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Veröffentliche Beiträge in “Allgemein”

Rewind

Jan 0

sipFür einen Tag lang war ich sehr traurig, aber nun hat sich einiges geändert. Loni und ich haben viel geredet und festgestellt, dass wir bei einer so großen Entfernung nicht so schnell aufgeben dürfen. Um es kurz zu fassen - wir sind wieder zusammen. Es fühlt sich verdammt gut an...

Zwar angekündigt, aber wie ein kleines Geschenk kam zum Nikolaus:

Silence is presence - ein Kooperation von Thinner und Epsilonlab auf einer DVD. Der Sound von Thinner in Bildern...

Ich werde mal alte Tradition der Usenet-Schreiber, die ich bei the-other-world fand, wieder aufleben lassen: np (now playing)...

np: Gridlock - Formless

Danke!

Jan 0

kalenderIch bin (Wunder über Wunder) problemlos wieder in Dresden gelandet, obwohl der Flug von Zürich schon mit Verspätung gestartet ist. Hab ich erwähnt, dass es wieder über München ging?

Genauere Informationen zu den letzten Tagen folgen dann wahrscheinlich morgen. Ich möchte mich jetzt noch ganz doll bei Loni bedanken, die mir zwar sagte, dass ich keinen Weihnachtskalender bekomme, aber doch bis tief in die Nacht nähte und stickte, um mir diesen wunderschönen Adventskalender zu basteln. Und dafür wollte ich mich bedanken... Danke Loni!

Halbzeit

Jan 0

Traurig aber wahr, unser Urlaub ist schon wieder halb vorbei! Als wenn es gestern gewesen wäre, wo ich mich in den Flieger setzte und in Lonis Arme flog. Natürlich nicht ohne eine obligatorische Verzögerung beim Zwischenstopp in München, der meine Aufenthaltszeit von 1,5 Stunden auf 5 Minuten verkürzte).

In der vergangenen Zeit haben wir Unmengen Plätzchen gebacken und schon einige Exemplare in den Umlauf gebracht. Gestern Abend ist dann die letzte Ladung fertig geworden und gegen 2 Uhr fielen wir ins Bett. Neben vielen Stoffkisten die Loni in den letzten Tagen erfolgreich untergebracht hat, nutzen wir die Zeit für den Besuch in Konstanz, wo wir bei doch relativ miserablem Wetter den Weihnachtsmarkt besuchten und den Glühwein verkosteten. Gestern machten wir dann Zürich unsicher und gingen zu orell füssli, dem wohl bestorganisierten Buchladen, den ich bis jetzt gesehen hab. Der Weg dahin führt direkt über die Bahnhofstrasse, die mit ihrer "spektakulären" Weihnachtsbeleuchtung für Aufregung sorgen soll. Und wie schauts aus?

weihnachtsbeleuchtung_smallEs wirkt sehr kalt, wie grosse Neonröhren, die ab und zu flackern und dimmen. Mh, nicht gerade spektakulär. Anschliessend ging es noch ins Tibits zu einem leckeren Essen. Heute fuhren wir nach Sevelen, um bei einer Freundin von Loni, die Weberei zu besichtigen. Hochinteressant! Man betracht auf einmal die Sachen, die man trägt mit ganz anderen Augen. Ich lernte nicht nur, wie Webmaschinen funktionieren, konnte es auch mit eigenen Augen bewundern. Weiterhin gab es einen Crashkurs im Produktionsablauf einer Weberei (Kette vorbereiten, Weben, Färben, Veredeln und immer wieder Prüfen). Dann ging es noch zum Rampenverkauf, wo ein fürchterlicher Andrang herrschte und Loni sich einige wunderschöne Stoffe sicherte. Während der Fahrt hätten wir eigentlich ein wunderschönes Panorama gehabt, aber leider verhinderten tief hängende Wolken den Blick auf die schneebedeckten Gipfel.

Ich hoffe, die nächsten Tage geht die Zeit etwas langsamer... Sie rast schon wieder! Während ich hier schreibe, kann ich Hanibal und Lanzelot (den beiden Hasen Lonis) beim Schnurpsen einer Möhre zusehen. Jeder an einem Ende. Göttlich!

Nu dlaar!

Jan 0

Gestern habe ich total verschwitzt, wieder unter der Rubrik "Männer am Rande des Wahnsinns" unsere mittwöchlichen Gedanken zu veröffentlichen.

