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Beitrag veröffentlicht im Januar 2007

Die schlimmen Aufgaben

Jan 0

Ich stand gestern Morgen noch völlig neben mir, als es schon an meiner Türe klingelte und meine Vermieterin die Treppe hochgewetzt kam und mich bat mein Auto umzuparken, da sie den Baum fällen wollten. Also fuhr ich Rüedi ein paar Meter weiter vor und als ich zurück kam, lag der Baum schon. Danach konnte ich mich meinem Frühstück und den restlichen Aufgaben widmen, die ich mir vorgenommen hatte.

Denn gestern habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden und die Aufgabe angefangen, die so überhaupt keinen Spaß macht, aber trotzdem mit jedem Beginn eines neuen Jahres ansteht: das Ausmisten der alten Rechnungen, Verträge und Unterlagen. Gleichzeitig hatte ich noch einen ganzen Stapel neuer Rechnungen, die abgeheftet werden mußten, also habe ich das gleich in einem Aufwasch erledigt. Nachdem ich dann noch gekehrt und gewischt hatte, habe ich den Nachmittag etwas ruhiger angehen lassen und verabredete mich mit meinem Kollegen zum Abend.

Nach etlichen Runden, um einen Parkplatz zu finden, stellte ich mein Auto ab und wir gingen ins "Cuatro Gatos", eine kleine Pizzeria, die zugegeben eine ziemlich leckere Pizza macht. Dann liefen wir bei Wind und leichtem Nieselregen zum Busbahnhof, um uns mit noch einem weiteren Kollegen und seiner Verlobten zu treffen. Wir gingen in eine Cocktailbar, schlürften ein paar Cocktails und wechselten dann in einen Irish Pub, wo wir noch eine ganze Weile blieben. Zwischendurch stand dann auch noch meine Vermieterin vor mir, die wissen wollte, ob jetzt alles in Ordnung ist und dass im späten Frühling, beginnenden Sommer dann die Heizkörper eingebaut werden.

Heute kam dann der nächste Teil der verbliebenen Aufgaben - ich beantwortete Mail aus meinem "action"-Ordner, stöberte noch fix den "wait"-Ordner durch und dann konnte ich mich schon meinem Blog widmen. Ich transferierte wieder ein paar Beiträge, korrigierte einen Fehler im CSS, der mich schon seit langem störte und aktualisierte meinen Blog auf Wordpress 2.0.7. Als ich mir dann auch noch die hierarchischen Kommentare vornehmen wollte, mußte ich feststellen, dass die PHP-Seite zwar funktioniert, aber überhaupt nicht meinen Erwartungen entspricht. Also werde ich mir einen Ausdruck von beiden Quelltexten (normal und hierarchisch) machen und beide dann auf dem Papierweg zusammenführen. Ein Blick in die Statistik verriet mir außerdem: die Zahl der IE-Nutzer ist erstmal seit Umstellung des Blogs auf die neue Adresse auf unter 40% gesunken. Es regiert der Firefox!

Rachel GoswellZum Abschluss noch etwas aus dem Bereich Musik: Letztens durchsuchte ich den Äther nach brauchbarer Musik und blieb bei Bayern 2 hängen, wo sich mir eine vertraute und sehr lieb gewonnene Stimme in mein Ohr schlich. Bayern2 brachte ein Interview und einzelne Titel aus der "Lieder von Liebe und Tod"-CD von Bobo. Heute wurde mir erst klar, dass dieses Interview eventuell in engem Zusammenhang mit der demnächst erscheinenden CD "Mental radio" von Bobo In White Wooden Houses stand. Derzeit ist Bobo mit ihren neuen Titeln auf Tour, mal sehen, ob sie sich auch in die Nähe von Bamberg wagt. Und da es musikalisch gerade prima dazu passt - gestern stöberte ich nach musikalischen Verwandten von Robin Guthrie und stieß dabei in seinem MySpace-Profil auf Rachel Goswell. Ihre Lieder trösteten mich über das Warten auf die neue Bobo-CD hinweg. Entweder werde ich langsam weich im Kopf oder jemand sollte mir den Magneten von der Stirn entfernen. Für alle, die den letzten Satz überhaupt nicht einordnen können: Der Roboter Bender aus "Futurama" begann immer Folksongs zu singen, wenn man einen Magneten in die Nähe seines Kopfes brachte. Er mochte diesen Teil seiner Persönlichkeit überhaupt nicht, mußte sich aber damit arrangieren.

