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Reise in Bildern

Jan 0

MyanmarGestern war ich bei einem Vortrag über das Land Myanmar, das zu Kolonialzeiten Burma oder auch Birma genannt wurde. Abgesehen von Bildern der schönen Landschaft und der unberührten Natur fand ich es auch sehr interessant mehr über der Menschen zu erfahren und vor allen Dingen, unter welchen Bedingungen sie leben.

Abgesehen von den großen Städten - kein Strom, kaum medizinische Versorgung. Naja und wohin die Notdurft erledigt wird, erzähl ich lieber nicht. Die Folgen sind in ihrer Tragweite für uns kaum nachvollziehbar. Auf Märkten wird zum Beispiel das Vieh lebend hingebracht, um dann dort geschlachtet zu werden. Kleiner Link nebenbei - im Nachbarland Laos wurde auf einem solchen Markt eine neue Gattung gefunden: Eine Mischung aus Ratte und Eichhörnchen. Auch unvorstellbar sind die Lebensbedingungen - Menschen wohnen in Zelten an den Ufern der Flüsse. Ich möchte hier nochmal betonen - sie WOHNEN in den Zelten! Und trotzdem wurde von dem Vortragenden immer wieder betont, wie freundlich und glücklich die Einwohner sind.

Abgesehen von dieser Armut beherbergt das Land für unsere Wertevorstellungen unglaubliche Reichtümer. In den Wäldern wird das von der Fahrzeugindustrie besonders begehrte Teakholz angebaut. Weiterhin steht in der Hauptstadt Rangun eine Pagode, die mit Goldplatten gepflastert ist, deren Gewicht auf 60 Tonnen geschätzt wird. Neben der Verzierung des Schirms mit unglaublich vielen Diamanten, Saphiren und Rubinen steht an der Spitze ein 76-karätiger Diamant.

Bildquelle: [Wikipedia]

Freitag, der 13.

Jan 0

Als ich heute früh auf meinen Wecker guckte, sah ich "FR, 13.05.". Und gestern versuchte auch noch das Fernsehen, dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Also hab ich selbst mal "recherchiert". Fazit: Woher der Aberglaube mit Freitag, dem 13. kommt, scheint keiner genau zu wissen. Aber beruhigend ist, dass die Medizin einen Begriff für die krankhafte Angst vor Freitag, dem 13. hat: Paraskavedekatriaphobia!

Bugfix notwendig

Jan 0

Zeitzeugen sind empört - ein Historiker, der über einen Vortrag über den Bombenangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945 hielt, speist ihre eigenen Erinnerungen an Tiefflugangriffe gelinde gesagt, als Unsinn ab. Seine Begründung: der Feuersturm hätte es den Fliegern unmöglich gemacht, so tief zu fliegen, geschweige denn, sie auch noch anzugreifen. Weiterhin sei aus den Logbüchern nichts zu erkennen.

Wie kommt es also? Kollektiver Wahnsinn? Nein! In diesem Artikel berichtet wird, neigt unser Gehirn dazu, nicht nur die Fakten abzuspeichern, sondern auch den Kontext, in dem sie wiederholt abgerufen wurden. Ein weiterer Fakt, wo uns unser Gehirn austrickst - Kindheitserinnerungen. Wie oft ist es denn schon passiert, dass wir uns an Sachverhalte "erinnern", nur weil uns unsere Eltern davon berichtet haben? Da unser autobiographisches Gedächtnissystem ist in dem Alter noch nicht richtig ausgeprägt und vermag somit nicht, eigene Erinnerungen von außen "Eingeflößten" zu trennen.

Über den Wolken

Jan 0

Wer am Samstag mit Germanwings von Helsinki nach Köln/Bonn fliegt, kann in den doch relativ einzigartigen Genuss kommen, die sächsische Band (um ganz genau zu sein: Bautzen) Silbermond a capella zu hören. Silbermond befinden sich dann auf dem Heimweg von einer Nordeuropatour, die sie auf Einladung des Goetheinstituts unternommen haben, um den skandinavischen Ländern die deutsche Sprache näher zu bringen. Immerhin müssen bei dem Konzert in Kopenhagen sage und schreibe 300 Leute gekommen sein :)

Laut Angaben von Germanwings gibt es noch Tickets für den Flug.

Hinter den Fenstern…

Jan 0

Emo by BebzWer noch nach einem geeigneten Bildschirmhintergrund sucht oder sonst noch interessante Bilder, Fotografien, Gedichte oder Geschichten sucht, der wird bei deviantART garantiert fündig. Das geht soweit, dass ich mir jede Woche ein neues Hintergrundbild herunterlade. Diese Woche sind es diese kleinen Emoticons :)

… dein monatlich Update gib mir heute …

Jan 0

Und wieder begab es sich zu der Zeit, als sich die Tore zu Windows öffneten und gar merkwürdig Volk einließen. Doch König Billy beschloss, zu verstärken die Tore monatlich und zu verdoppeln die Wachen, auf dass kein Fremdling mehr sein Reich betritt...

Mal im Ernst - Windows-2000-Nutzer sollten das Update durchführen! Und das gibt es auf der Windows-Update-Seite.

Nachtrag:
Auch zum Firefox gibt's ein Update auf die Version 1.0.4. Damit wurde die Sicherheitslücke, die in den letzten Tage bekannt wurde, schnell geschlossen.