Gestern ging es um Dialekte. Wir brauchen nicht darüber reden - sächsisch ist einhellig für alle Deutschen der furchtbarste Dialekt. Für einige ist er quasi Sinnbild für die Ostdeutschen. Deswegen boomen auf in Sachsen sogenannte Sprachschulen, wo man seinen Dialekt loswerden kann. Dicht hinter den Sachsen kommen dann Hessen und Schwaben.

Was aber die wenigsten wissen: Innerhalb von Sachsen gibt es regionale Abstufungen. In Dresden spricht man zum Beispiel ein weltoffenes "a".

Nu dlaar! (Wer einem Sachsen schon mal genau zugehört hat, wird feststellen, dass die Kombination "GL" dem Sachsen viel zu hart ist und er ein weicheres "DL" draus macht. Deswegen heißt der Ort zwischen Dresden und Chemnitz aus Dlauchau :)) )

Eine Redewendung zeigt deutlich, welche Stadt in Sachsen für was gut ist: Was in Chemnitz hergestellt wurde, wird in Leipzig zu Geld gemacht und in Dresden verprasst. Deswegen sprechen wir Dresdner "Sächsisch royal" :)) Der Leipziger tendiert beim "a" leicht zum "o". Also quasi...

Nu dloar!

Der Chemnitzer setzt das Ganze gleich zum "o" um. Wer sich also des Sächsischen bemächtigen will, sollte in Dresden anfangen und dann nach Chemnitz durcharbeiten, dann ist der Kulturschock nicht so groß :))

Ach so: Wem immer noch ein Rätsel ist, was Nu dlaar! denn heißt: wörtlich übersetzt heißt es Ja klar! Kommt aber sinngemäß einem Kein Problem! Wird erledigt! Gerne doch! näher. Interessant wird es erst dann, wenn man einem Sachsen ein Lügenmärchen erzählen will, dann kommt nämlich auch Nu dlaaaaar! was dann von der Bedeutung genau ins Gegenteil umschlägt und soviel wie Ja ja! Auch das noch! Du kannst mir viel erzählen! bedeutet.

Und gegen abend – Regen

Jan 0

Nachdem ich heute morgen schon mal aufgezählt habe, was den vorteilhaft gegenüber einer Fahrt mit dem ÖPNV ist, fiel mir heute nachmittag noch etwas ein....

Begonnen hat das Ganze mit einer ewig langen Suche nach Bugs im meinem Programm. Und wer schon mal ein Programm zerlegen und wieder zusammensetzen mußte, weiß wovon ich rede. So stolperte ich von einem Bug zum anderen. Das erstaunliche daran war, dass ich viele gefunden hab, die sonst niemand entdeckt hätte. Gegen 16:30 Uhr glaubte ich meinem Ziel unglaublich nahe und packte schon mal alles zusammen. Doch mein Test ergab, das Ergebnis stimmte, aber die Teilsummen nicht. Also ging die Suche weiter. Ungefähr 2 Bugfixes und keine Änderung später sah ich mich schon morgen wieder auf Arbeit kommen, da der Fehler bis Donnerstag gefixt sein mußte und wir Sachsen morgen unseren teuer bezahlten Buß- und Bettag haben.

Um es mal mit Alanis Morissettes Worten zu sagen:

And life has funny way of helping you out when You think everything's gone wrong und everything blows up In your face

Denn 17:45 Uhr ging auf einmal alles auf. Die Gesamtsumme stimmte, die Teilsummen stimmten, es gab keine Rundungsfehler. Unter anderem machte sich folgender Bug breit... Es darf wieder mal geraten werden.

unsigned long Toolbox::RundeToCent(double value) {   // Rückgabewert   unsigned long rc = 0;   // einige Konvertierungen   [...]   // Rundung ab 0.5 auf nächsten vollen Wert   // sog. buchhalterisches Runden   rc = (unsigned long)value;   if (0.0 < value)   {     if (value - rc >= 0.5)       ++rc;   }   else   {     if (value - rc <= -0.5)       --rc;   }   // Rückgabe   return rc; }

Und dabei ist es doch so offensichtlich. Auf jeden Fall ging ich noch schnell in die Kaffeeküche und schaffte meine Tassen weg. Ich sah schon die nasse Scheibe und als ich ging, rannte ich schnell bei strömenden Regen zum Auto. Ich dem Moment war ich wieder froh, mit dem Auto auf Arbeit gefahren zu sein. Außentemperatur 3-4°C und dann Regen ist einfach hässlich. Auf dem Heimweg hatte es an etlichen Stellen Unfälle gegeben unter anderem mitten auf einer Elbbrücke, was für mich bedeutete, dass ich gut eine halbe Stunde für 300-400 Meter brauchte, aber es war warm. Aber die Straßenbahn stand auch - ein weiteres Pro für das Team Rüedi + Speedy.