Musikverwaltung

Jan 4

Plattenverwaltung V1.0Nachdem sich Loco gestern zu meinem Beitrag "70 times" erkundigte, ob ich Buch darüber führe, wie oft meine CDs abspiele, ist es mal wieder Zeit, in Erinnerungen zu schwelgen. Begonnen hat alles in den frühen 90er Jahren, wo ich noch auf meinem KC ein kleines BASIC-Programm schrieb, dass von Hand eingetippte Charts auf Kassette speicherte und auch von dort wieder lud. Das Programm hatte ich zwischen 1990 und 1991 regelmäßig im Einsatz, auch wenn es sich sehr umständlich bedienen ließ. Mitte der 90er Jahre hatte ich natürlich schon längst auf einen PC gewechselt und meine Plattensammlung war so sehr angewachsen, dass ich das Ganze verwalten wollte. Außerdem interessierte mich, welche CD ich wie oft abspiele. Also entstand die erste Version des Programms in dBASE, die schon eine relativ gute Abdeckung der von mir gewünschten Funktionalität bot. Hier und da mußte ich noch direkt in den Tabellen Hand anlegen, aber der Großteil wurde schon vom Programm abgedeckt.

Plattenverwaltung 2.0Trotzdem fehlten immer wieder entscheidende Funktionen zur Auswertung und Erfassung. Außerdem war das DOS-Fenster dermaßen veraltet, dass ich mich 2000 nach einem Semester Java-Programmierung an die Umstellung auf eine Version in Java machte. Ich exportierte die Daten aus der Tabelle, schrieb eine Konvertierungsroutine, die mir meine Daten in mein neues Format umsetzte. Nach einiger Zeit war dann die V2.0 fertig und ich verbesserte und erweiterte das Programm noch bis zur V2.4 und immer mehr stolperte ich über Unzulänglichkeiten in meiner Programmarchitektur. Da sich meine Kenntnisse nur auf das AWT bezogen, ich aber das Programm komplett mit Swing programmiert hatte, waren mir Begriffe, wie das Model-View-Controller-Konzept völlig unbekannt.

Plattenverwaltung 3.0Also warf ich alles über den Haufen und begann mit einer kompletten Neuprogrammierung, diesmal mit den frisch erworbenen MFC-Kenntnissen. Am 8.8.2001 ging die neue Version (mittlerweile 3.0) an den Start. Ich sicherte immer noch regelmäßig die Daten, um eventuelle Instabilitäten abfangen zu können. Diese Version entwickelte ich kontinuierlich weiter, baute zusätzliche Informationen ein (Coveranzeige, Listendruck), beseitigte Fehler und dachte mir neue Sachen aus, die ich Stück für Stück implementierte. Derzeit läuft mein Programm in einer Version, die ich im Februar 2002 erstellt habe. Fehler weißt das Programm keine großen mehr auf. Es sind wieder diese kleinen Detailfragen, die man eigentlich korrigieren müßte, aber wo die Motivation fehlt, einen solch kleinen Bug zu beseitigen. Also bleibt es liegen. Außerdem ist der Code grauenhaft - nicht dokumentiert, öffentliche Variablen und ich arbeite immer noch auf einer Textdatei, die beim Programmstart geladen wird und beim Beenden gespeichert.

Die derzeit von mir favorisierte Variante liegt darin, eine C#-Lösung zu programmieren, die endlich wieder mit einer Datenbank kommuniziert. Möglich wäre das ja relativ schnell, da es mit der Microsoft Visual C# 2005 Express Edition auch noch einen MS-SQL-Server gibt. Jetzt fehlen nur noch praktische Erfahrungen im Bereich der C#-Programmierung, die ich wohl demnächst machen werde.

