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Veröffentliche Beiträge in “Allgemein”

Outbound

Jan 0

Gerade komme gerade nach Hause und stelle wieder mal fest, es sind 4 Anrufe bei mir eingegangen, aber keiner spricht auf den Anrufbeantworter. Das geht jetzt schon seit einer Woche so. Und plötzlich klingelt das Telefon...

in den Rollen: S - speedy_j T - Telefontussi, Telefonterroristin, trottelige Verkäuferin... wer weiß

S: Hallo? T: *keine Reaktion* S: Haaaaallo? T: *sehr weit entfernt klingend* Ach! Schönen Guten Tag! Spreche ich mit Herrn speedy_j? S: Ja. T: Ich rufe im Auftrag von *biep* an und ich habe festgestellt, dass sie schon eine ganze Weile Kunde von *biep* sind? S: *zögernd* Ja. T: *biep* ist jetzt endlich bereit, sie auf einen Telefontarif umzustellen, mit dem sie sparen können [...]

Mir schwant böses! (BTW: Wie schreibt man eigentlicht "schwant"? Der Duden schweigt sich darüber aus.)

S: *lacht* *Tonfall ironisch* Ach, *biep* ist endlich bereit dazu? T: *ignoriert die Ironie* Ja, deswegen möchte ich sie fragen, wie hoch ist denn ihre Telefonrechnung? S: Das sollten sie doch eigentlich auf ihrem Rechner sehen! T: Nein, das wäre Verletzung der Kundendaten!

Aha, aber das ich schon lange Kunde bei von *biep* bin und sie das gesehen hat, dass verletzt meine Daten nicht.

T: Also Herr speedy_j, wie hoch ist denn schätzungsweise ihre Telefonrechnung? S: *stellt sich total doof* Keine Ahnung, ich hab jetzt keine hier und müßte selbst erst nachsehen. T: *legt auf*

Also da hab ich schon hartnäckigere Telefonverkäufer dran gehabt!

Hier wird Hilfe benötigt!

Jan 0

Heute morgen bei fishcat gefunden, finde ich es ganz wichtig den ohnehin schon bedürftigen Menschen in Guatemala zu helfen. Wie auch Osaka und Baltasar nutze ich die Möglichkeit des Blogs, um auf die entsprechende Seite mit den Informationen über Ausmaß des Schadens, sowie Hilfemöglichkeiten zu verlinken. Eine kleine Spende zu geben, ist angesichts der Armut und der Schäden nicht zu viel verlangt.

Hier auch Ausschnitt aus dem Bericht der Konrad-Adenauer-Stiftung:

Die Opfer “Stans” sind insbesondere die Bevölkerungsgruppen, die ohnehin am meisten um ihr Überleben ringen müssen. Die Region an der Südseite des Atitlán-Sees, in der die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit der EU ein Projekt zur Armutsbekämpfung und politischen Stärkung der Landbevölkerung unterstützt, zählt zu den ärmsten Gebieten des Landes. Ebenso die Gebiete um San Marcos, das insbesondere wegen des umstrittenen Goldbergbaus zuvor für Schlagzeilen sorgte. Guatemala zeichnet sich insbesondere durch sein über weite Regionen zerklüftetes Gelände aus. 30 Vulkane prägen die Topographie des Landes, das nur wenige ebene Flächen bietet, in denen das Grundnahrungsmittel, der Mais, kultiviert werden kann. Das fruchtbare und leicht zu bearbeitende Ackerland befindet sich oft in den Händen von Großgrundbesitzern. Wer kein Geld hat, nimmt sich ein Stück von dem zerklüfteten Land, baut darauf eine armselige Hütte, nicht selten aus Bambus, Lehm und Wellblech, um an den brandgerodeten Hängen Mais und etwas Gemüse anzubauen. Die Folge ist Erosion. Kommen dann die heftigen Regengüsse im Herbst, sind Meldungen von Schlammlawinen und Familien, die in diesen umkommen, fast Alltag in den guatemaltekischen Nachrichten. Mit “Stan” kam alles “wie gehabt” – nur schlimmer. Oscar Berger, der zum Jahresende 2003 zum Präsidenten gewählt wurde, ließ den nationalen Notstand ausrufen und bat die Internationale Gemeinschaft um Hilfe. Das Land sei dem Ausmaß der Katastrophe nicht allein aus eigener Kraft gewachsen.