Morgengrauen

Jan 0

Gut war sie schon, die Idee wieder morgens mit der Bahn auf Arbeit zu fahren. Das Problem daran: ich brauche 3 mal so lange wie mit dem Auto. Weitere Vorteile von ich mit Rüedi düse:

  • es ist schön schnell warm
  • keiner kann mir das Vergnügen nehmen lauthals mit der Bloodhound Gang Foxtrott Uniform Charly Kilo mitzusingen
  • mein Blutdruck kommt in Schwung, wenn ich mich über die anderen Trantüten aufrege, die morgens noch im Auto schlafen

Und so überlege ich schon seit dem Herbst. Dabei könnte ich so schön in der Bahn Zeitung lesen, Leute beobachten oder aus dem Fenster rausträumen. Naja vielleicht am Donnerstag...

Planung

Jan 0

Zeitgleich zu Loni hatte ich am 26.10. die Idee, eine Liste zu erstellen, was bei mir noch alles anliegt, sonst verliere ich noch den Überblick. Ich werde mal die Tabelle aufgreifen, die Loni ganz am Anfang ihres Blogs mal hatte. Ich hab mich kurzerhand mal in die Kalender-Tabellen-Stylesheets von blog.de eingeklinkt. Ich werde die Liste regelmäßig aktualisieren und den Zeitstempel dann immer auf den aktuellen Stand setzen, sonst rutscht das wieder nach hinten durch...

To do Bis wann? Wie weit?
Blogeintrag zu baltischer elektronischer Musik schreiben 04.11.2005 20 % (erste Recherchen)
Releasetext Lufth schreiben 14.11.2005 0 %
Releasetext schreiben 0 %
Releasetext nochmal überarbeiten 0 %
Releasetext zur Abstimmung schicken 0 %
Fotos beschriften 24.11.2005 0 %
Releasetext Move D schreiben 28.11.2005 0 %
Releasetext schreiben 16.11.2005 0 %
Releasetext nochmal überarbeiten 17.11.2005 0 %
Releasetext zur Abstimmung schicken 21.11.2005 0 %
Bilder nach deviantART hochladen 31.12.2005 12 %
Blogbeiträge schreiben
Alternative Raumantriebe - Teil 7 0 %
Alternative Raumantriebe - Teil 8 0 %
Alternative Raumantriebe - Teil 9 0 %
Alternative Raumantriebe - Teil 10 0 %
Zeitschriften lesen
DE:BUG 0505 0 %
DE:BUG 0605 0 %
DE:BUG 070805 0 %
DE:BUG 0905 0 %
DE:BUG 1005 0 %
DE:BUG 1105 0 %
NEON April 05 20 %
NEON Mai 05 0 %
NEON Juni 05 0 %
NEON Juli / August 05 0 %
NEON September 05 0 %
NEON Oktober 05 0 %
NEON November 05 0 %
Wegen Klavierunterricht nachfragen 0 %

Bei den Stylesheets fällt mir immer ein - ich könnte die Damen und Herren von blog.de mal fragen, ob ich nicht meine alten Homepage-Stylesheets so umbauen kann, dass man hier ein Layout für blog.de machen kann. Das war so schön blau.

homepage

Verrückt, sagten die Mädchen im Chor

Jan 4

Gestern hatte ich wieder mal den Eye-Q-Sampler "Five Years of Eye Q Music" in der Hand und lauschte andächtig den Tracks. Und ich stolperte wieder über diesen Track, weswegen ich mir damals diesen Sampler zulegte. Damals hatte ich die meisten Tracks schon auf anderen Compilation, aber immer wieder geistert der Anfang in meinem Kopf herum. Verrückt, sagten die Mädchen im Chor … Irgendwann suchte ich danach und fand den gesamten Text.

