Das mein Blog mit WordPress arbeitet, dürfte jetzt keine neue Nachricht sein. Aber das ich jetzt wieder auf mein altes Design gewechselt habe, dürfte vielleicht etwas Verwunderung hervorrufen. Als Softwareentwickler, der eher im Desktop-Bereich unterwegs ist, komme ich nur selten dazu, mich mal mit Phänomenen wie SEO (Suchmaschinenoptimierung) oder Seitenperformance zu beschäftigen. Wenn ich aber schon mal dabei bin, kann ich ja meine Erfahrung kurzerhand mal teilen.

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Schon seit letztem Jahr nervt mich meine Serie zu den alternativen Raumantrieben gewaltig. Entweder landen Leute bei mir, die eine leichte Veranlagung zum Esoterischen haben und Teilchen erfinden, um aberwitzige Theorien zu erklären oder es finden sich die Supernerds ein, die klugscheißern, dass es wissenschaftlich totaler Blödsinn wäre, was ich da schreibe. Dabei habe ich damals (2006) die Serie so verfasst, dass sie auch ein Normalbürger halbwegs verstehen kann – also meine Zielgruppe war eigentlich irgendwo dazwischen. Und jetzt will ich den Kram loswerden, ohne ihn zu löschen. Kann man Google nicht überreden, dass man auf meinem Blog auch tolle Sachen zu Reisen, elektronischer Musik und so finden kann. Ich installierte ein SEO-Plugin…

Ich lernte relativ schnell kennen, was eine Sitemap ist, dass es auch eine Image-Sitemap gibt und dass meine Image-Sitemap über 80 Fehler hat. Aber so wirklich den Benefit eines SEO-Plugins habe ich noch nicht erfasst. Dafür freue ich mich um so mehr, dass ich jetzt die Google Search Console gefunden habe. Dort sehe ich jetzt welche Suchbegriffe zu meiner Seite geführt haben, eine Funktion, die Piwik als auch Google Analytics verwehrt bleibt. Natürlich habe ich keine Information zum Benutzer, aber die brauche ich eigentlich auch nicht.

Bei meinen Recherchen stieß ich darauf, dass Google angeblich Webseiten bevorzugt behandelt, die mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet sind. Vor einiger Zeit hatte ich schon mal mit dem Let’s encrypt-Zertifikat herumgespielt, aber wegen der Umstellung aller Links hatte ich es doch für meinen Blog doch sein gelassen. Diese Woche war es aber dann soweit – ich ersetzte alle HTTP-Aufrufe durch HTTPS und schaltete bei all-inkl scharf, dass alle HTTP-Aufrufe auf SSL umgesetzt werden. Wesentliche Hilfe dabei war ein Beitrag, der einen todsicher durch dieses gefährliche Gebiet führt. Seit dem ist man im wahrsten Sinne des Wortes bei mir auf der sicheren Seite.

Gleichzeitig bin ich dabei, die fehlerhaften Seiten der Image-Sitemap zu korrigieren, damit alle Bilder vernünftig im Index aufgenommen werden. Vor dem nächsten Schritt – sämtliche Beiträge, d.h. über 1.500 Stück (zzgl. Bilder) mit passenden Tags zu versehen – drücke ich mich erstmal. Ich glaube, das macht die SEO wirklich aus – noch das letzte Quäntchen aus den Suchmaschinen zu pressen. Und was ist nun mit meinem eigentlich Vorhaben? Abwarten – am Ende werde ich die Beiträge wahrscheinlich von der Indexierung ausschließen lassen.

Ich muss zugeben, das alte Blogdesign war schon ziemlich miefig. Die Zeiten im Web ändern sich schnell und damit die Anforderungen an eine Webseite. Immerhin war das alte Blogdesign schon responsive, d.h. es passte sich seiner Umgebung an (Handy, Tablet, PC). Aber heute hat keiner mehr Bock seitenlang sich durch Einträge zu scrollen, das Optische steht viel mehr im Vordergrund. So in etwa war meine Anforderung an das neue Blogdesign. Es folgte das übliche Spiel. Design ausprobieren, bei Bedarf runterladen, auf den Server kopieren, nochmal ausprobieren und dann (zu 90%) wieder löschen. Nach einiger Zeit stellte sich raus, dass mir das Masonry-Design ziemlich gut gefällt, d.h. von den Beiträgen sieht man das Titelbild und einen Ausschnitt des Artikels. Also suchte ich gezielter und wurde bald auf das Oria-Theme aufmerksam. Ich aktivierte es und es gefiel mir sehr gut. Krisztas Meinung ging in einer andere Richtung, ich meinte nur: „Wart’s mal ab…“.