Wieder da…

Jan 0

Vor knapp 4 Stunden bin ich wieder in Dresden eingetroffen und habe mich schon mal um das allernotwendigste gekümmert (Loni eine Mail schreiben, Auspacken, Post öffnen).

Beim Post Öffnen hätte ich mich ja schon wieder aufregen können... Ich hatte, angesichts der Tatsache, dass ich nicht da bin, per Briefwahl gewählt. Nun erhalte ich ein Schreiben vom Wahlamt, dass eine Neuwahl für den Wahlbezirk stattfindet [blablabla] und ich die Briefwahlunterlagen nicht neu beantragen muss, sie werden mir automatisch zugesandt. Die habe ich natürlich auch bekommen. Na danke ihr Helden! Ich bin wieder da und will selber wählen gehen, schon mal an diese Option gedacht? Und jetzt lese ich die lakonische Bemerkung: "... 4. Wahlbrief so rechtzeitig versenden, dass er spätestens am Wahltag (2. Oktober 2005) bis 18:00 Uhr bei dem auf dem Wahlbrief angegebenen Empfänger eingeht! Der Wahlbrief kann auch dort abgegeben werden."

Jetzt habe ich folgende Optionen:
  • Ausfüllen, zukleben und liegen lassen
  • Ausfüllen, zukleben und trotzdem in die Post werfen
  • Ausfüllen, hinfahren und abgeben

*grummel* Aber es wird wohl auf die dritte Option hinauslaufen...

Mich tröstet ja momentan nur ein Gedanke: morgen steht Loni vor meiner Tür... endlich...

Da ich im Urlaub einen analogen Blog geführt hab, werde ich Tag für Tag digital nachführen und später dann noch die Bilder hinzufügen.

Ein wenig Staub…

Jan 0

Ringe... wird mein Blog die nächsten 3 Wochen doch ansetzen. Ich werde mich jetzt mit einem Freund auf eine 3-wöchige Rundreise ins Baltikum begeben. Die Hauptstädte der 3 baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland stehen genauso auf unserer Liste, wie etliche Sehenswürdigkeiten und Naturparks.

Traurig daran ist, dass ich so gut wie keinen Kontakt mehr zu Loni haben werden, die ich heute morgen nach einem viel zu kurzen Wochenende wieder zum Flughafen brachte. Damit Loni immer etwas von mir bei sich trägt bzw. umgekehrt haben wir uns die hier gekauft...

Glückliches Ende

Jan 0

Heute morgen wachte ich viel zu zeitig auf, weil ich schlecht geschlafen hab. Der Grund: es ist die letzte Woche vor meinem Urlaub. Eigentlich sollte ich mich freuen, aber zwei Tatsachen wirken dagegen: Zum einen werde ich drei Wochen von Loni getrennt sein, was ohnehin schon sehr traurig ist und dazu kommt noch der Abschluss auf Arbeit. Nach einem Quartal voller Überstunden und Verzweiflung starteten wir die finale Version Freitag Abend, in der Hoffnung, dass sie Montag Morgen fertig ist. Die Tatsache: der Prozess war erst zu einem Viertel abgeschlossen. Mit der Zielsetzung "Ende der Woche" lagen wir also daneben. Positiv für mich: Mein Programm traf keine Schuld, die Laufzeit war akzeptabel. Schuld war die Datenbank, der eine riesige Last aufgebürdet wurde. Nach einer 13-stündigen Notoperation konnte ich einen zweiten Versuch starten und bin nun gespannt, wie es diesmal ausgeht.

So kam ich völlig entnervt nach Hause und entleerte meinen Briefkasten... Was war das? Post zum Montag?

post

Aus der Schweiz? Von Loni? Beim ersten Mal noch ganz hastig, überflog ich die Zeilen. Dann gönnte ich mir die Ruhe es nochmal entspannt zu lesen. Schöne Worte, die den Tag doch noch schön enden ließen. Danke!

