannung und Müdigkeit an, manchmal siegt das Eine, manchmal das Andere
  12. Kaufen oder Leihen?
    Grundsätzlich kaufen
  13. Neu oder gebraucht?
    Kommt drauf an, in der Regel neu
  14. Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
    Empfehlung (bei Fachliteratur), ansonsten Klappentext studieren und mal kurz anlesen
  15. Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
    Seit Dan Simmons sage ich nicht mehr „Geschlossenes Ende“. Der holt aus dem zweiten Teil noch eine Geschichte raus, dass einem Hören und Sehen vergeht.
  16. Morgens, Mittags oder Nachts lesen?
    Wenn diese Digitalkiste hier nicht wäre, dann morgens, mittags und nachts (wird übrigens alles klein geschrieben! Siehe Bastian Sick). Aber so eher selten und wenn dann vorm Einschlafen.
  17. Einzelband oder Serie?
    Mittlerweile ist der Wüstenplanet ja auch schon eine Serie, aber so umfangreich wie Perry Rhodan wird es wohl nie werden.
  18. Lieblingsserie?
    Ähm ja, na der Wüstenplanet
  19. Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
    Dietmar Dath – „Phonon“ vom Verbrecher Verlag?
  20. Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
    Letztes Jahr? Müßte ich überlegen, ob ich überhaupt eins geschafft habe… Glaube ich aber eher nicht.
  21. Welches Buch wird momentan gelesen?
    „Nichts als die Wahrheit“ – Dieter Bohlen (Es stand ja nicht in der Frage, welches ich gerade lese!)

  22. Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
    Aller Zeiten gibt es nicht! (Auch wieder Herr Sick) Derzeitiger Favorit: Dan Simmons – „Die Hyperiongesänge“

Und jetzt fehlt nur noch der Spruch: Dieses Stöckchen wurde Ihnen präsentiert von: amazon.de. Irgendwie kommt es mir so vor. Kann aber auch gut an meiner unglaublich schlechten Laune liegen.

Man nehme: Alles Titel die auf Platte liegen, werfe sie in einen Player der Wahl, drücke die Zufallstaste und schon hat man die Antworten zu den Fragen auf den Soundtrack seines Lebens. Aufgesammelt bei Frau Fishcat.

  • Vorspann:
    Protogroup – Love gives strength to my soul
    68 Minuten Vorspann – die Leute schlummern von schon ein, bevor mein Film angefangen hat. Aber das ist Elektronik vom Feinsten.
  • Aufwachen:
    Lomov – Unterholzland
    Düster und nebulös – naja, wie ein Morgen halt so ist…
  • Erster Schultag:
    Rob Acid – Berlin
    Mh, ich bin nicht in Berlin zur Schule gegangen, aber sauer war ich schon ab und zu.
  • Verlieben:
    Salt ’n‘ Pepa – Push it
    Kann ich den Song eine Kategorie nach hinten verschieben?
  • Das erste Mal:
    Illfates – Dancing fat
    Ein Member der Aphex-Twin-Community liefert den Soundtrack zum ersten Mal? Was für ein erstes Mal? Dass ich Aphex Twin gehört habe?
  • Kampflied:
    Blumfeld – Pro familia
    Ja – der Geist ist meine Waffe!
  • Schluss machen:
    Emil Klotzsch – Sctl19
    Schon die dritte Autoplate in diesem Soundtrack. Sehr feines Geschnipsel, was da rauskommt.
  • Abschlussball:
    Manual – Crystal pier
    Das wird wohl eher der Rausschmeißer des Abschlussballs.
  • Leben:
    Green Day – Warning
    „…or am I the one that’s really dangerous“
  • Nervenzusammenbruch:
    Prince Monaco – The river
    Oh wie passend! Einfach mal reinhören – erschienen ist es auf Electrosound.ru
  • Autofahren?
    Lacrimosa – Crucifixio
    Na so wie hier in Bamberg auf den Straßen geschlichen wird, hab ich auch das Gefühl dabei zu sterben.
  • Flashback:
    Stockfinster – Duel
    „It was a nightmare, but it’s over now. It’s all over…“
  • Wieder zusammenkommen:
    Bobo in white wooden houses – Stranger down below
    Darf der Titel eigentlich hier schon erscheinen, das Album gibt’s doch noch garnicht 😉
  • Hochzeit:
    Beangrowers – Advantage McEnroe
    „Though I found you / I don’t have you with me here“ – Sehr witzig!
  • Geburt des ersten Kindes:
    Eloi Brunelle – Krausberg
    Ein Kind des Techhouse… Aber Krausberg? Mit krausen Haaren?
  • Endkampf:
    Persephone – The man who swallowed my soul
    Na wenigstens ein bißchen dramatisch…
  • Todesszene:
    Plastikman – Skizofrenik
    Ein stilvoller Abgang mit maschinellem Hintergrundsound.
  • Beerdigungsdienst:
    DoF – April
    Im Frühjahr? Na wenigstens hab ich noch den Winter überlebt und das Lied zur Beerdigung wäre auch schön. Hatte ich schon mal Podcast.
  • Abspann:
    Makoto & Akira – Same
    Drum & Bass im Abspann – alles wieder aufwachen!