Gestern abend bin ich nach dein Einkaufen erstmal todmüde auf der Couch eine Stunde eingeschlafen. Ganz schlimmer Fehler, denn wenn ich nachmittags einschlafe, komme ich vor 2 Uhr nachts nicht zur Ruhe. Also ging ich gestern abend noch an meine alte Kiste mit den CDs, die eigentlich verkauft werden sollen und stöberte ein wenig. Mh, Nostalgie zweiter Teil - Jones & Stephenson - The first rebirth, wer kann da schon Nein! sagen. Und so plumste ich etliche Lieder später dann ins Bett, um heute morgen halb 11 richtig schön ausgeschlafen aus dem Bett zu steigen.
Also bastelte ich mal wieder einige Fraktale zusammen, die ich dann morgen hochladen werde. Apropos Fraktale - diese Woche entdeckte ich, dass ich Konkurrenz habe - Fraktale Welten. Aber es ist ja in dem Sinne keine Konkurrenz, ich freu mich eher, dass ich nicht der Einzige bin, der einen Blog mit Fraktalen hat. Anschließend an die Fraktalrechnerei, beschloss ich den Freunden, denen ich es noch nicht mitgeteilt hab, dass ich bald Dresden verlasse, mitzuteilen, dass ich bald meine Zelte hier abbreche.
Genau in diesem Moment, als ich die gesamten Mailadressen zusammengestellt hatte, trudelte eine Mail von lieben Freunden aus der Nähe von Leipzig ein, denen ich ohnehin schreiben wollte. Sie schickten mir den Link zu ihrer neuen Webseite und ich schlug im Gegenzug vor, wenn ich mal wieder auf dem Weg nach Bamberg bin, bei den beiden (oder besser bei den sieben) vorbeizuschauen. Abgemacht! Also konnte ich jetzt schreiben... 10 Mails später war ich dann froh, das hinter mich gebracht zu haben. Also konnte ich zum nächsten Punkt übergehen: Wohnungssuche. Ich habe erstmal fünf Angebote herausgesucht, die ich dann gleich am Montag mal telefonisch abfragen werde. Darunter auch eine - mh, wenn die in real so ist, wie auf dem Papier, dann brauch ich garnicht lange zu suchen. Aber ich lasse mich mal überraschen.
Um mal vom Rechner loszukommen, produzierte ich noch etwas dreckiges Geschirr, indem ich aus dem restlichen Kürbis eine zweite Charge von Kürbis-Kokos-Marmelade ansetzte. Gestern hatte ich ein Glas zum Frühstück mit auf Arbeit und meine Kollegen und ich waren sehr angetan. Sehr cremig, nicht zu süß, kein überschwenglicher Kokosgeschmack und leuchtend orange! In der Zwischenzeit hatte mein Rechner noch an der Berechnung eines Fraktals zu kämpfen und als ich ihn dann noch mit einem Download und der Bearbeitung meines neuen Podcasts quälte, schwächelte er mit einem Bluescreen.
Aber es gab ja nichts, was man nicht hätte nochmal anstarten können. Nachdem der Download für den Firefox 2.0 RC2 durch war, ging es an die Express Edition des Visual Studios 2005 für C#. Ich glaube, ich habe heute gegen 16 Uhr damit begonnen und jetzt ist er noch nicht mal mit der Hälfte des Downloads fertig. Keine Panik, es sind nicht 5 Terabyte, sondern 335MB (inkl. MSDN) aber trotzdem - bei 5 - 11kBit/s warte ich wahrscheinlich noch die ganze Nacht. Also setzte ich mich in aller Ruhe an das Mixen des neuen Podcasts und siehe da - gemixt ist er schnell. Ich werde aber beim Ende des Monats als Veröffentlichungstermin bleiben und schon mal ein wenig vorproduzieren, da ich ja noch nicht sagen kann, ob ich Dezember/Januar die Zeit bzw. den Anschluss haben werde, um die Podcasts hochzuladen.
Nachdem ich gestern meinen nostalgischen Beitrag Nummer 1 zu Musik geschreiben hab, juckt es mir schon quasi in den Fingern, einen zweiten zu schreiben - nämlich über alles, was mich auf dem Weg bis jetzt beeinflusst hat: Menschen, Ereignisse, Musikrichtungen. Mal sehen, wie weit der C#-Download morgen ist!




Ich begann den Tag damit eine Liste von Dingen anzulegen, die erledigt werden müssen. Solange eines noch offen ist, beginnt kein neues. Immerhin hab ich den Blogeintrag auch mit drauf geschrieben, sonst müßte er hinten angefügt werden und die nächsten Tage wäre Ruhe. Nach Beendigung des Papierkriegs ging ich in die Küche. Eigentlich hatte ich ja geplant, mit den Resten des Kürbis, die nicht in die Kürbiscremesuppe gehörten, mich endlich mal an der Kürbis-Kokos-Marmelade zu versuchen. Aber nach dem Zubereiten der Suppe blieb nichts davon übrig und ich ging gestern noch alle Zutaten für die Marmelade holen und heute vormittag begann ich meinen ersten Versuch in selbstgemachter Marmelade. Aber außer dass man sich an den heißen Gläsern die Finger verbrennt, gibt es nichts kompliziertes und so konnte ich wenig später fünfeinhalb Gläser Marmelade mein eigen nennen. Erste Proben ergaben, dass sie sehr lecker ist. Ich glaube, es wird einen zweiten Ansatz davon geben, denn es ist ja noch Kürbis übrig...
Aber dann kam ich zum angenehmen Teil des Tages - endlich mal wieder seit Wochen, dass ich in der Küche stehe und was zu Essen zaubern kann. Da jetzt der Herbst begonnen hat, dachte ich mir, dass eine
Merkwürdiges Verhalten - hat man die abendliche Müdigkeit überschritten, geht es offenbar endlos weiter. Noch so gegen 22 Uhr hätte ich nach meinem Putzmarathon im stehen schlafen können, und jetzt? Naja, der Beitrag noch und dann werde ich mich doch mal hinlegen. Ich hatte mir vorhin noch einmal meine neuen Schallplatten angehört, darunter die Reworks von Paul Kalkbrenner. Ich hatte schon vor deren Erscheinen reingehört und einen der Remixe für genial befunden. Es stellte sich als eine Arbeit von Alexander Kowalski heraus - kein Wunder! Da ist er doch wieder - der Rave. Durchschaubarer Aufbau, Oktave rauf, Oktave runter, Ravesignal und ab geht's. Das Cover läßt noch weitere Arbeiten vermuten, so z.B. von Ellen Alien, Modeselektor, Michael Mayer und den Herren aus Thüringen - den Wighnomy Brothers. Ich bin gespannt.