70 times

Jan 2

Irgendwann bin ich heute Nacht munter geworden, ich glaube, da fegte der Orkan am schlimmsten über mein Dach. Aber ich ließ mich nicht weiter davon beeindrucken und schlummerte sofort weiter. Der nächste Morgen zeigte sich erstaunlich mild, aber immer noch regnerisch. Ich fuhr auf Arbeit, checkte dort noch schnell meine Mails und ging dann zum letzten Schulungstag über. Dann ist erstmal eine Woche Schulungspause, in der ich dann wieder ganz normal arbeite. In der darauf folgenden zweiten Schulungswoche bin ich auch nur noch zwei Tage anwesend, zu den jeweiligen Modulen, die ich noch kennen lernen soll.

Der Tag ging unglaublich schnell vorbei und ich kam zu der Erkenntnis, dass Gothics Menschen sind, mit denen ich einfach unglaublich gut klarkomme. Außerdem ist die Stimmung in der Schulungsgruppe sehr entspannt geworden, man kennt sich mittlerweile und alle amüsieren sich königlich, wenn ein Wunsch zur Programmerweiterung offen ausgesprochen wird und dann ein "Bloß gut, dass keine Programmierer anwesend sind..." kommt. Und weil sich alle so gut verstehen, wollen wir in der zweiten Schulungswoche geschlossen mal alle miteinander fortgehen.

Also gehe ich jetzt mit einer langen Todo-Liste von Sachen, die zu erledigen sind ins Wochenende und hoffe, dass ich mal so viel wie möglich erledigen kann. Ein Kollege fing mich noch kurz vor dem Heimgehen ab und wir unterhielten uns fix. Eigentlich wollte er am Wochenende nach Stuttgart fahren, doch hat die Bahn noch ein Wörtchen mitzureden und er wohl an diesem Wochenende daheim bleiben und wir treffen uns morgen Abend auf ein Bierchen. Und dann werde ich mal sehen, was das Wochenende noch in Reserve hat...

Und da Dirk sich heute die "Without you I'm nothing" geholt hat, dreht diese CD heute mal wieder eine Ehrenrunde in meinem CD-Player, denn sie läuft jetzt das 70. Mal, seit ich sie 1998 geholt habe. Und wenn ich schon mal das Thema Musik am Wickel habe, kann ich gleich noch erwähnen, dass ich heute ein Dateipäckchen von Thinner-Labelchef Seb bekommen habe, mit jeder Menge neuer Musik zum anhören.

Vom Winde verweht

Jan 0

Die letzten Nächte schrecke ich nachts immer wieder hoch und habe das Gefühl, ich verschlafe. Mein Radiowecker beruhigt mich dann immer wieder, indem ich dann meint, es wäre gerade erstmal halb 2 Uhr oder um 4 Uhr. Meistens falle ich selbst noch 5 Minuten vorm Aufstehen nochmal in einen richtig tiefen Schlaf, bis auf heute Morgen, wo mich der prasselnde Regen auf mein Fenster weckte. Ich tapste wie jeden Morgen verschlafen durch meine Wohnung, frühstückte und wollte mich gerade auf den Weg zur Arbeit machen, als es plötzlich an der Tür klingelte. Ich machte auf und es kam ein Mann rein, der meiner Verwunderung mit den Worten "Sie sind jetzt bestimmt überrascht, dass ich komme" entgegen kam. Er wollte meine Gasöfen kontrollieren, ob sie noch richtig dicht sind und dass kein Gas austritt. Ich war noch so müde, dass ich mich erst über die Mehrzahl wunderte, aber nachdem er sagte, dass einer im Wohnzimmer und einer im Bad ist und meine Vormieterin Mayer hieß, wußte ich, dass er sich hier bestens auskennt. Innerhalb von fünf Minuten war das Ganze erledigt und ich konnte losdüsen.