Rückblick aufs Wochenende

Jan 0

Freitag früh fiel 6:30 Uhr der Startschuss. Wir bestiegen den Bus und fuhren nach Berlin. Man glaubt garnicht, wie langsam Bus fahren auf der Autobahn sein kann. Und als wir endlich den Berliner Ring erreichten und kurz vor dem Ziel standen, entschloss sich der Busfahrer, Pause anzuordnen, damit wir uns mit dem anderen Bus treffen können.

Nach einer halben Stunde ging es weiter und wir fuhren nach Charlottenburg, um dort mit einer Fähre eine Spreerundfahrt zu machen. Es ging vorbei am Reichstag, am ehemaligen Palast der Republik, an der Museumsinsel, bis wir bei den Molecule Man wendeten und wieder zurück fuhren. Friedrichstraße stiegen wir dann aus und hatten bis 17 Uhr Freizeit. Wir nutzten die Gelegenheit, um die Ausstellung anlässlich des Einsteinjahres im Kronprinzenpalais zu besuchen.

Ausstellung Einstein

Die Ausstellung war sehr gut gemacht. Im Erdgeschoss wurden die Grundlagen vorgestellt, die zur Zeit von Einsteins Relativitätstheorie existierten, in der ersten Etage wurden die Probleme, die in der Physik existieren vorgestellt bzw. wie Einstein sie löste. Letztendlich im dritten Stock wurde der aktuelle Stand von der praktischen Überprüfung seiner Theorien vorgestellt. Gleichzeitig aber die Widersprüche mit denen Albert Einstein zu kämpfen hatte. So zum Beispiel die Quantentheorie, die er zu widerlegen suchte. Dazu entwickelte er Gedankenexperimente, die auf gesundem Menschenverstand basierten. Eines davon entwickelte Einstein mit seinen beiden Studenten Podolsky und Rosen.

Bei diesem Experiment werden 2 verschränkte Photonen erzeugte. Verschränkt bedeutet in dem Fall, dass sobald die Polarisation des einen Photons festgelegt wird, auch die Polarisation des anderen Photons feststeht. Gemäß der Quantentheorie ist die Polarisation unbestimmt, solange sie nicht gemessen wird (Stichwort: Schrödingers Katze) Damit würde bedeuten, sobald ich zwei verschränkte Photonen erzeuge, diese in unterschiedliche Richtungen leite und die Polarisation eines Photons festlege, wird automatisch auch die Polarisation des anderen Photons festgelegt (theoretisch egal wo im Universum es sich befindet). Bevor jetzt die Fantasie des einen oder anderen aufblüht - nein, Informationen lassen sich damit nicht in Überlichtgeschwindigkeit übertragen - schließlich müssen ja die Teilchen irgendwo herkommen.

Genutzt werden kann dieser Effekt zur Quantenkryptographie, also Verschlüsselung - ziemlich effektiv, da kein Angreifer die Möglichkeit hätte, die Information zu lesen, den in dem Moment, wo er die Polarisation anfragen würde, wäre sie für das Photon und seinen Partner festgelegt. Aber zurück zum Tag...

Mit qualmenden Köpfen verließen wir die Ausstellung und gingen noch mal zum Checkpoint Charly. Von dort aus ging es zurück zum Bus und dann wieder heimwärts. Je näher ich Dresden kam, desto nervöser wurde ich. Etwas beschränkter Platz im Bus und kühler Luftzug im Nacken sorgten zusätzlich für ziemlich heftige Kopfschmerzen. Am Auto angekommen, machte ich mich sofort auf den Weg nach Nürnberg, wo Loni mich wartete.

Bis Nürnberg war die Strecke einfach und leicht überschaubar. Was danach folgte, war entweder ein zu kompliziertes Nürnberger Autobahnsystem, persönliche Dummheit oder miserable Angaben aus den Routenplanern - oder eine Mischung von allem. Nachdem ich 22:45 kurz vor Nürnberg stand, war ich froh zwei Stunden später Loni in meine Arme nehmen zu können.

Wie immer verging die Zeit viel zu schnell, aber wir haben es dennoch geschafft, uns mit Osaka zu treffen und einen schönen Nachmittag mit einander zu verbringen. Und Montag morgen hieß es wieder Abschied nehmen und gen Heimat zu fahren. Wenn ich überhaupt etwas genießen konnte, war es die Fahrt gen Osten - in die Sonne hinein...