Sehen und Staunen

Jan 0

VasarelyAls großer Fan der Arbeiten von M.C. Escher war ich begeistert, als ich das erste Mal Grafiken von Vasarely sah (Lieben Dank an TK für die Inspiration). Noch abstrakter, mehr Spiel mit den Farben, Moiré-Effekte und übertriebene 3D-Effekte. Aus heutiger Sicht erinnern die Effekte an die Bildschirmschoner aus dem Windows 95 Pluspack, aber das ist noch echte Handarbeit! Bis vor kurzem gab es zwei Bände der Vasarely-Arbeiten bei Jokers. Leider kam ich zu spät, sie waren ausverkauft. Hatte aber das Glück beide Bände bei ebay nochmal zu finden. Und heute lagen sie endlich im Briefkasten *freu*

Mehr Beispiele und Infos gibt es auf der Vasarely-Homepage.

Kritik an der Informationsgesellschaft

Jan 0

Prof. Joseph Weizenbaum äußerte im Rahmen einer Vortragsreihe beim Computermuseum in Paderborn, dass das Internet ein "riesiger Misthaufen" wäre, der "Perlen enthält". Der Computerexperte und Philosoph Weizenbaum ist bekannt geworden durch sein Programm ELIZA, dass doch relativ simpel Sätze auswertete und damit den Eindruck erzeugte, der Computer ist intelligent und unterhält sich mit dem Anwender. Wie z.B. so:

A: I had a nice day.
E: Tell me more about a nice day!
...

ELIZA ist zu einem großen Mißverständnis geworden, dass genau in unsere Zeit passt. Wir haben die Illusion, mit dem Internet auf das gesamte Wissen der Menschheit mit einer simplen Abfrage in einer Suchmaschine zugreifen zu können. Doch die Frage muss dazu richtig gestellt werden. Das Fazit ist das Gleiche, wie auch bei ELIZA damals: Der Computer ist nur so intelligent, wie der Anwender, der davor sitzt.

Weizenbaum erweitert seine Kritik auch auf Medien, wie das Fernsehen. Kritisches Denken und wahrhaftes Zuhören seien die wichtigsten menschlischen Errungenschaften. Mehr Informationen über Weizenbaum gibt es in diesem c't-Artikel.

Stimmen in deinem Kopf

Jan 0

Ist heute der erste April? Ich denke nicht, also wird wohl an der Story was Wahres dran sein. Ein amerikanischer Erfinder will eine Entwicklung gemacht haben, mit der es möglich ist, Schall direkt in den Kopf einer Person zu transportieren. Aber nur so, dass nur die Person es hört. Und wer ist hat sofort Interesse an so einem Gerät? Na klar, das US-Militär. Sie wollen damit ihre eigenen Leute instruieren, ohne das andere es hören bzw. den Feind verwirren. Aber woher weiß der Soldat dann noch, welche Stimme gerade zu ihm spricht? Die Herren vom Militär denken doch nicht etwa, der "Feind" schläft?

Sehen wir doch mal den kommerziellen Einsatz: Die Zeit der subtilen Botschaften via Kaufhausmusik ist vorbei. Die Stimme in deinem Kopf sagt jetzt direkt: "Kauf die neue Digitalkamera für nur 9.999,- Euro und nimm noch welche für deine Freunde mit", die Eisverkäufer brauchen sich keine Sorgen mehr im Winter machen, weil eine sexy Stimme in deinem Kopf flüstert "Dir ist heiß, kauf ein Eis ;)" usw.

Und wer nach einer neuen Verschwörungstheorie sucht: Bitte sehr :!:

Die Geschichte eines Reviews

Jan 0

Heute bekam ich Mail von Sebastian von Thinner, einem Netlabel. Um die Geschichte ganz zu verstehen, springe ich mal ein paar Monate in die Vergangenheit. Das Label Thinner tauchte irgendwann Anfang letzten Jahres in einem Usenet-Beitrag auf und machte mich neugierig. Ich lud einen Titel herunter und fand den Sound echt Klasse. Und so wurde aus einem Titel eine ganze EP. Und dieser folgte der Rest der Veröffentlichungen.

Anfang diesen Jahres nagte mein schlechtes Gewissen an mir und ich bestellte ein paar T-Shirts um das Projekt etwas zu unterstützen. So begann mein Kontakt mit Thinner. Ich fragte Sebastian, ob sie Hilfe beim Betrieb des Label benötigten. Richtig - sie suchten noch Leute für's Mastering und zum Schreiben der Releasetexte. Wer sich mal meine Webseite angesehen hat, wird bemerkt haben, dass sie zum großen Teil aus Platten-Reviews besteht ;) Na was lag da näher :idea:

Nachdem ich mir eines der kommenden Releases (Veer - Where nothing ever happened) heruntergeladen hatte, schrieb ich den Releasetext dazu und schickte ihn Sebastian. Der war ganz zufrieden damit und wollte noch etwas daran feilen und ihn dann mit dem Künstler abstimmen. Gesagt getan - Der Text wurde veröffentlicht. Mein Name stand drunter und ich hab mich gefreut. Und damit sind wir wieder in der Gegenwart. Heute schrieb mir Sebastian, dass Veer doch alles umgestürzt hat und seinen eigenen Releasetext gern hätte. Der steht auf der Seite der Veröffentlichung. Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht irgendwo eine Kopie vom Original gibt :D Und neue Arbeit wartet schon auf mich - ein neuer Releasetext will geschrieben werden...