Und ich konnte heute wieder nur den Kopf schütteln, was weibliche Logik betrifft, als meine Sitzplatznachbarin zur Frühstückspause meinte, es solle doch lieber statt diesen zerbrechlichen Kaffeetässchen richtige Kaffeepötte geben. Da hatte sie natürlich meine Zustimmung auf der gesamten Linie, nur als sie sich mittags wieder mal eine halbe Tasse Kaffee holte, konnte ich mir die Frage nach dem "Warum?" nicht verkneifen. Eine Espressotasse wäre ihr doch lieber, obwohl Kaffee ja eigentlich auch nicht ihr Ding ist. Ja nee, is klar! Ihr aber zuzusehen, wie sie mit einer Begeisterung vor der Webcam herumalbert und dabei Bilder schießt - unbezahlbar! Wie gesagt, sehr charmant.

SchnäppchenAber da ich gerade bei dem Thema Logik war: Ungefähr genau so logisch ist mein Angebot der Woche - jetzt von 199,- Euro auf 199,- Euro gesenkt! Das ist doch mal ein Schnäppchen! So viel habe ich heute aber nicht ausgegeben, als ich mir heute eine Knutschkugel von Radio für meine Küche geleistet habe. Das gute Stück ist ein Allesfresser - CD, CD-R/W, MP3-CD, SD-Karten, USB-Stick, der spielt einfach alles ab. Also ideal zum Bestücken zum Frühstücken. USB-Stick mit Musik am Rechner vollgepumpt, in die Küche genommen, eingestöpselt und abgespielt.

Obwohl ich heute auf dem besten Weg der Ernüchterung war, wurde heute doch nicht so viel, weil ich noch ein knappes Stündchen mit einer ehemaligen Kollegin telefoniert habe und wir uns gegenseitig auf den aktuellen Stand von Arbeit und Wetter brachten. Hier meint es der Wind und der Regen gerade ziemlich ernst und soweit ich das von Dresden mitbekommen habe, herrschen dort bereits 2°C und es schneit wohl ein wenig. Nun ja, verglichen mit den 12°C die noch hier sind...

Offener Brief

Jan 2

Mir ist gerade nach Briefe schreiben. Irgendwie hat sich meine allgemeine Verwirrheit noch nicht gelegt und ich muss nun einen Schuldigen finden, probieren wir es doch mal mit einem Brief nach ganz oben...

An das Universum Abt. Produktmanagement Am Urknallzentrum 1 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zwitterwesen, sich sonstig Fortpflanzende und ewig Lebende, ich möchte mich zunächst für meine derzeitige Situation bedanken. Der Umzug hat problemlos geklappt, die Wohnung ist einfach herrlich, genau wie die Umgebung und die Stadt. Die Kollegen sind sehr freundlich und entgegenkommend und auch die Arbeit macht richtig Spaß. Von Zeit zu Zeit erlebe ich freudige Überraschungen, so wie heute, wo mich eine Kollegin namentlich begrüßte, obwohl ich sie vorher noch nicht explizit wahrgenommen habe. Auch freue ich mich darüber, dass sich immer noch so viele ehemalige Kollegen an mich erinnern und mir schreiben. Weniger witzig finde ich dann, dass ich am Wochenende noch mit mir und der Welt zufrieden nach Hause komme, mich wieder in den Arbeitsalltag stürze und deshalb leicht verspätet am Montag Nachmittag zur Schulung komme, noch einen freien Platz neben einer Frau erwische, die ich auf den ersten Blick auf Anfang 20 schätze und dann noch am Dienstag feststellen muss, dass ich mit meiner Schätzung doch fast 10 Jahre daneben lag. Dabei versprüht sie einen Charme, dass man dass ich mich mehr auf den nächsten Morgen, als auf den Feierabend freue. Aber da es eine Schulung ist und Schulungsteilnehmer nun mal aus allen Teilen Deutschlands kommen, bleib ich erstmal in einer Schleife stecken. Vielleicht haben Sie einen passenden Bugfix? void Schulungswoche() {   while (!friday)   {     /* Träumen kostet Rechenzeit,     hat aber keinen Rückgabewert */     dream();     /* Keine Ahnung, warum dass so sein muss,     aber sonst läuft die Schleife nicht */     confuse(brain);     brain += learn();   } } Ach... und wenn dann doch Feierabend ist, möchte ich dann nicht mit einer schnulzigen Schmachthymne wie Snow Patrol's "Chasing cars" nach Hause begleitet werden. Mit Bitte um schnellstmögliche Anpassung und besten Dank im Voraus, Jan
So, denen habe ich es jetzt gegeben! Aber wie ich bei Dirk herausgefunden habe, stellten die Schweden fest, dass zwischen dem Anfangsbuchstaben und sexuellen Vorlieben ein Zusammenhang besteht. Lycos hat das auch noch auf einer schönen Seite verpackt und meint für Jan folgendes: Du bist zur Romantik geboren! Wenn dich etwas fasziniert, dann ist das die Liebe mit all ihren Höhe- und Tiefpunkten. Es ist dir wichtig, eine feste Beziehung zu haben, auf der anderen Seite bist du neuen Erfahrungen gegenüber aufgeschlossen. Was zum Beispiel heißt, dass du nicht nur im Bett spielerisch veranlagt bist, sondern auch gerne mal jemandem eine Chance gibst, den du erst vor zwei Minuten kennen gelernt hast. Klugheit reizt dich sehr an einem Menschen; wenn dir dein Partner intellektuell unterlegen ist, verlierst du schnell das Interesse. Und du möchtest verwöhnt werden – mit Candle Light Dinners genauso wie mit Schmuseattacken und einem Frühstück im Bett. Ich lass das mal so stehen, den Großteil kann ich auf jeden Fall überhaupt nicht verleugnen. Ich werde mich wohl jetzt noch ein wenig unter meinen Kopfhörern verkriechen, meine neue Platte, die heute eingetroffen ist anhören und dabei über einem Katalog mir allerlei elektronischen Musikinstrumenten brüten...