On tour

Jan 0

Morgen gönnen wir uns mal einen Betriebsausflug nach Berlin. In aller Frühe brechen wir halb sieben Uhr auf. Ich hoffe, während der Busfahrt etwas an meinen Releasetexten arbeiten zu können.

In Berlin angekommen, schippern wir ein bißchen auf der Spree rum. Eigentlich war noch eine Besichtungstour geplant, aber daraus wurde nichts. Deshalb haben wir bis zu unserer Abfahrt um 17 Uhr, Freizeit. Um die Zeit bis dahin totzuschlagen, habe ich mich entschlossen die Ausstellung "Albert Einstein - Ingenieur des Universums" zu besuchen. Diese Ausstellung wird im Rahmen des Einsteinjahres von der Max-Planck-Gesellschaft im Kronprinzenpalais gezeigt.

Auf der Rückfahrt werde ich dann schon ganz zappelig sein, denn sobald ich wieder in Dresden bin, breche ich nach Nürnberg auf, um mich dort mit Loni zu treffen, die ich jetzt schon seit 14 Tagen nicht mehr gesehen habe...

Wollen wir (Fraktal-)Freunde sein?

Jan 0

(es schreiben Jan und Loni)

Obige völlig harmlose Frage stellte mir Jan Mitte Juni, um mich in seine Freundesliste aufzunehmen. (Fraktal-)Freunde deswegen, weil wir uns durch unsere jeweilige Begeisterung dafür überhaupt nur aufgefallen sind und ich ein paar besserwisserische Kommentare zu seinen Fraktalgrundlagen loslassen musste...

Ich hatte Lonis Blog mal durch Zufall entdeckt, wahrscheinlich weil mir das Wort Fraktal ins Auge gesprungen ist. Ich staunte über ihren Fraktalpulli und schrieb gleich einen Kommentar, dass ich schon mal einen Rechner bei der Suche nach Fraktalen auf dem Gewissen hatte. Und ich hatte lange nicht mehr Fraktale berechnet...

Also hab ich mich auf die Suche gemacht, ein gutes Fraktalprogramm für Windows zu finden. Fractint kannte ich ja noch von DOS-Zeiten und da hatte sich auch nichts dran geändert. Ich fand den Fractal Explorer und rechnete los. Keine Ahnung wie Loni auf die Bilder stieß, die ich veröffentlichte, aber ich fand sie symphatisch und nahm sie in meine Freundesliste auf.

Ich hab die Frage natürlich bejaht und irgendwas mit Fraktalgenosse geantwortet...

Relativ schnell merkten wir aber, dass wir auch in vielen anderen Hinsichten auf einer Wellenlänge lagen und uns einfach gern unterhielten.

Loni schrieb mir, dass sie im August zur Prüfung mal wieder in Dresden ist und ich schlug ihr per Mail vor, dass wir uns mal auf einen Kaffee zusammen setzen. Einfach um uns zu treffen und ein bißchen zu quatschen.

Fractal Explorer

Allerdings erschien uns die Unterhaltung per Kommentar mit der Zeit zu mühselig und auch zu öffentlich. Ich hab mich also breitschlagen lassen, nach Jahren wieder ICQ zu installieren.

...und mit jeder Nachricht und jeder Mail wuchs die Sympathie. Waren wir mal nicht online - flogen SMS von der Schweiz nach Deutschland und zurück. Aus einer einfachen Unterhaltung wurde flirten und irgendwann stellten wir fest: Hoppla, unser erstes Treffen wird mehr als das...

Und so:

Fractal Explorer

fühlten wir uns beim Gedanken an unser erstes reales Treffen ... völlig verwirrt und konfus und mit der Angst, dass der Zauber verpuffen könnte. Die Spannung war kaum zu ertragen...

Bedingt durch mein Fernstudium an der TUD musste ich schon am 22.7. nach Dresden kommen. Wir mussten also nicht bis August warten, um uns in real life kennenzulernen.

Wir hatten ausgemacht, dass ich Loni abhole und wir waren beide furchtbar nervös. Ich bin also nach Arbeit nach Hause gefahren und dann in die Stadt, parkte mein Auto und lief zum Hotel. Und dann die endlosen Sekunden im Fahrstuhl. Und plötzlich stand ich vor Lonis Tür und klopfte...