Also hockte ich mich hin, stellte die Farben um, verschob einige Bilder, dass sie als Titelbilder angezeigt wurden und spielte ein bisschen mit der meiner Tag-Cloud meiner Last.fm-Titel herum. Heraus kam der schöne Header und fertig war das neue Design. Kriszta war neidisch und wollte auch gleich, dass ich was für unseren Reiseblog finde. Aber das ist eine Aufgabe, die noch vor mir liegt. Momentan bin ich damit beschäftigt, immer mal hier und da einen Artikel anzupassen, dass die Bilder nicht mehr 300 x ??? sind, sondern auf 500 Pixel aufgeblasen werden. Kann ewig dauern, drängelt ja aber auch nicht…

Im Dezember 2006 zog ich von Dresden nach Bamberg und im Januar 2007 folgte mein Blog. Er zog von blog.de auf eine WordPress-Installation. Seit dem habe ich mehr oder weniger akribisch die alten Blogeinträge umgezogen, wenn ich mal Zeit, Lust und Laune hatte. Seinerzeit waren es wohl für meinen alten Blog und den Fraktalblog an die 400 Beiträge. Anfang des Jahres hatte ich es geschafft, dass immerhin „nur noch“ 150 Beiträge offen waren. 250 Beiträge in 8 Jahren – wie gesagt, ich musste in der Stimmung sein.

Letztens gaben Populis – die Betreiber von blog.de – bekannt, dass es endgültig zu Ende geht. Die Meldung gab es schon mal 2014, deswegen nahm ich sie nicht wirklich ernst. Doch als ich las, dass Ende des Jahres die Server abgeschaltet werden, musste ich handeln. Schön fand ich, dass man alles als WordPress-freundlichen Export herunterladen konnte. So sicherte ich erstmal den Text und später lud ich noch die Bilder runter (die waren nicht im Export mit drin). Seit dem opfere ich doch etwas von meiner Freizeit und hole die Beiträge rüber. Mit dem Erfolg, dass der alte Blog komplett geräumt ist und nur noch 30 Beiträge vom Fraktalblog zu kopieren sind. Jetzt hoffe ich, dass ich in den nächsten 1-2 Wochen den Rest auch noch schaffe und dann das Thema „Alter Blog“ endgültig der Vergangenheit angehört.

Nach der Fertigstellung des letzten Podcasts war ich Feuer und Flamme und setzte mich sofort daran die nächste Episode zusammen zu mischen. Doch mittlerweile macht sich die Ernüchterung breit. Vermutlich hat sich in Sachen Podcasts auch einiges geändert und nicht nur die Netlabels sind verschwunden, sondern auch die Hörer meines Podcasts. Ich weiß, ich weiß, man sollte nie einen Blog aus einer Erwartungshaltung gegenüber anderen schreiben. Aber in dem Fall hätte ich schon ein kleines Feedback erwartet.

Was mich aber zur Kundschaft meines Blogs im Allgemeinen führt. Im Hintergrund läuft nicht wie bei den Meisten Google Analytics, sondern eine Open Source Software namens Piwik. Früher hat man von Google und anderen Suchmaschinen noch übermittelt bekommen, welcher Suchbegriff angegeben wurde, doch mittlerweile wird der Suchbegriff nur noch übermittelt, wenn der Aufruf nicht über HTTPS kommt, was auf ca. 1% aller Suchanfragen zutrifft. Aber zumindest sehe ich, wohin die Reise gehen sollte. Sage und schreibe 12,5% aller Anfragen wollen etwas über meine Serie der Alternativen Raumantriebe wissen. Das sind aber auch nur die Zugriffe, die direkt in der Kategorie landen, weitere 12% gehen direkt auf Heims Feldantrieb, was mal in Summe ein Viertel meines Seitentraffics ausmacht. Dabei hat die Serie auch schon 8 Jahre auf dem Buckel. Mit etwas Abstand kommt dahinter meine Kalligrafie-Serie – da ist der letzte Beitrag auch schon 7 Jahre alt. Sollte ich Google langsam bemühen und meine alten Entgleisungen aus ihren Suchergebnissen entfernen lassen? Nicht im mindesten! Trotzdem ist es deprimierend zu sehen, dass gerade mal 6,6% direkt auf meiner Eingangsseite www.electro-space.de reinkommen.