Zerstreut

Jan 0

Ich muss jetzt mal ein wenig sortieren. Gestern war ich noch schnell tanken (zum Glück!) und habe mir auch gleich mal eine Umgebungskarte von Bamberg geholt. Schließlich gibt es hier etliche Ziele, die ich in den nächsten Wochen mal abklappern will. Gestern Abend hatte ich dann schon teilweise mal das Plugin für die geschachtelten Kommentare in Betrieb. Jetzt muss es nur noch übersetzt (englisch-deutsch) und an das Kubrick-Design angepasst werden. Vielleicht mache ich das im gleichen Schritt, wie ich auf Wordpress 2.0.7. umsteige.

Aber erstmal ist diese Woche noch Schulung - meine Liste mit den Sachen, die ich zuhause erledigen will, wird auch nicht kürzer. Kein Wunder, wenn man mit den Kollegen Bowling spielen geht. Ich werde mal sehen, ob ich morgen einige Sachen davon abhaken kann. Wenn nicht morgen auch wieder was dazwischen kommt... Jetzt aber erstmal ins Bett, ich bin heute reichlich unkonzentriert, will noch etwas lesen und morgen zeitiger auf Arbeit sein, ich muss noch was am Arbeitsplatz installieren.

Stöckchen 2/2007

Jan 0

Ich bin heute in Stöckchenlaune und werde gleich noch eins abarbeiten. Seit gestern Abend werkelt ein neues Firefox-Plugin bei mir, welches zwar keinen praktischen Nutzen hat, 46kByte groß ist und unglaublich schick: TabEffect - Würfeln mit dem Firefox. Ansonsten gab es nicht viel zu berichten, ich bin diese Woche komplett nur in der Schulung und würde aber viel lieber programmieren. Außerdem habe ich über mehrere Kanäle erfahren, dass heute der Nachfolger zu meinem Kollegen Martin und mir begonnen hat. Mal sehen, ob er sich in unseren Code reinfitzen kann. Aber zurück zum Stöckchen...

Eure Startseite zuhause?

Radiowecker *tüdeldüüüü* oder RiiiiiiiiiINGRIiiiiiiiiiNG?

  • CD-Wecker, die gesamte letzte Woche hat mich Alanis Morissette geweckt

Brötchen oder Pumpernickel?

  • zum Frühstück Brötchen, zum Abendbrot (sehr selten) auch mal Pumpernickel

Süßes oder saures?

  • Schokolade: süß
  • Gummitierchen (wie heißt das eigentlich politisch korrekt? Fruchtgummi?): gerne auch sauer
  • chinesisch: auch gern süß-sauer

Sauna oder Solarium?

  • Sauna

Kämpfen oder nachgeben?

  • Weder noch - hartnäckig sein!

Treppe oder Fahrstuhl?

  • Bis zum 5. Stock: Treppe

Kopf oder Bauch?

  • Ich find meinen Kopf schöner wie meinen Bauch (oder um was geht es hier?) - natürlich sehr viel Kopf!

Hund, Katze, Maus oder ...?

  • Katze

Morgenstund' hat Gold im Mund oder lieber den Tag zur Nacht machen?

  • Na Morgenstunde!

Fragen oder selbst herausfinden?

  • Meine Kollegin hatte einen schönen Spruch an ihrem Schreibtisch zu stehen, den fand ich sehr treffend: "Erkläre es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich selber tun, und ich werde es verstehen." - Konfuzius

Planen oder auf dich zukommen lassen?

  • Planen und dann doch nicht machen bzw. über den Haufen werfen...

Lust- oder Frustkauf?

  • definitiv Frust... oder auch Kaufrausch

ALDI oder Delikatessengeschäft?

  • Mit den Sachen aus dem ALDI was delikates zaubern!

Aronal und Elmex oder eine (welche?) für alle Gelegenheiten?

  • Na Dentagard - für Biberzähne!

Hast/hattest du eine Zahnspange?

  • Leider nicht...

Maulwurf oder Adler?

  • Fliegen sagt mir mehr zu - Adler

Vogel oder Fisch?

  • Dann schon lieber Vogel!

Altpapier, Flaschen...Sammler oder Sofortentsorger?

  • Ich sammle, bis ich den Anblick nicht mehr ertragen kann und schaff es dann weg

EMails...lesen und löschen oder archivieren?

  • Genau wie mit den Flaschen, sammeln, bis ich es nicht mehr ertragen kann und dann beantworten. Ach so, dann löschen.

Dauerlüfter oder Frostbeule?

  • Wärmesuchender Kälteliebhaber ;)

Stöckchen 1/2007

Jan 0

Dirk hat bereits vor einigen Tagen mit einem Stöckchen geworden, sodass es langsam beginnt entzündlich zu jucken. Also mal volle Kraft voraus...

Die letzten zwei CDs die du gekauft hast:

  • "The last resort" von Trentemøller
  • "Continental" von Robin Guthrie

Wie viele gigantische Bytes an Musik sind auf deinem Computer gespeichert?

  • Bei der Geschwindigkeit der Veröffentlichungen auf Netlabels ist die Zahl bei mir nie konstant. Insgesamt dürften es 25GB sein, davon 2GB momentan noch ungehörte Musik.

Welches Lied hast du gerade gehört als dich der Ruf ereilte?

  • "Polar shift" von Trentemøller

Fünf Lieder, die mir viel bedeuten oder die ich oft höre: Titel sind mir echt zu kompliziert, weil ich keine einzelnen Titel höre, ich nehme also mal Alben und Maxis...

  • Placebo - Without you I'm nothing
  • Wolfsheim - Spectators
  • Depeche Mode - Black celebration
  • Future Sound Of London - Cascade
  • Bobo In White Wooden Houses - Cosmic ceiling
Reichlich unelektronisch, stimmts?

Das Stöckchen fangen soll:

  • Wer auch immer Interesse an Musik hat!

Gezeichnet

Jan 8

Warum muss ich denn immer ausholen, um dann auf dem Punkt zu landen? Naja, sei es drum, am Mittwoch rief ich einen Kumpel an, der diesen Samstag seine Bilder vom Neuseelandurlaub zeigen wollte. Das Ergebnis: Es fiel aus, weil es Terminschwierigkeiten gegeben hatte. Da ich mich ein paar Tage zuvor mit einer ehemaligen Kollegin unterhalten hatte und sie meinte, ich solle doch mal vorbeischauen, wenn ich wieder in Dresden bin, disponierte ich kurzerhand um, schrieb ihr Mittwoch Abend im Messenger noch eine Offline-Nachricht und verschwand dann auf im Bett. Da sie Donnerstag Abend nicht online kam, schrieb ich ihr eine SMS, auf die sie den nächsten Morgen viertel 6 Uhr antwortete. Das Handy war auf "extrem laut" gestellt und ich stand im Bett (schlief aber sofort wieder ein). Nach dem Aufstehen antwortete ich dann, sie rief mich kurz an und wir klärten alles für Samstag Abend.

Freitag sollte dann im Laufe des Tages ja noch mein Tisch kommen und ich hatte schon kurz bei meinem Chef angefragt, ob es kein Problem ist, wenn ich mal für eine Stunde verschwinde. War es nicht, aber ich wartete... Es wurde 14 Uhr, 15 Uhr... 16:30 Uhr klingelte endlich mein Handy. Meine Lieferung wäre da, aber ich wäre nicht zuhause *argh* Ich fauchte kurz ins Telefon, dass ich den ganzen Tag auf einen Anruf gewartet hab und mich nun auf den Weg mache. Mitten während der Fahrt klingelte das Telefon wieder - offensichtlich war ich nicht schnell genug. Meine Laune war dementsprechend. Das Ganze wurde dann unter "Uns wurde nichts gesagt, dass wir anrufen sollen" verbucht. Schon klar, deswegen steht auf meine Telefonnummer auf dem Auftrag - damit ich auf keinen Fall belästigt werde. Ich bin ja den ganzen Tag daheim und habe nichts wichtigeres zu tun, als auf eine Lieferung zu warten.

KriegsbemalungAber die Freude siegte letztendlich über die schlechte Laune. Da ich zeitiger als geplant daheim war, konnte ich sogar noch schnell den Tisch aufbauen, bevor ich meine Sachen zusammen sammelte und gen Dresden düste. Der Verkehr am Freitag Abend fiel weniger schlimm aus wie erwartet und so landete ich gegen 21 Uhr bei meinen Eltern. Kurz vor Dresden fiel mir noch ein, dass ich die Teleskophalterung für meinen Farbroller vergessen hatte, also nahm ich ihn in Gedanken mit auf die Einkaufsliste für den nächsten Tag. Nachdem ich schnell was gegessen hatte und noch ein wenig mit meinen Eltern quatschte, fiel ich todmüde ins Bett und schlief unruhig ein. Erst bei der Morgendämmerung fand ich meine Ruhe wieder und schlief ein wenig, bis ich frisch und munter um 9 Uhr in den Baumarkt einfiel, um Farbe zu kaufen. Um 11 waren dann alle Löcher zugegipst und ich ging noch schnell zum Friseur. Als ich gerade zum Essen fahren wollte, rief mich noch mal Ines an und sagte für den Abend ab. Ich solle nicht böse sein, sie hätte was vergessen. Kein Problem, kann ja mal vorkommen. Nach dem Mittag machten sich mein Vater und ich auf den Weg, um die Wohnung einmal komplett zu streichen. Nach knapp 50m² Decke streichen merkte ich meine Arme sehr deutlich und ich hatte mir eine stattliche Kriegsbemalung zugelegt. Um so mehr konnte ich das Bad im Anschluss genießen.

EsstischDen Abend verbrachten wir mit einer schönen Runde Skat und später schauten wir noch "Das Leben des Brian" an. Als ich gegen 23 Uhr mich hinlegen wollte, meldete mein Telefon "2 Anrufe, 1 Nachricht" - Telefonterror? Nein, Ines hatte nochmal angerufen, ihr Termin am nächsten Tag hatte sich verschoben und sie wollte wissen, ob ich doch vorbei komme. Mh, wenn das Telefon außerhalb der Hörreichweite liegt - nein! Wir einigten uns drauf, dass wir uns das nächste Mal treffen, wenn ich in Dresden bin.

Der Sonntag Vormittag gehörte noch einmal der Wohnung, ich machte an einigen Stellen noch ein paar Nachbesserungen, wischte noch einmal durch und packte dann meine Sachen. Nach dem Mittag fuhr ich noch mal bei meiner Oma vorbei und dann ging es schon wieder heimwärts. Die Sonne schien, die Autobahn war frei und Rüedi wollte nach Hause. Daheim angekommen, verfrachtete ich erstmal eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine und baute dann die Stühle zusammen. Endlich fertig! Nach einer selbstgemachten Pizza gab es noch eine schnelle Blogrundschau und ich entdeckte beim Vorprodukt, dass man bei Wordpress die Kommentare auch hierarchisch schachteln kann. Haben wollen!

Faule Hände

Jan 0

Gestern Abend hatte ich einfach keine Motivation mehr, was zu schreiben. Nicht dass die Schulung übermäßig anstrengend gewesen wäre, aber den ganzen Tag konzentriert zuhören kann auch sehr strapazierend sein. Und dann habe ich gestern noch meinen Bug versucht weiter zu umzingeln, was natürlich hoffnungslos daneben ging. Also trollte ich mich heim, bohrte noch schnell die Löcher für meinen Kalender und die Bilder in der Küche und kann damit auch die Küche als fertig erklären. Wenn Freitag dann der Tisch kommt, wird nochmal komplett gereinigt und dann schieß ich nochmal eine Runde Fotos.

Eigentlich war ich aber auch ziemlich müde und wollte schon zeitig ins Bett gehen, dann landete ich merkwürdigerweise in meinem MP3-Archiv und dort bin ich auch erst gegen Mitternacht wieder rausgekommen. Wieder viel zu müde gewesen, als ich munter geworden bin und natürlich habe ich mir vorgenommen, heute zeitig ins Bett zu gehen, schließlich fahre ich morgen in die Heimat und werde dort meine Wohnung einmal komplett streichen und die Löcher verfugen. Samstag Abend sollte eigentlich noch eine Fotoshow mit den Neuseeland-Bildern eines Kumpels steigen, aber offensichtlich gab es terminliche Schwierigkeiten und das Ganze wurde abgesagt. Trotz alledem will ich die Wohnung an dem Wochenende erledigt wissen.

Postcrossing 10Heute erreichten mich gleich mehrere freudige Ereignisse. Zum einen die Erkenntnis, dass meine Kollegin den Beruf gelernt hat, den ich ursprünglich lernen wollte. Anhand ihres doch unverkennbaren fränkischen Dialekts hätte ich nie einen Facharbeiterbrief mit Hammer-Zirkel-Ährenkranz bei ihr vermutet. Gestern kam schon gerüchtehalber die Nachricht zu mir, dass ich das Zentralobjekt -quasi die Schaltzentrale- unter meine Fittiche bekomme und heute war es soweit. In einem einstündigen Vortrag wurde ich auf die kleinen Finessen des Controls hingewiesen, aber wenn man mal einen RPC-Aufruf, einen Windowsdienst und sich ein bißchen tiefergehend mit MFC befasst hat, wundert man sich nicht mehr über wundersame Strukturen. Dann durfte ich heute schon mal einen Blick auf meinen Rechner werfen, der ab morgen mein neuer Arbeitsrechner wird. Sehr schickes Maschinchen, ziemlich ungewohnt, dass ich auf Arbeit einen Rechner habe, der meinem Rechner daheim weit voraus ist. Na und zu allerletzt lag noch eine Postkarte im Briefkasten... Postcrossing war mal wieder angesagt. Diesmal... aus Finnland! Der Zeichner der Enten ist Kaj Stenvall, mir bis dato unbekannt, aber ich werde mir den Namen mal merken. Die Gallerie auf seiner Webseite sieht nämlich interessant aus.

Ich werde vermutlich morgen Nachmittag nach hause kommen, Sachen packen und dann gleich in Richtung Heimat fliegen. Also werde ich mich frühestens wieder Sonntag Abend melden. Bis dahin - Schönes Wochenende!

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