Der Augenblick des Türöffnens:

Fractal Explorer

Die Sonne ging auf, der Blitz schlug ein und ein Zauber lag in der Luft...

Fractal Explorer

Wir schauten uns an, begrüßten uns kurz und umarmten uns. Dann sah ich in Lonis Augen, sie in meine und wir küßten uns...

Die nächsten 24 Stunden vergingen wie im Flug und (verliebt über beide Ohren) muss ich leider schon wieder fahren. Das nächste Wiedersehen ist aber zum Glück in Sicht: am 10. August bin ich wieder in Dresden - dieses Mal für ein paar Tage *froii*.

Als Loni weg war, begriff ich erstmal, wie schnell der letzte Tag vergangen war. Ich lief noch ein bißchen wie im Traum herum und freute mich auf das nächste Wiedersehen.

Aber die Zeit bis dahin zieht sich wie Kaugummi ... und will und will net rumgehen...

Der Zustand wird uns noch länger begleiten ... denn ab sofort werden wir 2-wöchentlich pendeln (öfter ist bei der Entfernung von fast 1000 km (einfach!) leider kaum machbar und wir werden mit heftigen Sehnsuchtsattacken leben müssen.

Am schlimmsten wird die Zeit werden, wenn ich im Urlaub bin und ich Loni voraussichtlich 3 Wochen nicht sehen werde...

Die nächsten 5 Treffen sind schon geplant und teilweise auch schon gebucht. Leider wirds noch etwas dauern, bis ich Jan die Schweiz zeigen kann - ich brauch erst mal noch ne neue Bleibe und muss dann noch zügeln. Aber dann ... dann zeig ich ihm meine Wahlheimat - darauf freu ich mich schon sehr (ebenso wie auf jeden anderen Augenblick zusammen)

Da ich kein Skifahrer bin, kenne ich die Schweiz quasi nur von Bildern. Ich freue mich schon drauf endlich mal mehr zu sehen - Zürich zu sehen. Dass ich mich auch darauf freue, Loni zu sehen, brauche ich ja wohl nicht gesondert zu erwähnen.

Der praktische Nutzen

Jan 2
AhnenIch habe mir gerade die Frage gestellt, warum werden heutzutage keine monumentalen Denkmäler mehr gebaut? Denkt man an die Geschichte wurden aus viel geringeren Gründen, als dem millionenfachen Tod von Menschen viel gigantischere Erinnerungsstücke gebaut. Als Beispiele sollten da die Pyramiden oder der Koloss von Rhodos dienen. Wo sind die Erinnerungsstücke, wie beim Herrn der Ringe? Der letzte Versuch etwas ähnliches zu schaffen, war zur Jahrtausendwende von der als KLF bekannt geworden Gruppe um Bill Drummond und Jimmy Cauty. Sie versuchten von jedem Bürger Großbritanniens einen Ziegel zu bekommen, um dies zu bauen... PyramideKeine Ahnung, was daraus wurde, wahrscheinlich war der Aufruf vergeblich oder das Projekt zu unsinnig, obwohl es einen spürbaren Fußabdruck für die Nachwelt hinterlassen würde. Nur mal als Ausgangspunkt: Angenommen ihr wärt Forscher in 2000 Jahren, welche Aufgabe wäre wohl interessanter? Eine Pyramide erforschen, die von dem Volk eines Landes gebaut wurde oder den Schlüssel für Terabyte von Daten zu finden, um Excel-Tabellen mit den Umsatzstatistiken lesen zu können?

R.I.P.

Jan 0

ExcaliburIch lege heute mal eine Trauerminute für Excalibur ein. Excalibur war die letzten 8-9 Jahre ein treuer Wegbegleiter und hat mir oft zum Sieg verholfen. Nur diesen Donnerstag "rutschte" er mir "unglücklich" aus der Hand und nach dem nächsten Return war es um ihn geschehen.

Darum sag ich heute - R.I.P. Diese Abkürzung steht nicht wie üblich angenommen für Rest in peace (also Ruhe in Frieden) sondern für requiescat in pace, was natürlich dasselbe bedeutet.

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