Mein Blog wird Anfang April eine kleine Wendung nehmen. Wer dann nach dem schlichten grauen Design sucht, wird ein noch schlichteres weißes Kleid vorfinden. Außerdem wird mein Blog kurzerhand seinen Namen ändern und „Europafricasiamerica (write local – travel global)“ heißen. Der Kenner wird schmunzeln und das Plagiat sofort erkennen. Ja, ich habe mich bei Mijk van Dijks „Afreuropamericasiaustralica“ bedient, nur dass ich die Kontinente in der Reihenfolge aufnehme, wie wir sie besuchen. Beim Start kommt man auf die Seite mit unserer Reisekarte unter der die Liste mit den einzelnen Stationen, die dann mit den Beiträgen verlinkt sind, liegt.

Neues Blogdesign

Natürlich bleibt der ursprüngliche Inhalt erhalten, er wird aber für die Zeit meiner Abwesenheit nicht erreichbar sein (über direkte Eingabe der URL natürlich schon).

Ich habe es jetzt schon seit Monaten vor mir hergeschoben – die Aktualisierung des Blogs. Das hat nichts mit Angst zu tun, sondern eher mit Faulheit. Ich habe so viele Geister im Hintergrund, die ich manuell am Leben erhalte, dass ein Umstieg immer schwieriger wurde. Dazu muss man jedoch einen Blick in die Vergangenheit werden.

Als ich auf den WordPress-Blog wechselte, war die Sidebar (das Menü rechts) noch komplett von Hand zusammengestellt. Doch schon mit der nächsten größeren Version entschloss sich die Crew der WordPress-Entwickler, sogenannte Widgets einzuführen, d.h. man konnte sich seine Sidebar zusammenklicken, die dann irgendwo in der Datenbank landete. War für mich ja schwierig, da ich jede Menge eigener Elemente drin hatte, wie z.B. die Werbung für amnesty international und der Blogcounter. Natürlich funktionierte der alte Mechanismus noch, musste aber von Hand jedes Mal auf die nächste Version angehoben werden, wenn sich die Funktionsnamen im Inneren von WordPress änderten.

Mit der aktuellen Version 2.7.1 hab ich davon die Nase voll. Ich habe ohnehin nicht mehr die Zeit, mich hier stundenlang hinzusetzen und Quelltexte anzupassen. Außerdem sind die Jungs von WordPress so clever, viele Funktionen, die von Hand dazugepatcht werden mussten, automatisch anzubieten (z.B. Hierarchien in den Kategorien). Und deshalb kam auch ein neues Design, denn nach den 4 Jahren, die mein Blog in diesem Blauton verbrachte, wurde es höchste Zeit für einen Tapetenwechsel.

Grummel – kaum habe ich mit viel Mühe letztes Wochenende meinen Blog von der WordPress-Version 2.5.1 auf die 2.6.5 upgedatet… oder geupdatet… aktualisiert und schon lauert WordPress mit der 2.7. Jetzt soll auch eine automatische Aktualisierung a la Windows-Update möglich sein. Ich weiß nicht, ich bin da sehr skeptisch, da ich bei einigen Plugins doch selbst in den Funktionen von WordPress gespielt hab und keine Lust hab, mir das ganze durch ein schnelles FTP-Update kaputtspielen zu lassen.

Und wo das eine Update ansteht, habe ich schon ein anderes durchgeführt. Von Shredder (Thunderbird 3.0 Alpha 3) auf Thunderbird 3.0 Beta 1. Noch viel genialer wie die Alpha – jetzt Extrem-Tabbed-Mail-Schreibing! Leider fehlt mir noch eine Einstellung, wo ich sagen könnte, dass ich die neuen Mails in einem neuen Tab geöffnet haben möchte, den sonst bleibt nur der Rechtsklick „In einem neuen Tab öffnen“. Gleiches gilt natürlich auch für neue Mails. Eine geniale Vision… ein Mailprogramm, wo man zwischen mehreren Tabs hin- und herspringen kann. Ich weiß, Lotus Notes kann das schon lange, aber ich will das auch zuhause haben!