Wochenende und mehr

Jan 0

Freitag ging es wieder in die Schweiz zu Loni. Nach der Begrüßung ging es nach Wald und ich durfte den neuen Zuschneidetisch, die Bürotische und den Prototpyen der Korsage in real bestaunen

Am Samstag meinte es das Wetter extrem gut mit uns und wir konnten mit Lola offen nach Muotathal fahren, Landschaft und Berge genießen und angekommen, den Alpchäsmärcht besuchen. Nachdem wir an etlichen Ständen milden, rezenten und extra rezenten Käse probierten und den ein oder anderen Käse kauften, ging es wieder heimwärts und ich kam in den Genuss meines ersten Chäsfondues, in dem der gekaufte Käse verarbeitet wurde. Seeehr lecker!

Der Sonntag stand im Zeichen des Handwerks. Samstag Vormittag hatten wir schon die Löcher für die Lampen gebohrt und konnten sie nun in Ruhe anbringen, justieren und auf Funktion testen. Weiter ging es mit dem Streichen des Regals für das Büro, das weitaus mehr Farbe und Zeit verbrauchte als geplant. So begannen wir leicht verspätet mit unserem Abschiedsessen und stellten fest, dass das Wochenende wieder viel viel zu schnell vorbei war. Da sich in meiner Wohnung nur neutrale Kalender befinden, war auch nicht der Reformationstag (Feiertag in Sachsen) eingezeichnet, worüber ich mich schon die gesamte Woche geärgert hab.

Leicht überstürzt machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Von da ab nahm eine Geschichte ihren Lauf, die den Ärger über den verlorenen Tag nur noch verstärkte. Kaum saß ich in der Maschine, kam die Durchsage, dass die Ankunft in München durch eine sogenannte "Slot time" verzögert würde. Das bedeutet, ausgehend von der durchschnittlichen Flugzeit bekommt der Flieger erst Starterlaubnis, wenn ein Platz in der Warteschlange am Zielort frei wird. So ein Vorgehen wird bei ungünstigen Wetterbedingungen wie in dem Fall von Nebel in München gewählt.

Also stand die Maschine noch eine halbe Stunde auf dem Flughafen. Ich äußerte meine Besorgnis bei den Stewardessen, die mir versicherten, selbst wenn wir um 21 Uhr starten, würde ich meinen Anschlussflug sicher bekommen. Wir starteten 20:45 Uhr. Gegen viertel zehn erreichten wir München und begannen zu kreisen. Gegen halb zehn schwanden meine Hoffnungen, den Anschlussflug zu erreichen und wurden zunichte gemacht, als wir endlich um 22 Uhr aussteigen durften. Der Flug nach Dresden war zu dem Zeitpunkt schon seit 10 Minuten weg.

Leicht genervt ging ich zum Ticketschalter der Lufthansa, wo ich auf den ersten Flug nach Dresden am nächsten Morgen umgebucht wurde. Anstandslos erhielt ich einen Gutschein für die Taxifahrt zum Hotel und zurück zum Flughafen, sowie für die Übernachtung. Gepäck verblieb im Flughafen, da es 2-3 Stunden gedauert hätte, meine Tasche herauszusuchen. Verärgert darüber, dass ich den Abend und den nächsten Tag noch hätte mit Loni verbringen können, suchte ich den Taxistand. Nachdem ich fündig geworden bin, diskutierten fünf Taxifahrer(innen) auf das alte Väterchen ein, dass mich nach Erding ins Hotel bringen sollte, wie er denn zu fahren hat. Das Ziel hieß "Best Western Hotel" auf der Robert-Koch-Straße. Ihm wurde gesagt, nicht Richtung Bahnhof zu fahren, sondern Richtung Therme.

Während der Fahrt durfte ich mir murrend anhören, dass die Fahrt sinnlos wäre, weil er hinfährt, aber leer wieder zurück. Er setzte seinen Kopf gegenüber seinen Kollegen durch und fuhr doch Richtung Bahnhof. Und wir landeten beim "Best Western Hotel". Zielstrebig ging ich zur Rezeption und wollte einchecken. Problem: Erding hat zwei "Best Western Hotels". Also wurde das nächste Taxi für mich geordert - von einem "Best Western" zum anderen. Der Gutschein war ja bereits abgegeben, ich sollte das mit dem Taxifahrer klären, wie das mit der Bezahlung der Fahrt geregelt werden sollte. Der nahm mir erstmal 8 Euro ab und vertröstete mich auf die Fahrt am nächsten Morgen, wo ich den nächsten Taxifahrer fragen sollte, ob er den Betrag mit übernimmt.

