Nachdem ich den Tag mit einem schönen Frühstück und einem Bad sehr gemütlich begonnen hab, wird es jetzt langsam Zeit, dass hier mal was passiert. Im Hintergrund läuft schon wieder Musik, die ganz schön Druck macht. Aber wer kann sich denn noch an Velocity aka Kid Paul erinnern? 1993 auf Superstition erschienen, kann man die Scheibe ja schon fast zu den Oldies zählen.
Ich habe vorhin schon mal meinen Zeitungsstapel mit den alten Zeitungen und Zeitschriften durchforstet. De-Bug bleibt, der Rest wird weggeworfen. Aha, ein IKEA-Katalog für 2004. Wird ja mal höchste Zeit, dass ich dort mal aufräume. Jetzt geht es gleich weiter mit ein paar der unbeliebtesten Tätigkeiten, die im Haushalt so anfallen: Rechnungen bezahlen und abheften, Abwasch machen, Wäsche wegräumen, Bad sauber machen. Danach geht es dann erstmal wieder an den Rechner - einen Beitrag schreiben, die Plattenverwaltung pflegen und vielleicht auch mal wieder das ein oder andere Fraktal berechnen.
Und noch ein kleiner Happen aus der Kategorie "Little known facts...": Der Bikini wurde von einem französischen Modemacher 1946 nach dem Abwurf der ersten Atombombe im Bikiniatoll benannt, weil die Frauen damit die Wirkung einer Bombe haben sollten. Wundert mich, dass es dafür noch keinen politisch korrekten Begriff gibt!


Brasilien
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Nach vielen Sonntagen mit schlechtem Wetter oder vollem Terminplan mußte ich bei dem Wetter einfach raus. Überrascht wurde ich durch den Anruf von Freunden, die wußten, dass ich Fahrrad fahren wollte und mich mit den Worten anriefen "Wir wollen in den Großen Garten. Wir stehen vor deinem Haus, wenn du mitkommen möchtest, hast du 10 Minuten Zeit". Also packte ich schnell ein paar Zeitschriften und mein Fahrradzeug zusammen und dann ging es schon los. Nach dem langen Winter war heute das erste Mal, dass ich meinen Drahtesel aus dem Keller holte. Obligatorisch mußte ich erstmal zur Tankstelle fahren und dann ging es schon Richtung Großer Garten. Dort stellten wir die Räder ab, packten die Decken aus und legten uns in den Schatten der großen Bäume.
Nachdem sich neben uns eine Familie niederließ, die der Meinung war, Fußball spielen wäre auch in Ordnung, wenn der Ball den anderen um die Ohren fliegt, zogen wir es vor, den naheliegenden Biergarten aufzusuchen und dort eine kleine Mittagspause einzulegen. Danach suchten wir uns ein ruhigeres Fleckchen und spielten weiter. Im Laufe des Nachmittags vergrößerte sich unsere Gruppe noch etwas, durch bekannte Paare samt Nachwuchs. Überhaupt fiel mir auf, dass unheimlich viele Familien samt Kinderwagen im Großen Garten unterwegs waren.
Da kam mir mein nächstes Opfer gerade recht. Ich stand gerade an einer Ampel, vor mir ein Transporter von Mercedes Benz CharterWay. Soweit der Aufdruck. Und da es eine Nebenstraße ist, hatte ich ausreichend Zeit mir den silbergrauen Kasten genauer anzusehen. Mein Blick glitt über die Hecktür des Lasters und fand eine interessante Aufschrift - "OBU on Board". Ich hielt es für einen peinlichen Ausrutscher, aber nein - auch auf ihrer
Da alles geschah kurz vor einer Ampel, die dann auch noch direkt auf rot wechselte. Ich fuhr rechts ran, um mich als Zeuge anzubieten. Das erwies sich als durchaus gute Idee, denn der Herr aus dem Fahrzeug, dass den Wagen vor mir rammte, war der Meinung, er wäre in der Mitte der Straße gefahren und das Auto vor mir wäre in seine Spur gewechselt. Bei allem Respekt älteren Leute gegenüber bin ich trotzdem der Meinung, dass ab einem bestimmten Alter regelmäßig Fahrtests durchgeführt werden sollten, um die Fahrtauglichkeit nachzuweisen.
Nachdem ich mich heute durch die Seiten der GEMA gekämpft habe, einen Berg Bügelwäsche platt gemacht habe und auf meinem Linux-Rechner mit Hilfe von PHP-Seiten Daten aus der Datenbank gelesen und in die Datenbank geschrieben hab, kommt jetzt eine kleine Erholungspause. Erstmal gab es was leckeres zu essen...