Wieder mal ein Montag. Heute ging es nach Arbeit noch schnell in die Stadt ein Schnur für meine Rollos im Wohnzimmer kaufen, da sich eine von denen durchgescheuert hat. Anschließend holte ich noch ein paar Fotos ab. Da waren tatsächlich noch Bilder vom Urlaub im September dabei und auch vom Marathon. Und natürlich ein paar von Tübingen...
Danach schaute ich noch fix in der CD-Abteilung vorbei. Dirpet und Teddykrieger hatten mir wärmstens Mike Oldfield empfohlen. Also schnappte ich mir einen Stapel CDs (Tubular bells II + III, Voyager, Tres lunares). Das sollte reichen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Ich fing mit der "Tubular bells III" an. Zu "Tubular bells" fällt mir immer ein Comic von Walter Moers ein, wo es um Errungenschaften der Musik geht und über dem Album "Bim bim bim" steht. Trifft es nicht ganz. Die Musik ist so viel mehr. Ganz seltsame Assoziationen wurden bei mir ausgelöst. Die Musik ist dermaßen unaufdringlich, dass es mich schon ernsthaft gestört hat. Fand sie sehr schön, aber mir fehlte etwas kantiges oder um es mal so zu sagen, die Musik war zu perfekt.
Ich will es nicht ausschließen, mir mal eine von denen zu holen, aber in dem Moment war mir nicht danach. Also drehte ich noch eine Runde und siehe da...
War ich mies drauf, weil ich Popmusik hörte oder hörte ich Popmusik, weil ich mies drauf war? [High Fidelity]
Eigentlich wollte ich noch die Schnur für das Rollo anbringen, aber mich beschlich heute Nachmittag wieder ein Gefühl von Erkältung, deswegen hab ich mich dann erstmal geschont.



Na endlich! Am 5.1. wurde mir per Mail angedroht, dass in 1-2 Werktagen meine erste Lieferung der Serie 50 Jahre Pop eintrifft. Heute war es endlich soweit. Die ersten 33 Bücher bzw. CDs liegen hier. Dabei ist mir aufgefallen: Die Serie beginnt 1955. In den 60er Jahren fangen an Bands aufzutauchen, die bis heute bekannt sind oder es sind Titel dabei, die ich durch meine Eltern kenne. Das geht bis ca. Mitte der 70er Jahre, dann ist auf einmal Schluß. Bands und Titel sind mir bis auf Ausnahmen nicht bekannt. Es war nicht mehr die Musik meiner Eltern und noch nicht meine Musik. Erst in den frühen 80ern geht es los. Schlimm wird es gegen Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre, wo ich wirklich fast jeden Titel kenne. Und wenn ich ihn auch nur ein- oder zweimal gehört hab.
Und nun kann es losgehen: 33 CDs mit je 20 Titeln, knapp 80 Minuten pro CD. Das kann dauern. Vielleicht sollte ich in der Zwischenzeit meine Serie über alternative Raumantriebe fertig schreiben. 3 Beiträge warten da noch! Schließlich hab ich schon eine neue Serie im Kopf - inspiriert von Plumpaquatsch. TV-Serien - nur diejenigen, die meine Kindheit beeinflusst haben. Es seien da genannt: Hase und Wolf, Lolek und Bolek, der kleine Maulwurf, Mikrobi und Adolar. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf Mikrobi, den Bender der 80er Jahre.