Völlig entnervt checkte ich ein und bekam einen Gutschein für ein Essen und ein Getränk. Nach unserem opulenten Abendessen brauchte ich das aber nicht. Ich ging auf's Zimmer und wollte noch mit Loni telefonieren. Ergebnis: Kein Amtszeichen. Ich versuchte die Rezeption anzurufen, keiner ging ran. Als ich nach vorn kam, wurde mir schnell klar warum: Eine große Gruppe von Touristen kam an und checkte ein. Mir wurde versichert, die Amtsleitung müßte mit einer "0" als Vorwahl zu erreichen sein. Neuer Versuch: Kein Erfolg. Also ging ich erstmal den Gutschein einlösen. Wichtiger war mir jetzt, was zu trinken zu bekommen - ein Weißbier (Na welches wohl, wenn ich in Erding bin?) kam da gerade recht.

Wieder an der Rezeption angekommen, hab ich nochmal mein Problem mit dem Telefon vorgetragen - ich hörte eine Entschuldigung und es wurde notiert, dass der Hausmeister sich das am nächsten Tag ansieht. Mein Gesicht muss wohl etwas entglitten sein, als ich auf meine Frage, ob ich denn überhaupt telefonieren könnte, mir vorgeschlagen wurde, das Telefon am Tresen zu benutzen. Schnell wurde ein Mobilteil ausfindig gemacht und mir gegeben, damit ich in der Lounge telefonieren kann. Ich verzog mich auf's Zimmer, weil ich noch einen Versuch starten wollte... diesmal mit Erfolg. Also telefonierte ich noch etwas mit Loni und fiel dann gleich ins Bett, schließlich war es schon Mitternacht und den nächsten Morgen stand 5:50 Uhr das Taxi vor der Tür. Davor unterhielt ich mich mit einem hinterm Tresen, der mir gleich erstmal einen Kaffee anbot, über zu spät ankommende Flüge usw. Die große Gruppe Touristen von gestern sollten eigentlich in München landen, wurden aber nach Stuttgart umgeleitet und von dort aus ins Hotel gefahren - ich begriff: es hätte noch schlimmer kommen können. Ich bezahlte die Telefonrechnung und es ging zum Flughafen.

Wie schon erwartet, übernahm der Fahrer die Kosten vom Vorabend nicht. Nachdem ich am Gate Platz nahm und ich an Bord gehen wollte, wurde ich nach meinem Ticket gefragt, das ich der Angestellten gerade geben hatte. Ich erklärte, dass sie alles in der Hand hält, was mir gestern abend am Ticketschalter ausgehändigt wurde. Ich suchte noch einen Schein mit der Übersicht über alle Flüge heraus und plötzlich war der Zettel, den ich ihr gegeben hatte ein Ticket und ich konnte meinen Flug nach Hause antreten. Nur gut, dass heute Feiertag ist...

Heute auf der Prager Straße…

Jan 0

fernreiseAls ich heute von der Altmarktgalerie zur Prager Straße lief, kam ich beim Karstadt vorbei und lief noch fix durch die Bücherabteilung und sah dabei folgendes... Stichwort: Der ferne Osten...

Und wenn man aus dem Karstadt rauskommt, sieht man meistens schon eine Menschentraube und darin einen jungen Mann sitzen, der mit seiner Gitarre auf einer Styroporplatte und einer Box sitzt und spielt Musik, die aus einer Zeit ist, "wo Musik noch ohne Computer auskam". Zwischen den Liedern spricht er mit den Leuten, fragt sie nach Musikwünschen oder verkauft seine CDs.

mr campfireEr nennt sich Mr Campfire und ist eigentlich bei schönem Wetter immer in der Fußgängerzone anzutreffen - nicht nur in Dresden, sondern deutschlandweit, aber häufig halt in seiner Heimatstadt. Interessant ist zu beobachten, wie viele Menschen kommen, eine Weile stehen bleiben, zuhören und dann weiter gehen. Einige singen leise mit, andere nutzen es als willkommene Unterhaltung zum Essen, aber die meisten hören zu...

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