Mir klappte diese Woche ganz gewaltig der Unterkiefer runter, als ich diesen Artikel las [Anm.: gefunden via Kraftfuttermischwerk]. Ich hab nichts gegen Metallica, im Gegenteil – ich liebe ihre frühen Werke, speziell „One“. Wo damals die Diskussion mit Napster aufkam, dachte ich mir, dass die Jungs einen an der Klatsche haben. Regen sich drüber auf, dass ihre Musik in P2P-Netzwerken getauscht wird, verklagen ihre Fans, veröffentlichen aber weiter brav ohne Kopierschutz. Wer aber stolz drauf ist, dass ihre Musik zur Folter von Gefangenen eingesetzt wird, weil sie dann ihren Zweck erfüllt, gehört für mich nicht nur in die Entzugsklinik, sondern auch resozialisiert. Darauf werfe ich doch jetzt glatt eine Runde Massive Attack vs Mad Professor – „No protection“ in den CD-Player.

Nachdem ich letztens meine Vermieterin anrief und fragte, ob der Hausbau noch weiter geht, weil mein Keller wie eine Baustelle aussieht und die Beleuchtung auf dem Boden liegt, sowie ein Haufen Werkzeug, Müll etc. rumliegt, meinte sie, dass sie den Elektriker vorbeischickt, um die Lampe anzubringen. Der kam in meine Wohnung und wollte, dass ich dort die Sicherung für den Keller ausschalte. Die Sicherung für den Keller in der Wohnung? Nein, die ist unten beim Stromzähler. Daraufhin wollte er dann die Hauptsicherung im Keller rausnehmen. Ich fuhr den Rechner runter und ging mit runter. Er drehte die Sicherung raus, im Keller ging das Licht aus und ich ging wieder in die Wohnung – alles hell beleuchtet, Küche, Bad, Wohnzimmer alles an. Zehn Minuten später machte es *klick* und mein Verstärker im Wohnzimmer nahm wieder den Betrieb auf – stimmtm, es war so ruhig. Merke: An der Hauptsicherung für den Keller und die Waschmaschine im Keller hängt auch eine Steckdose im Wohnzimmer!

monitoreIch hatte ganz vergessen, die Ursache für mein kaputtes Auto anzugeben. So etwas passiert ja in der Regel nur, wenn es gerade unpassend ist. Und genau dieser Umstand wurde dadurch hervorgerufen, dass ich mich eine Woche zuvor einen neuen Rechner gekauft hatte. Da meine Rechenknechte doch eine Weile halten müssen, hole ich mir immer einen wahren Dampfmann. Und so werkelt jetzt unter meinem Schreibtisch ein Quadcore von AMD, jeder der Kernchen hat sein eigenes Gigabyte RAM und für den grafischen Output sorgt eine nVidia 9800GT (passiv gekühlt!) und ein schicker schwarzer 22″ Monitor (der von der Höhe perfekt zu meinem alten 19″ passt). Der Desktop wird, wie so oft, gestellt von Desktopography.

Als ich das Bild auf die externe Platte kopieren wollte, meldete sich wieder mein Windows und meinte, die gesamten 500GB durchsuchen zu wollen. Und jedes Mal klicke ich mich durch 6 Dialoge, die ich garnicht haben will (3x den Autoscan abbrechen und 3x mal „Was wollen Sie mit dem Laufwerk eigentlich anstellen?“). Es gibt zwar in der Systemsteuerung einen Schalter, wo man den Autorun abschalten kann, aber der gilt nur für alle Laufwerke, die bereits erkannt wurden. Kommt man mit einem neuen Datenträger, geht der Spaß von vorn los. Da hilft nur eine Tiefenbereinigung. Man gehe in die Registry unter „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer“ und stellt dort den Schlüssel „NoDriveTypeAutoRun“ auf 0x000000ff. Nach einem Neustart wird sich Windows nie mehr drum kümmern, was mit neuen Datenträgern passiert. Mal eben eine Treiber-CD einlegen und 5 Minuten warten, bis der Autorun den Dialog hochgewürgt hat – alles Geschichte.

Ansonsten doch eine sehr stressige Woche, ich mußte diesmal sogar Klavier ausfallen lassen. Ungeschlagener Favorit diese Woche: Einfach mal eine Rose von der Freundin geschenkt bekommen (Also kein Geburtstag oder sonstiger Feiertag). Gibt auf der nach oben offenen Punkteskala für Sympathiepunkte einen neuen Highscore: unendlich + 1. So langsam gelange ich zu der Überzeugung, sie mag mich ein kleines bißchen… :excited:

Ich schiebe es schon eine ganze Weile vor mir her, aber heute ist es nun soweit. Ich werde meinen Blog auf die neue WordPressversion 2.5.1 updaten. Also wird mein Blog eine Weile nicht erreichbar sein. Ich hoffe, ich erwische alle Stellen, die ich selbst angepasst habe, damit alles wie vorher funktioniert.

