Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Re:organisation

Jan 0
geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Wer kennt das nicht: Man nimmt sich was vor, fängt damit an, dann kommt was dazwischen. Dann wird das schnell erledigt und in der Zwischenzeit liegt schon wieder was neues an. Und die ursprüngliche Tätigkeit bleibt auf der Strecke oder wird glatt vergessen. Der erste Versuch, das Problem in den Griff zu bekommen, lief bei mir über kleine Zettel, die auf meinem Schreibtisch lagen und mich erinnern sollten. Irgendwann räume ich dann mal wieder auf und die Zettel sind auch mit entsorgt worden. Oder ich benutzte die Zettel als sonstige Schmierzettel für kleine Rechnungen und schmiss sie dann weg. Also eine langfristige Planung war damit nicht möglich. Was als einziges ziemlich erfolgreich funktionierte, waren die TODO-Listen für einen Tag.

freemindEine Änderung war also bitter nötig. Ich ließ mich also inspirieren und baute mir mit Hilfe von Freemind meine eigene Organisationsstruktur auf. Die Wahl fiel auf Freemind, weil ich den Aufbau von Mindmaps gut finde (muss wohl eine Nachwirkung vom Studium sein). Außerdem entspricht eine Mindmap ja genau dem, was man bei der Lösung von Aufgaben anfällt; das Zerlegen in Teilaufgaben, die in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet werden müssen bzw. wiederum in Teilaufgaben zerlegt werden.

Dabei gestaltet sich die Bearbeitung ganz einfach: Es gibt Kategorien für Aufgaben, so z.B. Fraktale, Lesen, Haushalt. In diese Kategorien werden alle anfallenden Arbeiten einsortiert, auch regelmäßige! Jede offene Aufgabe erhält eine Priorität. Freemind unterstützt Prioritäten von 1-7. Das ist mehr als reichlich, denn für mich reichen folgende Gruppen: heute bzw. sobald wie möglich (1), nachfolgend (2) und auf Eis gelegt (7). Zwischen 2 und 7 werden bei mir die Ziffern vergeben, je nach Dringlichkeit der Aufgabe.

Ist eine Aufgabe erledigt, wird sie aus der Map gelöscht oder als abgearbeitet markiert. Handelt es sich um eine regelmäßige Tätigkeit (Blumen gießen, Wäsche waschen etc.) wird sie mit einem Häkchen versehen und bekommt erst dann wieder eine Priorität, wenn das Ereignis wieder ansteht. Die Vorteile liegen klar auf der Hand – zum einen organisiert sich die Mindmap fast von selbst, d.h. wenn man eine Aufgabe einordnen möchte, die man nicht zuordnen kann, baut man schnell die Struktur um, die Aufgaben bleiben ja erhalten. Andererseits bekommt man eine schöne Übersicht über Abläufe und Vorgehensweisen. Gleichzeitig kann man ja noch ein paar Gedanken mit einfließen lassen und verwandelt so die erledigten Aufgaben in eine Wissensbasis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner