Nach 7 Monaten Backpacker geben wir unseren Status auf und machen unsere erste Kreuzfahrt. Das Boarding dauert viel länger als erwartet, dafür erwartet uns eine ungewohnte Welt.
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Die Ursprünge des Canopy liegen im Nebelwald von Monteverde. Deswegen wollte wir uns das nicht entgehen lassen und dort an den Stahlseilen entlang durch den Dschungel zu rauschen. Zumal dort auch mit einem Kilometer Länge die längste Zip-Line der Welt ist.
Wir sind in Costa Rica, unserem letzten Land in Mittelamerika. Aber um dahin zu kommen, mussten wir uns erst mal mit den Gegebenheiten der "Transport-Mafia" in Bocas Del Toro herumärgern.
Wisst ihr, warum es in der Karibik so heiß ist? Dazu muss man sich nur an seine Jugend erinnern - die wirklich guten Partys. Da wo man im tiefsten Winter im T-Shirt hinging und nach einer halben Stunde schweißgebadet war. Und wenn man den Unabhängigkeitstag von der Provinz Bocas del Toro 8 Stunden lang feiert, trommelt eine Band nach der anderen. Was man im folgenden Video nicht sieht ist, dass der Boden von den Trommeln vibrierte. Es fällt dabei wirklich schwer, nicht euphorisch zu werden.
Mittlerweile ist mir einiges klar geworden. Wer sich in Amerika von Norden nach Süden bewegt, wird wirklich von Cartagena begeistert sein. Was uns hier in Panama erwartete, konnte unsere Erlebnisse in Cartagena noch toppen.
Nach vielen Versuchen hatten wir nun endlich für die Überfahrt von Cartagena nach Panama mit der Stahlratte ein Boot gefunden. Wir standen um 8 Uhr am Boot. Die Crew verlud unser Gepäck und wir gingen noch unser letztes Geld ausgeben.
Nach unserem Flug von Armenia nach Cartagena hatten wir einen warmen Empfang. Schon am Flughafen empfing uns mollige Wärme gemischt mit feuchter Seeluft. Also ließen wir uns schnell ins Hostel "Casa Viena" im Stadtteil Getsemani fahren und wie es dort aussah, mag ich gar nicht so richtig beschreiben.
Mit dem Bus fuhren wir von Medellin nach Armenio und von da aus mit einem kleinen Bus noch bis nach Salento. Dort nisteten wir uns für 5 Tage im Hostel Tralala ein, das auch noch ein Jahr nach seiner Eröffnung einen sehr neuen Eindruck macht. Vom Hostel bekamen wir eine kleine Karte mit Dingen, die man in Salento machen kann.
Wieder ein neues Land, wieder ein neuer Stempel im Pass. Nachdem wir in Ecuador einen Nadeldruckerausdruck als Eingangsstempel bekommen haben, wurde der Eingangsstempel in Kolumbien wieder schön. Von oben machte der Anflug auf Medellin so einen geordneten Eindruck. Schöne Häuser, Felder, Bäume. Als wir ausstiegen wunderten wir uns, wo war die Stadt?
Ich könnte die es auch die Reise zum Mittelpunkt der Erde nennen. Denn ein Land danach zu benennen, wo es liegt, ist schon originell. Zumal dessen Hauptstadt Quito dann auch noch mitten auf dem Äquator liegt.