Bei den Glühweinjunkies geht zur Zeit ein Popularitätswettbewerb um und Uwe nimmt teil. Glückwunsch für das Erreichen der nächsten Runde von dieser Stelle aus! Jeder Teilnehmer musste sich ein paar Fragen gefallen lassen, die Stöckchencharakter haben, aber endlich mal so formuliert sind, dass man nicht mit einem einfach Ja oder Nein davon kommt. Also habe ich mir die Fragen mal gemopst und beantwortet.

  • Was erwartet den Leser auf deinem Blog?
    Ursprünglich waren es mal News aus dem Bereich Technik und Wissenschaft, doch das ist jetzt immer weiter in den Hintergrund gerückt. Jetzt dreht sich viel um Erlebtes, aber auch Musik, sei es als Podcast oder in Form von Plattentipps. Gespickt wird das Ganze mit wöchentlichen Rezepten und abschließend verfeinert mit entrückten, meist kritischen Gedanken. Ach ja, eine Bemerkung noch – ich gebe mir zwar Mühe mich kurz zu fassen, aber meistens blühen meine Gedanken nicht nur, sie wuchern.
  • Bei vielen Blogs hat der Name eine geradezu mystische Bedeutung. Welches Geheimnis versteckt sich hinter deinem Blognamen?
    electro-space… das ist eine Geschichte, die sich schwierig erzählen läßt. Angefangen hat es, als ich während des Studiums eine Homepage aufbaute. Im Laufe der Zeit wollte ich sie auch unter einer Adresse erreichbar wissen, die weniger kryptisch ist. Also bot sich eine eigene Domain an. Jetzt mußte nur noch ein Name gefunden werden, der meine Liebe für elektronische Musik in sich trägt und auch einen Hauch von Fiktion hat. So entstand nach einigem Grübeln – electro-space.
  • Warum bloggst du eigentlich?
    Wie ich oben schon erwähnt habe, begann ich mit Neuigkeiten aus dem Technik- und Wissenschaftsbereich. Ich wollte jeweils immer meine persönliche Sicht auf diese Dinge einfließen lassen. Oder um es allgemeiner zu sagen, ich habe ein Ventil für meinen Schreibdrang gesucht. Außerdem habe ich so eine Möglichkeit, Dinge, die mich beeinflusst haben, später noch einmal nachzuvollziehen, mit einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Zu guter letzt ist es natürlich auch ein prima Speichersystem für aufgesammelte Links oder Ideen. Dass meine Freunde mitlesen, gibt dem Bloggen natürlich noch mehr Reiz, denn damit schreibe ich nicht ausschließlich für mich.
  • Wie bist du überhaupt zum Bloggen gekommen?
    Oh, kleine Geschichte – angefangen hat alles, als meine langjährige Beziehung in die Brüche ging. Ich konnte nicht schlafen und setzte mich hin und schnappte mich etwas Papier und fing an zu schreiben. Sämtliche Gedanken, alles was mich belastete, floss auf das Papier und ich hörte 2 Stunden bzw. 3 vollgeschriebenen Seiten später auf. Und ich spürte, wie es mir danach besser ging. Die nächsten Tage schrieb ich weiter, nur dass ich mich gleich an den Rechner setzte und meine Gedanken dort verewigte. Mit der Zeit wuchs das Dokument, ich fügte Bilder und Gedichte ein und kam so auf ca. 90 Seiten. Zwei Jahre später wechselte ich dann zum Bloggen, auf dem üblichen Weg (Suchen – Finden – Vergleichen – blog.de). Anfänglich überschnitten sich die Einträge noch etwas, weil ich dort viel privatere Gedanken niederschrieb, als ich das hier je machen würde.
  • Sagst du “der” Blog oder “das” Blog?
    Für mich ist es der Blog, obwohl ich weiß, dass das Blog richtig wäre. Nachdem das Wort „Blog“ nun wirklich derart zusammengestrichen ist, dass man kaum noch den Ursprung Weblog bzw. im weiteren Sinne Logbuch erahnen kann, habe ich damit auch keine Probleme mit dem Blog. Viel schlimmer finde ich „das“ bzw. „ein Mail“ *fröstel*

PS: Mit fällt gerade auf, dass sich in der Überschrift ungeplanterweise die Wörter „Mikro“ wie Mikrofon und „Rostock“ verbergen. Ersteres eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten – Stöckchen werfen via Podcast. Kann ich mir das patentieren lassen?